PNP-Transitor - Anfängerfrage zu Schaltung

Gast #2200457
Lesenswert?

Hallo,

arbeite gerade einfache Schaltpläne durch, weil ich halbwegs versehen 
will, was da so passiert.

Habe nun ein kleines Verständnisproblem mit der Schaltung im Anhang. Im 
Prinzip handelt es sich dabei nur um die einfache Ansteuerung eines 
Piezo-Piepsers. So weit ich das sehe, piepst der BPR1, wenn an der Basis 
des PNP-Transitors 0V anliegen. Aber wofür ist der 47K-Widerstand gut? 
Habe dazu keine brauchbare Beschreibung gefunden.

Kann mir das jemand kurz erklären? Könnte ich den Widerstand nicht 
einfach weglassen?

Vielen Dank im Voraus!
Soldi
Angehängte Dateien:
Moderator (Firma: Titel) Persönliche Seite #2200467
Lesenswert?

Soldi schrieb:
> Aber wofür ist der 47K-Widerstand gut?
> Habe dazu keine brauchbare Beschreibung gefunden.
Wenn du die Basis einfach unbeschaltet lässt, dann wird ihr Pegel mit 
diesem Widerstand definiert so gelegt, dass der Transistor sicher 
sperrt. Sonst könnte z.B. durch Einkopplungen oder Leckströme der 
Transistor "ein wenig" leiten...

Es ist idR. immer gut einen solchen BE-Widerstand bei Schalttransistoren 
vorzusehen...
Gast #2200708
Lesenswert?

Hallo,

Pullup! Bingo! Das war dann doch fast zu einfach. Danke für Eure 
Antworten!

Das mit dem Transistortyp war mir jetzt noch nicht so wichtig. Hab vor 
da einen Standarttyp zu nehmen und die Widerstände selbst dazuzubauen.

Aber eine Frage habe ich noch, da mir doch noch etwas seltsam vor kommt. 
Lt. Schaltplan beträgt die Die Spannung VCC anscheinend 5V. Das BPR-ADP 
Signal kommt aber von einem Mikrocontroller mit einem 
3,3V-Rechtecksignal um den Piezo zu erregen.

Aber bei VCC = 5V fließt doch dann über den Pullup Strom zurück in den 
Mikrocontroller, oder? Dieser läuft ja mit 3,3V. Das kann doch nicht 
gesund sein?
#2200720
Lesenswert?

Soldi schrieb:
> Aber bei VCC = 5V fließt doch dann über den Pullup Strom zurück in den
> Mikrocontroller, oder? Dieser läuft ja mit 3,3V. Das kann doch nicht
> gesund sein?

Deshalb macht man so was ja auch nicht.
Stichwort Pegelwandler

Entweder mit einem 2. Transistor das ganze ansteuern oder 2 Dioden in 
Reihe zur Ansteuerung.



+5V------+-------+
         |       |
         R1      E
         |
         +-----B
         |
         R2      C
         |
         D1
         |
         D2
         |
        3.3V ausgang
#2204282
Lesenswert?

@ka-long
Du hast das Problem noch nicht verstanden. Es geht um Pegelwandlung von 
3,3V nach 5V. Wenn an einen 3,3V-Ausgang 5V angelegt werden, dann leiten 
die internen Dioden gegen die 3,3V auch wenn man den Port-pin als 
Eingang programmiert hat. Es fließt also Strom der den Summer 
eingeschaltet läßt.


Man könnte natürlich den Piezosummer an +5V hängen und dann mittels 
einem NPN-Transistor den Summer ein-/ausschalten
Moderator (Firma: Titel) Persönliche Seite #2204323
Lesenswert?

Helmut S. schrieb:
> Man könnte natürlich den Piezosummer an +5V hängen und dann mittels
> einem NPN-Transistor den Summer ein-/ausschalten
Man könnte sogar probieren, ob der Piezo-Summer mit 1,7V noch nicht 
summt. Und falls ja, den Summer einfach direkt von 5V an den Portpin 
anschliessen (natürlich nur, wenn der den nötigen Strom schalten 
kann...)

Antwort schreiben

Bitte melde dich an, um einen Beitrag zu schreiben.

oder

Mit Google-Account einloggen

Die Registrierung ist kostenlos und dauert nur eine Minute.

Jetzt registrieren