Wir entwickeln in Australien Kamerasysteme fuer Taxis bezueglich Sicherheit usw. Wie man sich vorstellen kann besteht so ein System aus Kamera(s), einem digitalen Videorecorder, bischen IO, usw. Alles nach moeglichkeit feuerfest, wasserdicht und eben manipulationssicher... Zu unserer Schande muss ich gestehen, kaufen wir die meisten Dinge (nur) hinzu und betreiben Systemintegration (Gehaeusedesign, Test, Kabel, usw). Dazu kommt auch eine gewisse Zusammenarbeit mit unsere Zulieferen (z.B. Funktionalitaet, Bedienung, Software) um die Anforderungen / Wuensche der Kunden zu erfuellen. Heute haben wir erfahren das der Zulieferer des digitalen Videorekorders (Chinesen) ploetzlich mit uns in direkter Konkurenz steht. Er hat selber eine Kamera entwickelt, Rekorder hatte er ja schon im Program, Kabel entwickelt, feuerfest, wasserdicht, Tests durchgefuehrt und steht nun in direkter Konkurenz mit uns. Dabei hat er sicher auch das Wissen, was wir waehrend der Entwicklung / Anpassung der Software an ihn herrangetragen haben, genutzt. Noch ist es sehr, sehr ruhig aber ich denke das ist nur eine Frage der Zeit... Ich moechte jetzt nicht in den Schuhen des Ingeniuers stecken der wegen der Software 2 x mehrere Wochen in China war... :)
Ich sage es immer wieder: Jeder, der sich mit Chinesen anlegt ist selber schuld. Solche Beispiele gibt es zu Hauf und es ist einfach traurig, dass Leute aus eigener Dummheit und Naivität immer wieder glauben, dass man mit Chinesen schnell und kostengünstig zu seinem Wunschendprodukt kommt.
Das wollte ich gerade schreiben:-) Die Chinesen respektieren keine fremde IP. Und wenn man denen noch den Markt vorzeichnet ... "Integrieren" können die halt auch. Worin besteht eure Spezialleistung? Grosses Riesenengineering scheint es nicht zu sein. Sicher habt ihr aber das schönere Gehäuse :-) ... und hoffenlich die bessere Bedienungsanleitung. Wobei die die CHinesen abgeschrieben haben dürften.
> Worin besteht eure Spezialleistung? Grosses Riesenengineering scheint es > nicht zu sein. Sicher habt ihr aber das schönere Gehäuse :-) Leider weiss ich das auch nicht so genau, leider. Ja wir das schoenste Kameragehaeuse und angeblich die besten Bilder... was aber nicht unsere Leistung ist, das wir die Kamera Module zu auch beziehen... Gerade hat Chefchen mit uns gesprochen... alles halb so wild... sagt er. Ich bin da skeptisch... Wahrscheinlich denken hier alle das wir den Markt so gut kennen, tolle Kundenkontakte haben usw. usw. Ist halt die typische australische Selbstueberschaetzung... boese Zungen sagen ja das die Waeschespinne die einzige wirkliche Innovation aus Australien ist....
