Hallo,
ich suche nach einer einfachen Konstantstromquelle, um eine 100W LED
3,2A/30-35V zu betreiben. Die LED möchte ich dabei noch über PWM dimmen
können.
Bei kleineren LEDs nutze ich einen LM317, gibt es sowas für solche
Leistungen auch? Oder kann ich diese Linearregler Konstantstromquelle
mit einem Transistor verbessern? Andere Lösungen?
Gruß
David
David schrieb:> Danke für die Antwort.> Als ich nach dem LM350 geschaut habe, habe ich auch den LM338 gefunden,> der kann sogar 5A ab.>> -David
Du musst da immer die Verlustleistung des ICs beachten. Besser ist es
meist, wenn man eine KSQ aus OPV und Transistor aufbaut, insbesondere
wenn man dann noch PWM machen will.
Gruss
Harald
Bei einer 100W-LED was mit Linearreglern zu machen, kommt mir etwas
pervers vor. Bei der Verlustleistung kann man ja gleich wieder
Halogenlampen nehmen...
Warum nicht Schaltregler (speziell für LEDs zB. LM3421 oder was
universelles ala TL497/MC34063... als Konstantstromquelle beschaltet)?
Ok, braucht ein paar mehr Bauteile, dafür aber deutlich weniger
Kühlkörper...
Herrlich immer diese Freds mit Leuten, die Bescheidene Kenntnis der
Materie haben - aja, sind ja bald Sommerferien!
Schon mal die Verlustleistung einer linearen Konstantstromquelle
berechnet?
Bei 3,2A und 1A (in Worten ein Ampere) hast du schon eine
Verlustleistung von... na, wer erräts? Richtig 3,2W.. bei 2V Drop
6,4W,... ich habe einen Lötkolben, der diese Leistung hat - und der
schmilz Lot!
Bei solch einer LED (weß der Geier, wo man soetwas als Privatmensch
aufgabelt - wenn nicht aus China) kann man eigentlich nur getaktete
Konstantstromquellen verwenden, weil ganz einfach die Verlustleistung zu
groß wäre. Mal ganz davon zu schweigen, das selbst wenn die LED eine
Effizienz von 20% haben sollte noch stolze 80W Wärme produziert! Auch
würde ich einen (sorry für den Ausdruck) Laien nicht an über 35V
arbeiten.
eTron schrieb:> Schon mal die Verlustleistung einer linearen Konstantstromquelle> berechnet?> Bei 3,2A und 1A (in Worten ein Ampere) hast du schon eine> Verlustleistung von... na, wer erräts? Richtig 3,2W.. bei 2V Drop> 6,4W,... ich habe einen Lötkolben, der diese Leistung hat - und der> schmilz Lot!
Das ist aber die kleinere Baustelle. Die LEDmuß gekühlt werden, und
irgendwoher müssen 100W+ DC herkommen. Auch das geht nicht ohne Kühlung.
Ich habe einen 50W "LED Baustrahler", da wird das Gehäuse als
Gesamtkühlkörper verwendet. Es ist größer als ein normaler Baustrahler
und kräftig gerippt. Ich hab mal reingesehen, das geschaltete Netzteil
erzeugt gleich den Konstantstrom.
MfG Klaus
eTron schrieb:> Also stimmt du mir zu, wenn ich sage: "Finger weg" ?> Ist halt kein Projekt für einen LM317-Bastler (Anfänger)
Na ja, zum Üben 100 mal eine 1W LED mit LM317 bauen, sind dann auch
100W.
Aber Spaß beiseite, der Strahler macht schon ein gewaltiges Licht. Gäbe
einen tollen Fahradscheinwerfer ab.
MfG Klaus
eTron schrieb:> Bei solch einer LED (weß der Geier, wo man soetwas als Privatmensch> aufgabelt - wenn nicht aus China) kann man eigentlich nur getaktete> Konstantstromquellen verwenden, weil ganz einfach die Verlustleistung zu> groß wäre.
