Hallo, hat schon mal jemand ein TCP/IP-Signal über eine "Ultraschall-Leitung" übertragen?
...dir ist schon bewußt, dass das mit Ultraschall nicht die entsprechenden Datenraten erreichbar sind?
Klaus Wachtler schrieb: > Immerhin mehr als bei Brieftauben. Kommt auf die Fracht an. In Sachen Latenz gebe ich Dir aber uneingeschränkt recht.
netzwerker schrieb: > ...dir ist schon bewußt, dass das mit Ultraschall nicht die > entsprechenden Datenraten erreichbar sind? Nein, denn Ultraschall kann bis 1GHz reichen: http://de.wikipedia.org/wiki/Ultraschall Pratische Anwendungen arbeiten häufig mit deutlich über 10MHz: http://www.onmeda.de/arztbesuch/untersuchung_behandlung/ultraschalluntersuchung-durchfuehrung-2378-3.html
... was aber eine Überlegung wert wäre: so wie in alten Zeiten --> TCP/IP über eine Modemverbindung. Setzt also an beiden Seiten ein Modem voraus. Das Signal, was über die "Telefonleitung" dawischen geht, als Ultraschallsignal. Das dürfte so wenig wie möglich Aufwand für notwendige selbstgebaute Komponenten ergeben...
Klaus Wachtler schrieb: > Immerhin mehr als bei Brieftauben. Wenn Du denen einen 32GB-USB-Stick unterschnallst und alle 10 Sekunden eine Taube losschickst, hast Du eine ziemlich fette Datenrate ;)
Nur leider singt die max. Entfernung bei Ultraschall mit steigender Frequenz. Es gab/gibt die Möglichkeit TCP über Modem zu übertragen. Der Durchsatz muss kein Ausschlusskriterium sein. Aber es gibt mindestens 10 Gründe es nicht zu machen und mindestens 5 bessere Möglichkeiten. Erzähl doch mal was Du vorhast? Volker
Also um ein Datensignal durch eine 1m Dicke Stahlwand zu senden hinter der ein Vakuum besteht könnte das durchaus sinnvoll sein. Um Daten in einem weniger dichten Medium um mehrere cm zu transportieren wohl eher nicht geeignet. Bei hohen Frequenzen also ab 1MHz sinkt die eindringtiefe ins Medium stark. In Luft kommt man mit ein paar MHz nur noch mm bis cm weit. Durch dichtere Medien wie z.B. Wasser kommt man einige dm weit (siehe Ultraschallbilder von Schwangeren ca 5Mhz-20MHz). Zur Materialanalyse wird auch Ultraschall eingesetzt um z.B. Risse in Staudämmen anzuzeigen. Dort wird jedoch ausgenutzt das ein Riss eine Dichteänderung im Material ist und dort eine Reflexion statfindet. Was zur kommunikation hinderlich ist. U-Boote und ander Geräte die unter Wasse kommunizieren benutzen Ultraschall. z.B. könnte man ein Ferngesteuertes U-Boot sicher gut mit Ultraschall Steuern. Datenraten wie 10MBit sind jedoch nur über kürzere Entfenungen möglich solange man nicht mehre Kilowatt an Leistung hat. Falls man die Freuenz so niedrig wählt wie die Wahle also Infraschall kann man damit um die ganze Welt kommunizieren jedoch mit geringer Datenrate.
Klaus Wachtler schrieb: >> ... singt ... > > schöne Formulierung bei Schall. :-) Könnte jetzt behaupten es war Absicht. Mach ich aber nicht. Ich steh dazu. Volker
TCP/IP spezifiziert ja keine Mindestdatenrate, insofern spricht nichts dagegen, als Transportmedium Ultraschall zu verwenden. Damit die Datenrate aber nicht unterirdisch wird, sollte man breitbandige Schallwandler benutzen, d.h. elektrostatische oder dynamische Wandler den üblichen Piezowandlern vorziehen.
Jöög schrieb: > Tauben sind besser für UDP geeignet, als TCP also muss man es damm mit IPSec über UDP machen. Dann ist es auch noch sicher.
Peter II schrieb: > Jöög schrieb: >> Tauben sind besser für UDP geeignet, als TCP > > also muss man es damm mit IPSec über UDP machen. Dann ist es auch noch > sicher. Das sind dann Tunneltauben ;-)
> Wenn Du denen einen 32GB-USB-Stick unterschnallst und alle 10 Sekunden
eine Taube losschickst, hast Du eine ziemlich fette Datenrate ;)
Eine passende Fehlerkorektur bei Ausfall von 32GB Frames senkt aber
drastisch die Datenrate :))
Jöög schrieb: > Tauben sind besser für UDP geeignet, als TCP Man muß die Tauben nur für IP verwenden, dann kann man darüber UDP oder TCP laufen lassen. Dafür ist IP doch da :-)
Uwe schrieb: > U-Boote und ander Geräte die unter Wasse kommunizieren benutzen > Ultraschall. Sicher? Ich würde eher auf niedrigere Frequenzen tippen, wenn man etwas Entfernung überbrücken will.
Klaus Wachtler schrieb: > Immerhin mehr als bei Brieftauben. Peter II schrieb: > Falls es einige noch nicht kennen, hier ist das RFC dazu > > http://www.faqs.org/rfcs/rfc2549.html Oh da gabs ein Update :-) Ich kenne nur das RFC1149 http://tools.ietf.org/html/rfc1149 ;-)
Frank M. schrieb: > Wenn Du denen einen 32GB-USB-Stick unterschnallst und alle 10 Sekunden > eine Taube losschickst, hast Du eine ziemlich fette Datenrate Tauben werden nicht ohne Grund auch als Flugratten bezeichnet, und so gibts dann 'ne Datenratte.
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