Auswahl Oszilloskop für Can-Bus

Gast #2271238
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Hallo Zusammen,

momentan bearbeite ich meine Bachelorarbeit( Maschinenbau, nicht E-tech 
;) ). Kurzgesagt habe ich ein orignial CAN-Bus Netzwerk eines Golf V 
ohne den Golf aufgebaut und realisiere somit die ansteuerung der 
Lichttechnischen Einrichtungen und die Kommunikation der Steuergeräte. 
Dies wird später zu Schulungszwecken eingesetzt.

Da die Datenbussignale auch mittels eines Oszilloskops dargestellt 
werden sollen bin ich dabei, mich für ein Oszilloskop (DSo solte es 
sein) zu entscheiden, was gekauft werden soll.
Hab auch bereits den Artikel zu Ozsis gelesen.
Allerdings bin ich mir nicht wirklich über die Aussage der Werte 
"Bandbreite" und "Abtastrate" sicher.

Der Bus hat max. 500kbit/s , welche Bandbreite sollte ich dafür 
mindestens haben um die Signale auch richtig darstellen zu können?

Meiner Meinung nach sind 500kbit/s =500.000bit/s = 1.000.000 Hz = 1 MHz
bei 10 fach höherer Bandbreite bräuchte ich also nur ein Oszi mit 10 MHz 
?
Der Wert kommt mir etwas gering vor, deswegen meine Frage an euch, ist 
das richtig? ;)
Bei der Abtastrate sollen die gänigen 1GS/s pro Kanal ausreichend sein 
oder?!
Sollte ich sonst noch etwas wichtiges beachten?

Schonmal danke für eure Antworten.

Gruß
Michael
Gast #2271273
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Hey,
erstmal danke für eure antworten.
Also es soll schon ein Oszi sein.
Preislich so um die 1000Euro sind drin.

Reichen 60Mhz nicht und es sollten schon 100MHz sein, ergo meine 
Rechnung passt nicht? Wandelt mir das CAN Analysemodul die 
Differenzspannungen direkt in binär um oder wie?

Gruß
Persönliche Seite #2271276
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http://www.datatec.de/DPO2AUTO-Tektronix.htm

Bitmustertrigger- und Analysemodul DPO2AUTO für CAN und LIN für 
Oszilloskope DPO2xxx/MSO2xxx von Tektronix.
Serielles-Trigger- und Analysemodul für den Automotiv-Bereich. 
Ermöglicht das Triggern auf Paket-Daten bei CAN- und LIN-Bussen sowie 
den Einsatz von analystischen Tools, z. B. Busdarstellungen, 
Paketdekodierung, Suchtools und Paketdekodierungstabellen mit 
Zeitinformationen.
#2271484
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Ich habe so meine Zweifel ob ein Budget von 1000 Euro ausreichen.
Das dürfte eher so in 4000 - 7000 Euro tendieren.

Die renomierten Firmen lassen sich die Can Geschichte nämlich als Option 
gut bezahlen.

Vielleicht findest du ja bei den Hameg DSO was passendes, was schon so 
um 3000 Euro zu haben ist. Aber für 1000 Euro sehe ich schwarz.

Ralph Berres
#2271959
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er will ja anscheinend kein Oszi das die Daten im Klartext anzeigt. 
Bosch hat ja dahin vorgesorgt das es eine sehr gute Triggermöglichkeit 
integriert hat und zwar lassen alle Teilnehmer gleichzeitig den BUS los 
wodurch eine Spannungsspitze entsteht die höher als der High Pegel ist. 
Bin mir nicht sicher ob das ACK Bit war. Müsste nochmal in mein Buch 
nachschauen.
Gast #2271994
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Ralph Berres schrieb:
> Ich habe so meine Zweifel ob ein Budget von 1000 Euro ausreichen.

Wenn man spezialisiertes ein USB-Oszi nimmt kriegt man zum Preis von 
einem DPO2AUTO-Modul 2 Oszis die bereits die CAN-Analyse in der 
Grundausstattung drin haben:

Ich empfehle PicoScope 4423 oder fürs knappe Budget das 4223.

http://www.picoauto.com/diagnostic-scopes.html

Michael Breuer schrieb:
> Bei der Abtastrate sollen die gänigen 1GS/s pro Kanal ausreichend sein
> oder?!
Der Grundtakt bei CAN ist 16 MHz bei 1 MBit. also 20 MS/s reichen 
vollkommen aus. Wenn es nicht genau auf den Sample-Point ankommt reichen 
auch ca 5 MS/s.

Gruß Anja
Gast #2272145
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Nochmals danke für eure Antworten .
Ich brauch wirklich nur das Oszi und die CAN analyse ist erstmal 
sekundär. Daür hab ich zunot auch schon preiswertere stand-alone 
Hardware gefunden.

Danke Anna für die 16 MHz Angabe. Dann werd ich schaun ob wo ich fündig 
werde.

Gruß

Michael
Gast #2272174
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Wenn du nur die CAN-Signale darstellen willst, tut es ein simples 
25MHz-DSO-Teil von GW Instek, Rigol, Uni-T oder wie die üblichen 
Verdächtigen in diesem Bereich alle heißen. Kostet so um die 300€. Durch 
die zwei Kanäle ist die Darstellung der differenziellen SIgnale auch gut 
möglich. Vielleicht noch darauf achten, dass der Speicher nicht zu klein 
ist. Da passt dann auch ein kompletter Frame rein. Ansonsten ein 
"Markengerät" mit Analysemodul, allerdings dürften da 1k€ bei weitem 
nicht ausreichen. Als dritte Option könnte man für den PC eine Art LA 
bauen, der den Bus ständig überwacht und Frames bzw. Signalverläufe 
grafisch auf dem PC darstellt. Ist aber bei 500kBit schon eine nicht 
ganz einfache Sache.

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