Forum: Platinen platinenbelichter.de


Announcement: there is an English version of this forum on EmbDev.net. Posts you create there will be displayed on Mikrocontroller.net and EmbDev.net.
von christoph (Gast)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hallo,

der letzte Thread zu platinenbelichter.de ist alt, deswegen ein neuer.

Wollte mal fragen, wie ihr mit der Qualität zufrieden seit. Der Preis 
scheint ja recht günstig zu sein (ich brauche fast keine Bohrungen da 
SMD)...

Hab mal paar Hersteller von der Platinenhersteller-Liste durchgemacht, 
leider ist Bilex grade in der Sommerpause, die wären sonst rel. günstig.

Grüße
   Christoph

von Leo (Gast)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Moin,

fürs Hobby ist das durchaus gut. Ich habe schon einige Platinen dort 
machen lassen, hier mal eine kleine Liste:

+ Auflösung der Leiterbahnen sehr gut, z.B. FT232RL auch auf 70µ Kupfer 
kein Problem
+ Leiterbahnen sind maßhaltig genug, auch größere TQFP passen auf ihre 
Lötaugen
+ Oberfläche gut lötbar

- Zweiseitige Platinen manchmal nicht komplett Deckungsgleich, hatte 
schonmal ca. 1/10mm Versatz
- Bohrungen manchmal nicht genau zentriert, einmal wurden die Pads für 
eine USB-Buchse mit 3mm gebohrt und waren danach weg
- Lötstoplack hält (auf verzinnten Platinen) nicht 100%ig, manche 
Stellen lösen sich beim Löten

Wenn du hauptsächlich SMD einsetzt solltest du eigentlich keine Probleme 
bekommen. Bedrahtet ist wegen den Bohrungen manchmal etwas fummelig zu 
löten.

Durchkontaktiert sind die Platinen natürlich auch nicht. Habe auch 
irgendwo noch Bilder.

von Leo-andres H. (leoloewe)


Angehängte Dateien:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
>Habe auch irgendwo noch Bilder.

Bilder habe ich angehängt, die waren auf einem anderen PC.

Das Layout ist sicher nicht das beste, aber es tut was es soll :)

von christoph (Gast)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hi Leo

das mit den fehlenden Durchkontaktierungen ist kein Problem. Ich wollte 
nur ein einseitiges Layout haben ...

Und danke für die Scans, jetzt kann ich mir ein Bild machen :)

Aber es gab keine Kurzschlüsse?

Der FT232RL ist natürlich mit seinen 0.65mm Raster schon recht krass.

Grüße
   Christoph

von Leo-andres H. (leoloewe)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
>Aber es gab keine Kurzschlüsse?

Nein, sowas hatte ich bis jetzt noch nicht.

Nach dem Löten gehe ich immer mit einem Haken zwischen den 
Bauteil-Beinen lang. Dabei kommen Reste vom Zinn, Flussmittel etc. 
gleich vom IC weg und man merkt gut, wenn irgendwo eine Brücke ist.

Es kann sein das ich damit kleinere Brücken etc. wegkratze, aber richtig 
groß sichtbar nicht geätzte Stellen hatte ich noch nie.

Manchmal hängt noch ein Span vom Bohren irgendwo fest, das sieht man 
aber beim Bestücken.

Das Bild mit dem FT232RL ist übrigens von einer Platine mit 70µ Kupfer.
Dafür sehen die Konturen immernoch super aus finde ich.

von Bastler (Gast)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Die Preise dieser Firma sind ja wirklich günstig.
Vielleicht lasse ich mir da auch Platinen machen.

von Kay (Gast)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
hallo,
ich hab auch schon zig Platinen dort machen lassen,
alles top auch doppelseitig war kein versatz bei eim bohren

von Osche R. (ompf)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
christoph schrieb:

> Wollte mal fragen, wie ihr mit der Qualität zufrieden seit.

An sich macht er das gleiche wie Du zuhause, halt selberätzen. Nur dass 
er seine Küche einsaut und nicht Deine.

Die Qualität ist wie bei einem (geübten) Selberätzer. Die Bohrungen 
sitzen nicht immer 100%ig, manchmal fehlt auch eine, aber das 
Preis/Leistungsverhältnis ist in Ordnung.

Ich lasse da einseitige Sachen machen, und doppelseitig mit 
durchgehender Massefläche. Doppelseitig durchkontaktiert geht zu Olimex 
oder zu Jakob Kleinen.


Garantiert wird nur bis zu Leiterbahnstärken von 0,2mm. Ich habe mal ein 
Layout mit 6mil (0,15mm) machen lassen (mit R8C/34), das war aber auch 
noch absolut in Ordnung.

von W. G. (noips)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
> An sich macht er das gleiche

Er oder sie? Unter Firmeninhaber steht: Elisabeth Rath

von Christian B. (casandro) Flattr this


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Was zu beachten ist, dass die nur Bohrungen aber anscheinend keine 
Fräsungen machen.

von Michael S. (technicans)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Machen die eigentlich wieder Siebdruck?
Der letzte der das bei denen gemacht hat, hatte ja einen Schwächeanfall.

von Klaus H. (Firma: HELMGENS Engineering LLC) (klaus_ethiopia)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hallo,

habe mir nie die Preise fuer Protos angeschaut, aber ich muss schon 
sagen, dass die ziemlich hoch sind....

Ich habe mir vor Jahren eine PCB-Strasse gekauft und muss sagen, dass 
das wohl die richtige Entscheidung war. Habe zwar 1995,- USD bezahlt, 
aber dafuer macht das Ding Laserbelichtung, Entwicklung, Aetzen, 
Spuelen, Restlack entfernen alles ohne eingreifen zu muessen. Und das 
bis zu 230x300mm. Das einzige Problem war, dass ich ein Wandler von 230 
auf 110 VAC brauchte.

Bin jetzt mit dem Fraeser von Elektor am probieren. Ein Freund hat mir 
diesen im Moment zur Verfuegung gestellt, und ich bin fast soweit, mir 
einen zu kaufen....

Was ich eigentlich damit sagen will ist, dass die PCB Futzies uns 
augenscheinlich ueber den Tisch ziehen!

Mit 250gr. NaPS und ca. 20gr. NaOH schaffe ich locker 60 Platinen a 
160x100 bei 60% Kupferverbleib. Als Material nehme ich natuerlich nur 
Bungard, nachdem ich mit den NoName-Kram schlaflose Naechte hatte.

Siebdruck - Nagut, das habe ich auf meinen PCBs nicht....
Aber evtl. bald den Fraeser von Elektor und dann halt auch automatische 
Bohrungen....wuerde meinem Ruecken gut tun ;-)

Soweit mal meine persoenliche Meinung....


LG aus Addis

Klaus

von Chris D. (myfairtux) (Moderator) Benutzerseite


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hallo Klaus,

Klaus Helmgens schrieb:
> Ich habe mir vor Jahren eine PCB-Strasse gekauft und muss sagen, dass
> das wohl die richtige Entscheidung war. Habe zwar 1995,- USD bezahlt,
> aber dafuer macht das Ding Laserbelichtung, Entwicklung, Aetzen,
> Spuelen, Restlack entfernen alles ohne eingreifen zu muessen. Und das
> bis zu 230x300mm. Das einzige Problem war, dass ich ein Wandler von 230
> auf 110 VAC brauchte.

