http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/politischesfeuilleton/1464937/ "Einem uralten Spieltrieb, dem "Kind im Manne" gebietet das iPhone Einhalt, es macht seinen Benutzer zur Marionette." Peter
Ich besitze kein Ei-Phon, aber einen Arduino Uno. Der Autor des Artikels ist sich wahrscheinlich nicht im Klaren darüber, daß in so einem Ei-Phon vermutlich wesentlich mehr Elektronik steckt als in einem Arduino. Das Programmieren mit den sog. Sketches ist so einfach auch nicht, da es sehr ähnlich zur Sprache C ist. Man muß aber nicht damit zu Werk gehen, -es geht nach wie vor auch mit Assembler oder auch mit Bascom. An sich ist der modulare Aufbau des Arduino mit seiner Möglichkeit sog. Shields (Zusatzbaugruppen, die "Huckepack" aufzustecken sind)eine feine Sache. MfG Paul
Leider ein ziemlich zusammenhangsloser Artikel. Geht es um die Ausstellung? Wie kommt man auf die Idee, das iPhone und ein Mikrocontrollerboard zu vergleichen? Entschädigt wird der Leser zum Abschluss mit einem lässigen Autorenportrait mit Blick in die grelle Zukunft und einem "Web 2.0" artigen Kurzbio.
Wer Sozialpsychologie studiert hat, verdient meinen allergrößten Respekt. Aber getreu dem Spruch "Schuster, bleib bei deinen Leisten" sollte man sich dann auf Themen fokusieren, bei denen man sich besonders gut auskennt.
Was für ein sinnloser Artikel. Da werden 2 Hypes: Arduino und IPhone zusammengeschmissen, durchgerührt und an die GEZahler verteilt.
Seltsam, daß der Beitrag vollkommen mißverstanden wird. Der Autor bedauert, daß man heutzutage die Geräte nur noch benutzen darf, wie der Hersteller es einem vorschreibt. Und ich bedaure es auch. Besonders Apple-Geräte sind darin besonders restriktiv (daher habe ich auch keins). Der Arduino kann natürlich nicht mit einem Apple mithalten, aber er hat einen entscheidenden Unterschied, man kann ihn programmieren, wie es einem gefällt. Interessant finde ich auch, daß sich das jemand zutraut, der nicht wie wir, die CPUs mit der Muttermilch aufgesogen hat. Und daher halte ich es auch für wesentlich kreativer, sich nen Arduino zuzulegen anstatt nen I-Dingens. Und seien wir mal ehrlich, passiv an der Gamekonsole zu daddeln, Videos zu schauen usw. macht eine nicht wirklich stolz und zufrieden. Peter
Peter Dannegger schrieb: > Seltsam, daß der Beitrag vollkommen mißverstanden wird. > > Der Autor bedauert, daß man heutzutage die Geräte nur noch benutzen > darf, wie der Hersteller es einem vorschreibt. Gibts da ein Beispiel? Ich kann mir doch mit nem Schraubendreher Butter aufs Brot schmieren oder mit dem iPhone Tischtennis spielen. Ich hatte immer gedacht, es ist GUT wenn man die Geräte so benutzt, wie es vom Hersteller vorgesehen ist.
