Forum: Offtopic Vergeßt iPhone & Co. Arduino rulez !


von Peter D. (peda)


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http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/politischesfeuilleton/1464937/

"Einem uralten Spieltrieb, dem "Kind im Manne" gebietet das iPhone 
Einhalt, es macht seinen Benutzer zur Marionette."


Peter

von Paul B. (paul_baumann)


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Ich besitze kein Ei-Phon, aber einen Arduino Uno. Der Autor des Artikels
ist sich wahrscheinlich nicht im Klaren darüber, daß in so einem
Ei-Phon vermutlich wesentlich mehr Elektronik steckt als in einem
Arduino. Das Programmieren mit den sog. Sketches ist so einfach auch
nicht, da es sehr ähnlich zur Sprache C ist.

Man muß aber nicht damit zu Werk gehen, -es geht nach wie vor auch
mit Assembler oder auch mit Bascom.

An sich ist der modulare Aufbau des Arduino mit seiner Möglichkeit
sog. Shields (Zusatzbaugruppen, die "Huckepack" aufzustecken sind)eine 
feine Sache.

MfG Paul

von Adam A. (adam)


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Leider ein ziemlich zusammenhangsloser Artikel. Geht es um die 
Ausstellung?
Wie kommt man auf die Idee, das iPhone und ein Mikrocontrollerboard zu 
vergleichen? Entschädigt wird der Leser zum Abschluss mit einem lässigen 
Autorenportrait mit Blick in die grelle Zukunft und einem "Web 2.0" 
artigen Kurzbio.

von Michael K. (charles_b)


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Wer Sozialpsychologie studiert hat, verdient meinen allergrößten 
Respekt.
Aber getreu dem Spruch "Schuster, bleib bei deinen Leisten" sollte man 
sich dann auf Themen fokusieren, bei denen man sich besonders gut 
auskennt.

von Mike S. (drseltsam)


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Was für ein sinnloser Artikel. Da werden 2 Hypes: Arduino und IPhone 
zusammengeschmissen, durchgerührt und an die GEZahler verteilt.

von Peter D. (peda)


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Seltsam, daß der Beitrag vollkommen mißverstanden wird.

Der Autor bedauert, daß man heutzutage die Geräte nur noch benutzen 
darf, wie der Hersteller es einem vorschreibt. Und ich bedaure es auch.
Besonders Apple-Geräte sind darin besonders restriktiv (daher habe ich 
auch keins).

Der Arduino kann natürlich nicht mit einem Apple mithalten, aber er hat 
einen entscheidenden Unterschied, man kann ihn programmieren, wie es 
einem gefällt.

Interessant finde ich auch, daß sich das jemand zutraut, der nicht wie 
wir, die CPUs mit der Muttermilch aufgesogen hat.

Und daher halte ich es auch für wesentlich kreativer, sich nen Arduino 
zuzulegen anstatt nen I-Dingens.
Und seien wir mal ehrlich, passiv an der Gamekonsole zu daddeln, Videos 
zu schauen usw. macht eine nicht wirklich stolz und zufrieden.


Peter

von Michael K. (charles_b)


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Peter Dannegger schrieb:
> Seltsam, daß der Beitrag vollkommen mißverstanden wird.
>
> Der Autor bedauert, daß man heutzutage die Geräte nur noch benutzen
> darf, wie der Hersteller es einem vorschreibt.

Gibts da ein Beispiel? Ich kann mir doch mit nem Schraubendreher Butter 
aufs Brot schmieren oder mit dem iPhone Tischtennis spielen.

Ich hatte immer gedacht, es ist GUT wenn man die Geräte so benutzt, wie 
es vom Hersteller vorgesehen ist.

von Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne) Benutzerseite


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Michael K-punkt schrieb:
> Peter Dannegger schrieb:
>> Seltsam, daß der Beitrag vollkommen mißverstanden wird.
>>
>> Der Autor bedauert, daß man heutzutage die Geräte nur noch benutzen
>> darf, wie der Hersteller es einem vorschreibt.
>
> Gibts da ein Beispiel? Ich kann mir doch mit nem Schraubendreher Butter
> aufs Brot schmieren oder mit dem iPhone Tischtennis spielen.
>
> Ich hatte immer gedacht, es ist GUT wenn man die Geräte so benutzt, wie
> es vom Hersteller vorgesehen ist.

Dann kauf dir das Zeug und werd glücklich als Marionette der Industrie.

