Forum: Offtopic Verständnisfrage zum Arduino Board


von Michael K. (michael_k55)


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Ich stelle die Frage mal hier im OT, weil die ja sonst nicht so richtig 
in die anderen Bereiche passt.

Hat jemand ein Arduino Nano und kann mir mal erklären was der 
Unterschied zu einem ATmega328 auf einem Adapterboard ist ?

Ich finde das Format mit USB und dem SMD Mega328 interessant für eine 
Anwendung, die ich am basteln bin.
Allerdings bin ich mir nicht sicher, bzw. habe ich noch nicht 
herausbekommen, ob man dieses Board in einen Zustand zurückversetzen 
kann, der einem Leeren ATmega328 mit USB - Seriell Wandler entspricht.

Bootloader brauche ich nicht, aber eine USB Schnittstelle um Daten 
auszugeben.

Also:

Ist der Arduino nach einem Chip Erase (Komplett inkl. Bootloader) wieder 
ein ATmega 328 ?
Gibt es Boards mit ähnlichem Formfaktor inkl. USB - Seriell die 
günstiger sind ?

Danke für eure Hilfe / Hinweise.

M.

von Thomas E. (thomase)


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Michael K. schrieb:
> Ist der Arduino nach einem Chip Erase (Komplett inkl. Bootloader) wieder
> ein ATmega 328 ?

Ja. Obwohl, er war nie was anderes.

Die BOOTRST-Fuse muß zurückgesetzt werden.

Michael K. schrieb:
> Gibt es Boards mit ähnlichem Formfaktor inkl. USB - Seriell die
> günstiger sind ?

Der Arduino ist schon recht günstig, zumal da auch der 328 und nicht der 
alte 8er drauf ist.

Michael K. schrieb:
> Ich stelle die Frage mal hier im OT, weil die ja sonst nicht so richtig
> in die anderen Bereiche passt

Wenn diese Frage nicht in "µC & Elektronik" passt, welche sonst?


mfg.

von Florian R. (Firma: TU Wien) (frist)


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Hallo Michael

> Bootloader brauche ich nicht, aber eine USB Schnittstelle um Daten
> auszugeben.

Wobei du dazu den Bootloder (ist IMHO eine SDK500 Emulation) nicht 
entfernen musst. Die serielle Schnittstelle üder USB ist nach dem booten 
trotz Bootlader normal nutzbar.

Grüße
Flo

von Thomas E. (thomase)


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Florian Rist schrieb:
> Wobei du dazu den Bootloder (ist IMHO eine SDK500 Emulation) nicht
> entfernen musst.

Das ist richtig.

Allerdings macht der Bootloader keinen Sinn, wenn man ohnehin mit ISP 
programmiert.

Will man das Board wieder in den Auslieferungszustand versetzen, kann 
man den Bootloader problemlos wieder draufflashen.

Dem TO geht es aber, wenn ich das richtig verstanden habe, nur darum, 
ein günstiges, universell verwendbares Board zu bekommen, ohne den 
Arduino-Software-Kram zu nutzen.

mfg.

von Michael K. (michael_k55)


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Genau,

ich habe zwar meine "Giftküche" um Platinen zu fertigen und besitze auch 
eine Non Profit Lizenz von EAGLE 5.0 ... Aber ich kann und will mir 
einfach nicht den Streß machen und für genau eine Anwendung eine Platine 
basteln.

Auf dem Arduino Nano V2 habe ich genau den Controller, den ich brauche 
und das noch in einer Größe die ich alleine wahrscheinlich mit 
Hausmitteln nie hinkriege.

Danke für eure Ausführungen. Ich werde dann mal so ein Board ordern.

M.

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