Hallo zusammen :) !!
Hab ne Frage, mein Freund kommt aus D und ich aus A. Wollen
zusammenziehen, sind uns aber unsicher ... wer wohin? Ist nicht so
leicht die Vorteile in den beiden Ländern abzuwägen ... sei es
Einkommen, Steuern, Arbeitslosigkeit, .....
Schweiz, ist gleich nebenan, europolitisch neutral und hat
wohl noch einige andere Vorzüge. Ob die allerdings jeden
reinlassen weiß ich nicht.
Oberreiter Claudia schrieb:> Oberreiter ...
Ist das jetzt ein Wink über gewisse Vorlieben?
Work-Life-Balance. Schauen wo es einem privat räumlich gefällt, und
gleichzeitig die Arbeitsbedingungen passen.
Eine äußerst menschenfeindliche triste Entwickler-Hochhausschlucht, wie
ich sie z.B. in München am Frankfurter Ring sah, sowas gehört nicht
dazu. Da möchte ich noch nicht mal beerdigt sein. Schlimmer sah ich
einen Pferch von Arbeitsplätzen in ganz Deutschland nie mehr. Ich war da
mal zum Vorstellungsgespräch, und bekam hinterher fast keine Luft mehr.
Vielleicht sind die Quadratmeterpreise so hoch. Man muß sich auch am
Arbeitsplatz räumlich wohl fühlen können, und nicht wie im Mäusekäfig,
wo man nur den elektrischen Fahrzeugaufzug im Hochhaus bedienen muß, um
morgens hinein, und abends hinaus zu fahren. Weil es wegen Platzmangel
noch nicht mal gewöhnliche Auffahrrampen gibt, wie in einem normalen
Parkhaus. Pfui Teufel.
Michael S. schrieb:> Schweiz, ist gleich nebenan, europolitisch neutral und hat> wohl noch einige andere Vorzüge. Ob die allerdings jeden> reinlassen weiß ich nicht.
Tun sie, leider. Wobei es im Falle von Deutschen und Österreichern
aufgrund ähnlicher Kultur, ähnlicher Bildung und ähnlichem
Rechtsverständnis ja kein zu grosses Problem ist. Allerdings wird der
völlig kranke Arbeitsmarkt in der EU und speziell in Deutschland so
immer mehr importiert, sprich: Die Deutschen kommen her, um in der
Schweiz mehr zu verdienen als zuhause. Das ist aber immer noch viel
weniger, als man sich in der Schweiz gewohnt ist. So kommen die Löhne
ungesund unter Druck.
Michael S. schrieb:> Du kommst ja ganz schön rum.
Ja. Aber nach 10.000km Reiserei verliert sich die Lust an den Dingen.
Das wars dann, da ist jetzt mein persönlicher Riegel vor. Irgendwo ist
Ende.
Oberreiter Claudia schrieb:> Ist nicht so> leicht die Vorteile in den beiden Ländern abzuwägen
Ich als deutsches Nordlicht (Niedersachsen, die große Fläche vor der
Nordsee), sage ganz klar Österreich.
Wilhelm Ferkes schrieb:> Irgendwo ist Ende.
Für Alternativen warst du bisher ja nicht zu begeistern, aber
in dem Alter hat man doch noch genug Leidenschaft etwas
bewegen zu wollen, oder? Ich frage mich, wie man dich noch
trotz lauter Frust noch motivieren kann? Das Amt mit seinen
doofen Maßnahmen wird da wohl kaum helfen?
da ich sehr grenznah wohne kenne ich auch ein paar österreicher. Im
grunde nimmt sich da nichts, einzig die ein oder andere persönliche
vorliebe ist hier oder dort besser.
Ich würde österreich aber vorziehen, weil das land ländlicher wirkt, ich
sag mal naturvoller, entspannter und angenehmer. Ist dann aber natürlich
auch nicht überall so
Ein Argument gegen Österreich ist, dass dort der Fernsehempfang deutlich
schwieriger ist, da es noch weiter außerhalb der Ausleuchtzone von Astra
2D ist. Das heißt Fernsehen gibts da nicht, nur Deutsche und
Österreichische Sender.
Christian Berger schrieb:> Ein Argument gegen Österreich ist, dass dort der Fernsehempfang deutlich> schwieriger ist,
Kann ich nicht bestätigen ;-)
Klaus Ausderkasse schrieb:> österreich gibts auch> vernüftiges dsl^^
Gibts, zB. UPC Internet
So ein Schwachsinn. Natürlich gibts hier Satelliten als auch Kabel TV in
Ö.
so oder so meist über 300 Sender. Aber was solls wenn überall nur Sch..
läuft
Marc2410 schrieb:> Aber was solls wenn überall nur Sch.. läuft
Das ist eine Illusion. Die Anzahl brauchbarer Sender/Sendungen wächst
sehr langsam, die Anzahl Sender insgesamt sehr schnell. Da folglich der
Prozentanteil brauchbarer Inhalte absinkt kriegt man den Eindruck, dass
nur noch Mist läuft, obwohl das Angebot eigentlich eher besser wurde.
Klaus Ausderkasse schrieb:> das angebot wird nicht besser sondern nur größer.
Die Masse machts: 500 Programme mit jeweils 0,2% Qualität ergeben auch
100% Qualität. Man braucht nur einen Fernseher, der alle Programme
gleichzeitig darstellen kann ;-)
wie der Ganze wachstumswahnsinn nur zu mehr müll kaum aber zu mehr
qualität führt.
Dummerweise ist das ein "Naturgesetz" welches die ganze Evolution
begleitet.Und das liegt an der methode , die eben nicht "created design"
sein kann dafür produziert sie zu viel "ausschuss" sondern "tray and
error"
und das bedingt das die Ausbeute bezogen auf die zahl der versuche
gering ist, jedoch immer größer null da die auslese auch nur nach
dieser methode begrnzt effizent arbeitet.
Trotzdem hat sich schon einges angesammelt und er Mensch ist bereit der
Auslese nachzuhelfen.
Michael S. schrieb:> Für Alternativen warst du bisher ja nicht zu begeistern, aber> in dem Alter hat man doch noch genug Leidenschaft etwas> bewegen zu wollen, oder?
Welche Alternativen denn?
Nee, bisher hat mir noch niemand was genannt. Außer: Als Hilfskraft auf
den Bau, oder den Dienstleistern nachreisen.
Wilhelm Ferkes schrieb:> Welche Alternativen denn?
Na, selbständig oder freiberuflich machen, z.B. nebenberuflich.
Wenn du noch keine Stütze kriegst, geht das das Amt sogar noch
nicht mal was an. Es muss doch wohl nicht Entwicklungsingenieur
sein? Entwickeln kann man ja auch beiläufig was und verkauft
das an zahlende Kundschaft. Anregungen gibts im Netz doch zu Hauf.
Dienstleistungen, wie ein Bestückungs-oder Bauteilbeschaffungsservice,
eine Bauteiltauschbörse, Überhangverwertung, sind am Markt sicher
auch noch nicht ausgereizt, genauso wie ein EMV-Labor oder eine
Gutachtertätigkeit in CE-Fragen.
Wenn da genug Motivation ist, kann man doch noch einiges bewegen,
denn die nächste Schikanewelle vom Amt wird nicht lange auf sich
warten lassen. Irgend ein cleverer Geschäftsmann wird schon eine
neue doofe Schulungsidee den Behörden schmackhaft machen um den
Jobsuchern das gammeln du vermiesen.