Open Drain Taster wie anschließen?

Gast #2280877
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Hallo,

ich soll folgenden Taster verbaun:
http://www.edisen.de/level9_cms/download_user/1014_Datenblatt%20MT0.1.pdf

Als Ausgabetyp steht da P(/N)-MOS Open Drain. Ich habe keine Ahnung was 
mir das sagen soll. Auch die Angaben in der Tabelle auf Seite 1 verstehe 
ich nicht wirklich.
1
N- MOS- open- drain (45V/0,5A) nach –UB 
2
P- MOS- open- drain (9V/20mA/interne Überstromabschaltung) von +UB

Der Taster soll an einen Jennic JN5148 angeschlossen werden, bzw. an der 
entsprechende fertige Wireless Modul.
http://www.jennic.com/products/wireless_microcontrollers/jn5148

Die Frage ist nun ob ich das so einfach anschließen kann und welche 
Version des Tasters ich verwenden sollte.

Der Mikrocontroller wird mit 3,3V betrieben, kann aber mit 
Eingangsspannungen von Vcc + 2V umgehen. Daher könnte man den Taster 
schonmal mit 5V betreiben. Jetzt ist die Frage, ob ich einfach ein Pin 
als Input (ohne internen Pullup) definieren kann und dort den Ausgang 
des Tasters dran.


Kleine zweite Frage:
Verstehe ich den Absatz auf Seite 2 des Datenblatts des Tasters richtig, 
dass dieser nicht mehr entprellt werden muss? Da steht etwas davon, dass 
eine Auswertezeit von 50-100ms gestartet wird, wenn der Schwellwert zur 
Erzeugung der Ausgabe überschritten wird.


~Tobi
#2280891
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Tobi schrieb:
> Hallo,
>
> ich soll folgenden Taster verbaun:
> http://www.edisen.de/level9_cms/download_user/1014_Datenblatt%20MT0.1.pdf
>
> Als Ausgabetyp steht da P(/N)-MOS Open Drain.

Vereinfacht gesagt: dass dir der Taster nicht 0 und (zb)5V liefert, 
sondern dass er bei Betätigung seine Ausgangsleitung auf 0V 
durchschaltet. Ist der Taster nicht Betätigt, dann hängt der Ausgang in 
der Luft.

Du nimmst daher zb einen Pullup Widerstand und ziehst die Leitung auf 
+5V. Wird der Taster betätigt, dann schaltet er seinen Ausgang auf 0V 
durch und zieht so die Leitung nach 0V.
Gast #2280908
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Karl Heinz Buchegger schrieb:
> Vereinfacht gesagt: dass dir der Taster nicht 0 und (zb)5V liefert,
Stimmt.

Karl Heinz Buchegger schrieb:
> sondern dass er bei Betätigung seine Ausgangsleitung auf 0V
> durchschaltet.
Das häng aber vom Typ ab, bei der N-MOS Version hast Du Recht. Bei der 
P-MOS Version wird die Ausgangsleitung auf +UB geschaltet.

Karl Heinz Buchegger schrieb:
> Ist der Taster nicht Betätigt, dann hängt der Ausgang in
> der Luft.
Das stimmt wieder für beide Versionen.

@Tobi:
Nimm die N-MOS Version und schließ das Teil an einen Input MIT Pullup 
an.
Gast #2280915
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Karl Heinz Buchegger schrieb:
> Du nimmst daher zb einen Pullup Widerstand und ziehst die Leitung auf
> +5V. Wird der Taster betätigt, dann schaltet er seinen Ausgang auf 0V
> durch und zieht so die Leitung nach 0V.

Danke für die Antwort.

Also ich kann dann einfach den µC-Pin als Input definieren und die 
internen Pull-Ups verwenden um die Leitung auf 3,3V zu ziehen. An diese 
Leitung packe ich dann den Ausgang des Tasters in der N-MOS Variante. 
Wenn nun der Taster für 50-100ms betätigt wird, dann wird die Leitung 
auf 0V gezogen (ohne zu prellen).

Bitte um Korrektur, falls ich's immernoch falsch mache.
Gast #2280945
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Du soltest aber auch noch aufpassen, welche von den drei N-MOS Versionen 
Du haben willst / hast. Die gibts als MF (Monoflop), NR (nicht rastend) 
und R (rastend). Je nach Version verhält sich das Ausgangssignal 
unterschiedlich.
Gast #2281011
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Ich denke die nicht rastende Variante sollte es tun. Einfach per 
Interrupt auf die fallende Flanke reagieren.

Der Anwender soll über die Tasten nur etwas bestätigen, also quasi nur 
"weiter" clicken oder sagen "Fehler".

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