Hallo, ich versuche seit Tagen verzweifelt den ATMega32U2 zu überreden von Linux als USB Maus erkannt zu werden, jedoch hat Linux sich bislang von keiner meiner Firmware im geringsten beeindrucken lassen, sprich Linux merkt nicht mal, dass ich nen USB Gerät eingesteckt habe. Ersteinmal eine Frage zu dem internen Regler. Soweit ich das verstanden habe hat der µC nen internen Regler, um die 3,3V für die USB Datenleitungen zu erzeugen. Da ich den mit 5V betreibe muss ich den also einschalten. Für den Regler hängt ja ein C am Pin UCAP. Müsste ich da nicht dann die 3,3V messen? Bei mir sind das etwas über 4V. Wenn das so ok ist: Wie kann ich herausbekommen, ob der USB Teil im Chip noch lebt? Problem: Der wurde recht rabiat mit nem Heißluftfön (QFN Gehäuse) aufgelötet, kann gut sein, dass da was kaputt gegangen ist. Gibts da nen einfachen Test, um dem USB Modul ein Lebenszeichen zu entlocken? Hat sonst noch jemand eine Idee? Ich habe es jetzt schon mit der Lib von Atmel und LUFA probiert, beide ohne Erfolg. Was ich gemacht habe: Test der Datenleitungen auf richtige Polung, 22Ohm sind nun drin. Die Atmel lib habe ich komplett auseinander genommen, es scheint alles zu funktionieren, der ATMega wird jedoch nie angesprochen. Also usb_general_interrupt() wird nie aufgerufen, Is_usb_receive_setup() gibt immer false zurück. Es ist als wäre der Stecker nicht drin :-/ Bin für jeden Tipp dankbar! Edit: Ich habe mich mal eben kurz mit dem Elektrischen USB beschäftigt und die Seite gefunden: http://www.usbmadesimple.co.uk/ums_3.htm Unter "Line States" steht, dass das Device eine der beiden Datenleitungen mit 1.5k auf +3.3V zieht. Ich kann hier mit meinem Scope nichts dergleichen sehen. Hat das was zu bedeuten?
Im Datenblatt stehen ein paar Varianten, das ganze zu versorgen. Ich habe dabei die Varianten Versorgung extern und Versorgung aus dem Port so zum laufen bekommen wie's da steht. Was dabei am UCAP liegt, weiß ich grad nicht und bin auch grad zu faul ins "Labor" zu watscheln. Ursache des Problems mit den selben Symptomen wie bei dir war ganz banal eine "flatternde" RST-Leitung. Die ist irgendwo auf dem Weg zum ISP-Stecker nicht sichtbar nach Masse gekrochen und hat mich da tagelang wie'n Schwein ins Uhrwerk schauen lassen. Sporadische Abbrüche des Programmiervorganges, sporadisches (wenn überhaupt) Erkennen am USB-Port. Das wirds zwar nicht sein, aber zieh mal irgendwas elektrisches in Betracht, denn einfach so nicht funktionieren ist mir bei U2s noch nicht untergekommen ;) das USB oder der Regler für D+/- muss nirgends eingeschalten werden. Ansonsten irgendeinen Anhaltspunkt, dass er auch noch in vernünftigem Zustand ist? Herumgefust? (sollte nicht nötig sein) Bootloader noch der von Atmel?
Bootloader? Was fürn Bootloader? Ich hab da einfach per ISP meine Firmware drauf geknallt. Und die Boot-Reset-Vector Fuse Bits sind auch nicht gesetzt. Aber das wäre evtl. ne Variante, da den USB Bootloader drauf zu haun und zu schauen ob der rennt. Gibts da ne Anleitung wie ich den (wieder) drauf bekomme?
Schau mal mit der Forum-Suche. Die Sache mit einem weggebrannten Bootloader gabs schon mal.
Ja sicher, nur so könntest du halt Fehler auf Hardwareseite leicht ausschließen mit etwas, was mit Sicherheit gehen wird -> Einfach mal per USB programmieren oder zumindest auslesen z.B. mit Flip von Atmel (oder LUFA DFU, hab ich aber bisher nix mit am Hut). So würde ich es jedenfalls machen.
Joa über LUFA hab ich noch nichts gutes gehört und den original Bootloader finde ich nirgends als hex File.
Sooo, habe nun nochmal nen neuen ATMega32U2 drauf geknallt und siehe da: Der Bootloader funktioniert zumindest ;) Habs schon in einem anderen Thread hochgeladen, aber im Anhang ist nochmal ein Backup von dem original-Chip. Flash, EEPROM, Fuses, Lockbits. Vielleicht hilfts ja noch jemandem ;)
Fabian S. schrieb: > Habs schon in einem anderen Thread hochgeladen, aber im Anhang ist > nochmal ein Backup von dem original-Chip. Flash, EEPROM, Fuses, > Lockbits. Soso ... hast du auch mal reingeschaut? Die Lockbits sind initial gesetzt, den kannst du gar nicht auslesen. Nicht umsonst erfreut sich Dean Camera's Rewrite-Loader einer gewissen Beliebtheit ...
Aha, verstehe ich nicht. Was soll ich da nicht können? Habe gerade auf den Chip von dem die Screenshots sind die USB Maus Demo drauf gehaun und das funktioniert! Edit: Ach jetzt weiß ich was du meinst. Das ist natürlich blöde...dann kann man die hex Files wohl vergessen :( Und da ich ihn inzwischen übergebügelt habe kann man garnicht mehr dran kommen :(
Der originale USB-Bootloader von Atmel ist aber irgendwo verfügbar. Ich
finde ihn auf der Website zwar gerade nicht, habe den aber zumindest für
den sehr ähnlichen at90usb162 schonmal irgendwo rumfliegen gesehen.
Viele Grüße,
Simon
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