Forum: Offtopic Wo sind eigentlich die Musiker ?


von Ingo L. (grobian)


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War es bis vor ein paar Jahren noch so gewesen, das neben den Sängern 
auch die Musiker selber von sich reden gemacht hatten und durch Ihre 
Spielweise dem breiten Publikum bekannt worden, fehlt es dem heute.

Es waren mal an den Keyboards: Jon Lord, Rick Wakeman, Keith Emerson, 
Tony Banks,
als Gitarristen: Ritchi Blackmore, Carlos Santana, Steve Howe, Alex van 
Halen, Jimi Hendrix, Pete Tonshend,
als Bassisten,: Stanley Clarke, John Entwistle, Jack Bruce, Greg Lake,
als Drummer, Ginger Baker, Keith Moon, Neil Peart, Carl Palmer usw..
die aufgrund ihrer Spielweise dem Publikum auffielen.
Warum gibt es heute keinen Musiker mehr der in der Form von sich reden 
macht ?

von Tobias X. (Gast)


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Weil heute alle nur noch DSDS und ähnlichen Blödsinn sehen / hören 
wollen, da braucht man keine Musiker mehr...

von Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne) Benutzerseite


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Die Frage meinst du im Zeitalter der Steckdosenmusik nicht ernst?

Hier hast du die Antwort:

http://www.youtube.com/watch?v=FiLaDLNsQRE

Dafür muss man halt mal eine Livevorstellung besuchen, denn das kostet 
den Rechtevertrieblern schon zuviel und schmälert deren Gewinn, wenn der 
Künstler wohl noch als solcher erkannt werden will.
Die wollen Produkte welche nichts kosten sondern nur abwerfen.
Da wird gesampled  bis der Arzt durchwinkt.

Aber das weist du längst selbst.

Namaste

von Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne) Benutzerseite


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von Vlad T. (vlad_tepesch)


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es gibt tatsächlich Künstler, die machen ihre Alben komplett selbst.

sie spielen jedes Instrument selbst ein und konstruieren am Ende das 
Gesamtkunstwerk, obwohl sie auch gute Livemusiker haben.

Das kann man aber natürlich von erwähnten dsds-clowns nicht erwarten.

von Ingo L. (grobian)


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von Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne) Benutzerseite


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Wer konnte das sagen bevor esbei den frühren sich abzeichnete?

Klar seit es die ersten langlebigen Tonaufzeichnungen gibt und seit dem 
es das Radio gab, hat die Musik einen Pusch bekommen. Aber der ist nun 
der Beliebigkeit der Masse gewichen. Heute muß mann schon selbst 
aussuchen und das Radio ist nur mehr eine Werbemaschine für 
schwerverkäuflichen Schund vom TV ganz zu schweigen. Kultur ist von dort 
kaum mehr zu erwarten, die findet inzwischen wieder anderswo statt.

Namaste

von Michael S. (technicans)


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Heute kommt die Mucke aus dem Computer den es früher ja nicht gab.
Selbst bei den Sendern legt keiner mehr Scheiben auf.
Merkt man wenn der PC abgestürzt ist und die Moderatoren
die Krise kriegen.
Einzig bei Live-Auftritten wird noch original gespielt, aber
längst nicht immer alle Instrumente.
Was den Klang angeht, hängt das von den verwandten Instrumenten,
kombiniert mit der Soundtechnik und der besonderen Spielart ab.
Mir persönlich gefallen:
Brian May(Queen) Jimmy Page(Led Zeppelin) Keith Richard (Rolling Stones)
Pete Townsend (Who) aber auch Ian Anderson von Jethro Tull mit seiner
Querflöte hat was. Man könnte die Liste endlos erweitern.
Heute will man scheinbar nur noch berühmt werden und die schnelle Mark
machen und dann wieder von der Bildfläche verschwinden.

von Chris D. (myfairtux) (Moderator) Benutzerseite


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Winfried J. schrieb:
> Wer konnte das sagen bevor esbei den frühren sich abzeichnete?
>
> Klar seit es die ersten langlebigen Tonaufzeichnungen gibt und seit dem
> es das Radio gab, hat die Musik einen Pusch bekommen.
> ...
> Kultur ist von dort
> kaum mehr zu erwarten, die findet inzwischen wieder anderswo statt.

Nö. Man muss nur die richtigen Sender wählen :-)

Der DLF bringt z.B. immer wieder interessante Künstler - nicht nur mit 
ihrer Musik, sondern auch in längeren Interviews oder Sendungen.
Abends gibt es dort auch richtig guten Jazz.

