Hi, ich bin momentan auf der Suche nach einem PH-Sensor. Leider brauche ich eine Single-Chip-Lösung die nicht größer als 4mm x 4mm x 4mm ist. Ich bin bis jetzt leider noch nicht fündig geworden. Vielleicht hat von euch schonmal jemand soetwas gesehen oder kennt einen Produktnamen oder eine Firma? :) Bin für jeden Tipp dankbar... Also vielen danke... El_Studente
Ein PH-Sensor ist doch eine elektrochemische Messzelle. Wie und vor allem warum soll man das denn in ein (gegen Feuchtigkeit, Säure und Lauge empfindliches) IC integrieren? Da muss ja Elektrolyt bevorratet werden usw. Grüße, Peter
<Single-Chip-Lösung die nicht größer als 4mm x 4mm x 4mm ist. pH-Sensoren sind keine Chips. Meinst du die Schaltung, die das Signal vom pH-Sensor aka Einstabmesskette auswertet? pH-Sensoren in ultraklein gibt's jedenfalls hier: http://www.presens.de/products/brochures/category/sensor-probes/brochure/ph-microsensors.html
Soweit ich weiß, liefert die Ph-Messzelle ja einfach nur eine Spannung. Also nimmt man im einfachsten Fall einen µC mit ADC und integriertem, programmierbarem Vorverstärker. Das wäre dann die Single-Chip Auswerteschaltung. Mit einem ATmega169 kann man auch gleich noch das passende LCD ansteuern. Chip-Sensoren sind mir keine bekannt. Grüße, Peter
Peter Diener schrieb: > Soweit ich weiß, liefert die Ph-Messzelle ja einfach nur eine Spannung. > Also nimmt man im einfachsten Fall einen µC mit ADC und integriertem, > programmierbarem Vorverstärker. Das wäre dann die Single-Chip > Auswerteschaltung. Mit einem ATmega169 kann man auch gleich noch das > passende LCD ansteuern. Ich glaube nicht, das ein uP hochohmig genug für eine ph-Sonde ist. Da muss zumindest noch ein OPV dazwischen. Gruss Harald
Hi, Ok, danke erstmal für die schnellen Antworten. Was ich suche, ist ein Module/Chip/Sensor welcher diese Große hat(4x4x4). Auf der einen Seite sollte eine Öffnung für die Flüssigkeit sein oder direkt an der Oberfläche gemessen werden und auf der anderen Seite sollten die Anschlusskontakte sein. Obtimal wäre ein digitaler Output I²C, Analog wäre aber auch ok. Das ganze soll später in eine Kapsel eingebaut werden, die rundum geschlossen ist. Nur für den Sensor soll eine Öffnung vorgesehen werden. Nochmals Danke... El_Studente
Hi Du hast dich aber schon mal mit Elektrochemie beschäftigt? MfG Spess
@El_Studente Lies doch erstmal bei Wikipedia oder so nach, wie so eine Sonde arbeitet. Dann kannst du deine Frage mal analysieren. Gruss K.
Sorry falls meine Suche falsch verstanden wurde, solch eine Glassonde ist nicht was ich suche. Ich suche einen Sensor, wie der der hier verwendet wurde: http://www.smartpillcorp.com/index.cfm?pagepath=Products/The_SmartPill_Capsule&id=17814 Es muss da eine Lösung geben :)
El_Studente schrieb: > Sorry falls meine Suche falsch verstanden wurde, solch eine Glassonde > ist nicht was ich suche. Ich suche einen Sensor, wie der der hier > verwendet wurde: > > http://www.smartpillcorp.com/index.cfm?pagepath=Pr... > > Es muss da eine Lösung geben :) Und warum zum Teufel willst du einfach nicht Wikipedia lesen? Da kämst du innerhalb von Sekunden auf ISFET und damit als Suchbegriff weiter. Ist das unter deiner Würde? Gruss Reinhard
El_Studente schrieb: > Es muss da eine Lösung geben :) ISFET ( Ion Sensitive Field Effect Transistor ) z.B. http://www.ijcambria.com/Isfet.htm Nachteilig ist die Messverfälschung bei Verschmutzung, auch schwer zu reinigen da direkt "On Chip" gemessen wird. Falls du eine automatisierte Lösung findest wo ein pH Teststreifen elektronisch Ausgewertet wird, lass es mich wissen Reinhard Kern schrieb: > Und warum zum Teufel willst du einfach nicht Wikipedia lesen? Frage an den Busfahrer Verzeihung, wie komme ich bitte in den Zoo? Antwort: Als was? Könnte von dir sein ;-).
Die ersten mir bekannten Elektroden kamen von Honeywell, wäre also erste Adresse für Anfragen.
meinen Vorrednern zu: EL- Student (so Du sowas überhaupt bist) mache Dich erst mal mit der ph- Messtechnik vertraut, was das ist und dann melde Dich nochmal.