Es wäre schön, wenn Du zu der Straße weitere Infos/Fotos etc. hättest - 
das interessiert vermutlich nicht nur mich.

Ich wusste gar nicht, dass es so günstig kleine Straßen gibt :-)

Chris D.

von Michael S. (technicans)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Klaus Helmgens schrieb:
> Was ich eigentlich damit sagen will ist, dass die PCB Futzies uns
> augenscheinlich ueber den Tisch ziehen!
Sind deine Boards durchkontaktiert?
Hast du Mitarbeiter die die Straße bedienen?
Führst du hohe Abwasserabgaben ab?
Ich denke mal das alle Antworten - Nein - lauten und damit
ist das Urteil das du da fällst wohl nicht gerechtfertigt.

Chris D. schrieb:
> Es wäre schön, wenn Du zu der Straße weitere Infos/Fotos etc. hättest -
> das interessiert vermutlich nicht nur mich.

vermutlich wohl gebraucht?
So was interessiert doch immer.
Ich hab mal in einem früheren Betrieb eine gekauft gehabt, die hat etwa
40k gekostet und das war NUR Entwicklen - Trocknen - Ätzen 
(m.Replenisher)
im Horizontalverfahren, mehr nicht. Man konnte aber mit arbeiten.

Klaus Helmgens schrieb:
> Siebdruck - Nagut, das habe ich auf meinen PCBs nicht....
Kann man auch im Laminierverfahren machen.
> Aber evtl. bald den Fraeser von Elektor und dann halt auch automatische
> Bohrungen....
Würde ich nicht nehmen, weil das Befestigen der Leiterplatte
unbefriedigend ist.

von Klaus H. (Firma: HELMGENS Engineering LLC) (klaus_ethiopia)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Geraet ist/war neu, Durchkontaktiert - Nein, Abwasser...wenn man nicht
weiss wie man die Bruehe neutralisiert und die Schwebstoffe zu entsorgen
hat, dann sollte man es eh seien lassen ;-)
Die Aetzstrasse habe ich auf einer Elektronikmesse in San Francisco
gekauft.
Hersteller ist/war UECO, ist etwa 8 Jahre her.
Das Ding hat bereits mehrere Kleinserien ueberlebt und laeuft immernoch
einwandfrei. Auf dem Betriebsstundenzaehler fuer die Heizung sind bisher
8402h aufgelaufen. Lebensdauer lt. Hersteller 5000h laeuft aber
immernoch - Gott sei Dank.

Duckkontaktierungen mache ich per Nieten mit dem Bungard-Set.

Mitarbeiter brauche ich nicht, da ich bis zu 25 Platinen in den Feeder
packen kann (muss allerdings die Schutzfolie vorher entfernen), der
Belichter zieht die dann selbststaendig ein und belichtet via Laser,
danach wird die Platine in den Entwicklerbereich transportiert und via
Spruehentwicklung entwickelt, dann gespuelt und dann in den Bereich fuer
die Spruehaetzung verbracht, dort geaetzt und dann wieder zurueck zum
Spuelen, dann zurueck in den Entwicklerbereich, wo nun aus einem anderen
Tank eine hoeher konzentrierte NaOH Loesung den Restlack entfernt, dann
wieder spuelen - fertig ausgabe erfolgt unten rechts...
Safe, sauber, sehr genau durch Laserbelichtung. einzig die
Entwicklungszeit und die Aetzzeit muss man gekonnt einstellen...
Aller 15 Platinen verlaengere ich die Zeiten um 5sek. bzw. 3min.....

Also sind die PCB-Futzi doch zu teuer.....

Werde morgen mal ein paar Fotos (auch vom Innenleben) machen und posten.
Das geraet ist ca. 150cm lang, 90cm hoch, und 45cm tief.....und Sau
schwer....
Tank NaOH Entw. 1l, NaOH Lack Entf. 1l, NaPS 1l


LG

Klaus

von Simon B. (nomis)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Klaus Helmgens schrieb:
> Safe, sauber, sehr genau durch Laserbelichtung.

Nur um das zu klären: Stoplack hast Du dann aber noch nicht, oder?

Viele Grüße,
        Simon

von Klaus H. (Firma: HELMGENS Engineering LLC) (klaus_ethiopia)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Stoplack leider nicht, da die Kiste aber supergenau Belichtet und auch 
Aetzt, hatte ich bisher kaum Probleme mit SMDs. Sowiet ich mich 
erinnere, hatte ich nur vor kurzen ein Problem mit den ATXMEGA A1ern - 
aber das war, weil ich keine passende Schablone fuer den 
Lotpastendrucker habe....


Und bderucken...naja fuer mich nicht wirklich wichtig, da ich eh nicht 
will, dass andere durchblicken, wenn die die Geraete 
aufschrauben...Teilweise schleife ich sogar die Beschriftungen von den 
Bauteilen ab.....Besonders bei Projekten wo Chinesen involviert sind...
;-)

LG

Klaus

von sigges (Gast)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
christoph schrieb:
> Wollte mal fragen, wie ihr mit der Qualität zufrieden seit. Der Preis
> scheint ja recht günstig zu sein (ich brauche fast keine Bohrungen da
> SMD)...


Hab auch was machen lassen und bin absolut zufrieden.

von Osche R. (ompf)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Klaus Helmgens schrieb:

> Was ich eigentlich damit sagen will ist, dass die PCB Futzies uns
> augenscheinlich ueber den Tisch ziehen!

Du musst halt die Zeit mitrechnen. Auch als Frührentner willst Du Deine 
15 Euro die Stunde rauskriegen. Und vom VK gehen ja neben Material auch 
Steuern ab, sowie Qualitätskosten (wenn jede 100ste Platine wegen 
Ätzfehler ersetzt werden muss, oder weil der Bohrer abbricht. Wenn das 
erst beim Kunden auffällt, ist neben den doppelten HK auch noch Porto 
fällig).

Vieles, was sich erstmal günstig anhört, wird legal gewerblich betrieben 
erstaunlich teuer. Darüber haben sich schon viele gewundert, die ihre 
Schaltung mal eben so als Bausatz vertreiben wollten.


BTW: vergiss die Fräse, behalt Deine Strasse. Fräsen kannst Du 
Frequenzweichen für Lautsprecherboxen, aber keine Designs mit Strukturen 
<10mil

von Johannes R. (johannes_r29)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Diese Maschine hört sich nicht schlecht an, wenn man öfters Platinen 
schnell haben will, ist die sicherlich top. 2000$ kommen mir halt ein 
wenig zu gering vor bei Laserbelichtung usw., ist ja alles automatisch. 
War das ein gutes Angebot weil se die Maschine nicht wieder von der 
Messe zur Firma mitnehmen wollten oder gibt es die Maschine auch so für 
den Preis?

Kannst du vieleicht ein Bild der Maschine machen? Mich würde 
interessieren wie groß die ist. ;)

MFG Johannes

von Klaus H. (Firma: HELMGENS Engineering LLC) (klaus_ethiopia)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Mag ja alles sein, aber die Kosten sind nicht derart hoch....
Fruehrenter bin ich (40J.) leider noch nicht, auch wenn ich eigentlich 
nicht mehr arbeiten will....aber die Arbeit laeuft einem zeitweilig 
hinterher und irgendwie bin ich nie schnell genug ;-)

Was die Fraese angeht...ich will schon beim aetzen bleiben, aber fuer 
Bohrungen und Isolations Nuten (Mann beachte: 1x "t") sowie das 
auftrennen von einer PCB in viele kleine....denke ich, dass die Elektro 
Fraese einen guten Dienst tut....

