Hallo Zusammen, wer kennt einen Lüfter(Einschub. Modul etc.), den man sowohl zum Heizen als auch zum Kühlen einsetzen kann. Ich meine jetzt keine "Heizlüfter", sondern ich suche quasi Anbaulüfter, die man an einen 19"-Einschub montieren kann. Stromversorgung idealerweise mit DC 24-30 Volt. Ich möchte eine Elektronik bei sehr kalten Umgebungstemperaturen(-40 Grad) quasi aufheizen, und wenn die Elektronik selbst warm genug ist, möchte bzw. muss ich diese dann kühlen. Umgekehrtes Problem, wenns aussen sehr heiss ist (40 Grad im Schatten). Vielleicht stand ja mal jemand vor dem Problem oder weiss einen Hersteller. ideal wäre wahrscheinlich ein Lüfter mit vorgebautem Heizelement. Ich habe auch schonmal an Peltierelemente gedacht, aber die haben dann wahrscheinlich eine schlechte Ankopplung.
Wenn es draußen kalt ist, solltest du deine Baugruppe möglichst gut von der Außenwelt isolieren und die interne Verlustleistung nutzen, um sie auf Temperatur zu halten. Ein Lüfter ist da kontraproduktiv.
Zwei Kühlkörper, zwei Lüfter, und ein Peltierelement - fertig ist die Mini-Klimaanlage für einen großen Temperaturbereich. Das "Pelztier" muß bipolar versorgt werden können - am einfachsten durch einen Polaritäts-Umschalter. Ideal wäre jedoch eine Prozessor-Steuerung, die Innen- und Aussentemperatur misst und dem entspreched die Lüftergeschwindigkeit und die bipolare Peltier-Versorgung mit Augenmerk auf den jeweils günstigsten Arbeitspunktes optimiert. Nebeneffekt: Die Baugruppe und die Umwelt können hermetisch getrennt bleiben - bis zur Unterwasser-Tauglichkeit. Unbedingt beachtet werden muß aber die Kondenswasser-Problematik bei einem geschlossenen Aufbau! Wird dagegen vor allem Wert auf den bestmöglichen Wirkungsgrad gelegt, kann es sinnvoll sein, für den Betrieb im mittleren Temperaturbereich, der keine aktive Klimatisierung wie die "Temperaturübersetzung des Peltiers" benötigt, einen konventionellen, Umluft durch das Geräte erzeugenden Lüfter zu verwenden.
Michel schrieb: > Wenn es draußen kalt ist, solltest du deine Baugruppe möglichst gut von > der Außenwelt isolieren Tja, das Problem ist, es wird in einer Klimazone eingesetzt wo die Baugruppe in einem Rack Quasi im unbeheizten Container gelagert (und betrieben) wird. Aber eben auch ungekühlt, d.h. im Winter kanns halt nachts -40 Grad werden, im Sommer +40-50 Grad. Wird der Container betrieben, dann steigt durch eine Heizung die Temperatur im Innenraum langsam auf 15-20 Grad an. Betreiben möchte man die Elektronik angefangen von 0 Grad an. Von daher ist isolieren für den "kalten" Betrieb gut, aber wenn die Baugruppe (hat fetten FPGA und Dual Core CPU) warm wird, muss ich unbedingt gut kühlen.
beschränk dich auf eine geregelte kühlung, die auch bei 50 grad noch ausreicht. eine dual core GPU heizt einen rechner auch bei -40 grad gut durch. wenns nicht gerade ein atom ist... heizung brauchst du nur wenn du eine möglichst konstante temperatur brauchst oder das ding bei -40 grad nicht mehr zuverlässig hochfährt.
Ben _ schrieb: > bei -40 > grad nicht mehr zuverlässig hochfährt. Das ist das Problem. Die Komponennten sind laut Hersteller explizit nicht für Betrieb bei -10 Grad geeignet,(...eventuell funktionieren die bei -40 Grad einfach garnicht. Kanns leider nicht mal eben ausprobieren...
dann mußt du eine regelbare heizung bauen, die sich bei -8 bis -10 grad einschaltet... bei deaktivierter gehäuselüftung natürlich.
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