Hallo, sind die RFM12 Module Full Duplex fähig, daher können sie GLEICHZEITIG senden UND empfangen ? Dann wäre es doch möglich, das ein Modul sendet und gleichzeitig seine eigenen Sendung empfangen kann , was prinzipielle Tests vereinfachen würde. Unabhängig von der Testerei ist es wichtig zu wissen, weil das bei einer Kommunikation elementar ist und berücksichtigt werden muss. Danke für fach- und sachgerechte Hinweise. DS.
RFM 12 B schrieb: > sind die RFM12 Module Full Duplex fähig, daher können sie GLEICHZEITIG > senden UND empfangen ? Natürlich nicht, da sie ja nur eine Antenne haben >Dann wäre es doch möglich, das ein Modul sendet und gleichzeitig seine >eigenen Sendung empfangen kann , was prinzipielle Tests vereinfachen >würde. Richtig, die Tests würden einfacher. Leider wäre dann aber der Normalbetrieb nicht mehr möglich, da das Teil dann bauartbedingt dauern im Testmode wäre und in der Praxis daher unbrauchbar. Gruss
Klaus De lisson schrieb: > RFM 12 B schrieb: >> sind die RFM12 Module Full Duplex fähig, daher können sie GLEICHZEITIG >> senden UND empfangen ? > > Natürlich nicht, da sie ja nur eine Antenne haben Das ist kein Grund, beides geht. > > >>Dann wäre es doch möglich, das ein Modul sendet und gleichzeitig seine >>eigenen Sendung empfangen kann , was prinzipielle Tests vereinfachen >>würde. > > Richtig, die Tests würden einfacher. > Leider wäre dann aber der Normalbetrieb nicht mehr möglich, > da das Teil dann bauartbedingt dauern im Testmode wäre und > in der Praxis daher unbrauchbar. Wieso, das regel ich doch in der Software ?! > > Gruss
Und deshalb muss man separate Module für Empfang oder Senden kaufen. Oder anders ausgedrückt, entweder konfiguriere ich einen Empfänger oder einen Sender. HoHo Ich muss mich schon sehr wundern....... Jemand da der Ahnung hat ?
Das Ding kann entweder senden oder empfangen aber nicht beides gleichzeitig...
also, ich hab zwar keine RFM12 B, sondern nur RFM12, aber da muss man zwischen sende/empfangsbetrieb umschalten. nix mit full duplex. mfg
Wie gut sind bei dem Ding eigentlich die Filter? Kann man 2 nebeneinander betreiben, um eine Full_Duplex Strecke zu machen?
RFM 12 B schrieb: > Klaus De lisson schrieb: >> RFM 12 B schrieb: >>> sind die RFM12 Module Full Duplex fähig, daher können sie GLEICHZEITIG >>> senden UND empfangen ? >> >> Natürlich nicht, da sie ja nur eine Antenne haben > Das ist kein Grund, beides geht. Ich hätte wohl einen anderen Schreibmodus aktivieren sollen, damit es bei dir klackert. Oder warum magst du es nicht verstehen ? -> Wenn Du die Antenne (und damit auch den Eingangskreis) mit deiner Sendeleistung zuhämmerst, weil du sendest kann der Empfänger doch nicht hören , weil er zugestopft ist. Du kannst in der DISCO ja auch nicht gleichzeitig schreien und dein Gegenüber gleichzeitig verstehen. Es ist zudem so, wie Dunno schrieb dunno.. schrieb: > also, ich hab zwar keine RFM12 B, sondern nur RFM12, aber da muss man > zwischen sende/empfangsbetrieb umschalten. > > nix mit full duplex. Irgendwie bist rein logisch auf dem Holzweg. Klaus
Nö bin nicht auf dem Holzweg, wir haben nur aneinander vorbeigeredet. Es ist aber logisch das Full Duplex nicht funktionieren kann, mit einer Antenne. Das habe ich nicht bedacht. Also, ein Modul kann senden und empfangen, eben nur nicht gleichzeitig ( Full Duplex). Es geht also nur halbduplex. Danke !