Desweiteren gibt es im Netz viele kleine Radiostationen, die ein klares 
Spartenprogramm "auflegen".

Einfach mal ein bißchen stöbern - das lohnt sich wirklich :-)

Chris D. (fast immer mit Webradio)

von Uhu U. (uhu)


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Michael S. schrieb:
> Ian Anderson von Jethro Tull mit seiner Querflöte hat was.

Sowas geht mit Techno schlecht...

> Heute will man scheinbar nur noch berühmt werden und die schnelle Mark
> machen und dann wieder von der Bildfläche verschwinden.

Siehe diese unsägliche Hilton. Berühmt dafür, berühmt zu sein. Paßt aber 
bestens zur neoliberalen Ideologie, daß man aus Nix das große Geschäft 
macht.

von Icke ®. (49636b65)


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Es gibt sie nach wie vor, die Live-Musiker. Man bekommt sie nur nicht 
mehr so oft in den Medien zu sehen, weil dort vorzugsweise 
massenkompatibler Schrott beworben wird. Wie Winfried schon gesagt hat, 
man muß zu Live-Veranstaltungen gehen. Handgespielte Musik gibts da jede 
Menge, sogar im Pop-Bereich. Schau nur mal auf Bands wie

Juli http://www.youtube.com/watch?v=E1r9MLnriB4
Silbermond http://www.youtube.com/watch?v=a-r0N-4ik2M
die Sportis http://www.youtube.com/watch?v=EFvuOpRzkv0
oder Revolverheld http://www.youtube.com/watch?v=Tc9w_nQqRzk

Diese Musik ist anders als im letzten Jahrtausend, aber trotzdem nicht 
weniger gut.

von Ingo L. (grobian)


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Icke ®. schrieb:
> Es gibt sie nach wie vor, die Live-Musiker. Man bekommt sie nur nicht
> mehr so oft in den Medien zu sehen, weil dort vorzugsweise
> massenkompatibler Schrott beworben wird. Wie Winfried schon geagt hat,
> man muß zu Live-Veranstaltungen gehen. Handgespielte Musik gibts da jede
> Menge, sogar im Pop-Bereich. Schau nur mal auf Bands wie
>
> Juli http://www.youtube.com/watch?v=E1r9MLnriB4
> Silbermond http://www.youtube.com/watch?v=a-r0N-4ik2M
> die Sportis http://www.youtube.com/watch?v=EFvuOpRzkv0
> oder Revolverheld http://www.youtube.com/watch?v=Tc9w_nQqRzk
>
> Diese Musik ist anders als im letzten Jahrtausend, aber trotzdem nicht
> weniger gut.

das mag sicher so sein..aber da machen immer nur die Sänger von sich 
reden. Die Musiker sind nicht bekannt oder fallen durch ihre Spielweise 
nicht auf.

von Icke ®. (49636b65)


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Ingo Laabs schrieb:

> das mag sicher so sein..aber da machen immer nur die Sänger von sich
> reden. Die Musiker sind nicht bekannt oder fallen durch ihre Spielweise
> nicht auf.

m.E. ist das eine reine Frage der Wahrnehmung. Die Generation, die mit 
der aktuellen Musik groß geworden ist, erkennt auch ohne Gesang, wen sie 
da gerade im Ohr hat. Und frag die mal, ob sie mit den o.g. Namen was 
anfangen können.

von Uhu U. (uhu)


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Ingo Laabs schrieb:
> Die Musiker sind nicht bekannt oder fallen durch ihre Spielweise
> nicht auf.

Im Klassikbereich ist das nicht so.

von Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne) Benutzerseite


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von Michael S. (technicans)


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Im Klassikbereich hat man ja auch gewöhnlich Komponisten
und Musiker die dann die Musik interpretieren. Die meisten
klassischen Komponisten sind ja eh schon alle tot.

von Uhu U. (uhu)


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Michael S. schrieb:
> Im Klassikbereich hat man ja auch gewöhnlich Komponisten
> und Musiker die dann die Musik interpretieren.

Und trotzdem gibt es eine Menge Instrumentalisten mit wirklich großen 
Namen. Allerdings wird durch die Speichermöglichkeiten auch für die 
langsam die Luft dünner, zumal die Konkurenz riesig ist.

von Peter S. (peter_paniermehl)


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Wie meinst du das mit den Speichermöglichkeiten?

von Uhu U. (uhu)


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Peter S. schrieb:
> Wie meinst du das mit den Speichermöglichkeiten?

