Österreich oder Deutschland

Gast #2240185
Lesenswert?

Work-Life-Balance. Schauen wo es einem privat räumlich gefällt, und 
gleichzeitig die Arbeitsbedingungen passen.

Eine äußerst menschenfeindliche triste Entwickler-Hochhausschlucht, wie 
ich sie z.B. in München am Frankfurter Ring sah, sowas gehört nicht 
dazu. Da möchte ich noch nicht mal beerdigt sein. Schlimmer sah ich 
einen Pferch von Arbeitsplätzen in ganz Deutschland nie mehr. Ich war da 
mal zum Vorstellungsgespräch, und bekam hinterher fast keine Luft mehr. 
Vielleicht sind die Quadratmeterpreise so hoch. Man muß sich auch am 
Arbeitsplatz räumlich wohl fühlen können, und nicht wie im Mäusekäfig, 
wo man nur den elektrischen Fahrzeugaufzug im Hochhaus bedienen muß, um 
morgens hinein, und abends hinaus zu fahren. Weil es wegen Platzmangel 
noch nicht mal gewöhnliche Auffahrrampen gibt, wie in einem normalen 
Parkhaus. Pfui Teufel.
Gast #2240257
Lesenswert?

Michael S. schrieb:
> Schweiz, ist gleich nebenan, europolitisch neutral und hat
> wohl noch einige andere Vorzüge. Ob die allerdings jeden
> reinlassen weiß ich nicht.

Tun sie, leider. Wobei es im Falle von Deutschen und Österreichern 
aufgrund ähnlicher Kultur, ähnlicher Bildung und ähnlichem 
Rechtsverständnis ja kein zu grosses Problem ist. Allerdings wird der 
völlig kranke Arbeitsmarkt in der EU und speziell in Deutschland so 
immer mehr importiert, sprich: Die Deutschen kommen her, um in der 
Schweiz mehr zu verdienen als zuhause. Das ist aber immer noch viel 
weniger, als man sich in der Schweiz gewohnt ist. So kommen die Löhne 
ungesund unter Druck.
#2240569
Lesenswert?

da ich sehr grenznah wohne kenne ich auch ein paar österreicher. Im 
grunde nimmt sich da nichts, einzig die ein oder andere persönliche 
vorliebe ist hier oder dort besser.
Ich würde österreich aber vorziehen, weil das land ländlicher wirkt, ich 
sag mal naturvoller, entspannter und angenehmer. Ist dann aber natürlich 
auch nicht überall so
(Firma: Nisch-Aufzüge) Persönliche Seite #2240786
Lesenswert?

wie der Ganze wachstumswahnsinn nur zu mehr müll kaum aber zu mehr 
qualität führt.

Dummerweise ist das ein "Naturgesetz" welches die ganze Evolution 
begleitet.Und das liegt an der methode , die eben nicht "created design" 
sein kann dafür produziert sie zu viel "ausschuss" sondern "tray and 
error"
und das bedingt das die Ausbeute bezogen auf die zahl der versuche 
gering ist,  jedoch immer größer null da die auslese auch nur nach 
dieser methode begrnzt effizent arbeitet.

Trotzdem hat sich schon einges angesammelt und er Mensch ist bereit der 
Auslese nachzuhelfen.
Gast #2240989
Lesenswert?

Michael S. schrieb:

> Für Alternativen warst du bisher ja nicht zu begeistern, aber
> in dem Alter hat man doch noch genug Leidenschaft etwas
> bewegen zu wollen, oder?

Welche Alternativen denn?

Nee, bisher hat mir noch niemand was genannt. Außer: Als Hilfskraft auf 
den Bau, oder den Dienstleistern nachreisen.
#2242530
Lesenswert?

Wilhelm Ferkes schrieb:
> Welche Alternativen denn?

Na, selbständig oder freiberuflich machen, z.B. nebenberuflich.
Wenn du noch keine Stütze kriegst, geht das das Amt sogar noch
nicht mal was an. Es muss doch wohl nicht Entwicklungsingenieur
sein? Entwickeln kann man ja auch beiläufig was und verkauft
das an zahlende Kundschaft. Anregungen gibts im Netz doch zu Hauf.
Dienstleistungen, wie ein Bestückungs-oder Bauteilbeschaffungsservice,
eine Bauteiltauschbörse, Überhangverwertung, sind am Markt sicher
auch noch nicht ausgereizt, genauso wie ein EMV-Labor oder eine 
Gutachtertätigkeit in CE-Fragen.
Wenn da genug Motivation ist, kann man doch noch einiges bewegen,
denn die nächste Schikanewelle vom Amt wird nicht lange auf sich
warten lassen. Irgend ein cleverer Geschäftsmann wird schon eine
neue doofe Schulungsidee den Behörden schmackhaft machen um den
Jobsuchern das gammeln du vermiesen.

Antwort schreiben

Bitte melde dich an, um einen Beitrag zu schreiben.

oder

Mit Google-Account einloggen

Die Registrierung ist kostenlos und dauert nur eine Minute.

Jetzt registrieren