Ich arbeite viel im SMD Bereich, dann kannst Du fraesen ehr vergessen, 
aber ich habe zeitweise 40 Boards auf einer 160x100er untergebracht und 
mit einer kleinen Handsaege ist das nichts und eine Hebelschere klappt 
auch nicht richtig (200 Eulares ausgegeben und doch nur Schrott).

Durch die Laserbelichtung sind Leiterbahnbreiten von unter 0,1mm 
moeglich und durch das Spruehaetzen und dem Filter in der Ansaugleitung 
sind Abstaende von unter 0,15mm moeglich....

Dadurch habe ich eine hohe Komponentendichte auf meinen Boards (immer 
unter Beruecksichtigung des EMV Verhaltens).

Aber welche Alternative zu der Elektor-Fraese wuerdest Du den 
vorschlagen?


LG aus Addis


Klaus

von Uwe N. (ex-aetzer)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Klaus Helmgens schrieb:

> Was ich eigentlich damit sagen will ist, dass die PCB Futzies uns
> augenscheinlich ueber den Tisch ziehen!

Naja, deine Anlage, obwohl nicht schlecht, lässt sich kaum mit einem 
LP-Fertiger vergleichen:
Du kannst kein Stopplack, kein Bestückungsdruck, kein Multilayer.
Was heisst bei dir "supergenau" ?
Sicherlich kannst du auch keine Impedanzen prüfen, gibt es einen E-Test 
bei
dir ? Wie sieht es mit versch. Oberflächen aus ? etc. etc.

Ich will deine Anlage nicht schlecht machen, aber dein Pauschalurteil, 
das die "Pcb-Futzies" die Leute bescheissen kann man so nicht stehen 
lassen.

Gruss Uwe

von Klaus H. (Firma: HELMGENS Engineering LLC) (klaus_ethiopia)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
@Johannes R.:

Es war in der Tat ein Messpreis mit 33% Rabat.
Aber ich hatte spaeter mal fuer einen Kollegen bei der Firma angefragt 
und der Preis war der Selbe - Also war der Messe-Preis eine 
Verarsche...und ich bin drauf reingefallen.

Ich habe gerade mal Google bemueht, konnte die Firma aber nicht mehr 
finden. Ist halt schon 8 Jahre her, aber ich bin mir sicher, dass ich 
die Rechnug noch habe....allerdings in Deutschland im Keller und nicht 
hier....

Ich wollte heute eigentlich Fotos machen, habe aber feststellen muessen, 
dass das Akku von meiner Cam leer ist. Habe die jetzt am Ladegeraet und 
werde heute Abend oder morgen frueh dann mal Fotos machen...

LG aus Addis


Klaus

von Klaus H. (Firma: HELMGENS Engineering LLC) (klaus_ethiopia)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
@Uwe N.:

Mag sein, dass die mehr bieten und der Preis dann durchaus 
gerechtfertigt sein mag....aber mal im Ernst...wer braucht im 
Kleinserienbereich oder gar im Hobbybereich all dies....

Wie bereits gesagt, ich habe bereits mehrere Kleinserien gemacht und 
verkauft- jeweils zwischen 500 und 6000 Stueck....Fehlerquote bei den 
PCBs unter 0,1%...Da waren mehr Fehler bei den Bestueckten Bauteilen!

Ich lacke in der Regel nach Funktionstest eh die ganze Platine nebst 
Bauteile ein...ausgenommen Kuehlkoerper...oder giesse die Dinger gar 
ein!

Und Bedrucken...ich will ja wie gesagt nicht, das jemand anderes 
Durchblickt....Irgendwie muss ich mir ja die Rente sichern...
Derzeit halte ich ueber 30 Patente und ich habe keine Lust auf Kopien 
aus China.....

LG

Klaus

P.S.: Das meisste Geld laesst sich mit Banalitaeten verdienen, komplexe 
Systeme kauft eh keiner von uns Kleinen, da muss dann schon HP, Siemens, 
Abb oder so drauf stehen. Aber Loesungen die den Alltag erleichtern und 
ggf. dem Kunden Geldeinsparen - die bringens!!!

von Michael S. (technicans)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Klaus Helmgens schrieb:
> Aber welche Alternative zu der Elektor-Fraese wuerdest Du den
> vorschlagen?

LPKF.de, keine Frage.
Protomaten kann man aber auch gelegentlich in der Bucht erwerben
wenn die Neugerätepreise zu hoch(war früher so, aber heute????)
sind. Auf jeden Fall führt an LPKF kein Weg dran vorbei.

Klaus Helmgens schrieb:
> und Isolations Nuten (Mann beachte: 1x "t") sowie das
> auftrennen von einer PCB in viele kleine....denke ich, dass die Elektro


Das eine nennt sich ISOLIERFRÄSEN und das andere NUTZENTRENNUNG.
> Fraese einen guten Dienst tut....
Klar, wenn man die richtige anschafft, aber gewiss nicht von Elektor.

von Chris D. (myfairtux) (Moderator) Benutzerseite


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Klaus Helmgens schrieb:

> Wie bereits gesagt, ich habe bereits mehrere Kleinserien gemacht und
> verkauft- jeweils zwischen 500 und 6000 Stueck....Fehlerquote bei den
> PCBs unter 0,1%...Da waren mehr Fehler bei den Bestueckten Bauteilen!

Das ist sehr ordentlich. :-)

> Ich lacke in der Regel nach Funktionstest eh die ganze Platine nebst
> Bauteile ein...ausgenommen Kuehlkoerper...oder giesse die Dinger gar
> ein!
>
> Und Bedrucken...ich will ja wie gesagt nicht, das jemand anderes
> Durchblickt....Irgendwie muss ich mir ja die Rente sichern...
> Derzeit halte ich ueber 30 Patente und ich habe keine Lust auf Kopien
> aus China.....

Prinzipiell könnte das Abschleifen der ICs ebenfalls die CNC-Fräse 
übernehmen - nur nicht zuviel auf der Z-Achse zustellen ;-)

Noch wirksamer als gar kein Aufdruck sind falsche Aufdrucke.

> P.S.: Das meisste Geld laesst sich mit Banalitaeten verdienen, komplexe
> Systeme kauft eh keiner von uns Kleinen, da muss dann schon HP, Siemens,
> Abb oder so drauf stehen. Aber Loesungen die den Alltag erleichtern und
> ggf. dem Kunden Geldeinsparen - die bringens!!!

Man kauft schon Komplexes von uns kleinen "Klitschen" - wenn es sonst 
keinen gibt, der das kann ;-)

Aber sonst geb ich Dir Recht - es gibt so viele (einfache) Dinge, für 
die Leute gerne Geld bezahlen. Der Markt ist mitnichten gesättigt.

Schön, hier andere Kleinunternehmen zu lesen, die auch zufrieden sind.

Und bitte die Bilder nicht vergessen - der Aufbau interessiert mich 
wirklich sehr. Laserbelichtung muss man sich so wie beim Laserdrucker 
vorstellen - rotierender Spiegel usw.?

Chris D.

von Uwe N. (ex-aetzer)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Klaus Helmgens schrieb:
> Mag sein, dass die mehr bieten und der Preis dann durchaus
> gerechtfertigt sein mag....

Die nötigen Geräte für Serienfertigungen kosten halt enorm viel, die 
Leute in der Fertigung/ CAM machen das auch nicht nur aus Spass...

