Gast
#2256006
Hallo zusammen, ich habe ein Rechteckwechselsignal mit ca. 100kHz welches ich mit einem Brückengleichrichter in einer Gleichspannungs von ca. 10V wandle. Diese DC-Spannung soll zur Versorgung von weiteren Schaltungen dienen. Zur Glättung sind etwa 10uF vorgesehen. Lastströme gehen nur bis maximal 100mA. Frage: Beim Hochlaufen im "Standby" kommt es aber vor, dass keine oder nur ganz geringe Lastströme fließen. Aufgrund von Spikes und Rauschen kann sich im Leerlauf der Glättungskondensator auf theoretisch beliebig hohe Spannungen aufladen, weil die Ladung nicht mehr abfließen kann. (Habe schon mal im Test über 30V gemessen, anstatt 10V) Jetzt möchte ich einen Dummy-Widerstand einbauen, der dem Netz einen Mindeststrom entnimmt. Frage ist nur, wie gering muss der Widerstandswert sein, damit ich garantieren kann, dass der Glättungskondensator sich nur auf die Spitzenspannung des Rechtecksignals (dh. 10V) auflädt, und nicht mehr ... ? Letztendlich muss ich sicherstellen, dass der Laststrom durch das R mind. genauso groß ist, wie der Strom, der aufgrund von Spikes/Störungen in das C hineinfließt. Aber woher soll ich wissen, wie groß diese parasitäre Energie ist ? Kann man sowas überhaupt berechnen ? Wie macht man sowas f.g. in der Praxis ? Nimmt man einfach pauschal z.b. 10k und gut ist ? Danke!