Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Parallele Photodioden


von Sven (Gast)


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Moin moin liebe Elektronik-Experten!

Ich möchte mir ein lichtempfindliches Schaltpult bauen, das per 
Taschenlampe / Laserpointer etc gesteuert werden kann.

Dazu möchte ich jede Menge Photodioden im Abstand einiger cm verbauen 
und diese dann per Mikrocontroller einlesen um so die gesamte Oberfläche 
lichtempfindlich zu machen.
Allerdings bin ich mir noch nicht ganz sicher, was hier der beste 
Design-Ansatz ist.

Aufgrund der Anzahl der Photodioden werde ich wohl nicht jeder einzelnen 
einen Transimpedanzverstärker gönnen können.
Die aktuelle Überlegung ist jetzt, jeweils die Photodiode zusammen mit 
einem Widerstand in Serie an eine Sperrspannung anzulegen. An dem 
Widerstand müsste ich dann ja die Spannung abhängig vom Lichteinfall 
auslesen können, korrekt?

------------------------- 5V
PD    PD    PD    PD    PD
 .     .     .     .     .        -> Multiplexer zum uC Eingang (analog)
R      R     R     R     R
------------------------- GND

Da ich noch recht neu in der Elektronik-Welt bin, stellt sich mir jetzt 
aber die Frage, ob das so wirklich die sinnvollste Lösung ist, oder ob 
es eine bessere Alternative gibt?
Und hier hoffe ich auf die gesammelte Experten-Power des Forums ;-)

Ich bin für jegliche Verbesserungs-Vorschläge und alternative Ansätze 
dankbar!

MfG
Sven

von oszi40 (Gast)


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> Aufgrund der Anzahl der Photodioden werde ich wohl nicht jeder einzelnen
> einen Transimpedanzverstärker gönnen können.
1.Wäre erst mal zu prüfen ob Deine Fotodioden genug Strom liefern.
2.Die Suchfunktion hilft. Beitrag "Fototransistor-Matrix"

von Sven (Gast)


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oszi40 schrieb:
> 1.Wäre erst mal zu prüfen ob Deine Fotodioden genug Strom liefern.
Ich kann dir nicht ganz folgen, genug Strom wofür genau?

> 2.Die Suchfunktion hilft. Beitrag "Fototransistor-Matrix"
Danke für den Hinweis, wäre denn ein solches Modell auch direkt auf 
Photodioden anstelle von Transistoren übertragbar?
Worin liegt der Vorteil gegenüber dem oben genannten Aufbau?

von Multi K. (multikulti)


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Fototransistoren währen jedenfalls sinvoller. Da brauchst du keine 
verstärker elektronik dranhängen. Fotodioden benutzt man eigentlich nur 
wenn es besonders schnell oder besonders genau gehen soll. Du brauchst 
ja wahrscheinlich nur "licht" oder "kein licht" zu unterscheiden.
Da währe es wahrscheinlich besser Fototransistoren zu nehmen, da die 
auch gleich Verstärken. Kosten ja nix die Dinger.

von oszi40 (Gast)


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Sven schrieb:
>> 1.Wäre erst mal zu prüfen ob Deine Fotodioden genug Strom liefern.
> Ich kann dir nicht ganz folgen, genug Strom wofür genau?
Es besteht der kleine Verdacht, daß Du die Helligkeit auswerten 
möchtest.

Lies Beitrag "Fototransistor vs. Fotodiode"
Lies http://www.mikrocontroller.net/articles/Standardbauelemente
FotoDIODEN nur 10-80 uA bei vollem Licht, Transitoren mehr. Genaueres 
findest Du im Datenblatt des Bauelements Deiner Träume.

von Sven (Gast)


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Vielen Dank für die Infos, dann werde ich mir dazu noch mal genauer 
Gedanken machen.

von Reinhard Kern (Gast)


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Hallo,

es ist schwierig, eine Fläche mit Photodioden oder -Transistoren 
abzudecken, da die aktive Fläche meistens kleiner als 1 x 1 mm ist.

Nimm ein IPad mit Touchscreen.

Gruss Reinhard

von troll (Gast)


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>Nimm ein IPad mit Touchscreen.

Ist der lichtempfindlich ? Müsste dann ja I-Shine ,I-See (IC) oder so 
heissen ;-)

von Ulirch (Gast)


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Um eine Fläche Abzudecken, wäre eine Streuscheibe (z.B. Milchglas) und 
eine Kamera eine realistische Methode. Für eine kleinere Zahl an 
Elementen (z.B. 16) kann man aber auch noch einzelne 
Photodioe/Transistoren nehmen.

Für mehr Empfindlichkeit könnte man ggf. statt der Widerstände 
Kondensatoren nehmen - so wird dann der Strom über die ganze Zeit 
gemittelt, auch den die eine Zelle gerade nicht abgetastet wird. Das 
Entladen der Kondensatoren kann man dann ggf. auch über den MUX machen.

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