Hi, Tom,
> ich suche einen Hallsensor/Magnetfeldsensor, der empfindlich genug ist
> das Magnetfeld ein Magnetbands in einigen Zentimetern Entfernung zu
> registrieren und direkt mit einem 3,7V-LiPo-Akku betrieben werden kann.
> Gibt es soetwas, bzw. wo?
Ich unterstelle Dir, Du willst keine Informationen auslesen wie aus
einem Tonband, sondern nur ein quasistationäres Magnetfeld detektieren,
beispielsweise zur Lagefeststellung oder in der Art eines Line Follower.
Dein wahrer Feind sind dann 0die Störfelder.
Denn die Empfindlichkeit kannst Du steigern durch häufige Umpolung des
KMZ10 und phasengetreuer Integration nach dem Vorbild des "Dicke Switch"
der Astronomie. (Damit wurden Radioquellen am Himmel detektiert durch
Umschaltung des Empfängers zwischen Antenne und einer Rauschquelle von
der Rauschtemperatur der Hintergrundstrahlung. Der Empfänger lieferte
abwechselnd den Rauschreferenzpegel und den Signalpegel von der Antenne.
Durch phasengetreue Integration können schwächste Radioquellen
detektiert werden, dies ist nur eine Frage der Integrationszeit.)
Der KMZ als Brückenschaltung sollte bei weniger als 5 V eher
funktionieren als die Treiberschaltung für die Umpolung, denn die
braucht Strom. Zwar nur ein kurzer Puls, die von NXP vorgeschlagene
Schaltung des Treibers funktioniert bei kleiner Spannung aber nicht
mehr, da wirst Du etwas finden müssen in der Form eines Schaltregler.
(Vielleicht eine Induktivität zwischen Betriebsspannung und Schalter,
Strom aufbauen lassen, dann auf den KMZ geben.)
Aber die Störfelder kriegst Du damit nicht mehr raus. Deshalb sind sie
Dein wahrer Feind.
Also gehört zu Deiner Schaltung wohl auch eine gemeinsame Abschirmung
aus Mumetall für Sensor und Magnetband.
Ciao
Wolfgang Horn