Forum: Offtopic Nasse Elektronik Retten


von Acker (Gast)


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Hi Leute hier habe ich ein kleines Tutorial wie ihr nasse geräte retten 
könnt hab das schon lange online aber dachte mir ich geb das hier auch 
mal bekannt ^^



http://www.youtube.com/watch?v=h5SdknF96A4

von Chris (Gast)


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Orthographie: 6! Setzen!

Zum Inhalt:
Besser nach Entnahme des Akkus nochmal in destilliertem Wasser baden. 
Anschließend keinen vergällten Alkohol wie Spiritus verwenden. Der kann 
hochohmige Rückstände auf der Leiterplatte hinterlassen. Wer nicht 
gerade zu viel Geld für unvergälltes Ethanol zur Verfügung hat sollte 
lieber Isopropanol nehmen.

von U.S. Schmitt (Gast)


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Inwiefern bringt das Video eigentlich einen Vorteil zu einem einfachen 
Text.
Es hat auf jeden Fall den Nachteil, daß man nicht einfach ein paar Sätze 
weiter hinten noch mal nachlesen kann.
Chris hat recht, ich bin weis Gott kein Rechtschreibheld, aber da sind 
einige Fehler zu viel.

Zum Inhalt:
"Keine Sorge..." Solang der Akku nicht draußen ist muss man sich sehr 
wohl Sorgen machen.
Einfach trocknen ist sehr suboptimal, je nachdem wie viele Salze (Kalk, 
Schmutz) im Wasser waren.
Auf jeden Fall spülen mit dest. Wasser. Spiritus ist auch nur sehr 
bedingt zu empfehlen, da können vom Vergällungsmittel Rückstände 
bleiben. Besser Iso-Propanol oder reiner Alkohol aus der Apotheke oder 
dem (Chemie)-Fachhandel.

von Lehrmann M. (ubimbo)


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Ist schon irgendwie peinlich, wenn in sowas auch noch Rechtschreibfehler 
drin sind. Das würde ich mal schnell ändern...

von spess53 (Gast)


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Hi

>Ist schon irgendwie peinlich, wenn in sowas auch noch Rechtschreibfehler
>drin sind. Das würde ich mal schnell ändern...

Das ist doch das einzig Interessante an dem Video. Der Rest ist einfach 
nur banal.

MfG Spess

von Sni T. (sniti)


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Soll das ernst gemeint sein oder ein Joke? Da ist ja mindestens in jedem 
zweiten Wort ein Fehler. Falls es tatsächlich ernst gemeint ist; den 
Text kurz in ein Schreibprogramm deiner Wahl kopieren und die 
Rechtschreibfehler ausbessern sollte doch nicht zu viel verlangt sein?

von Oliver S. (phetty)


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Akku raus, dann Staubsauger! Damit soviel Flüssigkeit raussaugen wie 
möglich. Handy zum Beispiel einfach vorn ins Rohr verkanten und ruhig 
mal 10 Minuten laufen lassen. Gern auch länger. Danach umdrehen und am 
anderen Ende saugen.
Niemals fönen!

von Sven P. (Gast)


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Ich weiß nicht, Bremsenreiniger und dosierte Druckluft?

von Ben _. (burning_silicon)


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Auf keinen Fall Bremsenreiniger! Das hat ein Kumpel probiert als er 
seinen Hifi-Verstärker reinigen wollte. Beim nächsten Einschalten ist 
dieser dann nicht gerade klanglos in Schall und Rauch aufgegangen...

von Sven P. (Gast)


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Wie denn das? Der verfliegt doch rückstandsfrei.

Oder greift der so schnell schon die Bauteile an?

von Paul B. (paul_baumann)


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>Beim nächsten Einschalten ist
>dieser dann nicht gerade klanglos in Schall und Rauch aufgegangen...

Man sollte zum Ausprobieren nicht "Smoke on the Water" spielen lassen.

;-)
MfG Paul

von Ben _. (burning_silicon)


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lol

Ich glaub dazu kam er gar nicht. Weiß auch nicht genau was er verkehrt 
gemacht hat. Er hat nur gesagt er hat's gereinigt, einen Tag 
stehengelassen, zusammengebaut und dann hat's direkt beim Einschalten 
schon geknallt und richtig nach Ampere geduftet. Die Endstufenplatine 
sah auch dementsprechend aus. Schön sauber war sie ja (abgesehen vom 
Ruß) aber dermaßen zerbraten, daß ich sie nicht ohne Schaltplan und viel 
Langeweile reparieren wollte.

Ich rate seit dem dringend von der Verwendung von Bremsenreiniger zur 
Reinigung von Elektrogeräten ab.

