Richard Hermann schrieb:
> Warum kann der Lesekopf sich dann trotzdem fast mikrometergenau auf der
> Scheibe bewegen?
Letztlich funktioniert das nur mit Rückkopplung über das Lesesignal,
denn die Positionierung per voice coil ist an sich zwar fein aber
unpräzise. Der Controller hat also erst einmal eine passende Energie in
die Spule geschossen um anschliessend festzustellen wo der Kopf wirklich
ankam. Dann wurde entsprechend korrigiert. Ist er mal auf der richtigen
Spur, dann führt die Servoelektronik den Kopf so nach, dass er dort
mittig drauf bleibt.
Anfangs verwendete man spezielle Servospuren auf einer nur dafür
verwendeten Oberfläche (z.B. 16 Köpfe, 1 dedizierte Servo, 15
Nutzdaten), aber abgesehen von der Platzverschwendung insbesondere bei
weniger Scheiben gab es mit steigender Spurdichte Probleme mit der
unterschiedlichen Wärmeausdehnung der Scheiben.
Mittlerweile fischt man diese Information aus den Datentracks selbst.