Hi,
ich schon wieder mit meinem Funkgerät ans Motorrad - Projekt.
Bin jetzt soweit dass ich aus einem gängigem USB
Zigarettenanzünderstecker von meinen 12 V Bordspannung am Motorrad meine
benötigten 5 Volt für das Funkgerät ziehe.
Um die Spannung konstant zu haben und auch evtl. Störungen in der
Spannung (die nach dem Schaltwandler in Form des
Zigarettenzündersteckers an sich nicht groß sein dürften) abzufangen
würde ich gerne einen Kondensator verwenden.
Nun ist die große Frage welchen bzw. ob meine Überlegung überhaupt
richtig ist.
Würde den Kondensator parallel ans Funkgerät schließen..
(Ich zeichne vermutlich falsch aber es wird wohl reichen um meine
Vorstellung zu visualisieren).
12V ( + ) ----- 5V (+)---------------------------------
| | | |
| | | (+)
USB Stecker ----- FUNKGERÄT
| | --- (-)
| | | |
12V ( - ) ----- 5V (-)---------------------------------
So hätte ich es vor, ist das überhaupt richtig/sinnvoll?
Wenn ja, welcher Kondensator bietet sich an?
Wenn nicht richtig - wie wäre es denn richti?
Hab im Funkgerät-Standby ca. 100 bis 150 mA und im Sprechbetrieb 500 bis
600 mA bei 5V DC.
Vielen Dank für eure Hilfe!
Gruß,
Wolfgang
Also der USB-Stecker wandelt die 12V auf 5V? Falls ja, sollten die 5V doch schon ohne den Kondensator sehr stabil sein...
Ja, der Stecker wandelt aber ich hätte gerne noch eine letzte "Hürde" vor meinem doch ziemlich teurem Midland G8 Funkgerät. Also ginge das so mit einem Kondensator (die Schaltung) - und welcher wäre empfehlenswert?
Was z.B. wäre mit dem hier http://www.conrad.de/ce/de/product/500812/KERAMIK-KONDENSATOR-VS-PRINT-X7R-100-NF/0245110&ref=list Epcos Radial bedrahteter Kondensator (X7R) B37987-M1104-K54 100 nF 100 V/DC ± 10 %
Nee, der hat die falschen Werte. Kapazität VIEL zu klein und die Spannungsfestigkeit muss nicht so groß sein. Nimm einen LowESR-Elko mit ungefähr 2200µF und 16V. Gruß Jonathan
Jonathan Strobl schrieb: > Nimm einen LowESR-Elko mit > ungefähr 2200µF und 16V. Dann sollte aber noch eine Drossel vorgeschalten werden bei so hoher Kapazität. Sonst kann sich das negativ auf den Regler auswirken.
Bin echt nicht so bewandert auf dem Gebiet - gewillt dazuzulernen aber nicht bewandert.. Hab bei Conrad jetzt nur einen mit 25V gefunden: http://www.conrad.de/ce/de/product/446283/?insert=U1&hk=WW2&utm_source=epro&utm_medium=seosite&utm_campaign=link&WT.mc_id=epro Jianghai Ultra-LOW-ESR Radialer Kondensator (Ø x H) 12.5 mm x 40 mm Rastermaß 5 mm 2200 µF 25 V Der Regler von 12 auf 5 V ist, nebenbei bemerkt, bis 1000 mA belastbar.
@Wolfgang: Klar, der geht. Ist sogar noch besser (aber größer) als ein 16V-Elko. Hat dein Regler eine Strombegrenzung? Verträgt er die kurzzeitigen Ladeströme? Sonst müsste da noch eine Drossel vor (wie schon erwähnt). Gruß Jonathan
Hi Jonathan, erstmal vielen Dank für deine Hilfe. Ich muss leider sagen - keine Ahnung. Eine Spule ist wohl drauf verbaut aber ob er die Ladeströme wirklich verträgt weiß ich nicht. Lieber würde ich schon eine Drossel vorbauen - nur welche? Kannst du mir eine sagen (am besten direkt vom großem C, dann könnte ich Sie direkt mit dem Kondensator holen..) Hätte jetzt erstmal nur eine für smd gefunden: http://www.conrad.de/ce/de/product/443437/INDUKTIVITAeT-SMD-33-H
Die 5V würde ich aber mal nachmessen, auch unter Last. Bei meinem Motorrad-Navi war auch ein 12V-5V-Wandler mit USB-Anschluß dabei, nur leider bricht bei dem Teil die Spannung auf 4,2V bei Belastung zusammen und damit schaltet das Navi auf internen Akku um - mit dem Ergebnis, dass nach 3 Stunden Schluß mit Navigieren ist. Nachladen am Motorrad ist eben mit dieser Spannungslage nicht drin. Wenn das Teil nichts taugen sollte: Im Modellbaubereich gibt es "Battery Eliminator Circuits", BEC oder auch UBEC genannt. Die stellen eine stabile 5V (oder auch 6V) Spannung bereit bis 5A oder mehr bei Eingansspannungen bis 40V und mehr. Preise ab 10,-Euro. Blackbird
Wo sitzt denn die Spule auf deinem Regler? Vor dem Ausgang? Dann kannst du den Elko nämlich ohne Bedenken dran machen.
Noch was: Verträgt es dein Regler, wenn das Funkgerät direkt dranhängt? Auch dann kannst du den Elko einfach dranmachen.
Okay, muss mich berichtigen. Bei dem Regler ist keine Spule dabei..
was auch zu beachten wäre: an den Zigarettenstecker->5V-Adaptern steht gerne mal was dran (oder in der Anleitung) wie: "nur bei asugeschaltetem Motor benutzen" Das sollte man beherzigen, wenn einem die Elektronik hinter dem USB-Anschluss lieb ist. DAs Zeug ist extrem billig und eigentlich gar nicht auf die rauhen Umgebungen ausgelegt
Also bei dennen ist es nicht dabeigestanden, hab jetzt das Funkgerät mal dran betrieben, von 5,25V fällt die Spannung beim Senden maximal auf 5,16V ab - und im Bereich von 4,8 bis 6 V ist alles ok... also es funktioniert wohl soweit. Muss ich jetzt eine Drossel benutzen oder soll ich den Adapter als Fehlinvestition anschauen und so ein BEC kaufen (wobei ich hier noch weniger kapier als eh schon...)
Also: Du kannst die Drossel wohl weglassen und den Kondensator direkt dranhängen. Wenn es doch schon (ohne Kondensator) geht, musst du den Adapter doch nicht als Fehlinvestition ansehen.
Super, danke dir.
Also abschließend wäre der Aufbau dann genau so wie eingangs
beschrieben?
12V ( + ) ----- 5V (+)---------------------------------
| | | |
| | | (+)
USB Stecker ----- FUNKGERÄT
| | --- (-)
| | | |
12V ( - ) ----- 5V (-)---------------------------------
mit Jianghai Ultra-LOW-ESR Radialer Kondensator (Ø x H) 12.5 mm x 40 mm
Rastermaß 5 mm 2200 µF 25 V
Genau. Viel Spaß noch beim Funken, Jonathan
Danke und nochmals vielen dank für deine Hilfe!
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