Frage dich mal in einer stillen Stunde, ob du das anders machen würdest... Du bist eine kleine Firma und bietest ein Nischenprodukt in einem anderen Land an. Jetzt kommt aus diesem Land einer, der erzählt dir genau was er damit anstellt, schickt Leute vorbei die dir alles noch besser erklären und verbessern etc. Was würdest du dann wohl tun? Der freundliche Zulieferer bleiben, der sein Produkt weiterhin für 1,50€ verkauft und zusieht, wie der Kunde im anderen Land für weitere 1€ einen Satz Kabel in den Karton schmeißt und den Krempel dann für 20€ verkauft? Also ich persönlich würde Kabel für 2€ dazutun (bessere Qualität oder sowas) und den Kasten für 19€ verkaufen. Persönliches Pech würde ich sagen. Stell dich mal einen Vormittag in den Kindergarten und erkläre denen, was du mit den Chinesen machst. Von mir aus bilde zwei Gruppen und erkläre das mit Sandförmchen. Ich würde fast darauf wetten, das die dich für verrückt erklären, den Chinesen lynchen und dich zur Türe raustragen. Inklusive einer Ladung Sand im Gesicht. Noch nicht schlimm genug? Kein Problem, geht noch weiter. Der Chinese hat sicherlich einige Jahre/Jahrzente im Sumpf mit seiner Politik, Plagiate etc. zugebracht. Jetzt laufen die ganzen Firmen, allen voran die jahrenlangen Spitzenreiter im Ingenieurswesen (Schlaaaaand!) da hin und tragen denen Pläne, Fachwissen, Mitarbeiter, Material einfach alles ins Land was die seit Jahren versuchen zu entwickeln. Das saugen die natürlich auf wie ein Schwamm. Was macht jetzt der Deutsch Ingenieur? Genau. Der schafft erstmal den Ingenieur ab, Bachelor und Master verstehen auch die Chinesen. Und sie können es aussprechen. Dann macht er sich erstmal ein Bier auf, weil Schlaaaaand! mal wieder irgendwo WM, EM oder Frauenfußball zelebriert. Es wird nur nicht gespielt wenn der Platz eingeschneit ist, dann ist aber eh Sylvester und man muss für die nächste Saison angrillen. Oder andersrum, die deutschen Firmen ruhen sich auf ihrem Erfolg aus und lassen die Chinesen fertigen. Wirklich bahnbrechende Innovationen hab ich hier schon lange nicht mehr gesehen. Wozu auch, man ist ja Weltmarktführer und muss erstmal seine Abteilungen umbenennen, oder SAP installieren. Was macht inzwischen der Chinese? Kommt drauf an, welcher gemeint ist. Der 1. Chinese steht am Band und schraubt die billig-Glotze für den Blödmarkt zusammen. Er selber würde sich wohl so ein Ding nicht ins Haus stellen, weil er entweder zu arm ist, oder so reich das er unseren Plunder nicht will. Über den Durchschnittsbürger und dessen Konsumverhalten werden zum Glück täglich neue Spezifikationen herausgegeben (das sind übrigens diese seltsamen .pptx-Dateien die schon eigene Server einnehmen). Anhand dieser Dateien wird dann die Nutzungsdauer der Geräte optimiert. Für den Chinesen gibt es so eine Datei leider nicht, also will er so ein Gerät auch nicht kaufen. Egal, mal schauen was Chinese 2, 3 und 4 so tun. Die sitzen schon seit 5 im Hörsaal und kennen unseren aktuellen "Stand der Technik" vollständig auswendig. Um 20 Uhr verlassen sie die Uni, ein geräumiger Bus fährt sie auf der 6-spurigen Autobahn aus dem neu errichteten Forschungszentrum in ihr Wohnheim. Dort lernen sie noch bis in den späten Abend, um für die morgigen Vorlesungen fit zu sein. Chinese 5, 6 und 7 haben inzwischen im eigens dafür eingerichteten Labor mal einen neuen Halbleiter-Typ erprobt... Oder mal anders ausgedrückt: Die Firmen haben ihr