Bleiakku Wartungsfrei aber mit Säure

OP #2217933
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Guten Tag,
ich habe mir für meinen elektrischen Außenborder eine große Autobatterie 
ersteigert. Ein relativ großes Teil mit 180Ah. Das ding enthält flüssige 
Säure, ist also kein gelakku. Es steht aber Wartungsfrei außen drauf. 
Hab auch keine Gasungsöffnung oder Überdruckventil gefunden. 
Schraubkappen zum nachfüllen hat es aber komischerweise. Hab mal gelesen 
das es Akkus mit "Rekombinatoren" gibt die das Gas das beim laden und 
entladen entsteht wieder in Wasser umwandeln. Wahrscheinlich ist das 
dann so ein Ding?
Meine frage ist jetzt: Kann man das Teil auch kippen und dann 
transportieren ohne das was ausläuft. Da Wartungsfrei müsste er ja 
eigentlich dicht sein.
Die Platten währen dann natürlich zeitweise nicht mit Säure bedekt. Währ 
das schlimm?
Gast #2218015
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Steffen P. schrieb:

> Meine frage ist jetzt: Kann man das Teil auch kippen und dann
> transportieren ohne das was ausläuft. Da Wartungsfrei müsste er ja
> eigentlich dicht sein.

"Wartungsfrei" heist nicht "in beliebiger Lage zu transportieren".
Versuch mal, ein Datenblatt im INet zu finden. Ich schätze mal,
man kann das Teil etwa +- 45° kippen, aber nicht mehr. Die
Platten müssen beim Laden und Entladen auf jeden Fall mit Säure
überdeckt sein!
Gruss
Harald
Gast #2218035
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Steffen P. schrieb:
> die das Gas das beim laden und entladen entsteht wieder in Wasser umwandeln
Für homeopatische Mengen könnTE das sein, für übliche, gasende Akkus 
glaube ich nicht an dieses Wunder.

Platten müssen im Elektrolyt stehen sonst kann keine Reaktion 
stattfinden. Ein noch staubtrockner Akku ohne Säure liefert ja auch 
keinen Strom.

Mehr http://de.wikipedia.org/wiki/Bleiakkumulator
Gast #2218078
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Hallo Steffen,

wenn das wirklich eine Autobatterie ist, ist diese nicht zum Betrieb des 
Aussenborders geeignet. Dafür benötigst Du eine spezielle Batterie, eine 
Antriebsbatterie. Die Autobatterie ist für diese Art von Belastung nicht 
geeignet und wird ziemlich schnell das Zeitliche segnen.

Gruß Udo
Gast #2218106
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Der "Belastung" hält sie allemal stand. Aber entladen rumstehen nimmt 
sie sofort übel. 3 bis 4 Fahrten damit und Du mußt eine neue ersteigern.


"Zyklenfest" ist hier wichtig, Belastung ist eher Nebensache.

Blackbird
Gast #2218126
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> Kann man das Teil auch kippen und dann transportieren
> ohne das was ausläuft.

Nein.

> Da Wartungsfrei müsste er ja eigentlich dicht sein.

Nein.
Das heisst zunächst mal nur: Nicht wartbar.
Also musst du aufpassen, daß er nicht gast,
also beim Dauerladen unter 13.8V bleibt.

Denn du kannst kein Wasser nachfüllen, alles
was ausgast ist weg.
OP #2220838
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Udo schrieb:
> Hallo Steffen,
>
> wenn das wirklich eine Autobatterie ist, ist diese nicht zum Betrieb des
> Aussenborders geeignet. Dafür benötigst Du eine spezielle Batterie, eine
> Antriebsbatterie. Die Autobatterie ist für diese Art von Belastung nicht
> geeignet und wird ziemlich schnell das Zeitliche segnen.
>
> Gruß Udo

Tatsächlich, die dinger sind ja gar nicht zyklenfest. Das wusst ich noch 
gar nicht. Naja wenn man sie nur bis zu 80% entläd sollte sie trozdem 
relativ lange halten. Da das ja ein ziemlicher klopper ist (180Ah) hat 
man trozdem relativ lange seinen spaß.

Ich hab aber aufgeschnappt das Blei-Gel-Akkus wesentlich zyklenfester 
sein sollen. Stimmt das? Die gibt es ja auch als Starterbatterien.
(Firma: Litrade.de) #2221111
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ach ja, und de r Säure Akku MUSS Gasen!! Anonsten bekommst Du eine 
Säureschichtung und er geht sehr schnell kaputt..
Beim Auto ist der Effekt nicht ganz so extrem das er immer bewegt wird 
unf somit ein wenig durchmischt wird..
Eine Ladespannung von 14,4V ist anzuraten (Wie auch im KFZ üblich)
Dauerladen bei 13,8-14V

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