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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Ansteuerung von ca. 1200 LED´s


Autor: Hobbybastler (Gast)
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Moin allerseits!

Mal ein etwas aufwendiges Projekt.
Wie würdet Ihr ca. 1200 Led´s wobei immer zwei paralell hängen (also
600 Ausgänge) ansteuern wenn nicht über Multiplexern?

Problem ist, das ich noch nie mit Multiplexern zu tun hatte und
desswegen nicht weiß wie ich die zu programmieren hab.
(Wenn wer ne hilfreiche Seite im Netz kennt wär ich natürlich Dankbar)

So nun zum Projekt damit Ihr wisst um was es geht:
Hab im Laufe der Zeit etliche DVD´s , Spiele usw. gesammelt.
Jetzt möchte ich mir zwei CD - Türme fürs Wohnzimmer bauen, in denen
die DVD´s dann untergebracht sind.
Auf diese Türme dann die kleinen Sorround boxen (das ist aber nicht
wichtig für meine Frage ;-)  )

So, um nun den gewünschten Film auch schnell zu finden hab ich
folgendes vor:
Da die Türme ja selber gebaut werden, werde ich immer auf Höhe eines
CD-Schlitzes links und rechts jeweils eine LED einbauen.
(Damit das ganze natürlich hübscher aussieht, werden die LED´s
eingefräßt und ne Milchglasscheibe drüber gesetzt)
Zum Schluss werde ich mir noch ne nette Fernbedienung bauen mit Display
versteht sich, von wo aus ich nen Film auswählen kann (genaue Funktion
der Fernbedienung ist jetzt auch mal nebensächlich), und wenn ich Ihn
(den Film) dann auswähle, sollen die Leds neben dem Film im CD-Turm
aufleuchten.
(Jede CD muss dazu natürliche einen fixen Platz haben damit das
funktioniert)

Frei bleiben auch einige CD-Schlitze dann für Künftige Filme oder
Spiele ....

Also große Frage, wie steuer ich ca. 600 Ausgänge an ???
(ohne Reserveplätze gerechnet einstweilen)

Autor: A.K. (Gast)
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Die Anzahl spricht zwar für's multiplexen, die Topologie hingegen eher
für in den Türmen verteilt untergebrachte Schieberegister. Reduziert
den Aufwand für die Verkabelung erheblich. Also immer 8 Stück an ein
Schieberegister, und die Schieberegister entlang der Vertikalen
hintereinander kaskadieren. Da pro Register immer nur höchstens eine
LED leuchtet, sollte es möglich sein, sie ohne Treiber anzusteuern ohne
die ICs zu überlasten, auch ist der Kabelquerschnitt so kein Problem.

Macht also beispielsweise 4 Kaskaden, pro Turm pro Seite eine. 5
Leitungen: VCC,GND,Clk,Data,Reset. Reset ist nötig, weil sonst die
Strecke beim Einschalten überlastet werden kann.

Lass dir ein bischen Zeit beim Takten der Register, auch kann ein
bischen Serienwiderstand und Abschluss nicht schaden, sonst nervt's
das Radio oder den Nachbarn. Zeit hast Du ja genug.

Autor: Hobbybastler (Gast)
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Hört sich nach einer guten Möglichkeit an finde ich.
Mit Schieberegistern hab ich zwar auch noch nichts zu tun gehabt, kann
aber nicht all zu schwer sein oder?

Autor: Weihnachtsmann (Gast)
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Hallo

Ich habe gerade vor kurzem im Fernsehen gesehen dass es in Las Vegas
den grössten Bildschirm  der Welt gibt. Der besteht aus 12 Millionen
3-farbigen LEDs. Ich frage mich gerade wie man so was noch verwalten
kann?

Autor: Freak5 (Gast)
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Ich kann mir gerade keine Möglichkeit vorstellen, bei der man weniger
Anschlusspins braucht als mit Schiftgegistern.

Autor: Martin S. (Gast)
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Das mit den Schieberregistern klingt recht witzig.

Theoretisch müßte man doch auch Horzontal plus Vertikal schieben
können, oder nicht?

das gäbe einen hübschen optischen Effekt:

Die Lampe oben links leuchtet in Ausgangsposition, und wird voran
getaktet bis z.B. zum 7. Turm (7.Spalte)

Dann gehts aufwärts (oder abwärts) von Reihe 1 bis zur Reihe 33


.... Bitte folgen sie den leuchtenden Dioden ...