Ich habe schon mal 60 Watt LEDs auf dem Tisch gehabt, wo dieser Betrieb
definitiv nicht zulässig ist - nur linear erlaubt.
Also erst mal im Datenblatt schauen nach eventuellen Einschränkungen in
der Ansteuerart.
Und 10 Watt mehr oder weniger wegen der KSQ sind hier belanglos in der
Leistungsklasse.
Wie beobachtet, muß er sowieso 100 Watt an Wärme per Kühlkörper
loswerden ohne daß die LED zu heiss wird.
Die LED braucht angeblich 30-35V. Der LM350 als Stromregler geschaltet
weitere 2.75V für sich und 1.25V für den 0.39 Ohm Shunt (der 4W
aushalten muss), macht eine Mindestspannung von 39V, die man mit 10000uF
auf 10% geglätteter (43.2V) gleichgerichteter (44.6V) Trafospannung (32V
Minimum) bezieht. Die Netzspannung schwankt um 10%, also braucht man
einen 35V Trafo der auch mal 39V liefern kann und somit 51V. Davon
zumindest 30V an die LED; 1.25V an den Shunt, bleiben 19.75 für en
Regler bei 3.2A also 63 Watt maximale Verlustleistung am LM338, der 125
GradC heiss werden darf, also ein Gesamtwärmewiderstand von 1.34 K/W von
dem der LM338K 1K/W für sich in Anspruch nimmt, also ein Kühlkörper von
0.3K/W für den Regler. In ähnlicher Dimension wird auch der Kühlköroper
der LED liegen, vermutlich also mit Lüfter.
Akzeptiert man ein Flackern bei Spannungseinbruch aus dem Netz, kommt
man mit halber Dimenionierung aus.
Geht also.
Ein LM2576HV würde natürlich nur ca. 9 Watt verblasen.
eTron schrieb:> Bei solch einer LED (weß der Geier, wo man soetwas als Privatmensch> aufgabelt - wenn nicht aus China) kann man eigentlich nur getaktete> Konstantstromquellen verwenden, weil ganz einfach die Verlustleistung zu> groß wäre. Mal ganz davon zu schweigen, das selbst wenn die LED eine> Effizienz von 20% haben sollte noch stolze 80W Wärme produziert! Auch> würde ich einen (sorry für den Ausdruck) Laien nicht an über 35V> arbeiten.
Warum sollte eine getaktete KSQ weniger Verlustleistung als eine
ungetaktete haben?
Gruss
Harald
eTron schrieb:> Bei solch einer LED (weß der Geier, wo man soetwas als Privatmensch> aufgabelt - wenn nicht aus China)
Gibts bei Reichelt. 50W hatter im Katalog, 100W auf Anfrage. :)
Vielleicht hat der ja auch fertige Netzteile im Angebot?
Harald Wilhelms schrieb:> Warum sollte eine getaktete KSQ weniger Verlustleistung als eine> ungetaktete haben?
Warum hat ein Schaltregler (normalerweise) geringere Verluste als ein
Linearregler?
MfG Klaus
mhh schrieb:> Ich habe schon mal 60 Watt LEDs auf dem Tisch gehabt, wo dieser Betrieb> definitiv nicht zulässig ist - nur linear erlaubt.
Muß man der LED ja nicht sagen. Speicherdrossel und Elko dann siehts aus
wie linear.
MfG Klaus
Alex W. schrieb:> Wie würdet Ihr so eine Schaltung aufbauen, wenn nur 12V vorhanden sind?> Erst einen Bosst-Converter, und dann einen KSQ drann?
Warum doppelt gemoppelt? Es gibt dutzende constant current boost
converter Chips für sowas. Genauso wie es hunderte constant current buck
converter Chips gibt, wenn die Eingangsspannung größer als die LED
Spannung ist. Aber hier scheint es wohl üblich zu sein, wenn man einen
konstanten Strom braucht, erstmal eine konstante Spannung zu erzeugen
und dann daraus einen konstanten Strom zu machen.
