Hans schrieb:
> Ich versuche über eine Dauer von mehreren Minuten aufzuzeichnen. Wenn
> man sich jetzt z.B. den Zeitpunkt 4:17:46 Minuten anschauen will, dann
> kann ich das nicht vom Zeitpunkt 'Null' aus berechnen, was bei einer
> RLE-Codierung unumgänglich wäre.
Warum soll das nicht möglich sein?
Was hat den die Kompremierung während der Übertragung damit zu tun, wie
am PC die Daten im Speicher vorrätig gehalten werden? Am PC hast du
Speicher massenhaft, auf der Empfangsseite wird die Kompression wieder
aufgehoben und du hast die Daten so, dass du sie gut und komfortabel
visualisieren kannst.
Du musst die Dinge voneinander trennen!
Eine bestimmte Art der Übertragung bedeutet nicht, dass die Daten auch
so gespeichert werden müssen. Dein Übertragungskanal ist für die
Software-Box davor und die Softwarebox danach eine Black-Box.
AVR-Aufnehmer -----> Übertragung ------> Auswertung (PC)
Auf der einen Seite schiebt der AVR Daten in die Übertragungsbox rein,
auf der anderen Seite purzeln sie beim PC wieder raus. Das der
'Baustein' Übertragung zwecks Erhöhung der Bandbreite eine RLE-Codierung
macht, ist weder das Bier des Bausteins 'Aufnehmer' noch ist es das Bier
des Bausteins 'Auswertung (PC)'. OK, beim Aufnehmer kann man
Zugeständnisse machen, weil ein AVR nun mal schnell in Speichernot
kommt. Aber auf dem PC gilt das nicht.