Autor: Matthias (Gast)
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Hi

<spieltrieb>
Ich würde nicht unbedingt auf Treiber verzichten. So ein paar
Lichteffekte am Turm (und wenns nur ein Lauflicht von oben nach unten
ist) macht bestimmt einen tollen Eindruck.
</spieltrieb>

Matthias

Autor: A.K. (Gast)
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Die Technik der Schieberegister findet sich hier irgendwo unter
Stichworten wie "Porterweiterung". Die übliche Verdächtigen sind
HC164, HC595, HC4094. Kann sein, dass Du für einen LED-Strömen von 10mA
ein bischen mit dem Vorwiderstand rumprobieren musst, weil das ein
bischen jenseits vom vorgesehenen Bereich liegt (dürfte aber kein
Problem sein).

Schieberegister sind zwar immer so konstruiert, dass man sie
hintereinander hängen kann, beim HC164 kann's aber etwas knapp werden,
weil Q7 nicht gut gleichzeitig als LED- und Kaskaden-Ausgang
funktionieren wird. Also besser HC595 oder HC4094. Beide Takte davon
können gemeinsam bedient werden (musst aber ein bischen nachdenken oder
notfalls ausprobieren was beim HC595 dann rauskommt). Beim HC4094
ersetzt OE den Reset - es geht ja nur darum, dass nicht etliche
Ausgänge gleichzeitig aktiv sein dürfen.

Autor: Chris (Gast)
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> Der besteht aus 12 Millionen 3-farbigen LEDs.

Das kam doch gestern abend in "Wunderwelt Wissen". Die haben da z.T.
einen Schmarrn zusammengeredet... manchmal glaubt man, die Sendung wird
immer mehr für Bild-Zeitungsleser mit null technischem Verständnis
angepasst.

Heftig fand ich z.B. die Aussage, die LEDs würden "kaltes Licht"
erzeugen, und dass es nur deswegen erträglich kühl bleibe.

Mal nachrechnen. 12 Mio. LEDs. Mal drei (es sind nicht dreifarbige,
sondern je eine rote/grüne/blaue dicht nebeneinander) macht 36 Mio.
LEDs. Wenn die alle gleichzeitig leuchten und wir von 2mA pro LED
ausgehen (wahrscheinlich viel zu wenig), wären das 72000A, also über
150kW Leistung. Wenn das wirklich Low-Current-LEDs sind. Bei normalen
LEDs kommt noch ein Faktor von 10 oben drauf.
150kW Licht-Leistung würden die Besucher allerdings nicht lange
überleben, fürchte ich. Soviel zum "kalten Licht".

</ot>

Autor: Hobbybastler (Gast)
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stimmt, es sollen ja schließlich nur die LED´s neben dem Schlitz
leuchten alle anderen sollen aus sein.

und wenn ich den turm erneut abfrage (mit der fernbedienung) sollen ja
anfangs wieder alle aus sein, bis der gewünschte film und somit der
gewünschte schlitz aufleuchten.


aber jetzt habt ihr mich ins überlegen mit lichtefekten gebracht ;-)
sieht sicher nett aus paar spielereien mitein zu binden...

Autor: A.K. (Gast)
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Lichtspiele sind grundsätzlich auch möglich, aber vergiss den Strom
nicht. Wenn das normale LEDs sein sollen (Preisfrage), dann sind
600x10mA immerhin 6A.Und ohne Treiber geht's dann nicht, was die
Anzahl ICs schon mal verdoppelt.

Als Kompromiss kannst Du dir ja Lichtspiele überlegen, die nicht mehr
als ca. 2-3 LEDs pro Schieberegister und insgesamt nicht zu viele LEDs
im Turm gleichzeitig einschalten.

Autor: Freak5 (Gast)
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@Chris:
Wieso würden die Besucher das nicht lange überleben? Es kommt dochauf
die Entfernung an...
Außerdem muss man das mit dem kalten Licht im Verhältnis zu
Halogenstrahlern oder diesen Rotlichstrahlern siehen g

Autor: m@u (Gast)
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Was meint ihr hierzu? Es ist ein I2C Bus-Expander.
http://focus.ti.com/docs/prod/folders/print/pcf8575c.html

Man könnte pro Turm so einen Chip nehmen und anschliessend noch
Multiplexen. 16 Bit pro Turm ist nicht schlecht, zumal man bei jedem
Wald und Wiesen uC I2C zur Verfügung hat.