gesamtes Fachwissen aus der Hand gegeben, die 20% Rest-Wissen auf dem Fileserver trägt der Admin bei Bedarf in den nächsten Asia-Shop. Unsere Firmen schieben eine relativ ruhige Kugel, während die Chinesen auf dem Wissen aufbauen und forschen als gäbe es kein Morgen mehr. Damit hat man sich ein wunderschönes Loch geschaufelt! In nicht allzu ferner Zukunft werden wir wohl oder übel überrolt werden. Da geht es dann längst nicht mehr um um Billiglöhne oder Arbeitszeiten, da geht es schon um Fachwissen und Entwicklung. Die Generationen, die dann ein böses Erwachen haben können da aber auch nichts mehr reissen. Die sind schon längst von unserem schönen Schulsystem, Ausbildungen und der Medienlandschaft so abgeflacht das sie gegen jeden Absolveten aus China, Taiwan oder meinetwegen Südkorea aussehen wie blutige Anfänger. So und jetzt holt die Polemik-Keule raus. Wer mir das nicht glaubt soll mal die Augen aufmachen. Fahrt mal nach Taiwan in so ein Forschungszentrum! Da geht die Post ab davon träumen wir hier. Hier fragt man sich eher ob man um 2 Uhr nachts noch einen Bus ins Studentenwohnheim bekommt, um wenigstens im trockenen seinen Kater auspennen zu können. Wen es interessiert: Nein, ich bin kein verbitterter alter Sack. Ich bin um die 20 und hocke bei einem Weltkonzern in der Ausbildung. Die Ausrüstung dort ist wirklich TOP, ist ja genug Geld da. Was machen wir mit der Ausrüstung? Genau, alle paar Wochen den Staub abfeudeln. Wir verbringen unsere Zeit lieder damit, uns vom Ausbilder das Fachkunde-Buch vorlesen zu lassen, um es dann in der Berufsschule erneug durchzukauen. So haben wir z.B. ganze drei Tage damit zugebracht, unter anderem einen Artikel aus der Elektor über Spannungsregler gemeinsam zu lesen. Jetzt wissen wir alle, das es die verfluchten Dinger in verschiedenen Gehäusen gibt und das sie Spannungen regeln. Meistens steht sogar drauf, was hinten rauskommt. Oh Wunder. Trotzdem weiß keiner wieso das Ding Linearregler heißt, was da drin ist, wie es funktioniert, woher überhaupt die Referenzspannung kommt, warum das Ding warm wird, ... Selber lernen ist natürlich tabu, wenn man den PC anschmeißt und z.B. µC.net oder Wiki liest ruft einem der Ausbilder sofort wieder zusammen, weil er gerne weiter die Elektor vorlesen will... Ich bin mir ziemlich sicher, das nicht nur in dieser Firma den Leuten 3,5 Jahre das Hirn mit oberflächlichem Bullsh*t und "wie repräsentiere ich meine Firma am besten?" herausgesaugt wird. Dazu noch einen Haufen Studenten, die dank des genialen Schulsystems, irgendwelcher Spaßgesellschaften von Elternhäusern und allwöchentlichem Totalabsturz schon nicht mehr das 1x1 auf die Reihe bringen?! Na da freut sich doch der Chinese, da kann er auch seine Grundschüler schicken und hier zittern alle. Gute Nacht! Und hackt schön auf dem Post hier rum, aber verletzt euch nicht. Ansonsten kommt noch einer von der Arbeitssicherheit und liest euch die UVV vor!
Selbst schuld! schrieb: > Und hackt schön auf dem Post hier rum Wieso denn, stimmt doch, was du sagst. Aber das verstehen die BWL Fritzen nicht, die lernen schliesslich wie man Geld aus dem Fenster schmeisst oder jahrhunderte gereiftes Wissen oder ganze Produktionslinien "gewinnbringend" zu verhökern!
Daniel Duesentrieb schrieb: > Heute haben wir erfahren das der Zulieferer des digitalen Videorekorders > (Chinesen) ploetzlich mit uns in direkter Konkurenz steht. Gilt nicht nur für diese Chinesen.
