Akausales System: Blitze fotorafieren

Gast #2208514
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Hallo,
ich möchte mit meiner Spiegelreflex Blitze fotografieren.

Die erste Idee war das auslösen mit einem lichtempfindlichen 
Blitzauslöser.
Idee ist aber schrott, da der Blitz dann ja schon rum ist ;-)

Zweite Idee, und da brauche ich euere Hilfe.
Ich denke mal, dass die Feldstärke in der Luft kurz vor einen Blitz 
rapide ansteigt. Dann den Foto mit einer längeren Belichtungszeit 
aktivieren und mit ein bisschen Glück hat man dann ein wunderschönes 
Blitzbild.

ich möchte die Belichtungszeit aber eher kurz halten, um den Hintergrund 
einer Stadt nicht überbelichtet wird.

Was habt ihr für Ideen die Feldstärke zu messen und dann kurz vor dem 
Blitz den Foto auszulösen?

Vielen Dank
Persönliche Seite #2208539
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Hi,
da gibts viel einfachere Metoden. Es muss dafür nur recht dunkel sein, 
also keine Straßenlaternen im Bild und sonstwas. Dann Kamera auf ein 
Stativ und auf Langzeitbelichtung stellen. Auslösen. Wenn du glück hast, 
hast dann irgendwann nen hübschen Blitz aufm Foto. Total einfach, geht 
mit jeder Kamera und ohne nennenswerten Aufwand.

Ließe sich natürlich aber auch mit einer "Blitzfrüherkennung" 
kombinieren :-D

Grüße,
Michael
#2208540
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Kupfer-Belichter schrieb:
> ich möchte die Belichtungszeit aber eher kurz halten, um den Hintergrund
> einer Stadt nicht überbelichtet wird.

Dann mache zwei Bilder, einmal die Stadt mit Kurzzeit- und dann deinen 
Blitz mit Langzeitbelichtung. Beide Bilder dann per Bildbearbeitung 
vermischen. Für Aufnahmen in Tunneln/Torbögen bei denen man im 
Hintergrund eine helle langschaft/Gebäude hat macht man das auch so. 
Wichtig ist das du auf beiden Bildern eine scharfe Abgrenzung zwischen 
unterbelichteten und überbelichteten Bildinhalten hast, das vereinfacht 
die Bildbearbeitung erheblich.

Zur Blitzdetektion suche mal nach "Sferic".

Gruß Hagen
#2208545
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Kupfer-Belichter schrieb:
> Die erste Idee war das auslösen mit einem lichtempfindlichen
> Blitzauslöser.
> Idee ist aber schrott, da der Blitz dann ja schon rum ist ;-)

Jein. Blitze leuchten länger, als man denkt. Das Problem ist eher, dass 
man den Verschlussvorhang im Bild hat.

Ich bin mir nicht sicher, ob man die Feldstärke mit Kondensatorenplatten 
praxistauglicher Größe hochohmig genug messen kann, um damit Blitze 
einzufangen.
Eine Feldmühle (z. B. http://www.qsl.net/dh1stf/) dürfte wahrscheinlich 
das Optimum an Baugröße und Zuverlässigkeit darstellen.
Gast #2208696
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Heute sind doch alle Kameras digital.
Also einfach bei Gewitter dauernd Photos mit
längerer aber nicht zu langer Belichtungszeit machen,
und die auf denen kein Blitz ist wieder löschen,
das kann man dann HINTERHER auswerten, auch
automatisiert.

Da eine Kamera etwas Bildverarbeitgszeit braucht,
eventuell 2 Kameras zeitversetzt synchronisieren,
so daß eine belichtet während die andere speichert,
das wird aber nur mit selbstgebauten Kameras gehen.
Gast #2208711
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Das mit dem Vorblitz optisch erkennen geht, Langzeitbelichtung natürlich 
in Grenzen auch. Ein breitbandiger Empfänger funktioniert auch, der 
Vorblitz erzeugt eine sehr breitbandige Störung, die man auch erkennen 
kann.
Persönliche Seite #2208821
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Hallo Kupfer-Belichter,

MaWin´s Vorschlag ist der einzig richtige.

Ich habe dazu auch schon lange herumexperimwentiert und das zu 
praehistorischen Zeiten der Zelluloid-Fotografie!


Heute mache ich einfach Serienfotos ueber Fernsteuertimer. Dazu legst Du 
die Belichtungsdauer fest - abhaengig davon, wie der Hintergrund 
aussehen soll - und loest einfach solange aus, bis der Speicher voll 
ist.

Die von MaWin angesprochene Ueberlappung ist unnoetig. Blitze gibts 
genug und man braucht nicht unbedingt GENAU DEN EINEN.

Wenn DU eine Kamera mit "Motion detect" hast, gehts noch einfacher ;-)

Gruss

Michael

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