Autor: Chris (Gast)
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> Außerdem muss man das mit dem kalten Licht im Verhältnis zu
> Halogenstrahlern oder diesen Rotlichstrahlern siehen *g*

Halogenstrahler erzeugen "kälteres" Licht als LEDs, zumindest vom
Wirkungsgrad her gesehen.

Ok, meine Rechnung mit der Lichtleistung war vielleicht auch ein wenig
übertrieben. Dennoch darf man nicht denken, dass die hunderte von kW
Leistung, die das Ding braucht, zu 100% in Licht umgewandelt werden und
alles schön kalt bleibt.

Autor: Rahul (Gast)
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Wo sind denn 150kW viel?
Guckt euch mal Bühnen von Musik-Gruppen an. Die lachen mal kurz über
die 150kW...
Damit solche Sachen richtig wirken, und dann vielleicht noch
fernsehtauglich sind, brauchen die meistens schon ganz schön dicke
Kupferleitungen.

Autor: Hobbybastler (Gast)
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Aha ... na dann wirds wohl nichts mit Lichtspielen, und bleibt bei der
eigentlichen Funktion.

Hab jetzt mal genau nachgerechnet, und bin drauf gekommen, das ich 696
Ausgänge und somit also 1392 LED´s ansteuern muss ...

Autor: Martin S. (Gast)
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Hä?


Mit ein paar Schieberregister für horizontal udn Vertikal (und jeweils
einer LED am leuchten) brauchst du ca. 15 mA für die LED und 20 mA für
die Ansteuerlogik. Der Rest ist viel Verkabelung und ein paar
Register-ICs, die du dir in deine Türme reinbaust. Möglicherweise im
I2C Ansteuerung, um den Verkabelungsaufwand noch geringer zu halten.

Autor: KoF (Gast)
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@ m@u

lieber pcf8574 nehmen. sind zwar nur 8 i/o`s aber überall zu haben :-)

Autor: Malte (Gast)
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Wenn es ein Problem mit zufälligen Daten beim Einschalten der
Schieberegister gibt, so könnten auch einfach der gemeinsame Anschluss
aller LEDs mittels eines Transistors manuell aktiviert und deaktiviert
werden. Dann werden die LEDs erst eingeschaltet wenn die
Schieberegister die richtigen Daten enthalten. Das theoretische Problem
dass die Ausgänge der Schieberegister nicht LED und Eingang des nächsten
Schieberegisters ansteuern können wäre dann somit auch gelöst.

12Mio 3Farben LEDs - auch haben will (als ultimative Zimmerbeleuchtung,
an allen Wänden jeden cm eine LED) Nur bei ca 1Eur pro FullcolorLED...
schluck

Autor: A.K. (Gast)
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> so könnten auch einfach der gemeinsame Anschluss aller LEDs
> mittels eines Transistors manuell aktiviert und deaktiviert
> werden.

Yep, das betrifft aber nur den HC164. Am einfachsten ist es wohl mit
dem HC4094. Der hat erstens ein OE womit sich die Ausgaänge kollektiv
schalten lassen, zweitens einen separaten Ausgang für die Kaskadierung.
Und das Strobe vom Latch kann man permanent aktiv lassen.

Autor: Michael Werner (Gast)
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Hallo,
leuchten die rechte und linke LED gleichzeitig?
Dann würde ich sie nicht paralell schalten sondern in Reihe.
Ich habe mal ein Datenblatt eines Schieberegisters angehängt, welches
16 Ausgänge hat, und sogar integrierte Treiber.
Ich habe davon ca. 90 Stück hier rumliegen. Ich habe allerdings nur
SMD-Bausteine (1,27mm Dotpitch) lassen sich aber gut Löten.

Autor: Hobbybastler (Gast)
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Hab mir mal weitere Gedanken dazu gemacht - ich glaube nicht, dass wenn
ich die Maße so ansehe das ich am Gerüst von den Türmen noch Platz für
irgendwelche IC´s habe.
Das heißt, ich müsste die gesammte steuerung eines jeden Turmes auf der
Bodenplatte unterbringen, und von dort aus mit einzelnen Drähten zu den
LED´s fahren.
Die Drahtführung dabei ist nicht das Problem, aber die größte
Entfernung zwischen "Steuerzentrale" und den LED´s ganz oben beträgt
dann 1,75m.
Frage mich grad ob sich das überhaupt noch ausgeht von der Entfernung
her ....