Selbst schuld! schrieb: > Selber lernen ist natürlich tabu, wenn man den PC anschmeißt und z.B. > µC.net oder Wiki liest ruft einem der Ausbilder sofort wieder zusammen, > weil er gerne weiter die Elektor vorlesen will... > > Ich bin mir ziemlich sicher, das nicht nur in dieser Firma den Leuten > 3,5 Jahre das Hirn mit oberflächlichem Bullsh*t und "wie repräsentiere > ich meine Firma am besten?" herausgesaugt wird. > Das kenne ich nur zu gut, war während meiner Ausbildung genaus so, gut es war nicht die Elektro sondern der Mist den die Handelskammer rausgibt. In der Platine für mein Prüfungsstück war ein Kurzschluss eingebaut. Und wenn man den Sauber beseitigt dann bekommt man dafür Punktabzug weil man ja einen Leiterbahn durch trennt hat. Der Bachelor den ich danach gemacht habe war dagegen richtig gut. Man konnte sogar selbst was lernen. MfG Tec
Das ist überall so. Mein Chef kommt aus der Halbleiterei, und hat gemeint, dass es bei Auftragsfertigungen von ICs schon mal vorkommt, dass die Masken verloren gehen, und dann plötzlich der Hersteller einen identischen Chip im Angebot hat wie den den man fertigen lies. ICs waren früher in den USA nicht urheberrechtlich geschützt, deshalb gibt es ja so unglaublich viele alte ICs von vielen Herstellern.
Selbst schuld! schrieb: > Frage dich mal in einer stillen Stunde, ob du das anders machen > würdest... Eben. Vor allem muss er sich fragen (bzw. hat er das ja eigentlich schon beantwortet), wo in seinem Unternehmen überhaupt noch die Wertschöpfung liegt. Wenn man kein Knowhow in ein Produkt steckt, ist eine Kopie nur eine Frage der Zeit. Ich kann den Chinesen gut verstehen - das hätte im Übrigen hier auch jeder so gemacht. > Oder andersrum, die deutschen Firmen ruhen sich auf ihrem Erfolg aus und > lassen die Chinesen fertigen. Wirklich bahnbrechende Innovationen hab > ich hier schon lange nicht mehr gesehen. Doch, die gibt es - das sind aber fast ausschließlich Klein- und Mittelständler. Viel im Spezialmaschinenbau, ganz besonders viel aber in der chemische Industrie. > Wozu auch, man ist ja Weltmarktführer und muss erstmal seine Abteilungen > umbenennen, oder SAP installieren. ;-) > Egal, mal schauen was Chinese 2, 3 und 4 so tun. > Die sitzen schon seit 5 im Hörsaal und kennen unseren aktuellen "Stand > der Technik" vollständig auswendig. Kaum. Den aktuellen Stand der Technik lernt man nicht an der Uni. > Um 20 Uhr verlassen sie die Uni, ein geräumiger Bus fährt sie auf der > 6-spurigen Autobahn aus dem neu errichteten Forschungszentrum in ihr > Wohnheim. > Dort lernen sie noch bis in den späten Abend, um für die morgigen > Vorlesungen fit zu sein. Besser: sie büffeln. Mit Lernen hat das wenig zu tun. > In nicht allzu ferner Zukunft werden wir wohl oder übel überrolt werden. Abwarten - auch die Chinesen kochen nur mit Wasser. > Die sind schon längst von unserem schönen Schulsystem, Ausbildungen und > der Medienlandschaft so abgeflacht das sie gegen jeden Absolveten aus > China, Taiwan oder meinetwegen Südkorea aussehen wie blutige Anfänger. Ich glaube, Du kennst die Bildungsstandards dort nicht. Die verheizen gerade eine ganze