Auf CD, oder besser. Das geht bei klassischer Musik im weitesten Sinn 
(also auch zeitgenössische von Komponisten, wie z.B. Wolfgang Rihm) wohl 
auch besser, als bei Pop & Co.

von (prx) A. K. (prx)


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Ingo Laabs schrieb:

> War es bis vor ein paar Jahren noch so gewesen, das neben den Sängern
> auch die Musiker selber von sich reden gemacht hatten und durch Ihre
> Spielweise dem breiten Publikum bekannt worden, fehlt es dem heute.

Dazu musst du zunächst einmal auffallen, beispielsweise durch besondere 
Spielweise, Musikstil - oder auch Verhalten. Aufzufallen ist im heutigen 
Überangebot und Medientamtam deutlich schwieriger. Skandale sind sehr 
hilfreich, aber wer regt sich heute noch über irgendwas 
publicityträchtig auf, was Künstler tun.

Einen neuen Stil zu finden, der nicht einfach nur bescheuert klingt, ist 
wesentlich leichter, wenn auf der gleichen Grundlage nicht schon 50 
Jahre lang andere alles ausprobiert haben. Wenn einer heute gut ist, 
dann fragen die Leute weniger nach seinem Namen, spekulieren vielmehr 
über den Namen des Vorgängers, den sie in seiner Musik sehen (klingt wie 
...).

In anderen Branchen gibt es ähnliche Effekte. Einen Vermeer kriegt dir 
längst jeder bessere Kujau hin, mit dessen Stil lockst du niemanden mehr 
hinter dem Ofen hervor. Weshalb sich Maler der jüngeren Geschichte 
manchmal auf Stile verlegten, die für Nichtkenner einen Touch ins 
Bescheuerte haben können. Sonst hätte niemand gemerkt, dass es sie gibt.

M.a.W: Es gibt weiterhin exzellente Musiker. Aber sie werden nicht mehr 
in gleicher Weise wahrgernommen wie ihre Vorgänger, die Pioniere.

von Steffen W. (derwarze)


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In der Jazz- und der sogenannten E-Musik-Szene sieht das besser aus, was 
auch daran liegen mag das die Ineressierten dort eher an der Musik als 
an Starhype und Klatsch interessiert sind. Dort gibt es immer wieder 
hervorragende Instrumentalisten die auch oft unerkannt auf etlichen 
Pop-Aufnahmen zu hören sind. Nur wenige werden leider auch über die 
Szene hinaus bekannt aber es gibt sie, wie zum Beispiel Jan Gabarek, 
Michael Brecker,  Miles Davis, Johm McLauglin, Jaco Pastorius, Klaus 
Doldinger (übrigens trommelte Udo Lindenberg in seiner Anfangszeit bei 
Doldinger) oder der wunderbare Chalie Mariano.
Es braucht nur lange Zeit bis die im beiterer Öffentlichkeit wargenommen 
werden. Beispielsweise der wirklich hervorragende Trompeter Markus 
Stockhausen konnte mit seiner Kunst einen schon vor 30Jahren heiss und 
kalt den Rücken runterlaufen lassen, aber immer noch ist er, trotz 
seines berümten Vaters weiten Kreisen unbekannt.

Wer mal hören will was man so alles mit einen Zerrwanst (diverse 
Akkordeons) anstellen kann der höre sich mal Dancas Ocultas an (Leider 
gerade keinen Link zurhand). Auch In der 'World Musik' Szene findet sich 
viel Interessantes.

Aber leider ist es wahr, dies unsäglichen Superstar-Formate verbilden 
den Musikgeschmack einer ganzen Generation. Dieser Fist-Gitarrist der 
sonnengebräunten Sangesschwuchtel der das ganze mit Verbrochen hat 
gehörte wegen Volksverdummung angeklagt, zumal er nicht ein Stück 
wirklicher Musik zusammengebracht hat.

von Uhu U. (uhu)


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Steffen Warzecha schrieb:
> Nur wenige werden leider auch über die Szene hinaus bekannt

Conny Bauer hätte das verdient...

von Steffen W. (derwarze)


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Da hast Du absolut recht! Mangelsdorff kennen ja noch einige außerhalb 
der Szene und Conny steht ihm um nichts nach, meiner Meinung nach einer 
der ganz großen.
Genauso wie Baby Sommer, Luten Petrowsky etc.
Und Uwe Kropinsky macht einer ganzen Reihe Gitarristen was vor.

Unvergesslich zB. Konzerte wie mit Baby Sommer, Günter Wauer und John 
Tchicay im Dom zu Merseburg, schade das es davon keine Aufnahme gibt.
Von Conny Bauer im Völkerschlachtdenkmal schon, nur schwer zu bekommen.

