Gast
#2258624
Hallo zusammen, eben habe ich ein schönes 4x20 LCD geschrottet wie es scheint... alles funktionierte wunderbar bis dahin; ich konnte per PIC18F4550 das Display beschreiben, wobei der PIC den Text per USB übertragen bekam. Dann fiel mir ein ganz leichter kokeliger Geruch auf... da alles klappte und ich keine Fehler sah machte ich weiter. Und dann auf einmal ging das verdammte Teil nicht mehr! Beim Einschalten erscheint es zweizeilig mit schwarzen Boxen, dann wird es beim Initialisieren korrekt gelöscht. Nur leider kommt kein Text mehr an. Hab alle Verbindungen geprüft - alles bestens. Meine Theorie: Die Busy-Abfrage die vor dem Ausgeben von Control- und Datenbytes gestartet wird setzt RW auf High. In dem Moment schreibt der Controler sein Statusregister auf den Bus... wenn man nun in dem Moment den PIC resettet (was ich beim Testen unzählige Male gemacht hab!) setzt der erstmal seine Pins am LCD auf Output. Wenn da dann high auf low getroffen hat würde das den brenzligen Geruch und das zerstörte Display erklären. Falls es wirklich so war frage ich mich: Wie kann man das verhindern, und wieso wird man auf diese Falle in den ganzen Tutorials & Anleitungen zur LCD-Ansteuerung nicht auf diese Gefahr hingewiesen? Eigentlich wäre das Resetten nur des Mikrocontrollers bei Benutzung des Busy-Flags ja absolut unzulässig weil man nicht weiß ob der uC resettet wurde während der LCD-Controller seine Tristate-Pins noch auf Output hatte. MAn dürfte doch so ein LCD dann nur über Schutzwiderstände in den Datenleitungen betreiben...