Verständnisfrage Optokoppler

Gast #2268481
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Hallo zusammen!

Ich spiele gerade mit Optokopplern herum. Dabei ist mir aufgefallen, 
dass im Internet hauptsächlich Schaltpläne mit Variante 1 (siehe Anhang) 
zu finden sind. Warum beschaltet man Optokoppler nicht wie in Variante 2 
gezeigt? So könnte doch bei IN=0V Strom gespart werden (viele 
Anwendungen ist dies ja fast der Dauerzustand). Die LED braucht ja meist 
mehr Strom als der Pullup/-down Widerstand?

Vielen Dank für die Aufklärung ;)
Angehängte Dateien:
Gast #2268499
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Beide sind möglich, beide werden verwendet,
wenn Strom sparen wichtig ist und 0 die meiste
Zeit aktiv ist, natürlich Variante 2 wegen dem
Strom durch die LED.

Da die alten TTL-Schaltkreise mehr Strom nach Masse
ableiten als nach high, war Variante 1 die bessere,
inaktiv war dann high auf Empfängerseite.
Gast #2268512
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Es gäbe ja noch zwei Varianten, wenn du die linke und rechte Seite 
beider Schaltungen mischst.

Die LED-Beschaltungen sind (heutzutage) gleichwertig. Früher (tm), zu 
Zeiten von TTL und LS-TTL war es so, dass ein Ausgang auf LOW-Zustand 
deutlich mehr Strom aufnehmen konnte als bei HIGH treiben. Daher bot 
sich Schaltung 1 an. Aber wenn die Quelle z.B. ein Komparatorausgang mit 
OC ist, dann kommt nur Schaltung 1 in Frage.

Beim Ausgang unterscheiden sich beide Varianten in der Polarität: die 
linke ist invertierend, die rechte nicht.
Gast #2268550
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HildeK schrieb:

> Beim Ausgang unterscheiden sich beide Varianten in der Polarität: die
> linke ist invertierend, die rechte nicht.

Er hat nämlich vollständigerweise noch die Varianten 3 und 4 vergessen.

Auch der µC 8051 und viele Derivate können nur Ströme nach Low treiben. 
Üblicherweise 1 TTL-Fan-Out (1,6mA). So beim Siemens SAB80C517A, habe 
dort auch diese Optokoppler-Beschaltung an einem PWM-Ausgang.

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