Conny und einige andere konnte ich auch näher kennenlernen, nette Leute.

von Frank J. (rex_gildo-jr)


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Moin !

Einer meiner Lieblingsmucker, Duff McKagan , früher Guns n Roses, bringt 
es in seinem Blog gut auf den Punkt.
http://blogs.seattleweekly.com/reverb/2010/02/duff_mckagan_underground_is_th.php
Underground ist der neue Mainstream.

Nehmen wir den Mainstream, hier werden die Albenproduktionen immer 
klinischer, was den Effekt hat, dass auch noch nahezu alles
gleich klingt. Da ich vor allem Metal höre, weiss ich das es da echt ein 
Problem geworden ist.
Getriggertes Schlagzeug, Kompressoren , Copy and Paste mit Pro Tools, 
digitale Effekte. All das killt jegliches Leben in der
Musik.
In einer großen Metalzeitschrift wurde bereits von Nintendo-Metal 
geredet.

Der Underground stellt dazu eine Gegenbewegung dar, hier wird immer 
öfter auf analoge Aufnahmetechnik gesetzt. Und es schießen haufenweise
interessante Bands aus dem Boden, Ghost, the Devil´s blood usw.
Auch große Bands,wie die Foo Fighters satteln schon wieder um auf 
analoge Aufnahmetechnik.

Außerdem entstehen immer mehr kleine Festivals mit eben jenen 
Undergroundbands, die von immer mehr Leuten besucht werden.
Das hat zur Folge dass herausstechende Musiker zwar da sind, aber von 
den Medien nicht aufgegriffen werden.
Nichtsdestotrotz ist die Nachfrage an ehrlicher Musik enorm, findt nur 
nicht in den Medien statt.
Egal ob kleines oder großes Festival, gut besucht sind sie alle. Was 
eindeutig zeigt, dass die Nachfrage nach ehrlicher Mucke
da ist.


PS: Neil Peart wird mit dem Alter immer besser ;)

Gruß

Rex

von Ingo L. (grobian)


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Frank J. schrieb:
> PS: Neil Peart wird mit dem Alter immer besser ;)
>
> Gruß
>
> Rex

habe ihn letzten  Mai  erst in Frankfurt gesehen..er wird immer "noch 
besser"

von Uhu U. (uhu)


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Steffen Warzecha schrieb:
> Conny und einige andere konnte ich auch näher kennenlernen, nette Leute.

Conny Bauer spielte mal bei einem Konzert ein atemberaubendes 
Posaunensolo - mit Zirkularatmung -, bei dem er immer wieder 
zwischenrein was mit den Lippen pfiff. Man merkte, wie langsam die 
Pfeiferkonditon nachließ und irgendwann blieb der Pfiff aus.

Er meinte nur: "Jetzt gehts nich mehr".

von Steffen W. (derwarze)


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Evan Parker macht Zirkularatmung mit dem Saxophon, im warsten Sinne 
athenberaubend das zu sehen. Mitunter nimmt er auch mal 2 Instrumente 
gleichzeitig zur Hand, a la Heckstall Smith oder wie Rashan Roland Kirk.
Auch ein Erzmusiker vor den Herrn, seine Musik ist aber eben nicht 
massentauglich und so kennt ihn nicht jeder.

von Ralph B. (rberres)


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Steffen Warzecha schrieb:
> es gibt sie, wie zum Beispiel Jan Gabarek,
>
> Michael Brecker,  Miles Davis, Johm McLauglin, Jaco Pastorius, Klaus
>
> Doldinger

Pat Metheney hast du vergessen!!

Ralph Berres

von Steffen W. (derwarze)


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Ja, Keith Jarret und viele andere auch.
Wenn man allle auflisten würde käme bestimmt die Warnung wegen zu 
grossem Textformat ;-)

von Christian S. (wirres_zeug)


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Zum thema großartige, aktuelle Musiker die auch dezent populär und 
bekannt sind, zählen sicherlich im Rockbereich:

Steven Wilson von Porcupine Tree (und auch die retslichen Musiker)
http://www.youtube.com/watch?v=UlstlmD6ORs

sämtliche Mitglieder von Tool
http://www.youtube.com/watch?v=UhjG47gtMCo

Dave Grohl als Multiinstrumentalist, u.a. bei Nirvana, Eagles Of Death 
Metal, Foo Fighters, Queens Of The Stone Age

Josh Homme von den Queens Of The Stone Age
http://www.youtube.com/watch?v=BjvZhgdFx8w

von Christian S. (wirres_zeug)