Generation mit Drill und Multiple-Choice-Tests. Erst ganz langsam dämmert es denen dort, dass man so keine Innovationen hervorbringt. Ich hab sie gesehen, die Ameisenmenschen: Ingenieurmassen, die nicht gebraucht werden und die von sich selbst sagen: eigenständiges Denken haben wir nie gelernt. > So und jetzt holt die Polemik-Keule raus. > Wer mir das nicht glaubt soll mal die Augen aufmachen. Fahrt mal nach > Taiwan in so ein Forschungszentrum! Da geht die Post ab davon träumen > wir hier. Taiwan ist nicht China und mit den Taiwanesen leben wir schon seeehr lange in gesunder Konkurrenz. > Hier fragt man sich eher ob man um 2 Uhr nachts noch einen Bus ins > Studentenwohnheim bekommt, um wenigstens im trockenen seinen Kater > auspennen zu können. Das gab es selbst bei uns damals schon - gibt es heute auch noch. > Dazu noch einen Haufen Studenten, die dank des genialen Schulsystems, > irgendwelcher Spaßgesellschaften von Elternhäusern und allwöchentlichem > Totalabsturz schon nicht mehr das 1x1 auf die Reihe bringen?! Ruhig, Brauner! :-) > Na da freut sich doch der Chinese, da kann er auch seine Grundschüler > schicken und hier zittern alle. Kaum - dort ist der Drill besonders hoch. Respekt habe ich vor dem Land und seinen Menschen, sicherlich auch eine gewisse Liebe und Bewunderung. Aber für Angst besteht kein Grund - ganz im Gegenteil. Vor allem müssen wir keine Angst vor dem derzeitigen Ausbildungssystem dort haben. Redet mal mit den Leuten dort - das muss nicht mal vor Ort sein. Es gibt doch gerade heute genug Möglichkeiten, Chinesen im Netz zu finden. Über das Geschäftliche hat sich zwischen mir und mittlerweile drei Chinesen schon eine gute Bekanntschaft entwickelt. Man erzählt sich seine Sorgen, durchaus auch politische Dinge, viel Privates. Die übersetzen auch mal etwas ins Chinesische, ich helfe denen beim Deutschen usw. Wir telefonieren öfter. Auf die Leute kann ich mich blind verlassen. Aber so etwas benötigt natürlich jahrelangen Vertrauensaufbau. Im Prinzip sind das alles Menschen so wie wir hier - die haben denselben Liebeskummer, dieselbe Lust am Essen, den gleichen Ärger mit der Schwiegermutter ... > Gute Nacht! Und hackt schön auf dem Post hier rum, aber verletzt euch > nicht. Ansonsten kommt noch einer von der Arbeitssicherheit und liest > euch die UVV vor! Das machen wir hier selbst. So und jetzt wird weiterentwickelt :-) Chris D.
Ich habe das selbst erlebt, daß ein großer Halbleiterhersteller die Entwicklung von Deutschland zu seine Fertigung in China verlagert hat. Ganz einfach aus Kostengründen. Vier Wochen vor Schluß haben sie uns dann noch schnell ein paar Chinesen zwecks Know-How Transfer eingeflogen da alle, denen man Stellen an anderen Standorten angeboten hatte sich doch lieber für eine Abfindung entschieden. Gruß Jörg
China ist übrigens ein ganz hervorragender Hersteller von Magnetschwebebahnen und Hochgeschwindigkeitszügen.
>Die Chinesen, diese Schlitzohren
Schlitzohren? - Du mußt eben die Schlitzaugen offenhalten!
;-)
MfG Paul
...die Zeiten sind halt vorbei, wo die Chinesen noch zu dritt mit nem Kontrabass auf der Straße saßen und sich was erzählten...