Sehe gerade:
Eric schrieb:> Guck dir doch mal sowas wie LM3429 an.
Richtig, und davon gibt's noch viel mehr.
MfG Klaus
Klaus schrieb:> Muß man der LED ja nicht sagen. Speicherdrossel und Elko dann siehts aus> wie linear.
Der Betrieb auf diese Art war für diese LED unzulässig. Und bei dem
Preis dieser LED machte es Sinn, sich an das Datenblatt zu halten. Und
so linear ist es eben nun mal aufgrund der Arbeitsweise eines solchen
Reglers nicht.
Merkwürdig, dass niemand nach der Versorgungsspannung ( oder
grundsätzlich nach der Energiequelle) gefragt hat....
>wenn nur 12V vorhanden sind? Erst einen Bosst-Converter, und dann einen >KSQ
drann?
Bestimmt nicht. Boost, Flyback kann alles kann als "Konstantromquelle"
betrieben werden. Muss nicht immer Buck sein. Ist nur eine Frage der
Regelung...
mhh schrieb:> Der Betrieb auf diese Art war für diese LED unzulässig. Und bei dem> Preis dieser LED machte es Sinn, sich an das Datenblatt zu halten. Und> so linear ist es eben nun mal aufgrund der Arbeitsweise eines solchen> Reglers nicht.>
Geschaltete Konstantantstromquellen sind am Ausgang genauso linear wie
geschaltete Spannungsquellen, aKa Schaltregler. Oder würdest du einen
Schaltregler nicht als Eingang für deine "lineare KSQ" akzeptieren?
Solch ein Teil regelt statt der Spannung den Strom. Beispiele, wie man
selbst einen Spannungsschaltregler zu einem Stromschaltregler macht,
gibts zu Hauf.
Fralla schrieb:> Bestimmt nicht. Boost, Flyback kann alles kann als "Konstantromquelle"> betrieben werden. Muss nicht immer Buck sein. Ist nur eine Frage der> Regelung...
Ack
MfG Klaus
mhh schrieb:> Klaus schrieb:>> Muß man der LED ja nicht sagen. Speicherdrossel und Elko dann siehts aus>> wie linear.>> Der Betrieb auf diese Art war für diese LED unzulässig. Und bei dem> Preis dieser LED machte es Sinn, sich an das Datenblatt zu halten. Und> so linear ist es eben nun mal aufgrund der Arbeitsweise eines solchen> Reglers nicht.
Wirklich?
Da würd ich mich fragen wer eine solche LED kaufen würde, wen man DC/DC
nicht darf.
Klaus schrieb:> Geschaltete Konstantantstromquellen sind am Ausgang genauso linear wie> geschaltete Spannungsquellen,
Was ist an meinem Geschriebenen so unverständlich? Hersteller sagt:
NEIN. Und bei > 1000 € Stückpreis sag ich: OK.
Meine und Deine Meinung dazu ist unerheblich, das Datenblatt sagt wo es
lang geht.
mhh schrieb:> Klaus schrieb:>> Geschaltete Konstantantstromquellen sind am Ausgang genauso linear wie>> geschaltete Spannungsquellen,>> Was ist an meinem Geschriebenen so unverständlich? Hersteller sagt:> NEIN. Und bei > 1000 € Stückpreis sag ich: OK.>> Meine und Deine Meinung dazu ist unerheblich, das Datenblatt sagt wo es> lang geht.
Achso, Sonderanwendung.
mhh schrieb:> Was ist an meinem Geschriebenen so unverständlich? Hersteller sagt:> NEIN. Und bei > 1000 € Stückpreis sag ich: OK.
Poste doch mal den Text vom Hersteller, den ganzen. Dann reden wir
weiter.
