Forum: Offtopic "Es gibt keine Krise des Euro"


von Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne) Benutzerseite


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> EZB- Chef Trichet hat Befürchtungen zurückgewiesen, der Euro sei
> angesichts der anhaltenden Schuldenkrise in einigen Mitgliedstaaten der
> Währungsunion in Gefahr. "Es gibt keine Krise des Euro", schrieb der
> Präsident der Europäischen Zentralbank in einem im Voraus
> veröffentlichten Gastbeitrag für die Zeitung "Bild am Sonntag".

Wenn es sie bis jetzt noch nicht gab, diese Dementi hat das Zeug sie 
Realität werden zu lassen!

touchez

von Sni T. (sniti)


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Wie wär's mit einer Quellenangabe?..

von Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne) Benutzerseite


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von Purzel H. (hacky)


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Duemmliche Propaganda.

von U. B. (Gast)


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> Wenn es sie bis jetzt noch nicht gab, diese Dementi hat das Zeug sie
> Realität werden zu lassen!

Für einigermassen-Normalos braucht's dazu längst kein Dementi mehr ...

von Rüdiger K. (sleipnir)


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Nein, nicht die Spur - ALLE EU-Länder sind in ernsten wirtschaftlichen 
und finanziellen Nöten, die meisten de facto pleite, in Griechenland 
flammen bürgerkriegsähnliche Zustände auf - aber die Titanic ist 
unsinkbar und den Euro in seinem Lauf halten werder Ochs noch Esel auf.

Und bald wird es auch genug "wissenschaftliche" Beweise dafür geben, daß 
es keine Euro-Krise gibt:
http://www.telegraph.co.uk/news/worldnews/europe/eu/8500981/Europe-to-spend-225million-on-army-of-1000-spin-doctors-to-promote-EU.html

von Markus M. (Firma: EleLa - www.elela.de) (mmvisual)


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Schuldenschnitt droht in drei Euroländern:

http://diepresse.com/home/wirtschaft/661679/Schuldenschnitt-droht-in-drei-Eurolaendern?_vl_backlink=/home/wirtschaft/609810/index.do&direct=609810

Und wer bekommt diesen "Haircut"?
Richtig: Die Banken und Versicherungen (z.B. Rente).

Und woher haben die Banken/Versicherungen das Geld?
Richtig: Von den Kunden.

Und das bis DU

Die Kunst ist es den "Haircut" so aus zu legen, dass keine 
Bank/Versicherung daran zu Grunde (insolvent) geht, denn dann sind die 
jeweiligen Kunden das Geld los.

Was kannst du machen, dass dir das nicht passiert?
Richtig: Alles abheben und unter das Kopfkissen legen.

Was machen die Griechen?
"Griechen bringen ihr Geld auf deutsche Konten"
http://www.bild.de/geld/wirtschaft/griechenland-krise/griechen-bringen-geld-auf-deutsche-konten-17832318.bild.html

Damit haben die Banken noch mehr Geld um griechische Staatsanleihen zu 
kaufen, wie ihr seht, der Kreis schließt sich.

Wir leben nun mal in einem Schneeballsystem. Das Geld wird die ganze 
Zeit immer im Kreis geschoben. Nun gibt es welche die brauchen Geld, 
dafür muss für den Kredit ein Zins bezahlt werden. Diese Zinsen, das 
Geld wird niemals hergestellt, denn die Banken, die die Zinsen 
verlangen, müssten dies zu 100% wieder ausgeben, was sie nicht machen. 
Vielmehr wandern diese Zinsen über viele Wege, wie ein Labyrinth in die 
Taschen weniger.

Aber das verstehen die meisten ohnehin nicht, solange die Plastikkarte 
noch funktioniert.