Michael K-punkt schrieb: > ...die Zeiten sind halt vorbei, wo die Chinesen noch zu dritt mit nem > Kontrabass auf der Straße saßen und sich was erzählten... Alter, erst gestern hab ichs endlich geschafft mir den Ohrwurm/Singdrang wieder abzugewöhnen, nachdem ich ihn 2 wochen lang auf dem Uniweg in allen erdenklichen Variationen gesungen/gesummt habe. Und jetzt kommst du schon wieder damit, ohmansen
@ Michael K-punkt (charles_b) >China ist übrigens ein ganz hervorragender Hersteller von >Magnetschwebebahnen und Hochgeschwindigkeitszügen. Ist es das? Transrapid und so, von Deutschland verschenkt. Hmm. Dass er TECHNISCH sehr schick ist, ist unbvestritten, auch wenn die Nachfolger bereits 100km/h schneller sind. Aber wie sieht es mit der Ökonomie aus? Machen die Chinesen mit dem Transrapid Gewinne oder ist das ein reines Prestigeobjekt, das sich NICHT rechnet? Wer weiß was genaues? Und man darf nicht vergessen. Bei allem Hick Hack um den Transrapid in Deutschland, China hat da nun mal den Vorteil, dass auf Grund des DEUTLICH niedrigeren Lebensstandards, des quasimonopolistischen Parteisystems, der chinesischen Mentalität und Gesellschaft, in der das Individuum sehr wenig zählt, so eine Strecke DEUTLICH schneller und billiger die Strecke bauen kann. (keine Bürgerinitiativen, billiges Bauland, schnelle Planung). Das kann Deutschland definitiv nicht mehr. Jeder will den Transrapid, aber nicht vor seinem Haus. Also Produzent von Hochheshwindigkeitszügen treten sie halt in den Weltmarkt ein mit, Deutschland (ICE), Frankreich (TGV) und Japan (Shikansen). Ist nur recht und billig. MFG Falk
@ Daniel Duesentrieb (daniel1976d) Was ist denn eigentlich aus deinem Projekt mit dem LED-Schild in der vollen Sonne geworden? MFG Falk
D. I. schrieb: > Michael K-punkt schrieb: >> ...die Zeiten sind halt vorbei, wo die Chinesen noch zu dritt mit nem >> Kontrabass auf der Straße saßen und sich was erzählten... > > Alter, erst gestern hab ichs endlich geschafft mir den Ohrwurm/Singdrang > wieder abzugewöhnen, nachdem ich ihn 2 wochen lang auf dem Uniweg in > allen erdenklichen Variationen gesungen/gesummt habe. Und jetzt kommst > du schon wieder damit, ohmansen ...dabei hab ich den dazukommenden Polizisten noch gar nicht erwähnt! Sorry! Oder besser: Solly!
Falk Brunner schrieb: > Also Produzent von Hochheshwindigkeitszügen treten sie halt in den > Weltmarkt ein mit, Deutschland (ICE), Frankreich (TGV) und Japan > (Shikansen). Ist nur recht und billig. > > MFG > Falk Ja, aber zuvor lassen sie sich ne Teststrecke von Siemens hinstellen und über Nacht sind sie dann Konkurrenten. Joint venture mit China heißt doch dass wir die Blaupausen mitbringen und die Chinesen ne Schale Reis.
Trotz Allem sind mir die Chinesen sympathisch. Sie drucken nicht nach belieben Geld, sie zetteln keine Putsche in fremden Ländern an und sie führen keine blutigen Kriege. DAS ist es doch schliesslich, was zählt.
> Was ist denn eigentlich aus deinem Projekt mit dem LED-Schild in der > vollen Sonne geworden? Hi Falk, danke der Nachfrage... Die Geschichte hat sich erledigt. Wir haben einen Prototypen ohne jegliche Kuehlung gebaut und nach Dubai gesendet. Die Jungs dort haben die Temperatur im Inneren des Gehaeuses gemessen und die war die der Mittagszeit so um die 75 Grad was OK ist. Der Hersteller des LED Kontrollers spezifiziert seine Hardware zwar nur bis 65 Grad, doch umpfangreiche Tests haben ergeben das die Hardware locker bis 85 Grad geht. Also das Design liegt fertig in der Schublade. Leider hat sich der potentielle Kunde jedoch noch nicht durchringen koennen eine Bestellung zu taetigen. Ansonnsten ist alles beim alten hier...
>Trotz Allem sind mir die Chinesen sympathisch.
Sie drucken nicht nach belieben Geld, sie zetteln keine Putsche in
fremden Ländern an und sie führen keine blutigen Kriege. DAS ist es doch
schliesslich, was zählt.
Tibet schon vergessen ? Ein kleines Land mit einer nachhaltigen und
friedlichen Kultur in den hohen Bergen. Die ueberzaehligen Kinder wurden
ins Kloster geschickt und haben dort die Zeit verbraten. Die anderen
haben zwei Ziegen gehuetet und alle waren etwas am Darben.