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...und ganz wichtig in dieser Auflistung ist sicherlich auch die Band 
Rage Against The Machine, die wirklich aus phänomenal guten Musikern 
besteht, und gerade der Gitarrist Tom Morello entlockt seinem Equipment 
ja sehr interessante Geräusche.

von Daniel F. (df311)


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Ingo Laabs schrieb:
> Es waren mal an den Keyboards: Jon Lord, Rick Wakeman, Keith Emerson,
> Tony Banks,
> als Gitarristen: Ritchi Blackmore, Carlos Santana, Steve Howe, Alex van
> Halen, Jimi Hendrix, Pete Tonshend,
> als Bassisten,: Stanley Clarke, John Entwistle, Jack Bruce, Greg Lake,
> als Drummer, Ginger Baker, Keith Moon, Neil Peart, Carl Palmer usw..

ich persönlich vermisse drei namen:
freddie mercury, brian may, roger taylor
aber egal - die meisten guten musiker, die mir einfallen sind entweder 
tot oder pensioniert. die casting-"musiker" und zwei-alben-stars von 
heute werden - in meinen augen - nur gebraucht um schnell ein neues 
album herauszubringen, den kerl/die kerlin wieder abzusäblen um ja nicht 
zuviel an gagen zahlen zu müssen.

un bevor ich techno als musik anerkenne erkenne ich schach und fischen 
als sport an ;-)

von Steffen W. (derwarze)


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Gitarrenfans solten sich mal Tuck Andress anhören und sehen. Irre was 
der auf den 6 Saiten zuwege bringt.

von Thilo M. (Gast)


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Daniel F. schrieb:
> aber egal - die meisten guten musiker, die mir einfallen sind entweder
> tot oder pensioniert. die casting-"musiker" und zwei-alben-stars von
> heute werden - in meinen augen - nur gebraucht um schnell ein neues
> album herauszubringen, den kerl/die kerlin wieder abzusäblen um ja nicht
> zuviel an gagen zahlen zu müssen.

Um es kurz zu sagen:
die Musikindustrie hat nur an schneller Kohle Interesse, nicht an guten 
Musikern. Der Markt ist überschwemmt mit möchtegern-Musikern, mit 
moderner Technik sind die als Mainstream zu vermarkten (auszubeuten).
Der Casting-Mist ist musikalischer Müll und die armen "Künstler" werden 
wie Zitronen ausgepresst, hinterher weggeworfen.
Aber es gehören eben immer Zwei dazu, einer der es versucht und einer, 
der es mit sich machen lässt.

Radio hören macht jedenfalls seit ca. 15 Jahren keine Laune mehr.

Daniel F. schrieb:
> un bevor ich techno als musik anerkenne erkenne ich schach und fischen
> als sport an ;-)

Dem schließe ich mich als Hobbymusiker zu 100% an! ;-)

von J.-u. G. (juwe)


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Thilo M. schrieb:
> Um es kurz zu sagen:
> die Musikindustrie hat nur an schneller Kohle Interesse, nicht an guten
> Musikern.

Worin unterscheidet sich hierin (bei Austausch der Schlüsselbegriffe) 
der Musikmarkt von anderen Märkten, z.B. Strom-, Elektronik-, Kfz-, 
Getränke- oder Baumarkt?

Thilo M. schrieb:
> Radio hören macht jedenfalls seit ca. 15 Jahren keine Laune mehr.

Hier möchte ich Dir zustimmen, immerhin bestätigst Du meine Oma (eine 
überaus kultivierte Frau), die diese Ansicht bereits anfang der 70iger 
vertrat und sämtlich im Eröffnungspost genannten Namen in den Bereich 
der Banausen eingeordnet hätte.

Letztendlich spielt bei der Beurteilung der Qualität von Musik der 
eigene Geschmack die wesentliche Rolle. Ich z.B. kann mit Geklampfe und 
Trommelei nicht viel anfangen und wundere mich, dass in einem Forum wie 
diesem offensichtlich eine Abneigung gegenüber elektronisch erzeugter 
Musik besteht. Damit meine ich nicht die Technowelle. die seit den 
90igern auf uns hereinbricht.

Zu den Musikern, die ich als prägend empfinde gehören beispielsweise: 
Dirk Ivens, cEvin Key und Daniel Bressanutti

von Frank E. (Firma: Q3) (qualidat)


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Wenn man den Wert von Musik beurteilen will, muss man versuchen, sich 
von geschmacklichen Vorurteilen frei zu machen. Also ich glaube, ich 
kann durchaus auch Musik beurteilen, die nicht meinem persönlichen 
Geschmack entspricht. Ich mag z.B. keinen Jazz, glaube aber erkennen zu 
können, ob ein Musiker sein Handwerk versteht oder nur Schaumschläger 
ist.