MfG Klaus
mhh schrieb:> Klaus schrieb:>> Geschaltete Konstantantstromquellen sind am Ausgang genauso linear wie>> geschaltete Spannungsquellen,>> Was ist an meinem Geschriebenen so unverständlich? Hersteller sagt:> NEIN. Und bei > 1000 € Stückpreis sag ich: OK.>> Meine und Deine Meinung dazu ist unerheblich, das Datenblatt sagt wo es> lang geht.
Zeig uns mal, wo das steht, bitte...
mmm zu spät
>> Der Betrieb auf diese Art war für diese LED unzulässig. Und bei dem> Preis dieser LED machte es Sinn, sich an das Datenblatt zu halten. Und> so linear ist es eben nun mal aufgrund der Arbeitsweise eines solchen> Reglers nicht.
Ich kenn solche Leds nicht, welche das betreiben mit getakteter Quelle
verbieten. Und wenn wird da wohl ein maximaler Ripple spezifiziert sein.
Und diesen kann man dämpfen. Selbst einem Flyback, welcher
prinzipbedingt großen Ripple raushaut kann man ein LC-Filter
nachschalten und damit den Rippel stark dämpfen. Um kein
Stabilitätsproblem zu bekommen kann die Crossoverfrequenz des Regelkreis
recht tief gewählt werden da die von alleine LED wohle keine harten
Lasttransienten ziehen wird.
>das Datenblatt sagt wo es lang geht.
Wo steht das im Datenblatt, würde mich interesseiren. Muss zugeben ich
verwende nur LEDs (so einfache mit paar mA) zum signalisieren, nicht um
etwas bunt oder weiß anzuleuchten ;) Also keine Erfahrung mit den
"großen" LEDs.
MFG
am Besten schickst du mal ein Datenblatt von der 100Watt Led in
diese Runde.
100 Wat LED, ist ja schon interessant von der Verschaltung
und auch der Flussspannung.
gruss
k.
Hallo eTron,
> Herrlich immer diese Freds mit Leuten, die Bescheidene Kenntnis der> Materie haben
Herrlich, Deine Deutsch- und Englischkenntnisse.
Sollte wohl heissen:
> Herrlich, immer diese Threads mit Leuten, die bescheidene Kenntnis der> Materie haben
-----------------------------------------
Diese Stellungnahme war absolut o.T. ;-)
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Gruss
Michael
Da fällt mir ein, auf einer Messe hab ich eine 100W LED gesehen die war
auf einer Art CPU Kühler (wenn wunderts) montiert, leuchtende Fläche ca
30mm x 30mm und Lichtmenge von 7000 (oder mehr) Lumen. War glaub ich für
Straßenbeleuchtung gedacht. Und aus Taiwan. Wer weis vl handelt es sich
um so ein Teil...
Ja, auf der Embedded in Nürnberg letzets Jahr hatten die auch nen
Vorführrahmen (son großer aufgeklappter Koffer, so ähnlich), wo alle
erdenklichen LEDs zu bewundern waren. Die 100Watt Typen hatten ein
Abdeckklappe aus getöntem Plexi und einen Schlüsselschalter - hmmm...
Klaus schrieb:> Harald Wilhelms schrieb:>> Warum sollte eine getaktete KSQ weniger Verlustleistung als eine>> ungetaktete haben?>> Warum hat ein Schaltregler (normalerweise) geringere Verluste als ein> Linearregler?
Ein Schaltregler ist keine PWM. Er enthält eine Induktivität
und ist, wie der Name sagt, geregelt. :-)
Gruss
Harald
Die 100W-LED kriegt man mittlerweile auch bei Dealextreme. Kostet noch
relativ bescheidene $68
http://www.dealextreme.com/p/prime-100w-8000lm-led-emitter-metal-plate-pure-white-42806
Dort gibt's für wenig Geld auch den passenden Treiber...(Switchmode,
primärgetaktet)
ob bei der Leistungdichte noch 80lm/W erreicht werden, bezweifle ich
allerdings stark. Wenn's 60lm/W sind, ist das schon gut...