Dann kamen die Chinesen und meinten es gehoere ihnen...
Apropos Transrapid. Das in Deutschland geplante Transrapid Projekt war fuer die falsche Strecke vorgesehen. Hamburg - Berlin, was sollte das ? Der Transrapid ist ein schnelles Tram und sollte da sein, wo auch die Nachfrage besteht den dauernd laufen zu lassen, im 15 Minuten Takt.
Sorry, aber da kann man doch nur sagen: "Selber schuld!!!!" Outsourcing, das Schlagwort in der BWL die letzten 20 Jahre, das die Geschichte irgendwann nach hinten los geht kann sich doch jeder bis 2 zählende vernunftbegabte Mensch an den Ohren abzählen. Wenn ich einen potentiellen Wettbewerber mit meinem Know-How füttere darf ich mich nicht wundern wenn der irgendwann das Geschäft selber machen möchte.
Frank Esselbach schrieb: > Trotz Allem sind mir die Chinesen sympathisch. > Sie drucken nicht nach belieben Geld, sie zetteln keine Putsche in > fremden Ländern an und sie führen keine blutigen Kriege. DAS ist es doch > schliesslich, was zählt. Die Chinesen mag ich auch - als einzelne Personen, wenn ich sie kenne. China ist und bleibt aber eine kommunistische Diktatur, die andersdenkende mit allen Mitteln unterdrückt. UDSSR und DDR sind so die Kragenweite über die wir hier sprechen. Blutige Kriege dann halt gegen die eigenen Leute. Und wenn es um Taiwan geht sollte man sich auch nicht zu sehr aus dem Fenster lehnen.
Taiwan ist eigentlich schon China. Das taiwanesische Kaptial ist wo investiert ? Genau. In Fabriken in China. Der Rest ist Geplaenkel fuer die Massen. Das haelt man zur Ablenkung aufrecht.
Fhutdhb Ufzjjuz schrieb: > Wenn ich einen potentiellen Wettbewerber mit meinem Know-How füttere > darf ich mich nicht wundern wenn der irgendwann das Geschäft selber > machen möchte. Richtig, die Chinesen wegen unserer Dummheit als schlitzohrig oder -augig darzustellen ist nicht gerechtfertigt. Nun ja, von ein paar dreisten Produktkopien wie Kettensägen, ganzen iphone-stores etc. mal ganz abgesehen... Die China-Sause beschert den jeweiligen Managern hier in Deutschland ein paar Jahre enorme Produktivitäts- und Kostenvorteile. Sie segeln sozusagen auf der mathematischen Ableitung des Lohn- und Umweltgefälles ihre Schäfchen ins Trockene. Dass es um den Ausverkauf der ganzen Firma geht und diese in 10 Jahren keinen Innovationsvorsprung hat entgeht den lieben Managern leider - aber auch egal, dann hat man sich mit Millionengehältern und Abfindungen bereits zur Ruhe gesetzt. Familienbetriebe mit Tradition gehören jetzt eher weniger zu den Firmen, die nach China gehen.
Michael K-punkt schrieb: > China ist und bleibt aber eine kommunistische Diktatur, die > andersdenkende mit allen Mitteln unterdrückt. UDSSR und DDR sind so die > Kragenweite über die wir hier sprechen. wobei man über das kommunistisch streiten könnte
Vlad Tepesch schrieb: > wobei man über das kommunistisch streiten könnte Darüber kann man nicht streiten, das ist einfach nur dumm ("BILD-Sprech"). Wer sowas äussert, zeigt damit nur, dass er keine Ahnung hat. Es gab noch niemals ein kommunistisches Land, bestenfalls sozialistische Länder. Es gibt kommunistische Parteien, die den Aufbau des Kommunismus als Ziel haben, was aber noch nie erreicht wurde. Warum und wieso sei mal dahingestellt, aber das sind die Fakten. Tibet als das heimtückisch überfallene süße kleine Pardies hinzustellen ist ebenfalls dumm. Es handelte sich um eine finstere feudale Theokratie mit Skalverei, Leibeigenschaft und unbeschreiblicher Armut. Ich behaupte nicht, dass das chinesische Vorgehen (nach heutigen offiziellen) westlich Maßstäben korrekt oder moralisch war, aber die üblichen Tibet-Krokodilstränen sind Propaganda-Müll für den Pöbel.
