Gegenläufige Spannungen

OP #2233445
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Sorry rechnerische Umformung vergessen:

Ra(R4) = (300k * 2k2) / (300k + 2k2 + 100) = 2183,26
Rb(R3) = (2k2 * 100) / (300k + 2k2 + 100) = 0,7277
Rc(R1) = (300k * 100) / (300k + 2k2 + 100) = 99,239

Re = R4 + 1 / ( 1 / (R1 + R2) + 1 / (R3 + R5) )
Re = 2183,26 + 1 / ( 1 / (99,239 + 2k2) + 1 / (0,7277 + 300k) )
Re = 4465 Ohm

Is es so jetzt richtig?
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Gast #2233960
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Andreas Schwarz schrieb:
> Für fast alle praktischen Zwecke kannst du die 300k ignorieren und
> gleich ausgehend vom ersten Bild 2,2k + 2,2k + 100 = 4,5k rechnen.

...aber nicht bei einer Hausaufgabe. Da werden die Widerstände so
genau ausgerechnet, das sie selbst die PTB nicht mehr so genau
messen könnte...
Gruss
Harald
OP #2234202
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Knoten A: Ida - ( Iab + Iac ) = 0
Konten B: Iab - ( Ibd + Ibc ) = 0
Knoten C: ( Ibc + Iac ) - Icd = 0
Knoten D: ( Ibd + Icd ) - Ida = 0

Masche A-B-D-A: Iab * R2 + Ibd * R4 - 5 = 0
Masche A-C-D-A: Iac * R5 + Icd * R3 - 5 = 0
Masche A-B-C-D-A: Iab * R2 + Ibc * R1 + Icd * R3 - 5 = 0

Also nur drei Maschen.
Warum ist A-C-B-D-A keine?
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OP #2234254
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Ich bitte darum die Kommentare bezüglich einer Hausaufgabe zu 
unterlassen, da dies Platzverschwendung ist und den Thread nur 
unübersichtlich macht.

Ich habe ein rein persönliches Interesse an dieser Thematik, und ihr 
seid mehr oder weniger meine Dozenten.


Also zum Thema:

Masche A-B-D-A: Iab * R2 + Ibd * R4 - 5 = 0
Masche A-C-D-A: Iac * R5 + Icd * R3 - 5 = 0
Masche A-B-C-D-A: Iab * R2 + Ibc * R1 + Icd * R3 - 5 = 0
Masche A-C-B-A: Iac  R5 - Ibc  R1 - Iab * R2 = 0
Masche B-C-D-B: Ibc * R1 + Icd  R3 - Ibd  R4 = 0
Masche A-C-D-B-A: Iac * R5 + Icd  R3 - Ibd  R4 - Iab * R2 = 0

Jetzt gehts wohl ans rechnen, damit ich Re nach diesen Maschen auflöse.
Moderator #2234428
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Drei Maschen genügen.

Lässt sich die Schaltung wie in diesem Fall kreuzungsfrei zeichnen,
werden die Maschen so gewählt, dass

- keine Leitungen oder Bauteile in ihrem Inneren liegen und

- sie die gesamte Fläche der Schaltung abdecken.

Nicht umsonst wird in diesem Zusammenhang die Schaltung auch als Netz
bezeichnet, und was die Maschen in einem Netz sind, sollte intuitiv
klar sein.

Hier steht, wie's weiter geht:

  http://de.wikipedia.org/wiki/Netzwerkanalyse_%28Elektrotechnik%29#Maschenstromverfahren
OP #2237456
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Fertig!

Und die oben ermittelten 4.465 Ohm stimmen mit der Ermittlung von Re 
(gesamt) nach den Kirchhoffschen Regeln überein.

Vielen Dank.

PS: Die Excel-Formel für die Matrix ist genial:
Anzahl der Zellen (in meinem Fall 6 I1-I6) markieren und in die 
Bearbeitungsleiste folgendes eingeben:
=MMULT(MINV(E33:J38);K33:K38)
und mit Strg+Shift+Enter bestätigen.
(E33 ist bei mir Spalte1,Zeile1
 J38 = Spalte6,Zeile6
 K33 = Spalte7,Zeile1
 K38 = Spalte7,Zeile6)
Angehängte Dateien:
#2237567
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In der Praxis hat man das schneller mit Andreas` Lösung + einer kleinen 
Fehlerkorrekturrechnung erschlagen. Viele hätten hier auch ihr 
Lieblings-Spice angeworfen, aber das macht auch nur ein bisschen 
Matrizenrechnung.

Sehr schön, dass solche mathematischen Methoden mit Bleistift & Papier 
noch Anklang finden! Ich kann Winfrieds Ansicht nur unterstreichen.
Wenn du dich gern in Mathematische und topologische Probleme rein beißt: 
Ich weiß ja nicht wie alt du bist, aber solche Leute sind gefragt! 
Fachkräftemangel? Die Unternehmen suchen nur nicht richtig.
mfg mf

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