Hallo an alle, möchte folgendes realisieren: Vom Zweiwegerichtungszähler (HAGER EHZ361Z5) den aktuellen Verbrauchswert, bzw. die aktuelle Einspeisung "just in time" abrufen und auf einem gut ablesbaren Display in der Küche anzeigen. Das nutze ich dann als Entscheidungsgrundlage für z.B.: Jetzt die Spülmaschine starten oder erst später?" Bis jetzt zusammengegoggelte Lösung: Per Tastkopf mittels USB oder seriell das bereitgestellte Infrarot-Signal umsetzen (passende Lösung kostet ca. EUR 70,-), ca. 4m Kabelweg, per µController und BASCOM-Programmierung den Wert ermitteln und an das einzeilige(?) LCD-Display senden. Das Signal kommt alle 2 Sekunden neu. Jedemal ca. 200 Zeichen (9600Baud). Aus dem String muß ein immer gleiches Zeichenmuster gesucht werden. Beispiel: * 20-50 510(B1) * 20-50 800-77(-1200W) * 20-50 700-6 Die mittlere Zeile wäre dann zu greifen und davon der Wert "-1200" anzuzeigen. Genausogut könnte da auch +900 stehen, dann wären es aktuell 900 Watt Bezug statt 1200 Watt Einspeisung. Diesen Wert dann leicht und groß genug ablesbar darstellen. Das ganze - das wäre super - hätte einen EIN-Taster mit einer Selbsthalte-Schaltung von ca. 1 Min. und zeigt nach 2-3 Sek. "Hochlaufphase" (...oder dauert das länger?) den aktuellen Wert an. Macht dann noch einige Refreshs mit den nachkommenden Werten und geht dannach wieder von alleine aus. Sollte somit auch nicht viel Strom verbrauchen und insgesamt unter 150 EUR Materialkosten bleiben. Ist das realistisch? Gibt es noch eine bessere Lösung? (was Fertiges habe ich nirgends gefunden) Danke für Eure kundgetane Meinung! Gruß Dieter
Dieter Strassner schrieb: > Jetzt die Spülmaschine starten oder erst später?" Was würde das bringen? Nichts, da du ein Gerät ja zweckgebunden benutzen musst bzw. willst. Da haste ja keine Ersparnis. Wertvoll wäre es so eine Anzeige zu nutzen ob irgendwo in der Wohnung oder sogar Haus noch irgendwelche Verbraucher laufen die man zur Zeit gar nicht benötigt, z.B. weil man zur Arbeit oder zum Einkaufen fährt oder weil mal schlafen will und nicht alle Verbraucher umständlich kontrollieren will.
Hallo Michael, doch doch es würde schon was bringen: hab noch verschwiegen, bzw. nur indirekt erwähnt, dass ich eine PV-Anlage mit Eigennutzung auf dem Dach habe. Der Selbstverbrauch wird höher honoriert als das Einspeisen des Stroms (was ja volkswirtschaftlich auch sinnvoll sein kann/ist - wie wir gerade in den vielfäligen Diskussionen erfahren). Alss spielt es für mich auch eine Rolle wann ich die Spälmaschine laufen lasse. Allerdings geht es hier immer nur um wenige Stunden, nicht um Tage.... Ist die Sonne weg, dann kann ich den gesamtverbrauch "Just in Time" ablesen, so genaum, das ich dann auch ohne große Rechnerei dahinter kommen kann ob etwas unnötiges läuft. Meine Grundlastverbraucher und Verbrauch kenne ich genau. Mehr mir sind das ca. 10 Geräte mit ca. 180W (in der Heizperiode kommt dann die Heizungsanlage dazu). Gruß Dulz
Ich hoffe doch das es nicht dein Plan ist die Anzeige dazu zu benutzen Verbraucher nach Sonnenschein zu nutzen? Ein paar Wolken alle paar Minuten und das ganze wird eine einzige Stresserei. Erinnert mich so ein bisschen an die Schildbürger die mit Eimern Sonnenschein ins Rathaus holen wollten. An sich ist die Idee ja ganz nett, aber sicherlich ist sie nicht komfortabel oder bequem. Nach einer Weile wirste da gar nicht mehr drauf schauen weil du dich lieber mit anderen Sachen beschäftigst. So ein Energiemonitor in jedem Raum, leicht einsehbar, vernetzt, versteht sich, wäre sicher ganz nützlich, aber man muss dann auch mal dran erinnert werden, mal drauf zu schauen. Da ist sicher ne Menge Ideen-und Entwicklungspotenzial, aber insgesamt muss sich da das Nutzen/Kosten-Verhältnis erst mal bewähren und da bin ich skeptisch. Ich würds machen. Viel Spaß.