Leider überwiegen heute die unfähigen Effekthascher und Schaumschläger.

Übrigens habe ich mir mal eine Formel überlegt, mit der man den "Wert" 
von Musik bestimmen kann:

Wert = Handwerk x Originalität x Emotionalität

Geht eines davon auf Null ist's Müll. Ist keine absolute Null dabei, 
kann man - wie bei Multiplikationen üblich - mit einem Faktor die 
Schwäche eines anderen ausgleichen ... :-)

von J.-u. G. (juwe)


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Frank Esselbach schrieb:
> Wenn man den Wert von Musik beurteilen will, muss man versuchen, sich
> von geschmacklichen Vorurteilen frei zu machen.
Was ist denn bitte der "Wert von Musik"?
Wenn ich Musik beurteilen will, liegt das Gewicht meines Geschmacks bei 
100%

Frank Esselbach schrieb:
> Wert = Handwerk x Originalität x Emotionalität

Schöne Formel. Gibt es sowas auch für:
Handwerk =
Originalität =
Emotionalität =

> Geht eines davon auf Null ist's Müll. Ist keine absolute Null dabei,
> kann man - wie bei Multiplikationen üblich - mit einem Faktor die
> Schwäche eines anderen ausgleichen ... :-)

Ahh, jetzt begreife ich.
Wenn ich mein Handwerk nicht verstehe und auch keine gescheiten Ideen 
hab, kann ich mit viel Geheule oder Gegrinse trotzdem einen Treffer 
landen - und genau so ein Mist läuft heute im Radio.

von Frank E. (Firma: Q3) (qualidat)


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J.-u. G. schrieb:
> Ahh, jetzt begreife ich.
> Wenn ich mein Handwerk nicht verstehe und auch keine gescheiten Ideen
> hab, kann ich mit viel Geheule oder Gegrinse trotzdem einen Treffer

Ne, du begreifst nicht.

Man sollte nicht so intolerant und arrogant sein, Musik als "Mist" oder 
"Müll" zu bezichnen, nur weil sie nicht dem eigenen Geschmack 
entspricht. Es steht jedem frei zu sagen, "das ist nicht mein Geschmack, 
das mag ich nicht", deshalb ist es noch lange nicht wertlos.

zur Formel:

- Erstens war es nicht so toternst gemeint.
- zweitens "wenn ich mein Handwerk nicht verstehe" wäre ja eine Null und 
damit bereits im Vorfeld ausgeschlossen

Beispiel: 60er, Rainbows, "My baby baby balla balla". Es sind weder 
begnadete Musiker (zumindest gibt es im Titel nichts Virtuoses), noch 
erfolgt der Vortrag besonders emotional. Aber das Ding ist so schräg 
(originell), dass es schon wieder genial ist.

Mit etwas gutem Willen wirst du verstehen, was ich meine, auch wenn du 
den Titel evtl. ganz anders empfindest.

von J.-u. G. (juwe)


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PS:
In diesem Zusammenhang möchte ich die zwanghaft emotionslose Einleitung 
des Wikipedia-Artikels "Musik" zitieren:

"Musik ... ist eine organisierte Form von Schallereignissen. Zu ihrer 
Erzeugung wird akustisches Material – Töne und Geräusche innerhalb des 
für den Menschen hörbaren Bereichs –, das einerseits physikalischen 
Eigengesetzlichkeiten, wie zum Beispiel der Obertonreihe oder 
Zahlenverhältnissen unterliegt, andererseits durch die Art seiner 
Erzeugung mit der menschlichen Stimme, mit Musikinstrumenten, 
elektrischen Tongeneratoren oder anderen Schallquellen gewisse 
Charakteristika aufweist, vom Menschen geordnet. Aus dem Vorrat eines 
Tonsystems werden Skalen gebildet; deren Töne können in 
unterschiedlicher Lautstärke und Klangfarbe erscheinen und Melodien 
bilden. Aus der zeitlichen Folge der Töne und Geräusche von verschieden 
langer Dauer entstehen Rhythmen. Aus dem Zusammenklang mehrerer Töne von 
jeweils anderer Tonhöhe erwächst Mehrstimmigkeit, aus den Beziehungen 
der Töne untereinander entsteht Harmonik. Die begriffliche Erfassung, 
systematische Darstellung der Zusammenhänge und deren Deutung leistet 
die Musiktheorie, die ihrerseits in der Musikpädagogik gelehrt wird."