Aja, habe im Wikipedia mal was zu Schieberegistern durchgelesen, da
steht aber, das man nur von einem Port zum nächsten Weiterschieben kann
...
Das ist aber nicht der Sinn dahinter, sondern es soll nur einer, sagen
wir mal Port 306 eingeschalten werden, und nach weiterem Tastendruck zb
wieder ausschalten.

Autor: Hauke Radtki (Gast)
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naja ... das ist bei schieberegistern halt nicht ganz so einfach ... du
musst dich halt bis zu dem gewünschten port "durchschieben" und dann
die daten ausgeben!

Autor: Michael Werner (Gast)
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Angehängte Dateien:

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Die Länge ist kein Problem, die Schieberegister arbeiten mit
Konstantstrom, da spielt die Länge eine untergeordnete Rolle.
Durchschleifen der Register geht auch.
Irgendwas intelligentes zum Ansteuern sollte natürlich das Schieben
Übernehmen. Du mußt ja nur die Register löschen, dann eine log. 1
einmal reinschieben. Dann den Eingang wieder auf null, und weitere 305
mal nichts schieben. Dann wird das Ganze in die Ausgangsregister
übernommen.

Eine einfache Matrix hat bei 768 LED´s 64 Leitungen.
Es gibt aber auch andere Lösungen, siehe die Datei im Anhang

Autor: Hobbybastler (Gast)
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durchschieben? ok das ist schon klar, aber wenn ich nun durchschiebe
jeweils um ein bit so wie es da steht, dann leuchten alle LED´s
zumindest einmal auf richtig?
ok das wär dann ein tolles lauflicht bis es am gewünschten port stehen
bleibt.
aber beim abschalten, wie schaffe ich dann das "general" aus ?
also so dass alles wieder auf 0 ist !?

Autor: Martin S. (Gast)
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wenn du z.B. 2 Türme hast, und insgesamt 600 Lagerpositionen (a 2 LED),
hast du also 300 Fächer pro Turm. Das Schieberegister schiebt macht nun
"lauflicht-mäßig"  einzelne bits weiter. Wenn du also zur Fachposition
237 möchtest, setzt du 1 bit aktiv und gibst 237 Takte aus. Wenn das
"heimlich" (bei abgedunkelten LED) erfolgen soll dann mußt du halt
"Output Enable" auf aus setzen. Wenn nicht dann kannst du die
Schieberei des einzelnen Bits genau verfolgen, wie es von Fach zu Fach
hopst und an deinem Wunschfach stoppt.

Gewisse Lichtspielereien wären dann z.B.: Du veränderst die Taktrate
dynamisch, also zuerst 100 msek pro takt, und je näher du dem
Wunschfach kommst desto langsamer wird es bis du nachher bei 300 mske
angekommen bist.

Autor: mkmk (Gast)
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@Hobbybastler
Wenn es nur darum geht, die Stelle der CD anzuzeigen, würde ich an der
entgegengesetzten Wand einen Laser-Pointer (oder eine helle LED mit
Linse) positionieren, den ich in der X- und Y-Achse ansteuern kann.
Könnte mir vorstellen, dass das viel einfacher ist als 12000 LED's
anzusteuern.

Autor: Michael Werner (Gast)
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Erst wenn die entsprechende Led "Angeschoben" ist, werden die daten
auf den Ausgang übernommen, vorher sieht man keine Änderung, da die
Register am ausgang ein Latch haben.
Wenn Du alle ausmachen möchtest, schiebst Du nur nullen rein. Geht für
nen µC recht schnell.

Autor: Sascha Schulz (Gast)
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Wenn du ja im Prinzip 300 Led´s Pro Turm ( insgesamt 600 pro Turm )
hast, dann schalte sie doch in einer Matrix von z.B. 15x20.
Somit würdest du pro Turm "nur" 35 Ausgänge benötigen, wovon für eine
Led immer 2 aktiv sein müssen. Für das brauchst du nur einen, vielleicht
auch 2  8051er.

Autor: Florian (Gast)
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Hehe - da bist du wohl eine 10erPotenz zu weit gegangen;)
mfg flo

Autor: Matthias (Gast)
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Hi

geometrisch passt die Anordnung aber nicht zu einer Matrix. Damit wird
das im Multiplexbetrieb ein ziemlicher Drahtverhau. Und über die
ausgesendeten Störungen bei derart langen Leitungen möchte ich garnicht
nachdenken. Die Buslösung mit Schieberegistern passt da schon.