Ich bin immer auf der Suche wie ich Dinge an meine Bedürfnisse 
adaptieren kann, unabhängig wer sie wie und wofür erdacht hat. Oft gibt 
es gar nicht was ich haben will, aber ich finde immer etwas das ich dazu 
verwenden kann in dem ich es modifiziere und dann zweckentfremde.

Zum Beispiel die Einparkhilfe mit Kamera ersetzt bei mir den 
Innerückspiegel wegen des geschlossen Kastenaufbaus. Statt mit dem 
Rückfahrlichtschalter schalte ich sie zusammen mit dem Licht ein, was in 
Austria Sinn macht weil Taglichtfahren erst vorgeschrieben war, jetzt 
nur noch erwünscht ist. Da passt das gut.

Leider ist auf der Steurplatine fürdie Ultraschallabstandmessung das OSD 
ausgefallen. So habe ich das nur Modul heute zur Reparatur geschickt 
und mir auf die schenlle eine Adapterplatine für die Verbindung der 
Kamera mit dem Spiegelmonitor gebastelt.

Namaste

von Michael K. (charles_b)


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Winfried J. schrieb:
> Michael K-punkt schrieb:
>> Peter Dannegger schrieb:
>>> Seltsam, daß der Beitrag vollkommen mißverstanden wird.
>>>
>>> Der Autor bedauert, daß man heutzutage die Geräte nur noch benutzen
>>> darf, wie der Hersteller es einem vorschreibt.
>>
>> Gibts da ein Beispiel? Ich kann mir doch mit nem Schraubendreher Butter
>> aufs Brot schmieren oder mit dem iPhone Tischtennis spielen.
>>
>> Ich hatte immer gedacht, es ist GUT wenn man die Geräte so benutzt, wie
>> es vom Hersteller vorgesehen ist.
>
> Dann kauf dir das Zeug und werd glücklich als Marionette der Industrie.
>
>
Ich hab weder das eine oder das andere. Darum frage ich ja, welche 
Vorschriften es gibt, die Geräte so einzusetzen wie man möchte.

Bin ich schon eine Marionette der Industrie wenn ich mein altes Nokia 
6310i zum Telefonieren verwende? Und ich es nicht zur Fernsteuerung 
umgebaut habe?

von Adam A. (adam)


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Peter Dannegger schrieb:
> Seltsam, daß der Beitrag vollkommen mißverstanden wird.

Wird er ja nicht. Der Autor sagt, iPhone ist scheiße, weil Apple an 
jedem Furz mitverdienen will (sämtliche Software über AppStore) und 
Probleme vermeiden will (geschlossene Plattform).
Dasselbe kann man von fast allen Massenprodukten behaupten.

Der Autor sagt, Arduino ist geil, weil man damit alles machen kann.
Dasselbe kann man von fast allen Bastelprojekten behaupten.

Ist alles richtig, aber es ist keine neue Erkenntnis, und der Vergleich 
ist völlig ungeeignet.

Ich beschwere mich nicht über VW, weil sie, anders als mein Tamya 
Modellauto, die Originalzeichnungen nicht herausrücken oder weil ich den 
Quellcode für die Radioeinschaltsequenz (oder was auch immer) nicht 
bekomme.

Mit keinem Wort erwähnt er die Einschränkungen der Geräte in seiner 
eigenen Aussage: "Eigentlich erfüllen ja kompakte Digitalkameras, 
Audiorekorder und GPS-Geräte ihren jeweiligen Zweck weitaus besser - und 
sind billiger."

Er greift lediglich das Ausstellungsthema Apple auf, um daraus Bashing 
zu machen.

"Individuelles Tuning ist durch die angeblich bedienerfreundliche, 
tatsächlich aber sehr hermetische Konstruktionsweise ausgeschlossen. "
Ohne ein Beispiel anzuführen, was denn eigentlich zu tunen wäre. 
"Konstruktionsweise" zeugt davon, dass er Mechanik und 
Software/User-Interface nicht unterscheiden kann. "Bedienfreundlichkeit" 
hat gar nichts mit Erweiterbarkeit zu tun.

"Schrauben" und "Frisieren" führt er auf, bewusst, dass High-Tech nicht 
mit einem Opel Manta zu vergleichen ist.