Michael K-punkt schrieb: > Peter Dannegger schrieb: >> Seltsam, daß der Beitrag vollkommen mißverstanden wird. >> >> Der Autor bedauert, daß man heutzutage die Geräte nur noch benutzen >> darf, wie der Hersteller es einem vorschreibt. > > Gibts da ein Beispiel? Ich kann mir doch mit nem Schraubendreher Butter > aufs Brot schmieren oder mit dem iPhone Tischtennis spielen. > > Ich hatte immer gedacht, es ist GUT wenn man die Geräte so benutzt, wie > es vom Hersteller vorgesehen ist. Dann kauf dir das Zeug und werd glücklich als Marionette der Industrie. Ich bin immer auf der Suche wie ich Dinge an meine Bedürfnisse adaptieren kann, unabhängig wer sie wie und wofür erdacht hat. Oft gibt es gar nicht was ich haben will, aber ich finde immer etwas das ich dazu verwenden kann in dem ich es modifiziere und dann zweckentfremde. Zum Beispiel die Einparkhilfe mit Kamera ersetzt bei mir den Innerückspiegel wegen des geschlossen Kastenaufbaus. Statt mit dem Rückfahrlichtschalter schalte ich sie zusammen mit dem Licht ein, was in Austria Sinn macht weil Taglichtfahren erst vorgeschrieben war, jetzt nur noch erwünscht ist. Da passt das gut. Leider ist auf der Steurplatine fürdie Ultraschallabstandmessung das OSD ausgefallen. So habe ich das nur Modul heute zur Reparatur geschickt und mir auf die schenlle eine Adapterplatine für die Verbindung der Kamera mit dem Spiegelmonitor gebastelt. Namaste
Winfried J. schrieb: > Michael K-punkt schrieb: >> Peter Dannegger schrieb: >>> Seltsam, daß der Beitrag vollkommen mißverstanden wird. >>> >>> Der Autor bedauert, daß man heutzutage die Geräte nur noch benutzen >>> darf, wie der Hersteller es einem vorschreibt. >> >> Gibts da ein Beispiel? Ich kann mir doch mit nem Schraubendreher Butter >> aufs Brot schmieren oder mit dem iPhone Tischtennis spielen. >> >> Ich hatte immer gedacht, es ist GUT wenn man die Geräte so benutzt, wie >> es vom Hersteller vorgesehen ist. > > Dann kauf dir das Zeug und werd glücklich als Marionette der Industrie. > > Ich hab weder das eine oder das andere. Darum frage ich ja, welche Vorschriften es gibt, die Geräte so einzusetzen wie man möchte. Bin ich schon eine Marionette der Industrie wenn ich mein altes Nokia 6310i zum Telefonieren verwende? Und ich es nicht zur Fernsteuerung umgebaut habe?
Peter Dannegger schrieb: > Seltsam, daß der Beitrag vollkommen mißverstanden wird. Wird er ja nicht. Der Autor sagt, iPhone ist scheiße, weil Apple an jedem Furz mitverdienen will (sämtliche Software über AppStore) und Probleme vermeiden will (geschlossene Plattform). Dasselbe kann man von fast allen Massenprodukten behaupten. Der Autor sagt, Arduino ist geil, weil man damit alles machen kann. Dasselbe kann man von fast allen Bastelprojekten behaupten. Ist alles richtig, aber es ist keine neue Erkenntnis, und der Vergleich ist völlig ungeeignet. Ich beschwere mich nicht über VW, weil sie, anders als mein Tamya Modellauto, die Originalzeichnungen nicht herausrücken oder weil ich den Quellcode für die Radioeinschaltsequenz (oder was auch immer) nicht bekomme. Mit keinem Wort erwähnt er die Einschränkungen der Geräte in seiner eigenen Aussage: "Eigentlich erfüllen ja kompakte Digitalkameras, Audiorekorder und GPS-Geräte ihren jeweiligen Zweck weitaus besser - und sind billiger." Er greift lediglich das Ausstellungsthema Apple auf, um daraus Bashing zu machen. "Individuelles Tuning ist durch die angeblich bedienerfreundliche, tatsächlich aber sehr hermetische Konstruktionsweise ausgeschlossen. " Ohne ein Beispiel anzuführen, was denn eigentlich zu tunen wäre. "Konstruktionsweise" zeugt davon, dass er Mechanik und Software/User-Interface nicht unterscheiden kann. "Bedienfreundlichkeit" hat gar nichts mit Erweiterbarkeit zu tun. "Schrauben" und "Frisieren" führt er auf, bewusst, dass High-Tech nicht mit einem Opel Manta zu vergleichen ist. Das Motto "to take control back of what is inside!" zieht genauso Fanboys an wie Apple Produkte, zumindest in den USA ist DIY in bestimmten Kreisen wieder ein bißchen mehr in Mode (Make Magazine), deren Anhänger aber unreflektiert der Revolution zujubeln. Der Artikel geht leider überhaupt nicht auf die Ausstellung ein und die sicherlich mit viel Kreativität gebauten "derart aufwendige Apparaturen", die aber genau das sind, was auch mit dem von ihm gepriesenen Arduino ("Mikrocontroller") gemacht wird: physical computing. Auch weiß er anscheinend nicht von Open Source Handy openmoko, keine Erwähnung von anderen Smartphones -- ja, Arduino ist ganz toll - nur: Telefonieren etc. kann man damit nicht. Ui, da muss er aber aufpassen, dass er keine Unterlassungsklage(?) an den Hals bekommt: "Apple propagiert lauthals "green design", produziert aber jede Menge Müll, weil die simple Demontage und Wiederverwertung elektronischer Bauteile durch aufwendiges Design unterbunden wird." Als technisch intelligenter Akademiker sollte er das zumindest belegen. Der "Green" Trend zur Beruhigung des schlechten Gewissens ist auch schon seit Jahren nichts Neues, und Apple ist da nicht alleine. Ich empfehle dem Autor ein Dosentelefon, da gibt es viel zu Tunen.