... wahrlich beeindruckend.

von Uhu U. (uhu)


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Frank Esselbach schrieb:
> Leider überwiegen heute die unfähigen Effekthascher und Schaumschläger.

Das liegt aber nicht an den Musikern, sondern an den Vermarktern. 
Deswegen ist der Aspekt zur Beurteilung der Musiker völlig ungeeignet.

von Johannes S. (demofreak)


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Christian S. schrieb:
> Steven Wilson von Porcupine Tree (und auch die retslichen Musiker)
> http://www.youtube.com/watch?v=UlstlmD6ORs

Thilo M. schrieb:
> Um es kurz zu sagen:
> die Musikindustrie hat nur an schneller Kohle Interesse, nicht an guten
> Musikern.

In ersterem Beitrag erwähnter Musiker (das ist übrigens nicht Steve 
Wilson von Procupine Tree, sondern Porcupine Tree ist ein Projekt von 
Steve Wilson, eins von vielen, der Typ ist meiner bescheidenen Ansicht 
nach einer der ganz Großen) hat genau zum Thema des zweiten Beitrags 
einen Titel:

http://www.youtube.com/watch?v=EnqnScYOODw

von Simon K. (simon) Benutzerseite


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Thilo M. schrieb:
> Daniel F. schrieb:
>> aber egal - die meisten guten musiker, die mir einfallen sind entweder
>> tot oder pensioniert. die casting-"musiker" und zwei-alben-stars von
>> heute werden - in meinen augen - nur gebraucht um schnell ein neues
>> album herauszubringen, den kerl/die kerlin wieder abzusäblen um ja nicht
>> zuviel an gagen zahlen zu müssen.
>
> Um es kurz zu sagen:
> die Musikindustrie hat nur an schneller Kohle Interesse, nicht an guten
> Musikern. Der Markt ist überschwemmt mit möchtegern-Musikern, mit
> moderner Technik sind die als Mainstream zu vermarkten (auszubeuten).

Blablabla. Guckt ihr nur Fernsehen oder was? Gerade hier im Ruhrgebiet 
gibt es viele lokale Künstler (Rock/Metal Bereich). Des weiteren gibt es 
auch Genres die sich auf "professionelle" (d.h. hochqualitative) Musik 
spezialisieren. Siehe Bereich "Post Rock".

Als Beispiel mal "Gifts from Enola" oder "Anathema".

Man muss einfach nur mal die Augen aufmachen und nicht immer die 
gleichen Sätze herunterbeten, dass alles heutzutage schlecht ist.

von S. H. (slyd)


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> Es waren mal an den Keyboards: Jon Lord, Rick Wakeman,
> Keith Emerson, Tony Banks,


Ronald Jenkees ist neu:
http://www.youtube.com/watch?v=SYrf_eHCwqY
http://www.youtube.com/watch?v=0O2aH4XLbto

;-P



> Gitarristen:

Definitiv John Butler!
http://www.youtube.com/watch?v=XeCMvApKrXc
http://www.youtube.com/watch?v=6VAkOhXIsI0 (ab 3 Min legt er richtig 
los)
http://www.youtube.com/watch?v=xmgi1f1xnNQ
(nein seine Fingernägel sind nicht echt das ist der Plektron  Ersatz ;) 
)


Oder Zack Kim mit zwei Gitarren:
http://www.youtube.com/watch?v=aZpD0btOZx8

;-P


> als Bassisten,:

Tim Commerford am Bass von (ehemals) Audioslave / RATM:
http://www.youtube.com/watch?v=NEh5yS0ZjJE



> Drummer

Felix Bohnke von Edguy:
http://www.youtube.com/watch?v=C2BgBDjElRA
http://www.youtube.com/watch?v=J6OWZtMVqB8
http://www.youtube.com/watch?v=6b2rqtLQiPQ
http://www.youtube.com/watch?v=JgxrpWJDLoI  (Imperial March ;-) )


Alle anderen von Edguy und so gut wie alle die bei "Avantasia - The 
Metal Opera" beteiligt waren sind natürlich auch recht bekannt. Gut auch 
da machen eher die Sänger von sich reden und die meisten sind auch schon 
länger dabei...


------------

Gute Musiker gibts auch heute jede Menge... die sind aber oft nicht in 
den Massenmedien vertreten und einzelne Musiker (auch in bekannten 
Bands) habens schwer einen hohen Bekanntheitsgrad zu erlangen.  Wirklich 
"neu" und aussergewöhnlich sind ja nur die wenigsten Spielweisen, viele 
Elemente kennt man schon von früher oder werden von anderen Bands 
genauso genutzt.