> ... aber mal im Ernst...wer braucht im
> Kleinserienbereich oder gar im Hobbybereich all dies....

Naja, Lötstop, doppelseitige LPs und Best.Druck sind weiß Gott nichts 
exotisches. Impedanzen kommen auch im Bastlerbereich immer häufiger vor 
ebenso Multilayer, mittlerweile lassen Bastler auch immer öfters 
Bestücken.
Das ist natürlich nicht die Masse, aber die kommt ja aus der Industrie.

> Und Bedrucken...ich will ja wie gesagt nicht, das jemand anderes
> Durchblickt....Irgendwie muss ich mir ja die Rente sichern...
> Derzeit halte ich ueber 30 Patente und ich habe keine Lust auf Kopien
> aus China.....

Die lassen sich von keinem "Kopierschutz" beeindrucken, egal ob die 
Platinen in weiß der Geier was eingegossen sind oder ob es sich um einen 
16 Lagigen Multilayer handelt.

Aber wie gesagt, nix gegen deine Anlage - vor nicht allzulanger Zeit 
hätte ich das Teil für den Preis sofort gekauft. Ohne zu Zucken :-)

Gruss Uwe

von Michael S. (technicans)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Uwe N. schrieb:
> Die lassen sich von keinem "Kopierschutz" beeindrucken, egal ob die
> Platinen in weiß der Geier was eingegossen sind oder ob es sich um einen
> 16 Lagigen Multilayer handelt.

Die haben sogar eine Ikea-Filiale 1:1 kopiert. Dagegen ist die Kopie
von so einer integrierten Schaltung nebs Software eher ein Klacks.

von Klaus H. (Firma: HELMGENS Engineering LLC) (klaus_ethiopia)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Aber man muss es denen ja nicht leicht machen - oder?!
Ich habe bereits einmal das Pech gehabt, dass ich etwas entwickelt habe 
und 6 Monate spaeter ruft mich ein Kollege an und sagt mir, dass es 1:1 
kopiert wurde und weit aus guenstiger vertrieben wird...

Leider hatte ich kein Patent und eh keine Kohle...also konnte ich nichts 
machen....seit dem versuche ich aber immer ein internationales Paten zu 
bekommen bevor ich etwas auf den markt bringe....

Es gibt eine Anwaltskanzlei in USA, die nehmen keinen Vorschuss, wenn es 
darum geht Kopierer zur Strecke zu bringen....die holen sich die Kohle 
dann von denen.....Bisher einmal gemacht und hat mir mehr Geld gebracht 
als wenn ich selbst den Vertrieb gemacht haette :-))))))

Aber mal was anderes....mein Akku von der Olympus C50 ist Schrott....da 
das Ding schon antiquiert ist, stellt sich die Frage woher bekomme ich 
ein neues...hier in Addis Ababa kann ich mir die Suche sparen :-(
Die Kamera lag 2 Jahre in der Schublade....jajaja ich weiss ich haette 
zeitweilig immer mal wieder nach den Akku schauen sollen und es 
laden....
Wie war das mit dem Schuster und dessen Schuhe.....

LG

Klaus

von Michael S. (technicans)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Kann man keine konventionellen Batterien verwenden?
Meine Rollei kann das und die ist auch schon alt.

Klaus Helmgens schrieb:
> Wie war das mit dem Schuster und dessen Schuhe.....

...bleib bei deinem Leisten.

Klaus Helmgens schrieb:
> Es gibt eine Anwaltskanzlei in USA, die nehmen keinen Vorschuss, wenn es
> darum geht Kopierer zur Strecke zu bringen....die holen sich die Kohle
> dann von denen....

Und das klappt auch bei den Chinesen?

von Klaus H. (Firma: HELMGENS Engineering LLC) (klaus_ethiopia)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Bei den China-Maennern habe ich da meine Zweifel - aber bei den Jungs 
aus Korea hat es geklappt....

von Michael S. (technicans)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Klaus Helmgens schrieb:
> Bei den China-Maennern habe ich da meine Zweifel - aber bei den Jungs
> aus Korea hat es geklappt....

Süd-Korea möchte ich mal annehmen?

von Klaus H. (Firma: HELMGENS Engineering LLC) (klaus_ethiopia)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Bei den Jugens aus dem Norden haette es wahrscheinlich eine Briefbombe 
statt eines Schecks gegeben....

von Michael S. (technicans)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Wird das noch was mit den Fotos oder ist die Sache aus technischen
Gründen gestorben?

von Klaus H. (Firma: HELMGENS Engineering LLC) (klaus_ethiopia)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Werde heute mal versuchen das Akuu wiederzubeleben.....
Ansonsten muss ich mir wohl ne neue cam kaufen :-(
Bilder gibts es aber....keine Sorge....dauert ggf. ein bis zwei Tage...


LG

Klaus

von Frankie (Gast)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Ist schon etwas her mit deiner Antwort.

Mich würde es auch interessieren wie so eine Straße aussieht.

von Zweifler (Gast)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Er hat doch gar keine. Die Ausrede mit dem kaputten Kameraakku hat doch 
sooo einen Bart. Heutzutage hat jeder auch ne Kamera im Handy oder kann 
sich kurz eine Cam vom Nachbarn leihen. Es gibt deswegen keine Fotos, 
weil er nichts zum Fotografieren hat, aber ein bisschen angeben wollte.

von Klaus H. (Firma: HELMGENS Engineering LLC) (klaus_ethiopia)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
@Zweifler....

Also ich glaube nicht, dass ich mir dir NASE beweisen muss...
Ich war ein paar Tage nicht in Addis...also mal ganz schoen den Ball 
flach halten...
Kamera im Handy? - Ja, klar...aber hast Du mal versucht mit so einem 
Ding (ohne Blitz!) vernuenftige Fotos zu machen - scheinst ja echt der 
Meister hier zu sein.
Ich bin nicht in Deutschland sondern in Ethiopia und hier ticken die 
Uhren leider etwas anders...
In Deutschland waere ich schon laengst in den naechsten Laden gegangen 
und haette mir eine gekauft.....versuch das mal hier!

Sobald ich eine neue Kamera habe, werde ich Bilder einstellen, 
zwischenzeitlich kann gerne jeder vorbei kommen (Flug kostet max. 600 
EURO) und das Ding besichtigen....

Nach mehr als 15 R&D fuer diverse Regierungen, habe ich es sicherlich 
nicht noetig hier irgend etwas zu beweisen...aber was hast Du eigentlich 
vorzuweisen ausser einer dicken Lippe?!


LG aus Addis


@alle anderen.....

Sorry, aber solche Birnen regen mich einfach auf.....

von Hermann U. (Firma: www.pcb-devboards.de) (gera82)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Michael S. schrieb:
> Führst du hohe Abwasserabgaben ab?

Das Thema wurde schon mal mehrmals besprochen, es gibt einige 
Filteranlagen:
z.B.
http://www.bungard.de/index.php?option=com_content&view=article&id=51&Itemid=68&lang=german

sogar mit internem Kreislauf, was nicht gefiltert werden kann, kann man 
bei Kommunaler Entsorgungsbetrieb/Unternehmen für Chemikalienentsorgung 
abgeben.

von Carsten S. (dg3ycs)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hermann U. schrieb:
> sogar mit internem Kreislauf, was nicht gefiltert werden kann, kann man
> bei Kommunaler Entsorgungsbetrieb/Unternehmen für Chemikalienentsorgung
> abgeben.