Es gibt von PreSense IMHO optische pH Sensoren, d.h. im Grunde ein Lackmus-Papier als Substrat auf einer Glasfaser. Wie die Auswertung ausschaut weiss ich nicht - bei dere optischen O2 Sensoren ist es aber kompliziert, das passt definitiv nicht in so eine :-)
Zu so einem Sensor gehört auch immer eine Pufferlösung in dem er aufbewahrt und Gespühlt werden muss. Sonst misst der nur noch Mißt. Der Analogteil ist auch nicht gerade trivial. Den Link den du da geschickt hast ist ein Komplettsystem also ein "Embedded System" mit Analogteil, Ad-Wandler, uP, und warscheinlich Funk oder so. DAS IST KEIN SENSOR. Außerdem ist um in den Körper eingeführt zu werden und wird danach wegeschmissen. Da braucht man auch keine Reinigung oder Pufferlösung. Es wird aber sicherlich in einer Pufferlösung aufbewahrt und ist hoch empfindlich. SPRICH : So etwas ist nur für Speziallösungen praktikabel. Und ich bin irgendwie überzeugt, daß es bei dir nicht um solch eine Speziallösung geht, sondern du nur schnell und unkompliziert den Sensor benutzen und Auswerten möchtest. Dann mußt du aber ein komplettsystem teuer kaufen. Ansonsten ein schönes Projekt um sich viel Erfahrung in E-Technik anzueignen. Das solltest du aber auch wollen.
Danke erst einmal an Jens und die anderen mit konstruktiven Vorschlägen, das hat mir schon mal einwenig geholfen. Es geht genau um so eine Kapsel, wie sie dort abgebildet ist, Ziel ist es sie kleiner zu gestalten. Ich gebe zu ich habe von elektrochemie nicht wirklich Ahnung(Man kann ja schließlich nicht alles wissen). Außerdem wollte ich den Sensor auch nicht Entwickeln, sondern ihn benutzen. Ich hatte gehofft einen pH-Sensor finden zu können, wie es die Beispielsweise auch für Temperaturemessung gibt. Den ich einfach bei Farnell Digikey oder wo auch immer bestellen kann. Ich wollte von euch eigentlich nur wissen, ob Ihr schon mal einen solchen Sensor gesehen habt oder halt eine Firma dazu kennt... Viele Augen sehen einfach mehr :) und so ganz trivial scheint das Problem ja nicht zu sein... PS: Ja ich bin noch Stundent, und das ist ein Projekt für meine Uni...
El_Studente schrieb: > Ich gebe zu ich habe von elektrochemie nicht wirklich Ahnung(Man kann ja > schließlich nicht alles wissen). Aber man kann sich einige Grundbegriffe per wikipedia aneignen... > Außerdem wollte ich den Sensor auch > nicht Entwickeln, sondern ihn benutzen. Ich hatte gehofft einen > pH-Sensor finden zu können, wie es die Beispielsweise auch für > Temperaturemessung gibt. Nun, wenn es nicht gerade um Millikelvin geht, ist Temp- Messung ja auch wesentlich trivialer. > Ich wollte von euch eigentlich nur wissen, ob Ihr schon mal einen > solchen Sensor gesehen habt oder halt eine Firma dazu kennt... Nun, eine solche Pille zum Schlucken ist Hightech pur. Da kann man nicht erwarten, deren Inhalt als Standardbauteil an jeder Ecke zu bekommen. > PS: Ja ich bin noch Stundent, und das ist ein Projekt für meine Uni... Als Student sollte man es eigentlich beherrschen, das man etwas Recherche betreibt, bevor man Fragen stellt... Gruss Harald
Ist vollkommen richtig mit der Recherche. Ich suche auch schon seit mehreren Tagen nach solche einem Sensor, habe nur leider keinen gefunden. Kann auch gut daran liegen, dass solch ein Sensor wie ich ihn brauche nicht existiert oder nur als solche spezial Entwicklungen wie bei der Kapsel. Außerdem bin ich der Meinung, dass es nicht verkehrt ist sich in einem Forum von anderen, die vielleicht tiefer in der Materie stecken, hilfe zu holen. Dafür ist es ja schließlich da :) Ein kleiner Tipp in die richtige Richtung kann manchmal wunder wirken und Stunden von Arbeit ersparen.
So wie es aussieht sind Halbleiter pH Sensoren noch in der Forschungsphase, wird also schwierig da fertige Produkte zu bekommen. Eventuell hilft es mal beim AMA nachzufragen, das ist der Fachverband für Sensorik: www.ama-sensorik.de
einigermaßen genaue PH-Sensoren sind so 150-200mm Lang und haben einen durchmesser von 10mm. Sie sind zumeißt aus Glas und haben eine sehr kleine Öffnung an der eine Membran angebracht ist. In dem Sensor ist meißt ein Elektrolyt das man auch mal nachfüllen muss. Damit das Ding nicht verschmutzt, korrodiert und austrocknet wird es bei Nichtbenutzung in einer Pufferlösung gelagert. Es gibt auch kleinere und auch welche für Spezialanwendungen (dabei werden aber Abstriche an genauigkeit usw. gemacht). Das Meßsystem ist auch nicht von schlechten Eltern, da der Sensor zumeißt mehrere Hundert MOhm bis mehrere Giga Ohm hat braucht man die Richtigen Messleitungen, Platinenmaterial, Vertärker um das Signal nicht alzusehr zu verfälschen. Zudem muss gleichzeitig auch noch eine Temperaturmessung gemacht werden um aussagekräftige ergebnisse zu bekommen.
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