Hallo zusammen, ich wollte eben für ein Projekt einen AT90USB646 mit STK600 und zugehöriger Socket-Card bestellen. Nun musste ich leider feststellen, dass die Socket-Cards (für TQFP) bei Anbietern wie Mouser teilweise abgekündigt wurden... weiß da jemand näheres darüber, weshalb das so ist? Wird die AT90USB Familie überhaupt noch weiter unterstützt? Auch der USBKEY scheint ein Auslaufmodell zu sein... Falls die Variante STK600 mit Socket-Cards nicht zukunftsfähig ist, werde ich sie nur sehr ungern verwenden. Was wäre denn eine Alternative dazu? Ich wäre jedem sehr verbunden, der mir mit dieser Frage weiterhelfen kann.. MfG Alex.
Alex schrieb: > ich wollte eben für ein Projekt einen AT90USB646 mit STK600 und > zugehöriger Socket-Card bestellen. Nun musste ich leider feststellen, > dass die Socket-Cards (für TQFP) bei Anbietern wie Mouser teilweise > abgekündigt wurden... weiß da jemand näheres darüber, weshalb das so > ist? Weil es keiner braucht. Die paar tausend Hobbybastler die auf sowas zurückgreifen sind kein Markt. Jeder Mensch der professionell mit Mikrocontrollern arbeitet, arbeitet nicht mit solchen Controllern. Los geht der Krieg ...
Das erklärt dann nicht, warum überhaupt aktuelle Chips im QFP verfügbar sind...
Die Gehäusebauform ist sicherlich nicht das Problem, aber sogenannte "Socket-Cards" sind für ein im System programmierbares Bauteil nicht gerade überlebenswichtig.
Ja, so ist das. Habe mir vor einger Zeit mehrere TQFP-Adapter angeschafft und so gut wie gar nicht benutzt. Es ist wirlich selten, dass man sich die Fummelei vor dem Einlöten antut.
Moin Leute, tja, was soll ich sagen? Herr Seifert, wenn die TQFP-Adapter nur unnötigen Ballast darstellen dann befreie ich sie gerne davon ;o) Welche Pinzahlen sind da möglich? Ansonsten werden TQFP-Bauteile/Chips sicherlich nicht verschwinden g Gruß Andi
Hallo, Adapter für TQFP sind halt ein bisschen schwieriger herzustellen als ein Zero Insertion DIL, also viel teurer, und die Handhabung ist auch nicht einfach - ein solches IC lässt sich nur vernünftig einlöten, solang alle Beinchen in einer Ebene sind, hat man eines oder mehrere verbogen wird es haarig. Daher gibt es nur einen Weg: aus der Verpackung direkt auf die Platine. Zudem haben die ICs nichts gemeinsam ausser eben dem Gehäuse, man braucht also einen Adapter pro IC-Typ. Gruss Reinhard
TQFP kann jeder halbwegs handwerklich begabte Hobbybastler löten, da braucht keiner einen Sockel. Selbst wechseln geht nicht allzuschwer, es gibt diverse Methoden. Ergo-> TQFP Sockel braucht keiner mehr im ISP und Flash-Zeitalter. Selbst OTP-Versionen wird man in großen Stükzahlen eher per Nadeladapter auf der Platine programmieren als mit Sockel. MFG Falk
Und TQFP hat durchaus seine Berechtigung. Wenn es um langlebige Elektronik geht, die unter schwierigen Bedingungen und besonders bei Rütteli eingesetzt werden soll, ist TQFP viel stabiler als der BGA Kram.
Danke euch allen für eure Antworten. Hatte gehofft, die TQFP Chips lassen sich einfacher in die Socket-Cards stecken.... tja wohl falsch gedacht. Ich habe mir jetzt trotzdem eine bestellt. Von Atmel wurde mir jedenfalls mitgeteilt, dass da vorerst nichts vom Markt genommen wird und sie es auch nicht vorhaben. Geringe Verfügbarkeit liegt dann wohl eher an den Gründen, die ihr genannt habt. Gruß Alex
A. K. schrieb: > Lehrmann Michael schrieb: > >> Los geht der Krieg ... > > Trollversuch? Ist dir langweilig? Ich hab gesagt, dass AVR für Hobbybastler sind und im professionellen Bereich was anderes verwendet wird. Normalerweise heißt das DEFCON 1 hier im Forum ...
übrigens finde ich, dass es wirklich einfach geht den IC in die Socket-Card zu setzen... das Argument zieht also nicht
Oft gibts auch noch QFN-Gehäuse zum billigeren Kurs. Läßt man bestücken haben diese keine Nachteile. Sind sogar vom Footprint günstiger.
Michael X. schrieb: > Oft gibts auch noch QFN-Gehäuse zum billigeren Kurs. Läßt man bestücken > haben diese keine Nachteile. Sind sogar vom Footprint günstiger. Du brauchst X-Ray statt AOI. Das erhöht die Kosten.
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