Dabei ist das System ist ganz einfach zu verstehen.

von Paul M. (paul_m65)


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"Verstünden die Menschen, wie unser Finanzsystem funktioniert, gäbe es 
eine Revolution noch vor morgen früh" (Henry Ford)


http://www.neueimpulse.org/index.php?id=208
http://video.google.de/videoplay?docid=1218626257944570167&ei=wA3hSPnjC4-w2ALIyOymCw&q=mannheim+bankenkrise#

von Markus M. (Firma: EleLa - www.elela.de) (mmvisual)


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Zitate:

Wenn Sie heute ihr Geld auf die Bank tragen, dann gehört es Ihnen nicht 
mehr. Sie geben damit Ihr Eigentum auf. Denn die Bankeinlage kommt in 
die sogenannte Sammelverwahrung der Bank. Dort haben sie nur mehr eine 
Forderung auf ihr Geld. So kann die Bank jederzeit sagen: Tut mir leid, 
ich habe das Geld verspielt oder hergeschenkt oder selbst verkonsumiert, 
Sie kriegen es nicht mehr. Das ist in der heutigen Form der Bank 
gesetzlich zulässig. - Prof. Franz Hörmann

"Die größte Gefahr für die Zukunft des Systems geht gegenwärtig von der 
Schuldenpolitik der keynesianisch vergifteten Staaten aus. Sie steuert 
so diskret wie unvermeidlich auf eine Situation zu, in der die Schuldner 
ihre Gläubiger wieder einmal enteignen werden - wie schon so oft in der 
Geschichte der Schröpfungen, von den Tagen der Pharaonen bis zu den 
Währungsreformen des zwanzigsten Jahrhunderts.
Neu ist an den aktuellen Phänomenen vor allem die pantagruelische 
Dimension der öffentlichen Schulden. Ob Abschreibung oder Insolvenz, ob 
Währungsreform, ob Inflation - die nächsten Großenteignungen sind 
unterwegs." - Peter Sloterdijk (in der FAZ vom 10.6.2009)

Während Deutschland mehr und mehr Kompromisse bei der Währungsunion 
eingeht, wird es der deutschen Öffentlichkeitwohl nach und nach klar 
werden, daß Helmut Kohl sie in die Niederlage führt, nicht zum Triumph. 
Die Deutschen könnten anfangen zu denken, daß der Vertrag von Maastricht 
in der Geschichte als Deutschlands dritte Kapitulation vor Frankreich in 
weniger als einem Jahrhundert beurteilt werden wird: als natürlicher 
Nachfolger der Verträge von Versailles und Potsdam.“ - Anatole Kaletsky 
1998

"Der Euro ist nicht in Gefahr." (Juncker) ... ja, ja, niemand hat die 
Absicht eine Mauer zu bauen ...

„Der Staat verschuldet sich bei den Banken, um die Zinsen der Schulden, 
die er bei den Banken hat, zu begleichen oder um die Banken zu retten, 
bei denen er selber Schulden hat.“ - Wiener Professor Franz Hörman

"Die US Regierung besitzt eine Technologie, genannt Notendruckpresse, 
bzw. ihr heutiges elektronisches Äquivalent, die es ihr ermöglicht, so 
viele Dollars zu produzieren, wie sie es wünscht und absolut kostenlos." 
- Ben (Helicopter) Bernanke, 2002

Die Griechen haben die Sparmaßnahmen nur verkündet, weil sie sonst die 
dringend benötigten Kredite von den Ländern der Euro-Zone und dem IWF 
nicht bekommen hätten. - John Taylor

:Zitate Ende

von Jens M. (Gast)


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Das sind zwar alles Metaebenen, aber da auch ich (noch) in Euroland lebe 
ein paar eigene Meinungen (und nichts anderes kann es da meiner 
Bescheidenen Meinung nach geben) dazu

Winfried J. schrieb:
>> EZB- Chef Trichet hat Befürchtungen zurückgewiesen,
Eine Nullnachricht, irgendwer befürchtet immer was,


> der Euro sei
>> angesichts der anhaltenden Schuldenkrise in einigen Mitgliedstaaten der
>> Währungsunion in Gefahr.

Nun der Euro ist die Währung des Wirr!tschaftraumes. Nur weil ein Teil 
der korrupten Selbstbediener dem Rest des Landes nicht mehr ausreichend 
Mittel zur Bedienung von Kapital und eigener Klientel abpressen kann ist 
noch lange nicht "Ende im Gelände".

btw. Dieser Schmarotzer wird übrigens Staat genannt und ist ein 
Krebsgeschwür das seine Faulheit und weitgehende Nutzlosigkeit durch ein 
paar Arbeitsbienen (Beamte genannt) an der Front zu verschleiern pflegt.

> "Es gibt keine Krise des Euro", schrieb der
>> Präsident der Europäischen Zentralbank in einem im Voraus
>> veröffentlichten Gastbeitrag für die Zeitung "Bild am Sonntag".

