Hallo Leute, arm-as erzeugt scheinbar "falschen" Opcode: aus "MOV R1, R2" macht arm-as mit -mcpu=cortex-m3 den Opcode "ADDS R1, R2, #0" Ändere ich die ASM-Syntax mit .syntax unified kommt plötzlich der "korrekte" Opcode raus. Kann mich bitte jemand aufklären? Sollte as nicht immer den Opcode erzeugen, der auch im Quelltext steht? Ich weiß, dass es gerade im ARM-Befehlssatz oft die Möglichkeit gibt, bestimmte Operation mit unterschiedlichen Opcodes zu realisieren. Aber ich bin verwundert, dass as da einfach was anderes generiert als ich möchte. Danke schon jetzt für Eure Antworten.
Ist das falsch? Eine 0 zu addieren ist womöglich nur eine Optimierung.
Johann L. schrieb: > Ist das falsch? Finde ich schon. Was ist z.B. mit den Flags? > Eine 0 zu addieren ist womöglich nur eine Optimierung. Von einem Assembler erwarte ich keine Optimierung. Der soll die Instruktionen exakt so verwenden, wie sie da stehen und nicht durch irgendwas anderes ersetzen.
Hallo Leute,
>Von einem Assembler erwarte ich keine Optimierung.
sehe ich genau so. Hätte es eine andere mnemotechnische Darstellung für
denselben Opcode gegeben, hätte ich damit kein Problem gehabt. Aber es
war ja definitiv ein anderer Opcode.
Übrigens scheint das Problem (das ja in den binutils aka gas zu suchen
ist) noch nicht wirklich behoben zu sein, jedenfalls nicht aus meiner
Sicht:
Der Fehler verschwindet erst mit der Direktive .syntax unified. Die
Direktive darf IMO jedoch keinen Einfluss auf den erzeugten Code haben.
Ach ja, vielen Dank übrigens für den Hinweis auf den Eintrag in der Bug Database!
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