Am besten finde ich Druckluft. Kostet wenig und 10 bar machen das schon. 
Damit bläst man wenn man nicht aufpasst SMD-Bauteile von der Platine und 
Lüfter zersplittern nachdem sie ungeahnte Drehzahlen erreicht haben. Für 
den normalen Staub z.B. in PCs reicht das locker, Mainboards sehen 
danach aus wie neu. Abwaschen würd ich nur machen wenn klebriges Zeug 
draufgekommen ist oder wenns stinkt wie im Krematorium am Ofen 2. Ey Du 
da am PC - KIPPE AUS!!

von Lukas K. (carrotindustries)


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Ben _ schrieb:
> und
> Lüfter zersplittern nachdem sie ungeahnte Drehzahlen erreicht haben

Problematisch wird's auch wenn der Motor im Lüfter zum Generator wird 
und ungeahnt hohe Spannungen erzeugt, was dem Umfeld nicht unbedingt gut 
tun muss.

von Wilhelm F. (Gast)


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Luk4s K. schrieb:

> Problematisch wird's auch wenn der Motor im Lüfter zum Generator wird
> und ungeahnt hohe Spannungen erzeugt, was dem Umfeld nicht unbedingt gut
> tun muss.

So einen unbeabsichtigten Drehzahl-Rekord hatte ich mal mit der 
Staubsaugerdüse am CPU-Lüfter. Schneller als ich reagieren konnte, hörte 
ich ein Geräusch wie von einem Turbolader. Es passierte aber weiter 
nichts: Der Lüfter war sowieso im Eimer, und sollte gerade gewechselt 
werden.

Aber klar, daß da bei Überdrehzahlen was abreißen kann: Die Fliehkräfte 
in den Lüfterblättern sind immerhin quadratisch zur Drehzahl.

von Ben _. (burning_silicon)


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Hm ich sehe zwar die Gefahr mit der Induktionsspannung, kann sie aber 
nicht bestätigen. Ich hab etliche PC-Lüfter aus dem Schrott mit 10 bar 
gequält um ihnen den Rest zu geben, aber mir ist kein einziger wegen 
einer Überspannung abgeraucht. Gibt sogar recht viele bei denen nicht 
mal die Blätter abfliegen.

von J.-u. G. (juwe)


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Ben _ schrieb:
> Hm ich sehe zwar die Gefahr mit der Induktionsspannung, kann sie aber
> nicht bestätigen. Ich hab etliche PC-Lüfter aus dem Schrott mit 10 bar
> gequält um ihnen den Rest zu geben, aber mir ist kein einziger wegen
> einer Überspannung abgeraucht.

Ich glaube Luk4s K. meint mit dem gefährdeten Umfeld nicht den Lüfter 
selbst bzw. dessen Motor sondern, die Ansteuerungselektronik auf dem 
Mainboard, falls diese nicht gegen die Spannungsspitzen des 
"Lüftergenerators" geschützt ist.

von Lukas K. (carrotindustries)


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J.-u. G. schrieb:
> Ben _ schrieb:
>> Hm ich sehe zwar die Gefahr mit der Induktionsspannung, kann sie aber
>> nicht bestätigen. Ich hab etliche PC-Lüfter aus dem Schrott mit 10 bar
>> gequält um ihnen den Rest zu geben, aber mir ist kein einziger wegen
>> einer Überspannung abgeraucht.
>
> Ich glaube Luk4s K. meint mit dem gefährdeten Umfeld nicht den Lüfter
> selbst bzw. dessen Motor sondern, die Ansteuerungselektronik auf dem
> Mainboard, falls diese nicht gegen die Spannungsspitzen des
> "Lüftergenerators" geschützt ist.

So ist es.
Ich habe gerade mal einen generischen 12cm-Lüfter mit einem Gebläse 
ähnlich http://www.amazon.de/dp/B001V8RZSU auf Touren gebracht, 
allerdings war keine nennenswerte Spannung messbar. Anscheinend scheinen 
die Hersteller vorgesorgt zu haben.
Womöglich nur eine Urban Legend oder das Gebläse reicht nicht, obwohl es 
einen Höllenlärm macht.

von Der M. (mhh)


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Luk4s K. schrieb:
> Womöglich nur eine Urban Legend oder das Gebläse reicht nicht, obwohl es
> einen Höllenlärm macht.

Jein.
Wenn der Lüfter falsch gepolt andersrum läuft (also ohne Verpolschutz 
ist), besteht diese Gefahr. Bei neueren Lüftern mit Verpolschutz 
weniger. Deshalb lieber auf Nummer sicher gehen und den Generatorbetrieb 
vermeiden (wenn der Lüfter am Mainboard angeschlossen ist).

von Ben _. (burning_silicon)


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Mein PC-Spezi bläst seine Lüfter seit Jahr und Tag in aufgestecktem 
Zustand aus. Dabei ist noch nie 'nen Board gestorben... also wird er's 
auch in 100 Jahre noch so machen wenn's dann noch Lüfter im PC gibt.

von Wilhelm F. (Gast)


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Ben _ schrieb:

> also wird er's
> auch in 100 Jahre noch so machen wenn's dann noch Lüfter im PC gibt.

Dem, der lärmende Motoren in Computern erfunden hat: Der Kandidat hat 
eine Rakete verdient! ==> Auf den Mond mit ihm!

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