Frage zurBestimmung des "Course over ground" beim Navilock 550

OP #2303738
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Hallo!

Hat sich jemand von euch mit der Frage beschäftigt wie denn eigentlich 
der "Course over Ground" oder aber auch "Speed over Ground" bei einer 
GPS-maus, im speziellen des Navilock NL550, bestimmt wird?
Konkret möchte ich wissen ob der Algorithmus abhängig ist von der 
"dynamic Plattform" die gewählt wird? Ich kann in der Dokumentation 
nichts dazu finden.
Wird also z.B. ein Kurswechsel im Airborne Modus schneller erkannt und 
berechnet als z.B. im Pedestrian Modus?

Danke schon mal!
Gast #2304171
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Hi, Attila,

> Hat sich jemand von euch mit der Frage beschäftigt wie denn eigentlich
> der "Course over Ground" oder aber auch "Speed over Ground" bei einer
> GPS-maus, im speziellen des Navilock NL550, bestimmt wird?

Schau mal unter "Navigation Settings" "UBX-CFG-NAV5" im Dokument "u-blox 
5 Receiver Description Including Protocol Specification".

Ich habe nicht noch näher nachgeschaut, weil mir klar zu sein scheint - 
je nach Beweglichkeit der Plattform müssten die Parameter der Mittelung 
aufeinander folgender Positionsbestimmungen angepaßt werden.
Welchen Vorteil könnte ein Wechsel der Art und Weise der Berechnung 
haben?

Ciao
Wolfgang Horn
Gast #2304179
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Wolfgang Horn schrieb:
> Welchen Vorteil könnte ein Wechsel der Art und Weise der Berechnung
> haben?

Wenn SoG und CoG aus Positionsveränderungen abgeleitet werden, geht in 
die Genauigkeit der Quotient aus Systemgenauigkeit und 
Positionsdifferenz ein, d.h. die ist Abhängig vom Intervall und der 
Geschwindigkeit.
q.e.d.
OP #2304556
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Hallo Wolfgang und Willi!

Ja unter CFG-NAV5 kann man das Model der dynamischen Plattform auswählen 
und ja: Ich vermute auch dass sich die Geschwindigkeit mit der CoG und 
SoG upgedatet werden sich ändern. Leider findet sich keine genaue 
Beschreibung der Modi sonder für "pedestrian" sieht das im Datasheet so 
aus:

Applications with low accelerations and low speed, as a pedestrian would 
move. Assuming
low accelerations. MAX Altitude [m]: 9000, MAX Velocity [m/s]: 30, MAX 
Vertical Velocity
[m/s]: 20, Sanity check type: Altitude and Velocity, Max Position 
Deviation: Small

Ich hab u blox angeschrieben. Mal sehen was die Antworten. Ansonsten 
werde ich es wohl ausprobieren müssen. Ich poste das Ergebnis dann hier.
Gast #2304914
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Ja, Willi,

> Wenn SoG und CoG aus Positionsveränderungen abgeleitet werden, geht in
> die Genauigkeit der Quotient aus Systemgenauigkeit und
> Positionsdifferenz ein,...

Genau das habe ich mit "Parameter" gemeint.
Ich vermute: Die Periode der Messungen des GPS-Empfängers bleibt beim 
Wechsel der Plattformart konstant. Aber wo er die Position de Fußgängers 
über mehrere Sekunden mittelt, da muss er im Überschalljet etwas 
schneller zum Ergebnis kommen...


Hi, Attila,

"Ich hab u blox angeschrieben. Mal sehen was die Antworten. Ansonsten
werde ich es wohl ausprobieren müssen. Ich poste das Ergebnis dann 
hier."

Fein, sehr gut.

Ach ja, ist mir noch eingefallen: Gute Beschreibungen der Probleme und 
ihrer Lösungen fand ich unter "Papparazzi" (GPS-Navigation für 
Modellflugzeuge) und "attitude determination" (dasselbe für eher 
militärische Drohnen).

Mich hatte mal interessiert, wie genau man einen Kompass auf der Basis 
zweier räumlich getrennter GPS-Empfänger bekommen könnte. Oder mit einem 
Empfänger, der zwischen zwei räumlich getrennten Antennen umschaltet.
Ergebnis: Für die notwendige Genauigkeit war beides bei Weitem nicht 
schnell genug. Die Anforderungen wären wohl nur zu erfüllen gewesen mit 
einem GPS-Peiler, der die Wellenfront ausmisst. Da wäre Kauf dann 
billiger gewesen.

Ciao
Wolfgang Horn

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