http://news.yahoo.com/s/yblog_localdallas/20110511/ts_yblog_localdallas/amazing-video-shows-transformers-exploding-in-fort-worth Nicht wirklich interessant oder lehrreich, aber recht nette Lichteffekte...
David ... schrieb: > Nett. Sowas will ich auch haben. Zu Hause? Nee, ich möchte da nicht danebenstehen, und ich möchte auch nicht in einem Haus wohnen, das von so einem Trafo versorgt worden war ... so schnell kann das EVU ja die vielen Trafos gar nicht ersetzen, wie die hochgegangen sind.
Nabend, und genau die Frage stellt sich mir gerade: Warum sind der Reihe nach so viele Trafos hochgegangen? Gegen Überspannungs gibt es Zink-Oxid-Ableiter, bei Problemen im Trafo gibt es ja den Buchholz-Schutz und eine Leitung kann mittels Druckluft-Schnellschalter innerhalb weniger Netzperioden aufgetrennt werden. Dieses Feuerwerk zieht sich ja aber über Minuten hinweg. Beste Grüße, Marek
Das amerikanische "Stromnetz" unterscheidet sich deutlich vom deutschen, die Frequenz ist der kleinste Unterschied ;-) Die Hausverteilungen sind schnell und billig als Oberleitungen gebaut, läuft glaub ich mit 6-13kV oder so. Dann hängen überall oben an den Masten die berühmten "Pole pigs" dran, ein tonnenförmiger Trafo der auf 115V runtersetzt. Das alles ist reichlich wetterempfindlich, vor allem bei Sturm . . . MFG Falk
Was mich misstrauisch macht, ist das weder ein Feuer noch Rauch zu sehen ist. Die Breite an verschiedenen Farben deutet nicht darauf hin das es sich um Trafoexplosionen handelt. Wenn das man nicht so ein Rockkonzert aus der Ferne war, habe aber keine Ahnung.
Ich frag mich, wenn das eine halbe Stunde so ging, warum hat der Energieversorger nicht eher abgeschaltet?
Falk Brunner schrieb: > Das amerikanische "Stromnetz" unterscheidet sich deutlich vom deutschen, > die Frequenz ist der kleinste Unterschied ;-) > > Die Hausverteilungen sind schnell und billig als Oberleitungen gebaut, > läuft glaub ich mit 6-13kV oder so. Dann hängen überall oben an den > Masten die berühmten "Pole pigs" dran, ein tonnenförmiger Trafo der auf > 115V runtersetzt. Das alles ist reichlich wetterempfindlich, vor allem > bei Sturm . . . > > MFG > Falk ...würden wir eher als fliegenden Aufbau bezeichnen. Viele Masten stehen schon schief am Straßenrand... soll wohl den Pioniergeist von vor 200 Jahren wachhalten...
> Was "genau" ist denn da jetzt Passiert ?
Profitmaximierung indem man preiswertere aber dafür technologisch
anfälligere Konzepte benutzt.
@ Hagen Re (hagen) >Profitmaximierung indem man preiswertere aber dafür technologisch >anfälligere Konzepte benutzt. Falsch. "Preiswert" ist das keinesfalls, sondern schlicht BILLIG! MFG Falk
Gut, dem kann ich zustimmen. Grob fahrlässig wäre noch ein andere Begrifflichkeit, immerhin geht es im Worstcase um Existenzen.
Wie viele Trafos sollen das denn gewesen sein? Oder sind einige mehrmals explodiert?
