Hallo, ich habe mir eine kleine Werkstatt eingerichtet, bin völlig neu in der Elektronik und seit gestern gehört auch ein Oszilloskop zu meiner Ausstattung. Es handelt sich um ein Hameg HM 512. Was mich nun interessiert: wie viel Ampere hält es aus? Ich konnte dazu nichts in der Anleitung und im Internet finden. Ich habe ein Netzteil, das zwischen 4 und 14 V bei 5 A liefert. Nun möchte ich messen wie stark die Spannung schwankt. Ich traue mich aber nicht mit dem Oszilloskop zu messen, denn ich habe letztens erst ein Multimeter mit diesem Netzteil durchgebrannt. Danke, Rob
Das Oszillosko hält gar keinen Strom wirklich aus. Es hält nur Spannungen gegen PE (Nullleiter, Schutzleiter) aus. Wieviel ist meist vorn aufgedruckt. Meistens ca. 20-30 Volt. Mit Deinem Netzgerät kannst Du es vermutlich nicht zerstören, da ein Oszilloskop einen sehr hochohmigen Eingang hat (1 MOhm). Das Multimeter hattest Du vmtl. auf Strommessung, richtig? Bzw. die Kabel falsch gesteckt? Das kann beim Oszi nicht passieren. Am besten Du nimmst zudem einen 1:10 Tastkopf, da der höhere Frequenzen darstellen kann, dadurch kannst Du bis 100 Volt (fürs Oszi) gefahrlos messen.
Ok, eine Methode gibt es das Oszi zu grillen: Wenn Du eine nicht galvanisch vom Schutzleiter isolierte Spannung an den Schirm des Tastkopfs/Oszis legst. Ich habe so einen komischen Labortrafo, der zwar einen sehr hohen Strom erzeugt, aber sekundär geerdet ist. Gefährliche Angelegenheit
Du sagtest "Spannung gegen PE": wie Messe ich dann genau? Der Input ist eine BNC-Buchse, die eine Leitung ist dann also die Erdung, die kommt dann an die Heizung oder Erdungsanschluss und die andere an die Spannung, die ich messen will? Da unten rechts auf dem Gerät scheint ein Erdungsanschluss zu sein? Oder was hat der zu bedeuten? http://www.leja.de/hm512.jpg Rob
Mike Strangelove schrieb: > Das Oszillosko hält gar keinen Strom wirklich aus. Es hält nur > Spannungen gegen PE (Nullleiter, Schutzleiter) aus. Wieviel ist meist > vorn aufgedruckt. Meistens ca. 20-30 Volt. Mit Deinem Netzgerät kannst > Du es vermutlich nicht zerstören, da ein Oszilloskop einen sehr > hochohmigen Eingang hat (1 MOhm). Das Multimeter hattest Du vmtl. auf > Strommessung, richtig? Bzw. die Kabel falsch gesteckt? Das kann beim > Oszi nicht passieren. Am besten Du nimmst zudem einen 1:10 Tastkopf, da > der höhere Frequenzen darstellen kann, dadurch kannst Du bis 100 Volt > (fürs Oszi) gefahrlos messen. 20 - 30V Maximalspannung für ein Oszi??? Das mag vielleicht für Spielzeuge -wie diesen GEräten in IPhonegröße- gelten. Aber ein Echtes Skope "lacht" über 20 V. In der Regel halten die locker so um 300 - 400 V am Eingang aus. Steht aber meist auch vorne drauf. ( Evtl. sind auch bei Spezialgeräten wie Geräten für Höchstfrequenzen abweichende Spannungsbereiche denkbar. Aber nichtbei so "rudimentären" Modellen) Mike Strangelove schrieb: > Ok, eine Methode gibt es das Oszi zu grillen: Wenn Du eine nicht > galvanisch vom Schutzleiter isolierte Spannung an den Schirm des > Tastkopfs/Oszis legst. Bei einem vernünftigen Gerät und ordentlicher Elektroinstallation sollte das keinesfalls -das Gerät grillen-! Je nachdem welche von beiden schneller ist fliegt entweder die Lastschutzsicherung oder der FI. Oder beide zusammen. Aber das Skope sollte dabei keinen Schaden nehmen. (Wenn die E-Installation allerdings nur über eine VIEL zu große oder gar keine Sicherung -deutlich über 16A- verfügt, dann kann man für gar nichts mehr garantieren.) Die Einzige möglichkeit ein "vernünftiges" Gerät zu Grillen ist entweder dies an einer völlig Fehlerhaften Elektroinstallation -und dann noch Falsch- zu betrieben oder die angegebene Maximalspannung deutlich zu Überschreiten. RobM schrieb: > Du sagtest "Spannung gegen PE": wie Messe ich dann genau? Der Input ist > eine BNC-Buchse, die eine Leitung ist dann also die Erdung, die kommt > dann an die Heizung oder Erdungsanschluss und die andere an die > Spannung, die ich messen will? Lass dich nicht verwirren... Du misst eine Spannung gegen Masse! (Die Masse entspricht in der Regel dem PE, aber das ist irrelevant solange du nicht mit Netspannung hantierst) Der Mittelleiter der BNC Buchse stellt den Signaleingang da. Der Schirm die Masse. Alternativ kannst du auch die Masse deines Messobjektes direkt mit der Massebuchse des Skopes verbinden. Das kann allerdings bei hohen Frequenzen oder geringen Pegeln zu deutlich gestörten MEssignalen führen. Du verbindest AUF KEINEN FALL irgendeine Buchse deines Skopes selbstständig mit Heizung o.ä. Die nötige Erdung wird durch das Netzkabel hergestellt... Gruß Carsten
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