Forum: Offtopic Körperfettwaagen


von Ingo L. (grobian)


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Kann mir mal einer beschreiben wie die Dinger funktionieren ?  Ich stehe 
doch bloß mit den Füßen drauf. Woher kann das Ding wissen, wieviel Fett 
ich im Körper habe ?

P.S bin nicht Fett ...ja

Gruß aus Berlin Ingo

von John D. (Gast)


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http://de.wikipedia.org/wiki/K%C3%B6rperfettwaage

Auch den ersten Abschnitt beachten.

von Bernd G. (Gast)


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Über die Fußsohlen wird ein Wechselstrom eingespeist und die Impedanz 
gemessen. Anhand von Real- und Imaginärteil wird dann aus einer 
empirisch ermittelten Tabelle der Fettanteil abgelesen.
Das eigentliche medizinische Modell geht hierbei von der Serienschaltung 
verschieden dicker walzenförmiger Körper aus (Arm, Rumpf, Bein).
Die Bein-zu-Bein-Messung dürfte für den Arsch sein, da der interessante 
Rumpfanteil gar nicht gemessen wird.
Die medzinisch halbwegs verwertbare Messung geht von einer Durchströmung 
über die parallelgeschalteten Arme (Elektroden an den Fingerspitzen re 
und li) über den Rumpf zu den parallelgeschalteten Fußspitzen aus.

Vor ca. 15 Jahren haben mir dazu medizinische Untersuchungen vorgelegen.
Fazit im großen und ganzen: Messfehler um die 50% herum.
Eine optische Inspektion des Wanstes wird sicherlich einen geringeren 
Messfehler bringen.

von Rufus Τ. F. (rufus) Benutzerseite


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Diese Fettwaagen sind die primitivste Form der Körperimpedanzanalyse, 
weil sie an sehr ungeeigneten Stellen messen (Fußsohlen mit Hornhaut und 
je nach Schweißgehalt stark abweichender Leitfähigkeit).

Sich ernstnehmende Körperimpedanzanalysegeräte werden i.d.R. über 
Elektroden an Hand- und Fußgelenken angeschlossen und erreichen so 
deutlich größere Messgenauigkeit.

Eingesetzt werden diese Geräte beispielsweise bei der Dialyse, weil 
darüber einige für die Optimierung der Dialyse wichtige Parameter 
bestimmbar sind (die sonst durch Laboranalysen von Blutproben gewonnen 
werden), oder bei der kontrollierten Ernährung Schwerstkranker.

Mit Hilfe komplexer Formeln lässt sich aus den ermittelten Werten 
(Komplexer und ohmscher Widerstand bei unterschiedlichen Messfrequenzen) 
unter anderem der Fett- und Wassergehalt des Körpers bestimmen.

http://de.wikipedia.org/wiki/Bioelektrische_Impedanzanalyse

von Paul B. (paul_baumann)


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Bernd schrob:
>Eine optische Inspektion des Wanstes wird sicherlich einen geringeren
>Messfehler bringen.

Das hast Du schön gesagt! :-)))

MfG Paul

von Jeffrey L. (the_dude)


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:-)))

Nur wird Dir das Deine Frau nicht glauben, bzw. kannst Du Dich das 
trauen die optische Inspektion an Deiner Frau vor zu nehmen? - Eine 
Körperfettwaage ist da doch sicherlich die bessere Lösung!

von Rufus Τ. F. (rufus) Benutzerseite


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Bernd G. schrieb:
> Eine optische Inspektion des Wanstes wird sicherlich einen geringeren
> Messfehler bringen.

Wenn es um die Größenbestimmung geht, möglicherweise, nicht aber, wenn 
es um die Bestimmung des Fett- und Wassergehaltes geht.

von Uhu U. (uhu)


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Jeffrey Lebowski schrieb:
> vor zu nehmen

Warum nicht so: v or z uneh men? Weil man das nicht so verquer 
ausspricht?

von Thilo M. (Gast)


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Jeffrey Lebowski schrieb:
> Nur wird Dir das Deine Frau nicht glauben, bzw. kannst Du Dich das
>
> trauen die optische Inspektion an Deiner Frau vor zu nehmen? - Eine
>
> Körperfettwaage ist da doch sicherlich die bessere Lösung!

:-)
Er sprach ja auch vom Messfehler, nicht von Sicherheit oder Gesundheit.

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