Matthias

Autor: A.K. (Gast)
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> Die Drahtführung dabei ist nicht das Problem,

150 Drähte? Womit? Kupferlackdraht? Alles andere braucht doch mehr
Platz als die Platinchen, jedenfalls bei SMD was sich hier mal wirklich
lohnt (Michaels MBIs schauen dafür recht praktisch aus). Und irgendwie
müssen die vielen Kabel unten angeschlossen werden.

Wenn Du es partout so machen willst/musst, dann ergibt die skizzierte
Schieberegister-Methode linear keinen Sinn mehr. Dann ist eine Matrix
angesagt, weil das unten sehr viele Anschlüsse einspart.
Schieberegister würde ich aber trotzdem für die Matrix verwenden,
allein um die Verbindung zum zentralen Controller zu erleichtern. I2C
geht zwar evtl. auch (Länge beachten, I2C ist nicht für etliche Meter
gedacht, evtl. Tempo drosseln), aber warum der Aufwand?

Autor: A.K. (Gast)
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@Matthias: Was für Störungen? Ohne gemuxte Lichtspiele, mit nur einem
permanent geschalteten LED-Paar, ist doch eine ziemlich statische
Angelegenheit.

Autor: Hauke Radtki (Gast)
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könnte man die platine nicht auf der rückwand anbringen? oder stehen die
ständer so im raum, dass das auffallen würde?

Autor: Michael Werner (Gast)
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Die Schieberegister sind 2,6mm Dick, dazu noch 1,5mm für die Platine,
daß lässt sich doch bestimmt irgendwo mit einfräsen. Ist ja nur für
alle 16 LED einmal.

Autor: Michael Werner (Gast)
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Ach ja, und wenn man die LED´s antiparalell schaltet, wird der Aufwand
noch etwas kleiner.

Autor: Matthias (Gast)
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Hi

@A.K.
Bei Multiplex-Betrieb hat man ständig Pegelwechsel auf den Leitungen.
Bei der Schieberegisterlösung sind Pegelwechsel nur während des
Einschiebens vorhanden. Die Schieberegisterlösung ist deutlich
störärmer. Meine 32x32 LED-Matrix konnte ich vor den ergriffenen
Gegenmaßnahmen ich noch in einigen 100m Entfernung mit dem Radio
empfangen.

Matthias

Autor: A.K. (Gast)
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Apropos Platz: lass die Platine weg und kleb die ICs in Form von SMDs
mit dem Oberteil direkt in die Wand. Wenn Du die MBIs verwendest, dann
braucht's ja zusätzlich nur noch einen ebenfalls winzigen
Stützkondensator und einen Widerstand für den Strom.

Autor: A.K. (Gast)
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@Matthias: Matrix heisst nicht unbedingt Multiplex. Wenn nur ein
LED-Paar leuchtet, dann multiplext da rein garnichts. Wenn allerdings
mehr leuchten soll, dann rückt bald der Entstörtrupp an.

Autor: Matthias (Gast)
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Hi

OK. Stimmt. Wenn wirklich nur eine LED oder eine Zeile angesteuert wird
wird da nichts gemultiplext.

Matthias

Autor: Joern G. aus H. (Gast)
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Autor: Joern G. aus H. (Gast)
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Ach Mist einer fehlte natürlich noch - der größte mit 729 LEDs:
http://www.nw.com/nw/projects/cubatron/

jörn

Autor: Hobbybastler (Gast)
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Die MBI´s brauchen nur 4,1mm Platz?
Also das würde sich auf jeden Fall mit einfräsen lassen.

Autor: Hobbybastler (Gast)
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Naja, dann sollt ich mir mal ansehen, wie man so nen Schieberegister
programmiert ;-)

Aber mal vorab; kann ich die Register so Softwaremäßig Nummerrieren wie
µC´s? Also Register1, Register2, usw.
Ist ja eigentlich wichtig, da sagen wir mal von der Fernbedienung kommt
jetzt das Signal: µC2 - Register4 - (Fach) Port307
Müsste eigentlich gehen deren Nummerierung oder?

DAnn noch ne Frage:
Lassen sich statt durchzuschieben, auch alle Ports auf 1 setzen mit
anschließender Datenausgabe?