Peter Dannegger schrieb: > "Einem uralten Spieltrieb, dem "Kind im Manne" gebietet das iPhone > Einhalt, es macht seinen Benutzer zur Marionette." Dann nimm ein Android Telefon + Arduino: http://www.youtube.com/watch?v=OxzucwjFEEs&feature=player_embedded Ab etwa Minute 36 fängt es an. Grüße.
Das sieht schon mal nicht schlecht aus, auch wenn ein joystik dafür auch genügte, aber zumindest ist mal eine Tür für den User offen. Danke für den Link
>Der Arduino kann natürlich nicht mit einem Apple mithalten, aber er hat >einen entscheidenden Unterschied, man kann ihn programmieren, wie es >einem gefällt. Tja, also Papier kann natürlich nicht mit nem Iphone mithalten, aber man kann draufmalen, was einem gefällt. Das eine hat mit dem anderen nix zu tun und ich bezweifle sehr stark, dass der Autor bemängeln würde, dass seine Schlüssel nur zum Türaufschließen, seine Schuhe nur zum gehen oder seine Uhr nur zum Zeitablesen da ist und er die Originalzeichnungen nicht bekommt. Wer basteln will, greift zum MC, wer Mitglied der Lifestyleherde sein will, kauft sich ein Iphone. Gut is.
Mathias K. schrieb: > Dann nimm ein Android Telefon ... und lies Dir das hier durch: http://www.heise.de/newsticker/meldung/Kaspersky-Android-ist-das-neue-Windows-1247850.html
Rufus Τ. Firefly schrieb: > Mathias K. schrieb: >> Dann nimm ein Android Telefon > > ... und lies Dir das hier durch: > http://www.heise.de/newsticker/meldung/Kaspersky-A... Ach, das sind doch alles kleine Homecomputer auf denen es auch Viren/Trojaner... geben wird. Die Viren- und Antivirenhersteller werden sich schon drauf einrichten, es ist nur eine Frage der Nutzerzahlen. ---
Mathias K. schrieb: > Rufus Τ. Firefly schrieb: >> Mathias K. schrieb: >>> Dann nimm ein Android Telefon >> >> ... und lies Dir das hier durch: >> http://www.heise.de/newsticker/meldung/Kaspersky-A... > > Ach, das sind doch alles kleine Homecomputer auf denen es auch > Viren/Trojaner... geben wird. Die Viren- und Antivirenhersteller werden > sich schon drauf einrichten, es ist nur eine Frage der Nutzerzahlen. > > --- Nur mit dem Unterschied das A.. und G... im Gegensatz zu M... gehyped werden bzw. nicht gebashed werden. Anders gesagt die selben Nutzer, die früher/immer noch bei den Systemen von M... auf alles klicken, klicken jetzt bei den Systemen von A... und G... (auch noch) alles an und nur eine der Firmen (die nicht mit A oder G anfängt) hat daraus gelernt.
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