Umrichter Zwischenkreiskondensator

Gast #2263709
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Hallo,

ich bin gerade dabei ein 3 Phasenumrichter aufzubauen. Die 
Leistungselektronik ist kein Problem und alles was an Ansteuerung ist 
auch nicht. Das einzige Problem was ich habe ist der 
Zwischenkreiskondensator. Selbst Google ist da nicht richtig Fit. Nun 
meine Frage kann mir jemand Helfen. An den Umrichter hängt eine 
Synchronmaschine mit 1kW bei 200V. Nun ist die Spannung am Umrichter 60V 
(Kleinschutzspannung). Damit geht ja sowohl Drehzahl und Nennleistung 
runter. Aber wie errechnet oder schätzt man den Kondensator ab.


Danke für die Hilfe

Gruß TNTBC
Gast #2263727
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Stefan L. schrieb:
> Das hängt hauptsächlich von Art und Höhe der Eingangsspannung, deinem
> gewünschten Spannungsripple und der gewünschten Kondensatorlebensdauer
> ab.

Ok, aber für den Spannungsrippel benötige ich einen Strom durch den 
Kondensator aber wie berechne ich den. Die Kondensatorlebensdauer ist 
mir fast egal (nun nicht gerade 2 Tage).

Danke TNTBC
Gast #2263820
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Viel wichtiger als die Kapazität ist der RMS Strom, also Rippelstrom mit 
dem der Kondensator belastet wird. Denn Rippel kann man für Test 
natürlich auch überfahren. Bei der Auswahl der Kondennsatoren ist die 
Kapazität dan meist zwangsweise hoch genug, dass die Spannung im 
Zwischenkreis nicht signifikant anfällt.
Da Ansteuerung und Leistungselektronik kein Problem ist sollte es auch 
kein Problem sein, den effektiven Strom durch den Kondensator zu 
berechnen....
#3157515
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Hallo TNTBC,
Du kannst davon ausgehen, daß bei einem dreiphasigen Umrichter gut 60% 
des Stromes aus dem Zwischenkreis kommen müssen.
Wenn Du die Elkos entsprechend dimensionierst ist die Kapazität größer, 
als sie sein müßte und der Spannungseinbruch ist kein Problem mehr.

Viel Erfolg
Volker

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