Mag sein, dass Tibet im Wuergegriff der Kloester war. Sie hatten auch beliebig viele ueberzaehlige Kinder, die ins Kloster abgeschoben wurden. Was mir dann eher wie ein soziales Netzwerk erscheint. Ich war zwar nie da, hatte aber den Eindruck aus diversen Reportagen, dass da niemand geprasst hat, auch der Dalai Lama nicht. Auf 5000m waechst nicht mehr viel zwischen den Steinen. Ein Yak zu haben war etwa das hoechste der Gefuehle. Das Nationalgetraenk, Butter-Tee, aka ein Fettauge auf einem Glas warmem Wasser, sagt schon vieles. Man war mit sehr wenig zufrieden. Dafuer war's nachhaltig, was man von unserem Lebensstil, falls man denn vergleichen wollte, nicht sagen kann.
Frank Esselbach schrieb: > Darüber kann man nicht streiten, das ist einfach nur dumm > ("BILD-Sprech"). Wer sowas äussert, zeigt damit nur, dass er keine > Ahnung hat. Danke -.-
Selbst schuld! schrieb: > Wer mir das nicht glaubt soll mal die Augen aufmachen. Fahrt mal nach > Taiwan in so ein Forschungszentrum! Da geht die Post ab davon träumen > wir hier. Ich fahre demnächst wieder nach Taiwan. Kannst Du mir den Namen so eines Forschungszentrums nennen, wo so richtig die Post abgeht? Das Forschungszentrum, welches ich bisher besucht habe und welches eng mit der NTU kooperiert, beschäftigt deutsche(!) Ingenieure in der Entwicklung. Aus gutem Grund, wie ich erfahren durfte ......
Frank Esselbach schrieb: > Vlad Tepesch schrieb: >> wobei man über das kommunistisch streiten könnte > > Darüber kann man nicht streiten, das ist einfach nur dumm > ("BILD-Sprech"). Wer sowas äussert, zeigt damit nur, dass er keine > Ahnung hat. Nun, es ist halt die Kommunistische Partei China, die dort seit Jahrzehnten an der Macht ist. Aus Dummheit und Ahnungslosigkeit ist mir leider entfallenn, dass dies "Kommunistische" nur ein belangloser Namenszusatz ist, der nichts über die Ausrichtung von Partei und Staat aussagt. Ist China nicht doch ein demokratisches Paradies mit Menschenrechten und Meinungsfreiheit? > Es gab noch niemals ein kommunistisches Land, bestenfalls > sozialistische Länder. Es gibt kommunistische Parteien, die den Aufbau > des Kommunismus als Ziel haben, was aber noch nie erreicht wurde. Warum > und wieso sei mal dahingestellt, aber das sind die Fakten. Darüber sollte mal aber mal nachdenken und es nicht einfach so dahingestellt sein lassen: Weil sich die Menschen eben NICHT unendlich lang unterdrücken und drangsalieren lassen. Fakt dürfte sein, dass es in Staaten ohne faktische Menschenrechte den Leuten Wurst sein dürfte, ob die Mitarbeiter der Staatssicherheit nun "sozialistisch" oder "fast-schon-kommunistisch" auf der Visitenkarte stehen haben. > > Tibet als das heimtückisch überfallene süße kleine Pardies hinzustellen > ist ebenfalls dumm. Von Tibet habe zumindest ich noch überhaupt nicht gesprochen.
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