Hallo Community,
ich habe einen 700W schweren GamerPC und meine Internetanbindung beträgt
768KBit / s. Wenn ich nun GByte schwere Patches laden will, habe ich mir
überlegt ich kaufe mir einen kleinen Microcontroller, welcher wesentlich
weniger kostet(Stromverbrauch) um über Nacht und völlig geräuschtfrei
downzuloaden.
In wiefern kann ich sowas mit einem Microcontroller realisieren?
Könnt ihr mir irgendwelche Tipps geben?
mfg gk
gk schrieb:> In wiefern kann ich sowas mit einem Microcontroller realisieren?
Gar nicht. Dazu ist ein µc ein paar deutliche Nummern zu klein. Besorg
Dir einen Atom-PC, oder ein altes Notebook, das dürften die günstigsten
Möglichkeiten sein, statt Deines "Gamer"-Heizkraftwerkes stromsparend zu
arbeiten.
R. Freitag schrieb:> Du kannst ein ARM embedded developer Board kaufen, welches ethernet und> Speicherkartenanschlüsse hat.
Noch besser: www.plugcomputer.org.
ZiZi.
gk schrieb:> Wenn ich nun GByte schwere Patches laden will, habe ich mir> überlegt ich kaufe mir einen kleinen Microcontroller, welcher wesentlich> weniger kostet(Stromverbrauch) um über Nacht und völlig geräuschtfrei> downzuloaden.
Vlt. ist für dich ein mit openwrt/ddwrt/tomato aufgemotzter Router/AP
eine gute Lösung? Ein Kollege hat ein Netgear 3500er Serie so
aufgebohrt, funzt prima.
Mein Vater bringt mich um wenn ich einen neuen Router heimschleppe, denn
wir haben erst letzten Monat einen gekauft :-D schlechte idee, ich
brauch doch nur ein kackserver, mit dem ich mich verbinden kann von
meinem gamerpc drauf, dem ne url kopiere und er anfängt zu laden oder
ähnlich!?
gk schrieb:> Mein Vater bringt mich um wenn ich einen neuen Router heimschleppe, denn> wir haben erst letzten Monat einen gekauft :-D
Das merkt der gar nicht, einfach kaufen und mal in einer
Nacht&Nebel-Aktion austauschen. :D
gk schrieb:> In wiefern kann ich sowas mit einem Microcontroller realisieren?citb schrieb:> Dann muss er dem Board aber noch beibringen, was es downladen soll.
Zu Realisieren ist das ohne langjährige Erfahrung im Bereich FPGA +
Mikrocontroller kaum. Nur mal so was du machen musst.
Du musst grob gesagt ein Speichermanagment bauen, welches ordentliche
Datendurchsätze erlaubt (du willst ja nicht 2 Stunden für 10Mb laden,
weil dein Speichermedium so langsam ist. Also solltest du IDE oder SATA
auf dem FPGA realisieren. Das geht kann man noch bis zur beta in 2
Monaten machen. Ist garnicht so einfach - aber auch nicht zu
kompliziert.
Dann wird's lustig. Du musst irgendwie einen Webclient mit
Downloadmöglichkeit auf einen FPGA / großen Mikrcontroller portieren. Am
einfachsten wäre ein RTOS / embedded Linux.
Aus Erfahrung kann ich dir sagen, dass das mindest ein Jahr
Entwicklungszeit in Anspruch nimmt und deutlich mehr Geld verschlingen
wird, als ein alter Laptop.
gk schrieb:> ich habe einen 700W schweren GamerPC und meine Internetanbindung beträgt> 768KBit / s.
Naja dein PC nimmt ja nicht immer 700W.
Als Download-PC könnte ein kleines Board auf Via- oder Atom-Basis
dienen, mit Netzteil / Platte nicht mal 30 Watt. Router mit
Downloadfunktion und USB (z.B. der WL-500G Premium von Asus) liegen
zwischen 10 und 15 Watt. Man könnte das auch mit dem Seagate Dockstar
machen, aber der ist praktisch nicht mehr erhältlich und braucht auch
etwas Linuxkenntnisse.
Moin,
klar geht das z.B. mit einem Beagle- oder Pandaboard und Linux. Per
Terminal Session (z.B putty) kannst du von dem Desktop PC z.B. curl oder
wget verwenden um etwas herunterzuladen. Damit sich die Downloads nicht
beenden wenn du die Terminal Session unterbrichst (das wäre dann der
Fall wenn du Abend den Desktop PC ausschaltest) läßt du curl und wget in
einer "screen" Sitzung laufen.
Günstiger als ein kleiner Router mit USB Stick ist das Beagle- oder
Pandaboard auch nicht,
Ein Alternative wäre evtl. das hier sobald es verfügbar ist.
http://www.raspberrypi.org/
Gruss,
Tobi
Western Digital My Book World Edition kann das.
Also ein NAS mit integriertem Download-Client.
Kost nicht die Welt und wenn man sowieso noch ein (langsames) NAS
braucht,
ist es ganz nett.
Oh mein Gott, ich fasse es nicht. Der einzige vernünftige Vorschlag war
gleich der allererste von rufus. Die ganze Diskussion könnt Ihr Euch
echt sparen. Habt Ihr nicht mitgekriegt? Söhnchen wohnt noch bei Papa -
ist also wahrscheinlich Schüler mit entsprechender Erfahrung. Nämlich
keiner. Dafür spricht doch schon der Gaming-PC. Ein Spielkind! Der Bub
hat keine Ahnung, was er sich da mit Embedded Systemen oder umgebauten
Routern antut.
gk, tu Dir und uns Allen einen Gefallen und befolge rufus' Rat.