Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Zerstörte Spule — welche Induktivität?


von Südpol (Gast)


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Haarfeiner Draht auf einem hantelförmigen Ferritkern, Spulenkörper mit 
den Maßen di=2,5 da=6 l=3,5
Kernlänge ca. 8 mm.

Lässt sich anhand dieser Daten die Induktivität schätzen?

von ArnoR (Gast)


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Haarfeiner Draht allein reicht nicht. Die Windungszahl und der AL-Wert 
muss bekannt sein. Dann könnte mann eine bestimmte Anzahl Windungen auf 
den Kern wickeln, die Induktivität messen und daraus den Al-Wert 
berechnen. Mit der Originalwindungszahl dann die Original-Induktivität.

von Südpol (Gast)


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Leider ist der Kern gebrochen. Dann gibt es keine Chance das zu 
berechnen (Annahme: dd = 0,05 mm -> ≈ 2500 Windungen).
Wahrscheinlich gibt es auch Induktivitäten mit gleicher Kerngröße und 
Wicklungszahl, aber verschiedenen Ferriten?
Macht "806c" oder "806°" als Aufschrift irgendeinen Sinn? Der Rest der 
Hülle ist weg.

von Reinhard Kern (Gast)


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Südpol schrieb:
> Wahrscheinlich gibt es auch Induktivitäten mit gleicher Kerngröße und
> Wicklungszahl, aber verschiedenen Ferriten?

Ist garnicht nötig - bei Schalenkernen z.B. gibt es Baureihen gleicher 
Grösse, aber mit verschiedenem Luftspalt. Dadurch allein unterscheidet 
sich die Induktivität schon um Grössenordnungen.

Gruss Reinhard

von oszi40 (Gast)


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Sinnvoll wäre das zugehörige Gerät zu nennen um eine Lösung zu finden! 
Für einen Staubsauger wäre die Spule ziemlich egal, für ein 
12V-Schaltnetzteil xyz ein kompletter Ersatz von Pollin einfacher..

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