Was aber auch nur bei "geringen" Mengen für Privat oder (Klein)Gewerbe 
kostenlos ist... Zudem gibt es vom tatsächlich anfallenden Altstoffen 
unabhängig auch regeln sobald gewisse "aktiv genutzte" Mengen 
überschritten werden. (Baumaßnahmen, sicherheitsauflagen, ggf. 
NAchweispflichten)

Für eine eigenversorgung mit Prototypen oder max. Kleinstserien 
funktioniert das mit einer eigenen "besseren" Ätzstrasse und der 
anschließenden NAchbehandlung +Reststoffentsorgung über kommunale 
Schienen.

Sobald es aber auch nur in die Nähe industrieeller Maßstäbe rückt ist 
das alles vorbei. Dann ticken die Uhren anders. Das fängt an das sich 
auf einmal dann die Umwelt/Wasserbehörden für deine Anlage interessieren 
und du wenn es dann ganz dumm kommt du für jedes mg Altstoff nachweisen 
musst wo es denn hingekommen ist. (Mit KAnister -inhalt ungefähr- beim 
Wertstoffhof nachweislos abgegeben ist es dann spätestens vorbei)

Gruß
Carsten

von Chris D. (myfairtux) (Moderator) Benutzerseite


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Carsten Sch. schrieb:

> Für eine eigenversorgung mit Prototypen oder max. Kleinstserien
> funktioniert das mit einer eigenen "besseren" Ätzstrasse und der
> anschließenden NAchbehandlung +Reststoffentsorgung über kommunale
> Schienen.
>
> Sobald es aber auch nur in die Nähe industrieeller Maßstäbe rückt ist
> das alles vorbei. Dann ticken die Uhren anders. Das fängt an das sich
> auf einmal dann die Umwelt/Wasserbehörden für deine Anlage interessieren

Zurecht - niemand möchte Zustände wie in China.

Dann wird die Anlage inspiziert - was aber auch kein Drama ist.

Wichtig ist bei Galvaniken (PCB-Herstellung sollte sich nicht großartig 
unterscheiden) - um es auf das Wesentliche zu reduzieren:

a) ein geschlossener Kreislauf (Ionentauscher)

b) bei Leckagen darf nichts in die Kanalisation laufen (Auffangwanne)

c) nachvollziehbare Nachweise der Entsorgung/Auffrischung der Kartuschen

Und: vorher mal mit den Leuten reden - dann gibt es nachher auch keinen 
Ärger.

Das klappt bei Kunden immer problemlos - auch mit Eigenbaulösungen.

Chris D.

von Michael S. (technicans)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Chris D. schrieb:
> Und: vorher mal mit den Leuten reden - dann gibt es nachher auch keinen
> Ärger.

Na ja und was ist wenn die gleich den Amtsknüppel raus holen
und Auflagen machen das dir kotzübel wird?
Behörden neigen nämlich gern dazu, weder all zu auskunftsfreudig
noch einsichtig zu sein.
Der Umkehrschluss, was das Amt nicht weiß...
Schlimmstenfalls winkt dann ein Busgeld wegen Versäumnis.
Fragt sich da nur wie hoch das werden könnte.

von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Klaus Helmgens schrieb:
> Duckkontaktierungen mache ich per Nieten mit dem Bungard-Set.

Da liegt der Hase im Pfeffer.

Damit bist du letztlich auf dem Niveau wie platinenbelichter.de (also
voll on-topic in diesem Thread ;-), du solltest das also mit dessen
Preisen vergleichen.

Was die meisten (teureren) Dienstleister jedoch anbieten sind
Standard-durchkontaktierte zweiseitige Platinen, und deren Aufwand
(auch aus Umweltschutz-Blickwinkel) ist einfach mal eine ganze Ecke
höher, das muss man logischerweise auch bezahlen.  Da kommt
plötzlich jede Menge Galvanik und Chemie ins Spiel, die du hinterher
nicht "versehentlich" mal in deinem Trinkwasser haben willst.

Den Lötstopplack will man dann auch nicht mehr missen, wenn man
einmal damit gearbeitet hat.

Für meinen Teil arbeite ich auf platinenbelichter-Niveau im
heimischen Keller, wenn's einfach genug ist und mal schnell gehen
soll (da kann ich praktisch von heute auf morgen arbeiten).  Ansonsten
nutze ich lieber Durchkontaktierung und Lötstopplack, auch wenn's mehr
kostet, wobei das ja gerade mit solchen Aktionen wie Jakob Kleinens
Sammelbestellung wirklich recht preiswert geworden ist, auch wenn's
natürlich nicht die Preislage von platinenbelichter ist.

von Carsten S. (dg3ycs)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Michael S. schrieb:
> Chris D. schrieb:
>> Und: vorher mal mit den Leuten reden - dann gibt es nachher auch keinen
>> Ärger.
>
> Na ja und was ist wenn die gleich den Amtsknüppel raus holen
> und Auflagen machen das dir kotzübel wird?
> Behörden neigen nämlich gern dazu, weder all zu auskunftsfreudig
> noch einsichtig zu sein.

Es gibt natürlich (vielleicht aufgrund der Unkündbarkeit gerade) auch in 
Ämtern Mitarbeiter die man am besten nur von hinten sieht.

Aber meine Erfahrung ist GANZ KLAR, das wenn jemand "vorher" Fragt und 
auch ernsthaft interessiert ist es immer am besten Läuft.
Bisher wurden mir IN JEDEM Fall ausfürhlich die Sachverhalte für mein 
genaues Vorhaben, aber auch Alternativen und sogar "Schlupflöcher" 
dargelegt.

Und dabei ist es fast egal gewesen ob es sich um "Föderanträge" (Bafög), 
GEnehmigungen oder so dinge wie Gewerberecht und Überwachung von 
Auflagen handelt. Auch egal ob Ordnungsbehörden, sonstige Behörden (AA, 
Jetzt AfA), Anstallten des öffentlichen REchts (studentenwerk, KK) oder 
aber beliehene Organisationen (z.B. TÜV) sind.

Und das geht so weit, das man deutlich weniger an "nachweisen" bringen 
MUSSTE als  derjenige der "einfach mal" gehandelt hat... Von den ganzen 
dingen die man aus Unkenntniss zu viel oder in einer Falschen Form 
erbracht mal ganz abgesehen.

All diese Organissationen haben in vielen Punkten einen nicht zu knappen 
Ermessenspielraum. Und jemand der von Anfang zeigt das er die ernst 
nimmt und mit denen vertrauensvoll zusammenarbeiten will wird alleine 
schon aus psychologischer Sicht sicher besser wegkommen als jemand den 
die beim REchtsbruch erwischen und von dem die sich etwas "verarscht" 
vorkommen.

Mal ganz abgesehen das es viele Dinge gibt wo man wenn man etwas vorher 
weiß entsprechend planen kann, wenn man es aber macht und dann erwischt 
wird es schon geschehen ist.

Z.B. Mengengrenzen bei Chemikalien, wenn ich weiß ab 200l wird nachweis 
fällig, mir aber weniger reichen baue ich ein 190l Becken. Baue ich aber 
ein 210l Becken aus unwissenheit habe ich das im Entdeckungsfall 
vielleicht schon drei Jahre betrieben und muss für drei Jahre strafe 
zahlen...

