Umschaltpult für Lautsprecher/Verstärker

OP #2238120
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Ich habe derzeit einen Uralt-Verstärker und möchte mir einen neuen 
kaufen.

Hat man dann ein Leihgerät mal zu Hause ist es immer eine Pfrimelei, zum 
Vergleich der Verstärker die Laustsprecher umzustecken.

Ich möchte daher ein Umschaltpult bauen. Plan: 1 Umschalter 4x und 12 
Bananenbuchsen in einem entsprechenden Gehäuse so verkabeln, dass man 
ein Lautsprecherpaar entweder auf Verstärker A oder B schalten kann.

Die kommerziellen Produkte, die ich hierzu bisher gefunden habe, 
schalten alle zwischen zwei Boxenpaaren und EINEM Verstärker um. Und 
zwar so, dass man die Boxenpaare auch in Reihe schalten kann. So ein 
Gerät "rückwärts" zu betreiben wäre natürlich tötlich für die Amps, da 
es sicherlich nicht gut ist, die Ausgänge von zwei verschiedenen Amps 
auch noch in Reihe zu schalten.

Beim Betrieb mit meiner Konstruktion wäre dann jeweils ein Amp "ohne" 
Lautsprecher, was dem Amp aber nichts ausmachen sollte.


Gibt es hier Erfahrung dazu oder grundsätzliche Bedenken, die ich 
übersehen habe?
Gast #2238131
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Michael K-punkt schrieb:
> Beim Betrieb mit meiner Konstruktion wäre dann jeweils ein Amp "ohne"
> Lautsprecher, was dem Amp aber nichts ausmachen sollte.

Doch, für Röhrenverstärker ist dies u.U. tödlich...
Das kann den Ausgangsübertrager zerstören, da die Spannungen ohne Last 
so stark ansteigen, daß es zu Überschlägen kommen kann.
Und der Ausgangsübertrager ist so ziemlich das teuerste Bauteil in einem 
Röhrenverstärker ...

> Gibt es hier Erfahrung dazu oder grundsätzliche Bedenken, die ich
> übersehen habe?

siehe oben...
Bei gewöhnlichen Halbleiterendstufen stellt der Leerlaufbetrieb kein 
Problem dar.

Gruß,
Thorsten
OP #2238796
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Etrick schrieb:
> Wenn Du keine besonders kritische Lautsprecher hast, kannste dir den
> Vergleich schenken: Klanglich ununterscheidbar bei Markengeräten.
>
> Günstig und brauchbar: Dynavox Amp Umschalter (ca. 70 EU)

Nun, ich wollte es zunächst auch nicht glauben, dass es da große 
Unterschiede gibt. Doch das Hörvergnügen war mit der teuren Elektronik 
deutlich größer. Wenngleich der Klang an sich gleich war. Ist doof zu 
beschreiben, aber die Musik lud zum hinhören ein und nicht zum 
weiterhören.

DANKE für den Dynavox-Tipp. Das ist GENAU das was ich suche.

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