Die extremste LED, welche ich schon angeboten sah, hatte übrigens 300W
:-P
Gruss
Christoph
Eine 100W Beleuchtungseinrichtung fällt in der EN61000-3-2 in Klasse C.
Mit Gleichrichter+Elko+DC/DC alleine kommt man da nicht durch.
(->Drossel oder PFC).
Für Bastlei zuhause ist es wurscht.
Harald Wilhelms schrieb:> Ein Schaltregler ist keine PWM. Er enthält eine Induktivität> und ist, wie der Name sagt, geregelt. :-)
Richtig. Da wird die Spannung geregelt. Wenn ich aber den Strom regele,
dann habe ich einen geschalteten Stromregler. Da gelten dann bezüglich
der Verluste die gleichen Überlegungen wie beim Spannungsregler. Wenn
der Strom dann auch noch Konstant ist, würde ich das Konstantstromquelle
nennen. So wie hier:
MaWin schrieb:> Ein LM2576HV würde natürlich nur ca. 9 Watt verblasen.
MfG Klaus
Markus L. schrieb:> Wo kommt man nicht durch? Heist dass, das es nicht funktioniert?
Dass du es so nicht verkaufen darfst, sondern eine PFC benötigst.
Fralla schrieb:> Für Bastlei zuhause ist es wurscht.
Markus L. schrieb:
> Wo kommt man nicht durch? Heist dass, das es nicht funktioniert?
Funktioniern wird es, nur wie Ernst schon sagte, verkaufen darfst du es
nicht.
Aber wenn die Problematik eines Gleichrichters+Elkon icht bekannt ist
wird es schwer zu erklären bzw gehört es auch nicht in diesen Thread.
Arbeite die Begriffe (Wirk-, Blind-, Schein-, Verzerrungsblindleistung,
Oberwellen, Leistungsfaktor != cos(phi), Klirrfaktor und THD aus).
Wie schon erwähnt eine PFC, welche passive und aktiv ausgeführt sein
kann, wird das Probolem beheben.
Der zeitgemäße Ansatz ist die Single-Stage PFC, also eine PFC welche
nicht einen Zwischenkreisspannung, sondern direkt den Laststrom, also
LED-Strom, regelt. Ist zu hauf für LED-Beleuchtungs Anwendungen im
heutzutage im Einsatz.
MFG
Eric schrieb:>>Erst einen Bosst-Converter, und dann einen KSQ drann?>> Guck dir doch mal sowas wie LM3429 an.
Danke,
ich bin mir aber nicht sicherm ob der schon ab 12V solch eine LED
treiben kann. Ich werd mir mal solch einen besorgen und schaun.
>ich bin mir aber nicht sicherm ob der schon ab 12V solch eine LED>treiben kann. Ich werd mir mal solch einen besorgen und schaun.
Warum soll das nicht gehen? Der Trick wird wie immer in Aufbau und
Dimensionierung liegen. :-)
Die Drossel wird schon ein ganz schöner Brummer.
Geeigneten FET musst du auch finden. Dann muss man sich überlegen, ob
der Spitzenstrom des integrierten FET-Treibers langt, oder ob man nicht
lieber noch einen Externen ergänzt usw.
Je nach Aufbau sollte man es mit der Schaltfrequenz dann auch nicht
übertreiben. (fliegender Lochraster Prototyp mit den vollen 2 MHz kommt
vielleicht nicht so gut.)
Klaus schrieb:> Harald Wilhelms schrieb:>> Ein Schaltregler ist keine PWM. Er enthält eine Induktivität>> und ist, wie der Name sagt, geregelt. :-)>> Richtig. Da wird die Spannung geregelt. Wenn ich aber den Strom regele,> dann habe ich einen geschalteten Stromregler. Da gelten dann bezüglich> der Verluste die gleichen Überlegungen wie beim Spannungsregler. Wenn> der Strom dann auch noch Konstant ist, würde ich das Konstantstromquelle> nennen.
