Harald Wilhelms schrieb:
> sie hatten eine lineare Kennlinie
> usw
In der Regel haben Quarze ja eine Temperaturkurve, die einer Parabel mit
negativem Vorzeichen ähnlich sieht. Die Kurve sollte aber mit einem µC
auswertbar sein. Ich beschäftige mich gerade ein wenig mit ganz
gewöhnlichen Quarzen und Fertigoszillatoren. Sie scheinen sogar extrem
langzeitstabil zu sein. Viele Exemplare stammen aus Altgeräten, und sind
25 Jahre alt. Die Abweichung des aufgedruckten Wertes beträgt aktuell
über viele Testobjekte gemittelt etwa +/-20ppm. Aber das sind ja
Absolutwerte, keine relativen Werte.
Von speziellen Temperaturquarzen hörte ich bislang noch nie was, aber
die sind sicher noch in Parametern in dieser Hinsicht optimiert.
Ordentlich messen ließe sich sicherlich nur links und rechts des
Maximums, denn im Maximum hat man ja kaum eine Frequenzänderung.
Ich befürchte fast, daß man das Maximum sogar zur Stabilisierung von
Quarzen nutzt. Es liegt um etwa 50°C herum, und es gibt ja die leicht
vorgeheizten Quarzschaltungen im Quarzofen.
Aber, wie gesagt, ich beschäftige mich zur Zeit nebenbei etwas mit
Quarzen und Quarzschaltungen.