Oder Verdienstgrenzen während Fördermaßnahmen bzw. sonstigen Bezügen.
(bei alles/nichts Regel wie z.B. Kindergeld)
Aus dem Privaten Bereich:
Wenn ich weiß das ich während ich xxx Erhalte nur 600,00 Euro /Monat 
hinzuverdienen darf sonst wird alles gestrichen kann ich mich daran 
orientieren und nur 599 Eur. Monat verdienen und das auchnoch 
ordnungsgemäß melden.
Weiß ich das nicht und verdiene 610 Euro ohne das anzumelden dann 
bekomme ich nicht nur teilweise saftige Strafen wegen hinterziehung oder 
Sozialbetrug sondenr muss auch noch alles zurückzahlen.
Für Firmen und Födermaßnahmen gibt es ja auch ähnliche Konstrukte.

> Der Umkehrschluss, was das Amt nicht weiß...
> Schlimmstenfalls winkt dann ein Busgeld wegen Versäumnis.
> Fragt sich da nur wie hoch das werden könnte.

Das "was das Amt nicht weiß" gilt also wirklich nur solange wie das Amt 
in der ganzen Betriebszeit + Verjährungsfrist davon nichts mitbekommt. 
Und das kann man nun einmal nicht garantieren.
Und wenn das Amt es dann im NAchhinein erfährt wird es fast immer 
"Schlimmer" selbst wenn man die Bußgelder aussen vor lässt.

Bußgelder in Umweltdingen könnten bis in die hundettausende gehen, 
richten sich natürlich etwas nach den Möglichkeiten. Allgemein gilt aber 
das die gerade bei vorsätzlichen Verstössen "Empfindlich" sein müssen 
und MINDESTENS den gesamten entstandenen Vermögensvorteil durch die 
unterlassene Maßnahme abschöpfen sollen... Ist also nicht mit 50 Euro 
Portokasse getan!

Natürlich kann jetzt der ein oder andere sagen das sei nicht so...
Aber ich mit dieser Devise - Erst fragen, dann handeln- immer sehr gut 
gefahren. Angefangen mit so banalen Dingen wie das meine aus prinzip 
immer billigen älteren Karren beim als "totschreiber" bekannten Prüfer 
in REkordzeit anstandslos durchkamen, selbst mit aus ET Gründen 
gemachten Umbauten, über die Dinge wie BaföG Anträge beim damaligen 
Studienbeginn, KK und andere Förderdinge beim wiedereinstieg ins Studium 
vor einigen Jahren (wo alle zurückliegenden Einkunfstnachweise natürlich 
weit über jeder Grenze gelegen haben und alles auf "Glaubhaftmachung" 
für die Zukunft lief) genauso wie bei ALLEN Dingen des gewerblichen 
Handelns...

Gruß
Carsten

von Chris D. (myfairtux) (Moderator) Benutzerseite


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Michael S. schrieb:
> Chris D. schrieb:
>> Und: vorher mal mit den Leuten reden - dann gibt es nachher auch keinen
>> Ärger.
>
> Na ja und was ist wenn die gleich den Amtsknüppel raus holen
> und Auflagen machen das dir kotzübel wird?

Immer diese Panik vor'm Staat.

Diese Auflagen kann jeder selbst nachlesen, da gibt es keinerlei 
Behördenwillkür. Diese setzen die Richtlinie nur durch.

> Behörden neigen nämlich gern dazu, weder all zu auskunftsfreudig
> noch einsichtig zu sein.

Das habe ich genau anders kennengelernt - nur muss man dann auch mal 
offen auf die Leute zugehen. Wer natürlich schon unterschwellig "so 'nen 
Hals" auf die Behörden hat, hat in der Tat schlechte Karten.

> Der Umkehrschluss, was das Amt nicht weiß...
> Schlimmstenfalls winkt dann ein Busgeld wegen Versäumnis.
> Fragt sich da nur wie hoch das werden könnte.

Das ist bei gewerblichen Verstößen in der Regel so hoch, dass es Dir - 
gerade am Anfang - das Genick bricht.

Denn natürlich unterstellt man bei Gewerblichen Vorsatz.

Chris D.

von Chris D. (myfairtux) (Moderator) Benutzerseite


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Carsten Sch. schrieb:

> Es gibt natürlich (vielleicht aufgrund der Unkündbarkeit gerade) auch in
> Ämtern Mitarbeiter die man am besten nur von hinten sieht.
>
> Aber meine Erfahrung ist GANZ KLAR, das wenn jemand "vorher" Fragt und
> auch ernsthaft interessiert ist es immer am besten Läuft.
> Bisher wurden mir IN JEDEM Fall ausfürhlich die Sachverhalte für mein
> genaues Vorhaben, aber auch Alternativen und sogar "Schlupflöcher"
> dargelegt.
>
> ...

Danke :-)

Ich dachte schon, ich bin alleine.

All diese Sachen fallen übrigens unter "seine Selbstständigkeit 
vorbereiten". Mittlerweile habe ich das Gefühl, dass viele genau deshalb 
später scheitern: "Hab ich nicht gewusst!"

Dieselben guten Erfahrungen habe ich übrigens mit dem FA gemacht: vorher 
fragen erspart nachher viel Ärger - und die Leute dort geben sich 
wirklich Mühe, Fragen zu beantworten.

Aber auch da gilt: komme ich schon mit hochrotem Kopf ins Zimmer, darf 
ich mich nicht wundern.

Die Leute machen auch nur ihren Job, von dem ich als Bürger natürlich 
auch profitiere - das kann man übrigens auch mal vor Ort loben. Passiert 
vermutlich nicht oft ;-)

Chris D.

von Falk B. (falk)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
@  Jörg Wunsch (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite

>Klaus Helmgens schrieb:
>> Duckkontaktierungen mache ich per Nieten mit dem Bungard-Set.

>Da liegt der Hase im Pfeffer.

>Damit bist du letztlich auf dem Niveau wie platinenbelichter.de (also
>voll on-topic in diesem Thread ;-), du solltest das also mit dessen
>Preisen vergleichen.

Eben. Ausserdem würde ih mir lieber ins Knie schiessen als die 
angeblichen Serien von 100-6000 Stück per Nietdurchkontaktierung zu 
machen. Zumal die Dinger nicht sonderlich klein sind. 1mm Durchmesser 
oder so?
Entweder einseitig mit Lötbrücken oder doppelseitig durhkontaktiert, 
alles andere ist Quark.

Und das Platinenbusinees ist glaub ich nicht so der Monopolmarkt ala 
Diamantenhandel, da gibt es gehörig Konkurrenz. Darum kann ein 
Hersteller nur bestehen, wenn er markgerechte Qualität zum 
marktgerechten Preis anbietet. Und das loht sich auch für den Anwender, 
er bekommt gutes Zeug, das sein Geld wert ist.

Alles andere ist nur Gebastel und Neidgeplapper.

MFG
Falk

von Chris D. (myfairtux) (Moderator) Benutzerseite


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Falk Brunner schrieb:

>>Damit bist du letztlich auf dem Niveau wie platinenbelichter.de (also
>>voll on-topic in diesem Thread ;-), du solltest das also mit dessen
>>Preisen vergleichen.
>
> Eben. Ausserdem würde ih mir lieber ins Knie schiessen als die
> angeblichen Serien von 100-6000 Stück per Nietdurchkontaktierung zu
> machen. Zumal die Dinger nicht sonderlich klein sind. 1mm Durchmesser
> oder so?