Kennen die kei Buchholzrelais ? http://de.wikipedia.org/wiki/Buchholz-Relais http://www.haag-messgeraete.de/cms/upload/pdf/seminarunterlagen/castor_grundlagen/Band_08_%20Netzschutz.pdf
Winfried J. schrieb: > Kennen die kei Buchholzrelais ? > > http://de.wikipedia.org/wiki/Buchholz-Relais > > http://www.haag-messgeraete.de/cms/upload/pdf/seminarunterlagen/castor_grundlagen/Band_08_%20Netzschutz.pdf Kennen die wohl. Zumindest was hier bei meinem AG für den Amiexport gebaut wird ist mit Buchholz bestückt. Im Ernstfall sind aber Druckentlastungsventile und Feuerlöschanlage wesentlich wichtiger. mfg
Frank Xy schrieb: > Winfried J. schrieb: >> Kennen die kei Buchholzrelais ? >> >> http://de.wikipedia.org/wiki/Buchholz-Relais >> >> > http://www.haag-messgeraete.de/cms/upload/pdf/seminarunterlagen/castor_grundlagen/Band_08_%20Netzschutz.pdf > > Kennen die wohl. > Zumindest was hier bei meinem AG für den Amiexport gebaut wird > ist mit Buchholz bestückt. > Im Ernstfall sind aber Druckentlastungsventile und Feuerlöschanlage > wesentlich wichtiger. > > mfg Klar, aber meines Wissens nach sollte das Buchholzrelais Überlastung auch durch Überspannung abfangen können. Explosionsen sind eigentlich bei funktionierenden dem Buchholzrelais und automatischer primärseitiger Trennung weitestgehend ausszuschließen. Was dort im Video abläuft lässt eher darauf schließen das dort keine automatische Auslösung des primären Leistungsschalters durch das Bucholzrelais funktionierte. Entweder ist er so nicht vorhanden, oder nur sekundärer Lastabwurf, oder überbrückt??? Namaste
Winfried J. schrieb: > Frank Xy schrieb: >> Zumindest was hier bei meinem AG für den Amiexport gebaut wird >> ist mit Buchholz bestückt. >> Im Ernstfall sind aber Druckentlastungsventile und Feuerlöschanlage >> wesentlich wichtiger. >> >> mfg > > Klar, aber meines Wissens nach sollte das Buchholzrelais Überlastung > auch durch Überspannung abfangen können. Das musst Du mal genauer erklären. > > Explosionsen sind eigentlich bei funktionierenden dem Buchholzrelais und > automatischer primärseitiger Trennung weitestgehend ausszuschließen. Wie? Also hier in der Firma haben wir üblicherweise Standrohre DN80 zwischen Kessel/Buchholz/AG. Bei einem Ereignis wie in Krümmel(zweiter Trafo) reicht das nicht zum kontrollierten Druckabbau. Hat man ja auf Bildern auch gesehen dass das Öl überall rausgedrückt hat. Deshalb haben wir im Regelfall 2 Druckentlastungsventile auf dem Deckel die natürlich per Endschalter überwacht werden. Gleiches gilt auch für evtl. vorhandene ölgefüllte Kabelanschlusskästen. mfg
Frank Xy schrieb: > Winfried J. schrieb: >> Frank Xy schrieb: > >>> Zumindest was hier bei meinem AG für den Amiexport gebaut wird >>> ist mit Buchholz bestückt. >>> Im Ernstfall sind aber Druckentlastungsventile und Feuerlöschanlage >>> wesentlich wichtiger. >>> >>> mfg >> >> Klar, aber meines Wissens nach sollte das Buchholzrelais Überlastung >> auch durch Überspannung abfangen können. > > Das musst Du mal genauer erklären. Konvektion-->Strömung in Ausdehnungsgefäß durch Buchhlozrelais betätigt Stauschieber Sie wirkung in wikpediaartikel Auslösezeit 50-100ms laut PDF Netzschutz alternativ bei lokaler überhitzung Gasbildung.... > >> >> Explosionsen sind eigentlich bei funktionierenden dem Buchholzrelais und >> automatischer primärseitiger Trennung weitestgehend ausszuschließen. > > Wie? Primärleistungsschalterauslösung durch Buchholzstörung. > Also hier in der Firma haben wir üblicherweise Standrohre DN80 > zwischen Kessel/Buchholz/AG. > Bei einem Ereignis wie in Krümmel(zweiter Trafo) reicht das nicht zum > kontrollierten Druckabbau. Hat man ja auf Bildern auch gesehen dass > das Öl überall rausgedrückt hat. > > Deshalb haben wir im Regelfall 2 Druckentlastungsventile auf dem Deckel > die natürlich per Endschalter überwacht werden. > > Gleiches gilt auch für evtl. vorhandene ölgefüllte Kabelanschlusskästen. > > mfg klar bei plötzlichenm Druckanstieg .... aber bei der videolänge scheint es mir vorlauf gegeben zu haben welcher für eine Buchholzauslösung hätte reichen müssen??? Klar wenn er schon dicke backen macht.... Aber derartige exploisionen brauchen eine radikalen druckanstieg oder "keine Druckentlastung" Namaste
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