Na da hat das Fachblatt für angewandte Volksverdummung ja den richtigen 
gefragt. Vermutlich haben Sie dafür ein paar 
MickrigzinsDummsparbuchannoncen bekommen.

Markus Müller schrieb:
> Wenn Sie heute ihr Geld auf die Bank tragen, dann gehört es Ihnen nicht
> mehr.

Was hanebüchener Blödsinn ist da man es jederzeit zurückbekommt.

> Sie geben damit Ihr Eigentum auf.

Wie dumm muss man sein um so etwas zu schreiben? Wahrscheinlich 
akademisch Verblödet.

> Denn die Bankeinlage kommt in
> die sogenannte Sammelverwahrung der Bank.

Ach wirklich, Sie haben keine Schublade für jeden.

> Dort haben sie nur mehr eine
> Forderung auf ihr Geld.

So wie auch Geld nur eine "Forderung" ist.

> So kann die Bank jederzeit sagen: Tut mir leid,
> ich habe das Geld verspielt oder hergeschenkt oder selbst verkonsumiert,
> Sie kriegen es nicht mehr. Das ist in der heutigen Form der Bank
> gesetzlich zulässig. - Prof. Franz Hörmann

Nun, das Risiko besteht, das ein Einbrecher den Mammon klaut aber 
ebenfalls. Ein Mickrigzinskonto ist ergo lediglich eine abwägung wer der 
größere kriminelle ist.

> Neu ist an den aktuellen Phänomenen vor allem die pantagruelische
> Dimension der öffentlichen Schulden.

Ich weiß zwar nicht was ein panta... ist aber das kann man auch ohne 
hochtrabende Worte ausdrücken. Der Staat ist Pleite, so pleite wie ein 
Mafiaboss der Schulden bei der Cosa Nostra hat. Aber er kann sein 
laufendes Geschäft durch Erpressung wunderbar weiter betreiben. Die 
nächst größere Gangsterorganisation wird das auch nie verhindern.

> Ob Abschreibung oder Insolvenz, ob
> Währungsreform, ob Inflation - die nächsten Großenteignungen sind
> unterwegs." - Peter Sloterdijk (in der FAZ vom 10.6.2009)

Sie sind längst gelaufen. Wie dumm muss man z.B sein um nicht zu 
kapieren wie hoch die Abgabenbelastung wirklich ist. In Deutschland 70% 
bei "Normalverdienern".

Jedes Jahr wird durch die kalte Progression weiter enteignet, werden 
neue Abgaben und Erhöhungen fällig. Die Salamitaktik ist seit Kohls 
Zeiten (übrigens nur ein dummes kriminelles Schw.... sonst hätte er sich 
ob der Ergebnisse seiner Mißwirtschaft längst erschossen) im Gange.

Markus Müller schrieb:
> Während Deutschland mehr und mehr Kompromisse bei der Währungsunion
> eingeht,
Welche Kompromisse. Der Betrugskreislauf ist doch auch für nur 
halbverblödete sichtbar. Die z.B. Griechen bekommen Subventionen  (aus 
Steuermitteln die hauptsächlich durch Arbeitnehmer aufgebraucht werden) 
und die Kapitalisten reissen sich diese Kohle über den Umweg EU und 
"Shareholder value" unter den Nagel. So einfach läuft das.

> wird es der deutschen Öffentlichkeitwohl nach und nach klar
> werden, daß Helmut Kohl sie in die Niederlage führt, nicht zum Triumph.

Wem das nicht schon damals klar war der war entweder noch nicht oder 
ohne Hirn geboren.

Markus Müller schrieb:
> „Der Staat verschuldet sich bei den Banken, um die Zinsen der Schulden,
> die er bei den Banken hat, zu begleichen oder um die Banken zu retten,
> bei denen er selber Schulden hat.

Noch so'n Blitzmerker. Nur das nicht die Banken die Kohle haben sondern 
die sog. institutionellen Anleger. Die Bank ist nur Dealer. Ein blöder 
dazu,  so saubblöd sich wertlose Ami Papiere unterjubeln zu lassen 
(Ausnahme DB und HASPA) was der Grund für die nötige Rettung (die im 
übrigen nur aus für die Bank teuren Bürgschaftserklärungen, also 
"Buchgeld", bestand) war.

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