Ist wie in der Wissenschaft: Finde heute mal als einzelner Forscher noch 
was grunlegend bahnbrechendes was man nach Dir benennen würde... das war 
z.B. vor 200 Jahren auch noch deutlich einfacher.
Es tritt in allen Gebieten irgendwann eine gewisse Sättigung ein.

von Thilo M. (Gast)


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Simon K. schrieb:
> Man muss einfach nur mal die Augen aufmachen und nicht immer die
> gleichen Sätze herunterbeten, dass alles heutzutage schlecht ist.

Meine Aussage basiert hauptsächlich darauf, dass ich während der Arbeit 
(9h täglich) Radio höre. Es gibt eine Handvoll empfangbare Sender.
Einige davon haben ihr Repertoire um 08:00 Uhr morgens schon durch, der 
Rest des Tages wird wiederholt. Und zwar immer die Künstler, für die sie 
auch Konzerte veranstalten und mit deren Management zusammenarbeiten. - 
Ein Schuft, wer böses dabei denkt - So wird Meinungsmache in Sachen 
Musikgeschmack betrieben, um die Scheiben der Künstler im großen Stil 
abzusetzen.

Ich habe selbst sehr lange Zeit Musik gemacht und kenne aus dieser Zeit 
viele, z.T. studierte, Musiker, war auch in der Jury bei Castings 
(DRMV), in der auch "Talentsucher" von Plattenfirmen saßen. Mein 
Musikgeschmack ist kaum begerenzt, nur die von Rechnern generierte 
Musik, sowie die "Bohlen"-Hits entbehren meiner Meinung nach jeder 
künstlerischen Begabung. Musik ist reine Mathematik, wenn man dazu noch 
Marktforschung und Manipulation in den Köpfen betreibt, dann verkauft 
sich dieses "Produkt" auch und läuft tagein, tagaus die Radiosender 
'rauf und 'runter.

Es gibt aber auch durchaus Sender, die eine sehr große Vielfalt bringen, 
und qualitativ hochwertig.

Mainstream von RTL und Konsorten ist etwas für abgestumpfte Konsumenten 
(MP3-Player-im Bus-Hörer), denen es hautsächlich auf den Beat und 
nachsummbare Hooklines geht. ;-)

- meine Meinung -

von Michael S. (technicans)


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Zumindest hat jetzt die Musikwelt erst mal wieder einen Star weniger.
Ami Winehouse ist tot - zu Tode gesoffen.
Irgendwie war das zu erwarten.

von Simon K. (simon) Benutzerseite


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Michael S. schrieb:
> Zumindest hat jetzt die Musikwelt erst mal wieder einen Star weniger.
> Ami Winehouse ist tot - zu Tode gesoffen.

Ja, ganz großer Star. Ganz ganz groß. Ohje ;-)

von Wilhelm F. (Gast)


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Michael S. schrieb:

> Ami Winehouse ist tot - zu Tode gesoffen.

Na ja, vom Alkohol alleine stirbt man soooo schnell auch wiederum nicht. 
Schau dir Harald Juhnke an: Er überlebte altersmäßig viele, die einen 
kerngesunden Lebensstil hatten. Bei einigen Herrschaften aus dem "Klub 
27" war durchaus noch was anderes im Spiel.

von Matthias N. (vbchaos)


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Gute Musiker:
http://www.youtube.com/watch?v=STMsuz24-ds&feature=related
Die jungs sind einfach wahnsinnig gut! Meiner Meinung nach das so 
ziemlich Beste Musikprojekt das derzeit auf Youtube zu finden ist. 
Einfach mal Liquid Tension Experiment durchschauen...
Ansonsten ist hier vieles genannt worden. Josh Homme fand ich persönlich 
bei Kyuss wesentlich besser (ich mag Kyuss auch viel lieber, hoffentlich 
geht Josh eines Tages wieder zurück).
Es gibt tausende, wahrscheinlich millionen gute Musiker - Aber wie 
sollen sie von sich reden machen, es gibt einfach zu viele als das einer 
da so rausstechen könnte wie ein Santana früher. Und in den meisten 
Fällen ist das auch gut so - schaut man sich die Arroganz an die ein 
Richie Blackmore zB entwickelt hat.
Was glaub ich noch nicht genannt wurde: Mark King (Bassist von Level42) 
- Beneidenswertes slapping! Deren neuer Drummer ist auch Wahnsinn!

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