wobei dem Arbeitnehmer die Frist ja im Prinzip (leider) egal sein kann:
Auch wenn es jetzt drei Monate sind, kann ihn ja niemand zwingen, in der
Zeit arbeiten zu gehen. Entweder er lässt sich krankschreiben (zB wegen
angeblichem Mobbing) und wird für seinen Vertragsbruch sogar noch
bezahlt oder er geht einfach so nicht mehr zur Arbeit. Was will der AG
denn dagegen machen? Ihn fristlos kündigen? Dann hat der AN ja sein Ziel
erreicht. Ein schlechtes Zeugnis ausstellen? Darf der AG nicht, könnte
dem AN ja schaden. Keinen Lohn mehr zahlen? Ja klar, aber wenn der AN eh
schon was neues hat, juckt es ihn nicht. Der AG könnte dann nur
Schadensersatz fordern, aber einen Schaden nachzuweisen ist ja praktisch
unmöglich...