David schrieb:
> Welchen OP nehme ich da am besten (INA111,AD620...?)
Will man Inamps mit knapp bemessener Versorgungsspannung betreiben,
sollte man sich vor der Entscheidung für einen bestimmten Typ genau
darüber im Klaren sein, welche Kombinationen von Gleichtakt- und
Differenzspannung an den Eingängen auftreten können, da es gleich
mehrere limitierende Größen gibt:
- der Spannungbereich der Eingangsstufen
- der Spannungsbereich der Ausgangsstufe
- die Spannungsbereiche an internen Punkten
Gerade der letzte Punkt wird oft übersehen: Man hält sich an die Daten-
blattvorgaben bzgl. Gleichtakt-, Differenz- und Ausgangsspannung, und
wundert sich, warum der Verstärker trotzdem nicht in allen Situationen
funktioniert.
> Also zB P1=100mV, P2=80mV.
Da ist Vorsicht geboten: Nimmt man als negative Versorgungsspannung GND,
liegen die beiden Eingangsspannungen schon recht dicht am unteren Ende.
Man braucht auf jeden Fall einen Single-Supply- oder Rail-to-Rail-Inamp,
aber selbst dann ist der Verstärkungsfaktor bei den meisten Typen auf 9
begrenzt.
Hast du ein Datenblatt von dem Sensor, in dem detailliertere Informatio-
nen zu den Signalspannungen stehen?
Aber vielleicht brauchst du den Inamp gar nicht unbedingt. Es gibt ADCs
für Differenzmessungen, teilweise sogar mit integriertem Verstärker.
Aber auch dort muss man mit ähnlichen Probleme wie die ogen genannten
rechnen.