Ja, mindestens.
Die Nieten kann man getrost vergessen - damit gab es damals nur Ärger: 
besonders schön sind Kontaktnieten, die mal leiten und mal nicht.
Zumindest war das damals so und ich denke nicht, dass sich das gebessert 
hat. Indiskutabel.

> Entweder einseitig mit Lötbrücken oder doppelseitig durchkontaktiert,
> alles andere ist Quark.

Doppelseitig geeeeeht schon - aber wirklich nur als Prototyp.

Wenn es wirklich schnell gehen muss, dann fädeln wir bei 
Durchkontaktierungen mit genau passendem Cu-Draht durch und verlöten 
beidseitig. Aber so etwas macht man auch wirklich nur im Notfall.

Ansonsten wird der PCB-Fertiger des geringsten Mißtrauens aufgesucht :-)

Chris D.

von MaWin (Gast)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
> und deren Aufwand (auch aus Umweltschutz-Blickwinkel) ist
> einfach mal eine ganze Ecke höher,

Na ja.

Dann würde man ja immer nur Nieten verwenden,
wenn die so schön wenig aufwändig wären.


Man kontaktiert galavnisch durch weil das im Endeffekt der
weniger aufwändige Weg ist. Eine Platine eintauchen, 10000
Löcher durchkontaktiert, fertig ist die Laube.


Das Argument, daß es teurer sein muß weil es so aufwändig wäre,
bloss weil du im kleinen Massstab die Technik nicht beherrscht
und weil es sich bei dir nicht lohnt die Chmeikalien zu kaufen
und betriebsbereite Anlagen vorzuhalten, ist also falsch.

von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
MaWin schrieb:
> Dann würde man ja immer nur Nieten verwenden,
> wenn die so schön wenig aufwändig wären.

Nein, die Niete ("Nieten" sind was anderes, das waren die im
Nadelstreifen ...) hat er doch in seiner Kostenbetrachtung nur
nicht dazu gerechnet.  Nur daher fühlt er sich von den kommerziellen
Platinenherstellern, die auch Durchkontaktierungen machen, übers
Ohr gehauen.

von Hermann U. (Firma: www.pcb-devboards.de) (gera82)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Carsten Sch. schrieb:
> Sobald es aber auch nur in die Nähe industrieeller Maßstäbe rückt ist
> das alles vorbei. Dann ticken die Uhren anders. Das fängt an das sich
> auf einmal dann die Umwelt/Wasserbehörden für deine Anlage interessieren
> und du wenn es dann ganz dumm kommt du für jedes mg Altstoff nachweisen
> musst wo es denn hingekommen ist. (Mit KAnister -inhalt ungefähr- beim
> Wertstoffhof nachweislos abgegeben ist es dann spätestens vorbei)

Ich rede hier auch nicht von der Industrie, sondern von Prototypen oder 
einzelne Stückzahlen, wenn du aber 100Liter Chemikalienreste am Tag 
produzierst, dann ist klar. Das sind natürlich andere Maßstäbe, wie paar 
100Liter im Jahr.

von Michael S. (technicans)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Auch ne Methode für seinen eigenen Laden zu werben.
Wenigstens passt es zum Forum. Interessante Vita.

von Zweifler (Gast)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Klaus Helmgens schrieb:
> Also ich glaube nicht, dass ich mir dir NASE beweisen muss...

Dazu fallen mir nur zwei Sprichwörter ein:

- Mir und Mich verwechsle ich nicht, das kommt bei mich nicht vor.

- Getroffene Hunde beißen.

von Klaus H. (Firma: HELMGENS Engineering LLC) (klaus_ethiopia)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
@Zweifler

1.) 15 Jahre Ausland und 99% Englisch, dann darf das passieren...
2.) Ich beisse nun wirklich nicht, wenn ich beissen wuerde, haettest Du 
schon ein recht grosse Fleichwunde ;-)

Zu Deiner Beruhigung...ich gerade in BigApple und bringe mir eine neue 
Kamera mit...

von Hermann G. (df2ds)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hallo zusammen,
ich kann mich den vorherigen Posts anschließen: Qualität fürs Hobby ok, 
von 8 Platinen hatte ich auf einer noch leichte Brücken zwischen den 
Bahnen, sonst nur ein Problem:
Die Pads wollen ums verrecken kein Lötzinn annehmen. Auch Vorbehandlung 
mit einem Fluxstift hilft nicht wirklich. Ich muss erst mit viel Zinn 
auf den Pads rumschrubben und dann das Zinn wieder mit Sauglitze 
entfernen. Danach geht es!
Habt ihr ähnliche Erfahrungen oder einen Tipp, was ich falsch mache???

LG
  Hermann

von Michael S. (technicans)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Klaus Helmgens schrieb:
> Zu Deiner Beruhigung...ich gerade in BigApple und bringe mir eine neue
> Kamera mit...

Aber korrekt beim Zoll deklarieren. Schmuggel merken die.

Hermann Gebhard schrieb:
> Habt ihr ähnliche Erfahrungen oder einen Tipp, was ich falsch mache???

Hm, dann könnte da noch eine Fotoschicht auf dem Kupfer sein.
Meist kann man den Lack mit organischem Lösungsmittel abreiben.
Günstig ist auch, das Kupfer danach noch mal mit Scheuermilch
und einem Scotch-Schwamm zu säubern, das das Kupfer dann auch
wirklich blank ist. Dann sollte das Löten problemlos gehen.
Ich kann nicht sagen ob dein Fluxstift für kupferne Leiterplatten
überhaupt geeignet ist. Bei verzinnten Platinen dürfte es dagegen
kein Problem geben.

von chris (Gast)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Wie sieht es denn mit Foto und/oder Name des Herstellers aus ?
Wann kann man damit rechnen, ev. auch nur per PM.

von Hermann G. (df2ds)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Danke für den Kommentar. Das Kupfer kann ich nicht reinigen, da die 
Platinen verzinnt waren! Trotzdem nehmen die Pads nur nach Rubbeln oder 
nach langem Heizen überhaupt Lötzinn an.
Nein, es sind keine großen Kupferflächen, sondern SMD-Pads an dünnen 
Leiterbahnen.
Habe den Fluxstift von Rei***, der eigentlich auf anderen Platinen recht 
gut funktioniert.
Mich würde interessieren, ob noch jemand dieses Verhalten bestätigen 
kann.

Gruß
  Hermann

von Michael S. (technicans)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hermann Gebhard schrieb:
> Trotzdem nehmen die Pads nur nach Rubbeln oder
> nach langem Heizen überhaupt Lötzinn an.

Die Lötstelle muss natürlich vorher auf annähernd die gleiche
Temperatur gebracht werden. Da sind manche Lötspitzen für nicht
geeignet, vor allem wenn die lang und dünn sind. Mit den kurzen,
flachen gehts es Erfahrungsgemäß besser. Mir kommt der Gedanke
das auch unterschiedliche Lote einem da den Strich durch die
Rechnung machen wegen der RoHS-Spezifikationen.
Ist immer schwierig mit solchen Ferndiagnosen wenn man nicht
alle Fakten kennt oder man es nicht selbst versucht.
Wenn man mit Erfahrung die Sache empirisch angeht hat man da
meist einen ganz anderen Blickwinkel.

von agp (Gast)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hermann Gebhard schrieb:
> Trotzdem nehmen die Pads nur nach Rubbeln oder
> nach langem Heizen überhaupt Lötzinn an.