Autor: A.K. (Gast)
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Wie Du die Dinger softwaremässig ansteuerst bleibt dir überlassen.
Hardwareseitig ist das halt eine Art digitaler Eimerkette mit 150
Stationen, um also an die 120ste Station eine 1 auszugeben musst Du
erst einmal 30 mal 0 raustakten, dann einmal eine 1, dann wieder 119
mal eine 0.

Die Bits lassen sich beim MBI5026 (oder HC4094) nicht kollektiv setzen
oder löschen, nur immer hübsch der Reihe nach durchschieben. Mit der
LE-Leitung kannst Du dafür sorgen, dass die Daten erst dann an den
LED-Treibern landen, wenn alle Bits durchgeschoben sind. Ich bezweifle
jedoch, dass Du viel vom dem Lauflicht bemerken wirst, wenn die Bits
innerhalb einer Millisekunde oder so durchgeschoben werden, also kannst
Du LE auch gleich auf VCC festnageln.

Allerdings solltest Du mit einem kollektiv durchgeführten OE Anschluss
dafür sorgen, dass die LEDs sämtlich ausgeschaltet zur Welt kommen.
Zumindest bei Standard-LEDs - andersfalls müssen Stromversorgung und
Kabel für entsprechenden Strom ausgelegt werden und es werden zur
Stützung entlang der Strecken ein paar Elkos fällig. Und
Low-Current-LEDs mag der MBI wohl nicht so, 2mA sind dem zu wenig.

Was jedoch wichtig werden kann: Die Taktleitung ist ja ein paar Meter
lang und reagiert auf Flanken. Sie sollte also elektrisch sauber
definiert sein, sonst "klingelt" sie, d.h. es entstehen Reflexionen
die den Takt durcheinander bringen können. Keine Sorge, das ist nichts
giftiges und auch kein Aufwand. Versuch mal einen E-Techniker zu einer
Aussage zu bewegen - könnte sein, dass es ausreicht, direkt am
Controller-Ausgang 100 Ohm zwischenzuschalten.

Autor: Michael Werner (Gast)
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Evtl. kannst Du die auch mit einem SPI im uC ansteuern.

Autor: Jochen (Gast)
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Hört sich ja abgefahren an:o)

Noch ein Gedanke zur SW, da du geschrieben hast
> Frei bleiben auch einige CD-Schlitze dann für
> Künftige Filme oder Spiele ....

Diese künftigen DVD's musst du ja auch irgendwie hinterlegen, und
vermutlich willst du nicht jedesmal den µC neu programmieren müssen.
Vielleicht läßt du den Gedanken schon mal wirken, die Belegung flexibel
zu halten, sprich: CD soll wieder in den Turm, du sagst deiner
Fernbedienung "zeig mir (irgendeinen) leeren Platz", schiebst sie da
rein und wählst dann die CD-Nr aus bzw. tippst den Namen der neuen CD
ein. Eine schlichte Zuordnungstabelle eben.

Aber jetzt erstmal weiter im Hardware-Text:O)

Autor: Hobbybastler (Gast)
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naja ich dachte eh an eine dynamische zuordnungstabelle.
dachte es mir ungefähr so:
sagen wir, in fach 200 kommt der film Triple X².
Jetzt tippe ich in der Fernbedienung zb auf "Prog." gib die
Fachnummer ein, und anschließend den Namen vom Film. Das ganze dann mit
"Bestätigen" abspeichern.

Aber wie du schon sagtest - das wirklich schwere einstweilen ist die
Hardwaremäßige realisierung.

Autor: A.K. (Gast)
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> Aber mal vorab; kann ich die Register so Softwaremäßig
> Nummerrieren wie µC´s? Also Register1, Register2, usw.

Die Registernamen sind völlig irrelevant. Aus Sicht der Software sind
da z.B. 160 Bits hintereinander angereiht. Ob das 10 16bit-Register
oder 20 8bit-Register sind, ist für die Software nicht sichtbar.

Falls dir das noch nicht klar ist: Der Dateneingang vom zweiten
Register (SDO beim MBI, D beim HC4094) hängt am Kaskadeausgang vom
ersten Register (SDO bzw Q7'). Und so weiter.

Autor: Philipp Sªsse (Gast)
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Von mir noch ein Votum für die Matrixlösung:

Über 40 16-Bit-Schieberegister? Und dann die Verkabelei? Würde ich
nicht tun.