Hallo Michael, ja schon. Wenn ich z.B. Morgens beim Kaffee kochen in der Küche stehe (Ostfenster; PV befindet sich auf Ost- UND Westdach), möchte ich mit Blick auf die neue Anzeige sehen, ob ich z.B. die Spülmaschine (oder auch die Waschmaschine) gleich starten kann (...wenn genügend Einspeisung anliegt) oder ob ich noch noch eine/zwei Stunden warte damit (bin selbstständig und fast jeden Tag im Haus). Das mach ich bisher auch, nur eben "ungenauer". Wenn ich mit Blick nach draußen einen bewölkten Himmel sehe, dann kann ich auch 1 und 1 zusammenzählen. Das wird an dem Tag kein Bringer werden, das ist mir klar. Je nach Vorhaben bleibt die Wäsche dann eben noch einen Tag liegen (wenn es nicht dringend ist) oder wird eben 8später) doch gewaschen. Ich möchte durch die Anzeige nicht die letzten Cent sparen/verdienen, sondern mehr ein Gefühl dafür bekommen, was es genau bedeutet, verstärkt den eigenen Strom zu verbrauchen und den Strombezug gering zu halten. Schlußendlich komme ich vermutlich von 15% Eigenverbrauch auf 20% oder so ähnlich. Das ganze läuft mehr unter dem Thema ich wills genau wissen...". Gruß Dieter
Ich fahre nebenbei bei schönem Wetter Motorrad. Fürs schlechte Wetter hab ich einen Wagen. Stellt sich für mich die Frage, nehme ich das Auto oder das Motorrad? Zum Entscheidungszeitpunkt mag das Wetter zum Motorrad tendieren, aber was ist wenn ich einige Stunden fahre? Dann schau ich auf die Webseite Wetter.com oder Wetter.net und sehe mal was die Wetterfrösche für meine Gegend so sagen. Bis auf ein mal ist mein Motorrad noch nie nass geworden. Per Web kann man das ganze eigentlich vorausschauend gut planen, ohne eine Elektronik die sowieso keine Zukunftsprognose zulässt. Ich denke, das es da sicherlich noch andere Ideen gibt die man verwirklichen kann. Für das was du da vorhast, fehlt einfach ein wirklicher Grund oder Notwendigkeit für die Mutter der Erfindung. Aber ich will dir das nicht ausreden, nur sagen wie ich den Nutzen da einschätze.
Michael S. schrieb: > Ich fahre nebenbei bei schönem Wetter Motorrad. Fürs schlechte Wetter > hab ich einen Wagen. Stellt sich für mich die Frage, nehme ich das Auto > oder das Motorrad? Zum Entscheidungszeitpunkt mag das Wetter zum > Motorrad tendieren, aber was ist wenn ich einige Stunden fahre? ...wenn mein Geschirr einige Stunden gespült ist, ist es sauber :-) Du siehst, der Vergleich hinkt. > Dann schau ich auf die Webseite Wetter.com oder Wetter.net und sehe > mal was die Wetterfrösche für meine Gegend so sagen. Bis auf ein mal > ist mein Motorrad noch nie nass geworden. Per Web kann man das ganze > eigentlich vorausschauend gut planen, ohne eine Elektronik die sowieso > keine Zukunftsprognose zulässt. Eine genaue Verbrauchsanzeige in Verbindung Blick in den Himmel reicht mir. > Ich denke, das es da sicherlich > noch andere Ideen gibt die man verwirklichen kann. Für das was du da > vorhast, fehlt einfach ein wirklicher Grund oder Notwendigkeit für > die Mutter der Erfindung. Erfunden ist es ja schon längst (nicht von mir), nur an der Fachkenntnis zur Umsetzung hapert es... > Aber ich will dir das nicht ausreden, nur sagen wie ich den Nutzen > da einschätze. Ok. Mir geht es bei meiner Ursprungsfrage um den technischen Aspekt: Wird es so, wie ich es im meinem ersten Posting geschildert habe, eine praktikable/stabile Lösung? Oder gibt es vllt. einen mehr oder weniger fertigen Bausatz bei dem ich nur noch den Tastkopf anschliesse, ein "wenig programmiere" und fertig....? Oder ein ganz betsimmten µController der dazu am allerbetsen geeignet ist (z.B. besondere Befehlsatz? µControiller+LCD als Einheit? oder was auch immer) Oder ganz andere Lösungen? Die Handylösung z.B. mußte ich verwerfen, weil ich sonst viel Aufwand betreiben muß, um das Signal bis zum Handy zu bekommen. Gruß
Dieter Strassner schrieb: > Wird es so, wie ich es im meinem ersten Posting geschildert habe, eine > praktikable/stabile Lösung? Oder gibt es vllt. einen mehr oder weniger > fertigen Bausatz bei dem ich nur noch den Tastkopf anschliesse, ein > "wenig programmiere" und fertig....? Oder ein ganz betsimmten > µController der dazu am allerbetsen geeignet ist (z.B. besondere > Befehlsatz? µControiller+LCD als Einheit? oder was auch immer) Insgesamt hängt das von deinen technischen und Programmier -Fähigkeiten ab. Für Bastler scheint mir das Projekt etwas zu groß. Da sollte erst mal mit einfacheren Projekten Erfahrung gesammelt werden. Zunächst mal musst du eine Methode finden den Verbrauch/Gewinn messtechnisch zu erfassen. Der Umgang mit Netzspannung will gelernt sein und da weiß ich ja nicht wie es da bei dir aussieht. Einen Bausatz dafür hab ich noch nicht gesehen, aber ich hab auch jetzt nicht nach gesucht. Könnte sein das in einer Fachzeitschrift mal was veröffentlicht wurde. Da würde ich mal bei elektor.de oder elv.de schauen. Es gibt µC für spezielle Anwendung, kann aber für dieser Projekt keinen konkret empfehlen. Evtl. reicht da schon ein Tiny. Wenn du noch keine Erfahrung hast, dann arbeite erst mal das AVR-Tutorial durch, lass LEDs blinken und Buchstaben in LCD-Displays erscheinen und verschwinden. Das wäre dann doch mal ein Anfang. Eine fertige Lösung kann dir vermutlich keiner bieten.
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