Kann man leicht ändern. Einfach einen Block wie diesen nehmen
Conrad 529419 und ein paar mal über die Pads fahren. Dann ist die 
Oxidschicht weg und das Löten geht bestens.

von noips (Gast)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Klaus Helmgens schrieb:
> Bilder gibts es aber....keine Sorge....dauert ggf. ein bis zwei Tage...

Und die verprochenen Bilder lassen auf sich warten...

von Zweifler (Gast)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hat irgend jemand wirklich ernsthaft damit gerechnet?

von noips (Gast)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Ich habe es für möglich gehalten.

von Chris (Gast)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Vordem die Fotoshops ihre Bilder mit Laser ausbelichtet haben, gab es
ein System von AGFA, um Dias auszubelichten, das gab es schon längere 
Zeit.
Da war eine Bildröhre ohne Phosphor drin, welche direkt auf das 
Fotopapier
belichtete, und vier Filterscheiben wurden dann eingeschwenkt, um dann
den UV-Strahl auf die richtige Wellenlänge zu bringen.
Dasselbe System, sehr billig, könnte ja auch für Platinen verwendet 
worden
sein.

von Michael S. (technicans)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
noips schrieb:
> Ich habe es für möglich gehalten.

Wirkte doch absolut seriös. Wer weiß was da schief gegangen ist?
Ich habe Klaus mal angemailt. Vielleicht antwortet er ja.

von Chris (Gast)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Bitte mitteilen, sollte sich was herausstellen.

von Michael S. (technicans)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Chris schrieb:
> Bitte mitteilen, sollte sich was herausstellen.
>(Gast)
Wie denn?

von Georg Hemmer (Gast)


Bewertung
-1 lesenswert
nicht lesenswert
Platinenbelichter - Vorsicht, Geld kassieren sie. Die Ware kommt aber 
nicht.

von Klaro (Gast)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Georg Hemmer schrieb:
> Platinenbelichter - Vorsicht, Geld kassieren sie. Die Ware kommt aber
> nicht.

Soll die gleich am nächsten Tag fertig sein?

Man sollte alle Schritte eines Auftrags nachvollziehbar kontrollieren
können, also eine Auftragsbestätigung verlangen, wie lange es dauert
und Fristen beachten/setzen. Als Gewerbetreibende sind die außerdem
in der Erfüllungspflicht. Erst wenn man sicherstellen kann, alles
richtig gemacht zu haben, kann man meckern, aber bis dahin ist es ein
weiter Weg.

von foo (Gast)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hermann Gebhard schrieb:
> Das Kupfer kann ich nicht reinigen, da die
> Platinen verzinnt waren! Trotzdem nehmen die Pads nur nach Rubbeln oder
> nach langem Heizen überhaupt Lötzinn an.

Ist das Kupfer vielleicht gar nicht verzinnt, sondern vernickelt worden?

Zu Nickel würde das Verhalten passen und man macht es z.B. als 
Vorbereitung auf eine Vergoldung.

von Georg Hemmer (Gast)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
an Klaro
Die Bedingungen, die Sie stellen, waren alle erfüllt. 
Auftragsbestätigung war da. Telefonische Nachfrage auch. 2 mal - Ist 
aber nichts passiert. Es war ein nicht sehr großer Betrag. Ich gebe zu, 
dann habe ich einfach aufgegeben. Zeitgleich mit meinem vorigen Beitrag 
bei mikrocontroller.net habe ich auf die aktuelle Werbekampagne von 
Platinenbelichter per E-Mail reagiert. - Die Reaktion war da, und das 
Angebot, das Geld zurück zu überweisen, war auch da. Die Begründung, wie 
das passieren konnte - ein Todesfall in der Familie - da kann so etwas 
passieren. - Sorry.

von Soul E. (souleye)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
nicht vergessen -- das ist keine grosse Firma, sonder ein 
Zweimann-Betrieb (bzw Mann und Frau-Betrieb). Wenn die mal 14 Tage weg 
sind, dann passiert da gar nichts.

Wobei irgendwann schon mal eine Reaktion erfolgen sollte. Wie lange 
wartest Du denn jetzt schon auf Deine Platinen?

von Klaro (Gast)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Georg Hemmer schrieb:
> Ich gebe zu,
> dann habe ich einfach aufgegeben.

Dann darf man auch nicht meckern und schlecht reden, denn es kann
ja plausible Gründe geben, die man nur nicht kennt. Irrläufer beim
Versand hat es ja auch schon gegeben. Niemand ist unfehlbar.

Georg Hemmer schrieb:
> Die Begründung, wie
> das passieren konnte - ein Todesfall in der Familie - da kann so etwas
> passieren. - Sorry.

Ist das jetzt nur eine Vermutung oder haben die das so kommuniziert?
Dann ist der Auftrag wohl nur in Verzug.

von m_alice (Gast)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
wie sieht es aktuell da aus?

Hat jemand aktuelle Erfahrungen mit diesem Anbieter?

Die Preise sind durchaus attraktiv für Hobbyisten.

von Tom (Gast)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
>TIPP: Für einfache Leiterplatten bietet sich das mechanische Durchkontaktieren 
mit Hohlnieten an oder erstellen Sie Ihr Layout so das man mit einem Draht die 
Unter+Oberseite verlöten kann.

>Die Preise sind durchaus attraktiv für Hobbyisten.

und bohrungen werden separat berechnet^^
..

von Buhu (Gast)


Bewertung
-2 lesenswert
nicht lesenswert
Und der Klaus aus Äthiopien hat es bis heute nicht geschafft Bilder 
seiner $2000 Anlage zu machen. Der ist vielleicht in den USA hängen 
geblieben.

von Max B. (maxmb) Benutzerseite


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Krass, dass es die noch gibt. Einfach in China bestellen und gut.

von Soul E. (souleye)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Dem Platinenbelichter kannst Du auch eine Seite aus einer alten ELO oder 
Funkschau schicken und der ätzt Dir die Platine. Oder Deine alten 
Gerber-Filme aus den '80ern.

Wenn Du die Daten in elektronischer Form hast, also mit CAD erzeugt, 
liegt der Chinese natürlich vorn.

Antwort schreiben

Die Angabe einer E-Mail-Adresse ist freiwillig. Wenn Sie automatisch per E-Mail über Antworten auf Ihren Beitrag informiert werden möchten, melden Sie sich bitte an.

Wichtige Regeln - erst lesen, dann posten!

  • Groß- und Kleinschreibung verwenden
  • Längeren Sourcecode nicht im Text einfügen, sondern als Dateianhang

Formatierung (mehr Informationen...)

  • [c]C-Code[/c]
  • [avrasm]AVR-Assembler-Code[/avrasm]
  • [code]Code in anderen Sprachen, ASCII-Zeichnungen[/code]
  • [math]Formel in LaTeX-Syntax[/math]
  • [[Titel]] - Link zu Artikel
  • Verweis auf anderen Beitrag einfügen: Rechtsklick auf Beitragstitel,
    "Adresse kopieren", und in den Text einfügen




Bild automatisch verkleinern, falls nötig
Bitte das JPG-Format nur für Fotos und Scans verwenden!
Zeichnungen und Screenshots im PNG- oder
GIF-Format hochladen. Siehe Bildformate.

Mit dem Abschicken bestätigst du, die Nutzungsbedingungen anzuerkennen.