RFM 12 B schrieb: > Also, ein Modul kann senden und empfangen, eben nur nicht gleichzeitig ( > Full Duplex). genau so ist es. Leider lernst du aus deinen Überlegungen nichts und behauptest: "Nö bin nicht auf dem Holzweg, wir haben nur aneinander vorbeigeredet." Da hat der liebe Autor: Fred vom Stern (Gast) vollkommen recht, indem er sagt: "Nö. Du hast nicht verstanden." Mir wäre es auch lieber, du hättest etwas logisches verstanden, obwohl ich so blumig schreibe. Klaus
Vollduplex würde es nur gehen, wenn Sender und Empfänger auf verschiedene Frequenzen arbeiten. Sender und Empfänger würden dann über eine Weiche zusammengeschaltet sogar an einer Antenne arbeiten können. Die Anforderungen an Weiche und Empfänger sind aber dann extrem hoch, bezüglich Selektion und Großsignalfestigkeit. Das das geht beweisen unzählige Amateurrepeater und Basisstationen der Mobilfunkbetreiber. Ralph Berres
Klaus De lisson schrieb: > Leider lernst du aus deinen Überlegungen nichts und behauptest: > > "Nö bin nicht auf dem Holzweg, wir haben nur aneinander vorbeigeredet." > > Mir wäre es auch lieber, du hättest etwas logisches verstanden, > obwohl ich so blumig schreibe. Klaus, leider sind Deine Erklärungen genauso blumig wie ungenau um nicht zu sagen falsch! RFM 12 B hat mehr verstanden, als Du ihm zugestehen willst! Schon mal was von frequenzduplex gehört? Man kann sehr wohl mit einer Antenne senden und GLEICHZEITIG empfangen, allerdings nicht auf der gleichen Frequenz. Deshalb nimmt man zwei Frequenzen, die so weit auseinander liegen, daß man sie mit Filtern trennen kann. Ralph Berres hat das schon angesprochen. Bei geringem Frequenzabstand können die Filter sehr groß und teuer werden, bei größem Frequenzabstand geht es leichter. Sowas gibt es kommerziell als Duplexweiche zu kaufen Beispiele: 2m Amateurfunkumsetzer 600 kHz Frequenzabstand: hier braucht man schon metergroße Filter 70cm Amateurfunkumsetze 7,6 MHz Frequenzabstand: schon einfacher altes C-Netz: 10 MHz Frequenzabstand mit Duplexweiche ca. 15x7x2 cm. Amateurfunk Crossbandumsetzer: rund 300 MHz. Da reichen schon die Eingangsfilter handelsüblicher Amateurfunkgeräte aus. Sowas gibt es sogar als faustgroßes Handgerät. @Sven Ich habe es selber noch nicht probiert. Aber ich gehe davon aus, daß man zwei RFM12 im gleichen Frequenzband nicht duplex betreiben kann. Es sei denn, man hängt ordentliche Filter davor. Aber 433 und 868 MHz sollte nur mit den Modulen allein klappen. Servus Michael
Michael M. schrieb: > Aber 433 und 868 MHz sollte > > nur mit den Modulen allein klappen. Hier ist noch darauf zu achten, das der 433MHz nicht als Sender benutzt wird, weil dessen 2 Oberwelle den Empfänger zustopfen wird. Bei Vollduplex sind diese Frequenzpaarungen äuserst ungünstig. Ralph Berres
Ralph Berres schrieb: > Hier ist noch darauf zu achten, das der 433MHz nicht als Sender benutzt > wird, weil dessen 2 Oberwelle den Empfänger zustopfen wird. Stimmt! Auch wenn ich es 2. Harmonische oder 1. Oberwelle nennen würde. Das ist natürlich ein Problem. Wenn ich das im Datenblatt richtig sehe, ist die 1. Oberwelle um ca. 40 dB gedämpft. > Bei Vollduplex sind diese Frequenzpaarungen äuserst ungünstig. Stimmt auch! Aber viel Auswahl hat man bei den Allgemeinzuteilungen nicht. Wahrscheinlich müßte man dem 433 MHz TX-Modul doch einen Tiefpaß verpassen. Servus Michael
Michael M. schrieb: > Wahrscheinlich müßte man dem 433 MHz TX-Modul doch einen Tiefpaß > > verpassen. Michael überlege mal über welche Pegelunterschiede wir schreiben. Mit ein bischen Tiefpass am Senderausgang ist es lange nicht getan. Nehmen wir mal an dein Sender macht 2 Watt an 50 Ohm. Das sind 10Veff. Nehmen wir weiter an der Empfänger hat eine Empfindlichkeit von nur 1uV. Nehmen wir weiter an die Oberwelle sei um 60db gedämpft. Dann liegt die Oberwelle noch mit 10mV am Ausgang an. Der Pegelunterschied zwischen Sendernutzsignal und Empfängersignal sind in diesem Falle 140 db!! Das heist deine Weiche muss das Nutzsignal um 140db unterdrücken, und deine Oberwelle immer noch um 80db unterdrücken. Hinzu kommt noch das die Antenne auch noch ein Teil der Sendeenergie wieder reflektiert, und munter an den Empfänger zurückschickt, weil die Antenne eben keine ideal 50 Ohm Impedanz hat. Da hilft nur ein wasserdichter Aufbau der Baugruppen, 3fach geschirmte Koaxkabel, eine verdammt guten Weiche, und eventuell einige Zirkulatoren als Isolator im Senderzweig geschaltet, um diesen Anforderungen zu genügen. Unterhalte dich mal mit jemaden der schon Amateurfunkrelais aufgebaut hat. Der kann dir erzählen wie teuer und aufwendig insbesonders auch die Weiche ist. Ralph Berres
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