Gast
#2198605
Ich hab für mein Doppelnetzteil einen Stromspiegel analog zu dieser Schaltung aufgebaut: http://www.dg7xo.de/selbstbau/nt-power-modul.html Unten im rot markierten Teil sieht man den Highside-Shunt von ca. 0.1R. Der OP steuert den BS250 so auf/zu, dass der Strom durch ihn am 1k Widerstand den gleichen Spannungsabfall erzeugt wie über dem Shunt. Dieser Strom fliesst dann durch den 10K Widerstand und erzeugt im Endeffekt einen 10x so großen Spannungsabfall. An ihm greife ich die Spannung für das Digitalvoltmeter ab, die dem Strom in A entspricht. Dummerweise schwingt das ganze sobald Strom fliesst. Bei einem Strom von ca. 1A sieht man am 10k Widerling eine Schwingung mit ca. 50mV Amplitude. Ich kenn mich mit Oszilloskopen nicht so aus (ist mein erstes größeres Analogprojekt) aber ich interpretiere das mal als 50Hz. Versorgt wird der OP (LT1001) mit +/- 17V direkt aus Gleichrichter+Siebung, also die noch ungeregelte Spannung des Netzteils. Die maximale Ausgangsspannung des Netzteils ist 14.5V. Damit sollte der LT1001 eingangsseitig ja klarkommen. Jetzt hab ich folgende Fragen: -ist das der Ripple aus der Versorgung und wenn ja, wieso schlägt der trotz einer power supply rejection von ca. 100db so stark auf den Ausgang? -wie kann man dem abhelfen? Als Versorgung gibt es nur die ungeregelten +/-17V, da bleibt für Spannungsregler wenig Platz. Der LT1001 muss, um eingangsseitig mit den 14,5V klarzukommen ja mindestens +16,5V haben. Bin für jeden Vorschlag dankbar!