Ich würde ein paar kleine Untercontroller nehmen, z.B. mit 16 IOs. Die
bilden eine 8x8-Matrix. An jeden Kreuzungspunkt hängt man eine LED
gegenparallel, so daß man über die Polung 128 LEDs ansprechen kann.
Wenn Du die µCs wirklich nicht versteckt bekommst, müßtest Du also
schlimmstenfalls drei DVD-Plätze pro Turm opfern, in denen diese
"Unterverteilungen" sitzen.

Ansteuerung? Ginge selbst UART, da nur der Master sendet und alle
Slaves an dessen TX parallel hören können. Sie müssen nur wissen, wer
sie sind, ob die LED also in ihrem Bereich liegt.

Dürfte einfacher zu verkabeln werden. Und billiger obendrein.

Autor: A.K. (Gast)
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> Über 40 16-Bit-Schieberegister? Und dann die Verkabelei?

Hu? Bei verteilten Schieberegistern sind die Verbindungen zwischen
Register und LED auf der gleichen Seite keine 10cm lang und
ausgesprochen übersichtlich und regelmässig angeordnet. Und zwischen
den Registern sind's ca 5, vom untersten zum Controller ebenfalls.
Kabeltechnisch könnte es sogar einfacher sein, die linken und rechten
Seiten getrennt zu führen statt die Kabel für jedes LED-Paar quer zu
legen. Zumal ein Schieberegister HC595-SMD billiger ist als die daran
hängenden LEDs.

Als 128-er Matrix sind viele Kabel gegen 1m wenn die Matrix mitten drin
sitzt (Platzproblem), bis 2m wenn unten. Und ergeben ein vergleichsweise
recht unübersichtliches Verdrahtungsmuster mit zig Drähten im Bündel.

Autor: A.K. (Gast)
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> Und zwischen den Registern sind's ca 5

Leitungen natürlich, nicht cm.

Autor: Philipp Sªsse (Gast)
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Du kommst aber nicht drumherum, jedes Kabeln einzeln vom
Schieberegister-Pin zur LED zu legen und diese Kabel irgendwo
vernünftig unterzubringen.

Bei der Matrix legt man einen Streifen 16-Adriges Flashbandkabel vom µC
aus an der Wand entlang. Bei jeder LED kommen dann zwei Einzelklemmen da
rein und die ergeben ein schön regelmäßiges Muster. Fertig.

Autor: Jörn-h. G. (joern_g)
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Ich hatte oben mal ne Liste von LED-Projekten mit sehr vielen LEDS in
Form von LED-Cubes begonnen und möchte nun den aktuell größten
hinzufügen:

http://lustrum.etv.tudelft.nl/voorbereiding/

cu joern

Autor: Läubi (Gast)
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Also ich würde dir die HC4049 empfehlen (wei schon vorgeschlagen wurde)
die benutz ich auch sher oft, gibt es ebenfalls als SMD(SO-8) sehr
günstig, und die könne selbst Standardleds locker treiben.
Auserdem würde ich mir dann eine Platine entwickeln wo Schieberegister
+ LEDs drauf sind, mit ner Europlatine müßte man dann ca. 8 auf einer
länge hinkriegen (je nach abstand deiner CDs auch mehr) und dann so ich
shcätz mal je nach layout so 5 Streifen dürfte von der dicke her nicht
mehr als ne Standard LED ausmachen, ggf könntest du hier sogar gleich
auch smd leds einsetzen, dann hättest du nen "schlitzbreite" von
3-4mm, und du sparst dir nen haufen kabel, natürlich brauchts ne
verbindung unter den zwei platinen, aber das würde die sache besonders
auf hinsicht Störsicherheit verbessern.
UND! du könntest das ganze auch später beliebig erweitern, brauchst
dann nur jeweils 4 Kabel an die neue Platine anlöten und deine software
8x weiterschieben lassen (das könnte man sogar so machen das die
Software über den Ausgang der lezten Stufe selber erkennt wieviel
Module angeschlossen sind (init) oder sie schiebt einfach auf Zufall
dann würde wenn du ne zu hohe Nummer auswählst halt einfach nichts
leuchten.

Autor: Jörn-h. G. (joern_g)
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Ähm, dieser Thread ist schon ein bischen betagter - wie gesagt meine
Ergänzung war nur der Vollständigkeit halber... glaube kaum, dass der
ursprüngliche Fragesteller noch mitliest.

cu joern

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