Ich wollte gerade einen Thread dazu eröffnen, da bemerke ich, dass ich
das ja schon getan habe... Die Modifikatoren der Tabelle auf linear.com
habe ich glatt übersehen.
Vielen Dank für Eure Antworten!
Mein Wunsch was den Rail-Drop angeht lässt sich wohl nicht mit der
Realität in Einklang bringen - ich habe meine Schaltung nun so
angepasst, dass die Versorgungsspannungen höher sind, dass sich die
erreichbaren Drop-Spannungen kompensieren lassen und ich mich auch
sicher im linearen Bereich des OpAmps befinde; im Gegensatz dazu steht
natürlich die höhere Verlustleistung bei höherer Versorgungsspannung.
Ich versorge den Operationsverstärker nun mit +/-7.5V.
Was die Anforderungen an den Operationsverstärker angeht, kommt noch
etwas hinzu: Im weiteren Schaltungsdesign ergab sich die Anforderung,
die eigentlich niederohmige Quelle (der Ausgang des OpAmps) hochohmig zu
schalten - eleganter Weise braucht der gesuchte OpAmp also nun auch noch
ein Enable-Eingang, um den Ausgang hochohmig zu schalten; es ist
natürlich auch extern realisierbar, doch würde das den ohnehin schon für
die Anwendung grenzwertig hohen Aufwand weiter vergrößern.
Mit diesen Anforderungen habe ich folgende Operationsverstärker von TI
(andere Hersteller haben sicher auch passende, bei TI habe ich nur
zuerst gesucht und bin eben auch direkt fündig geworden) in die engere
Wahl gezogen OPA561 (SSOP-20 mit Thermal-Pad), OPA564 (SO-20 mit
Thermal-Pad) und den OPA547 (DDPAK-7 oder TO-220/7).
Für mich wird es nun ein OPA561, er entspricht meinen (überarbeiteten)
Anforderungen und bietet das kleinste Gehäuse, was gut in die
Applikation passt (Bestromung einer Spule).
Die maximale Eingangsspannung beträgt +/-7.5V, damit soll ein
Ausgangsbereich von 12Vpp bei 1.2A (maximaler Ausgangsstrom) möglich
sein - genauer: (V+)-1.5V, (V-)+1.5V bei 1A - minimal, ein Abstand zu
den Rails von 1.2V nominal. Bei 500mA Ausgangsstrom sind es nur noch 1V
minimal, 0.7V nominal.