LiFePo4 Akku laden

Gast #2283966
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Hallo,

ich stehe vor folgender Aufgabe:

http://shop.strato.de/epages/61333079.sf/de_DE/?ObjectPath=/Shops/61333079/Products/%22A123-AMP20%20Prismatic%20Pouch%22

Dieser Akku soll zum einen parallel verschaltet werden um eine 
Gesamkapazität von 60Ah (3x parallel) zu erreichen bei einer Spannung 
von 3,3V.
Die Schaltung die versorgt werden soll benötigt ca. 5A.

Gedacht ist die genannten Akkus zum einen zu laden und gleichzeitig 
natürlich die nachfolgende Schaltung zu versorgen!

Gibt es so "große" Laderegler überhaupt die einigermaßen hohe Ströme 
liefern damit das ganze laden nicht Tage dauert?
Gast #2284427
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Hi Chris, die gibt es sicher, nur weiß ich jetzt nicht genau, ob dein 
Akku ganz spezielle Ladekennlinien hat oder nicht.
Also entweder googeln oder selber was basteln, wenn du dem mächtig bist 
;-)
Micha.
Gast #2284455
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steffen schrieb:
> besorg dir erstmal das Datenblatt zu dem Akku, dann kannste
> weiterschauen. Die Ladeschlussspannugn wird nicht 3,3V sein und da ist
> dann auch eine Ladekennline ( geschätzt CC-CV ) aufgezeigt

Bei LiFePo4 Zellen, wie die von A123, das sind IMHO die Erfinder dieser 
Technik, ist die Ladeschlußspannung 3,65V. Eine Kennlinie braucht man 
nicht, die sagt nur, wie sich der Akku verhält. Also 3,65 V anlegen und 
den Strom passend zu Zelle begrenzen. Wenn man jetzt den Strom über 
der Zeit aufzeichnet, hat man die Kennlinie und einen geladenen Akku.

Aber bei diesen Zellen vorsicht bei Tiefentladung. Das macht sie 
garantiert zum Briefbeschwerer.

MfG Klaus
Gast #2284562
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>nicht unter 2,0V entladen, am besten
>den Steller/Regler auf *2,5V* Entlade-
>schlussspannung einstellen
>ausreichend Restkapazität zum Landen!

Na also, geht doch.
Man soll bei 2,5V mit dem Fliegen aufhören, nicht mit dem Entladen.

Gruß Gerd
Gast #2284567
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Abgesehen von der Ladeschluss- bzw. Entladeschlussspannung, geht es mir 
hauptsächlich um die hohen Ströme die ich benötige.
Angenommen ich will jeden Akku mit 10A laden (soll ja zeitlich ein wenig 
vorrankommen) dann bräucht ich schon 30A bei 3,65V, das sind immerhin 
doch 109,5W.
Gibts da schon vergleichbare Aufbauten von Ladereglern?
Gast #2284966
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Eigentlich brauchst du keinen richtigen Laderegler. Schaltregler mit 
Strombegrenzung (ist bei vielen in Form eines Überlastschutzes - dadurch 
werden die Pulse einfach abgeschaltet sobald der Maximalstrom erreicht 
ist), Spannung auf 3,65V einstellen und fertig. Die LiFePo4 Zellen 
verkraften sehr gut Überspannung beim Laden - wenn dein Lader auf 3,7V 
steht verlierst du nicht übermäßig viel Lebensdauer, daher sind hier 
keine Hochpräzisionsregelungen erfordert. Der Ladestrom kann quasi 
beliebig hoch sein, da du hier so große Kapazitäten hast, wirst du das 
kaum überschreiten können.

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