Das Motto "to take control back of what is inside!" zieht genauso 
Fanboys an wie Apple Produkte, zumindest in den USA ist DIY in 
bestimmten Kreisen wieder ein bißchen mehr in Mode (Make Magazine), 
deren Anhänger aber unreflektiert der Revolution zujubeln.

Der Artikel geht leider überhaupt nicht auf die Ausstellung ein und die 
sicherlich mit viel Kreativität gebauten "derart aufwendige 
Apparaturen", die aber genau das sind, was auch mit dem von ihm 
gepriesenen Arduino ("Mikrocontroller") gemacht wird: physical 
computing.

Auch weiß er anscheinend nicht von Open Source Handy openmoko, keine 
Erwähnung von anderen Smartphones -- ja, Arduino ist ganz toll - nur: 
Telefonieren etc. kann man damit nicht.

Ui, da muss er aber aufpassen, dass er keine Unterlassungsklage(?) an 
den Hals bekommt:
"Apple propagiert lauthals "green design", produziert aber jede Menge 
Müll, weil die simple Demontage und Wiederverwertung elektronischer 
Bauteile durch aufwendiges Design unterbunden wird."
Als technisch intelligenter Akademiker sollte er das zumindest belegen. 
Der "Green" Trend zur Beruhigung des schlechten Gewissens ist auch schon 
seit Jahren nichts Neues, und Apple ist da nicht alleine.

Ich empfehle dem Autor ein Dosentelefon, da gibt es viel zu Tunen.

von Mathias K. (mathk)


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Peter Dannegger schrieb:
> "Einem uralten Spieltrieb, dem "Kind im Manne" gebietet das iPhone
> Einhalt, es macht seinen Benutzer zur Marionette."

Dann nimm ein Android Telefon + Arduino:

http://www.youtube.com/watch?v=OxzucwjFEEs&feature=player_embedded

Ab etwa Minute 36 fängt es an.



Grüße.

von Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne) Benutzerseite


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Das sieht schon mal nicht schlecht aus, auch wenn ein joystik dafür auch 
genügte, aber zumindest ist mal eine Tür für den User offen.

Danke für den Link

von Mike S. (drseltsam)


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>Der Arduino kann natürlich nicht mit einem Apple mithalten, aber er hat
>einen entscheidenden Unterschied, man kann ihn programmieren, wie es
>einem gefällt.

Tja, also Papier kann natürlich nicht mit nem Iphone mithalten, aber man 
kann draufmalen, was einem gefällt.
Das eine hat mit dem anderen nix zu tun und ich bezweifle sehr stark, 
dass der Autor bemängeln würde, dass seine Schlüssel nur zum 
Türaufschließen, seine Schuhe nur zum gehen oder seine Uhr nur zum 
Zeitablesen da ist und er die Originalzeichnungen nicht bekommt.
Wer basteln will, greift zum MC, wer Mitglied der Lifestyleherde sein 
will, kauft sich ein Iphone. Gut is.

von Rufus Τ. F. (rufus) Benutzerseite


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von Mathias K. (mathk)


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Rufus Τ. Firefly schrieb:
> Mathias K. schrieb:
>> Dann nimm ein Android Telefon
>
> ... und lies Dir das hier durch:
> http://www.heise.de/newsticker/meldung/Kaspersky-A...

Ach, das sind doch alles kleine Homecomputer auf denen es auch 
Viren/Trojaner... geben wird. Die Viren- und Antivirenhersteller werden 
sich schon drauf einrichten, es ist nur eine Frage der Nutzerzahlen.

---

von Arc N. (arc)


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Mathias K. schrieb:
> Rufus Τ. Firefly schrieb:
>> Mathias K. schrieb:
>>> Dann nimm ein Android Telefon
>>
>> ... und lies Dir das hier durch:
>> http://www.heise.de/newsticker/meldung/Kaspersky-A...
>
> Ach, das sind doch alles kleine Homecomputer auf denen es auch
> Viren/Trojaner... geben wird. Die Viren- und Antivirenhersteller werden
> sich schon drauf einrichten, es ist nur eine Frage der Nutzerzahlen.
>
> ---

Nur mit dem Unterschied das A.. und G... im Gegensatz zu M... gehyped 
werden bzw. nicht gebashed werden. Anders gesagt die selben Nutzer, die 
früher/immer noch bei den Systemen von M... auf alles klicken, klicken 
jetzt bei den Systemen von A... und G... (auch noch) alles an und nur 
eine der Firmen (die nicht mit A oder G anfängt) hat daraus gelernt.

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