Unter "getaktete KSQ" verstehe ich eine lineare KSQ, die über eine
PWM ein- und ausgeschaltet wird. Das ist für mich etwas anderes wie
ein Schaltregler mit Stromausgang. Für derart hohe Leistungen
würde ich auch immer letzteres vorschlagen. Dann braucht man aber
auf jeden Fall eine Induktivität, die die Stromschwankungen "aus-
bügelt". Es soll ja sogar Leute geben, die glauben, das man eine
LED direkt mit PWM ansteuern kann, ohne den Strom mit Widerstand
oder KSQ zu begrenzen.
Gruss
Harald
>Unter "getaktete KSQ" verstehe ich eine lineare KSQ, die über eine>PWM ein- und ausgeschaltet wird.
Was hatt das für Sinn? Dann kann man gleich die lineare Quelle niedriger
stellen. Was lineare Takten ändert absolut nichts am Wirkungungsgrad. Im
Gegenteil, die im Schalter gespeicherte Energie wird bei jedem Takt
weggeheizt...
>Die Drossel wird schon ein ganz schöner Brummer.
Naja selbst bei nur 250kHz wird ein D=15mm Pulverkern reichen.
Fralla schrieb:>>Unter "getaktete KSQ" verstehe ich eine lineare KSQ, die über eine>>PWM ein- und ausgeschaltet wird.>> Was hatt das für Sinn? Dann kann man gleich die lineare Quelle niedriger> stellen. Was lineare Takten ändert absolut nichts am Wirkungungsgrad. Im> Gegenteil, die im Schalter gespeicherte Energie wird bei jedem Takt> weggeheizt...
Schau mal diesbezügliche Artikel hier im Forum durch. Solche Fragen
kommen alle paar Tage mal...
Gruss
Harald
>Schau mal diesbezügliche Artikel hier im Forum durch. Solche Fragen>kommen alle paar Tage mal...
Ich weis das es oft kommt, hab auch schon oft geantwortet, dass dies
unsinn ist!
Für LEDs mach dies durchaus sinn! LEDs verändern mit dem Strom ihre
Farbe. Wird eine LED mit PWM getrieben, bleibt die Farbe bei
Helligkeitsveränderung konstant.
>Wird eine LED mit PWM getrieben, bleibt die Farbe bei>Helligkeitsveränderung konstant.
Das ist was anderes. Ich hab es so verstanden, als bewirke die
"getaktete KSQ" einen höhren Wirkungsgrad als eine ungetaktete mit
äquivalentem Strom, was definitiv nicht so ist, im Gegenteil.
Ich habe mir auch eine 100 Watt LED gekauft die hat 32-35Volt und nimmt
3,2Ampere.
Eine Stromregelung dafür selbst zu bauen lohnt sich nicht.
Es gibt das schon fertig zum Kaufen für knapp 7 Euro bei eBay:
http://www.ebay.com/itm/DC-DC-150W-10-32V-12-35V-Boost-Step-up-Module-Adjustable-Mobile-Power-Supply-/170894699504?pt=LH_DefaultDomain_0&hash=item27ca1e2bf0
Wenn dir eine Regelung 10-40V bis 3 Ampere ausreichen würde, bekommst du
das für knapp 1,60 Euro.
Ich speise meine 2x100 Watt Parallel LED mit 8x 18650 Lipo Akkus ohne
Regelung.
Die Maximalspannung bei vollen Akkus beträgt 33,6V, den Strom regeln die
LED´s von selbst, solange sie nicht zu heiss werden.
Meine LED´s sind auf ein Alublech geschraubt, das reicht für die Kühlung
aus, wenn die Lampe nicht zu lange an ist.
Jetzt gibt es schon die 300 Watt LED´s mit 24.000 Lumen, kosten aber
107.- Euro das Stück.