Hallo zusammen Ich möchte einfach mal in die Runde fragen ob jemand weis, wie man eine Laserpointdedektion realisiert wie in diesem Video... Ich denke nicht, dass dies mit einem Photodiodenfeld realisiert ist... Danke für die Antworten http://www.youtube.com/watch?v=aRpxA2iEad0
Hallo Andreas, meines Wissens ist das in Deutschland verboten. Man darf das Ziel nicht aktiv beleuchten wenn die Beleuchtung mit der Waffe verbunden ist (genauen Text muesse man ergooglen "WaffG"). Andere Methoden sind aber auch viel genauer. Zum Beispiel das "Abfilmen" von der Zielscheibe die im Rand ein Paar IR-Dioden hat. Dabei bekommt man ja den Verlauf wie man wackelt, und einen Triggerimpuls von einer art Mikrofon (Eingebaut). Das hat den vorteil das man die Schussabgabe auf der 'Wackellinie' Kalibrieren kann. der Zeitpunkt den Klick machens ist keinesfalls identisch mit dem Zeitpunkt der Schussabgabe. Da muss erstmal durch einen Hammer ein Ventil geoeffnet werden, der Bereich hinter dem Projektil wird geflutet, das Projetil beschleunigt usw... Irgendwo in dem Bereich klickt es, die Frage ist wann das passiert und wann das verarbeitet ist. Deswegen braucht man die Linie und kann dann Eichen wo der Treffer sitzt. Schliesslich zittert man immer ueber die Scheibe und muss damit in einer Bewegung einen Zeitpunkt festlegen. Also, Minicam mit Teleobjektiv und IR-Filter ausruesten. $Anzahl Punkte um die Scheibe verteilen. Bildauswertung machen. (Ja, die mir bekannten Geraete haben ein Kabel) HTH, bye uwe
Quatsch, man kann auch hier schöne optische Trainingssysteme kaufen. Selber schon geschossen. Theoretisch gibt es viele Möglichkeiten für solche Systeme. Meine Erfahrung mit ähnlichen Dingern war: so billig wie möglich aufgebaut. Würde mich nicht wundern, wenn da nur 4 Photodioden drin wären, die die Helligkeit relativ messen und den Zielpunkt in XY-Koordinaten rückrechnen. Ansonsten kommt auch eine Kamera in Frage. Ist die Zielscheibe flach?
Uwe R. schrieb: > Hallo Andreas, > > meines Wissens ist das in Deutschland verboten. Man darf das Ziel nicht > aktiv beleuchten wenn die Beleuchtung mit der Waffe verbunden ist > (genauen Text muesse man ergooglen "WaffG"). > > Andere Methoden sind aber auch viel genauer. Zum Beispiel das "Abfilmen" > von der Zielscheibe die im Rand ein Paar IR-Dioden hat. Dabei bekommt > man ja den Verlauf wie man wackelt, und einen Triggerimpuls von einer > art Mikrofon (Eingebaut). Das hat den vorteil das man die Schussabgabe > auf der 'Wackellinie' Kalibrieren kann. der Zeitpunkt den Klick machens > ist keinesfalls identisch mit dem Zeitpunkt der Schussabgabe. Da muss > erstmal durch einen Hammer ein Ventil geoeffnet werden, der Bereich > hinter dem Projektil wird geflutet, das Projetil beschleunigt usw... > Irgendwo in dem Bereich klickt es, die Frage ist wann das passiert und > wann das verarbeitet ist. Deswegen braucht man die Linie und kann dann > Eichen wo der Treffer sitzt. Schliesslich zittert man immer ueber die > Scheibe und muss damit in einer Bewegung einen Zeitpunkt festlegen. > > Also, Minicam mit Teleobjektiv und IR-Filter ausruesten. $Anzahl Punkte > um die Scheibe verteilen. Bildauswertung machen. > (Ja, die mir bekannten Geraete haben ein Kabel) > > HTH, bye uwe Hier geht es nur um eine "optische Waffe", das Ding verschießt nichts. Die Definition einer Waffe spare ich mir jetzt, die ist nämlich hoch kompliziert. Wie auch immer, das ist nur ein Laserpointer mit Griff. Das detektieren würde ich auch mit einer Kamera realisieren, das ist das einfachste. Ein Feld von Photodioden wäre ein Overkill.
Mike Mike schrieb: > Uwe R. schrieb: >> meines Wissens ist das in Deutschland verboten. Man darf das Ziel nicht >> aktiv beleuchten wenn die Beleuchtung mit der Waffe verbunden ist > Hier geht es nur um eine "optische Waffe", das Ding verschießt nichts. > Die Definition einer Waffe spare ich mir jetzt, die ist nämlich hoch > kompliziert. Wie auch immer, das ist nur ein Laserpointer mit Griff. > Das detektieren würde ich auch mit einer Kamera realisieren, das ist das > einfachste. Ein Feld von Photodioden wäre ein Overkill. ...hoch kompliziert grins ja, unbedingt ;o)). Vielleicht hab ich nicht genau genug geguckt, ich beziehe mich auf jene Geraete die ins Patronenlager eingefuehrt werden, oder die an die Waffe drangebabbt werden. Solche 'pointer' die ansich nur nen Lichtpunkt machen gibts sicher auch, ja... dennoch bleibt das Problem das man bei einem kurzen Impuls keine Moeglichkeit hat den 'Schuss' zeitlich im Halteraum zu korrigieren. Zumindest sehe ich da keine Moeglichkeit. Das Problem ist doch gerade beim unsauberen druecken (durchreissen) das sich die Waffe bei der Schussabgabe ziemlich stark bewegt (also da besonders, bewegen tut sie sich immer). Von daher wird auch der Pointer eine Linie machen. bye uwe
Uwe R. schrieb: > Das Problem ist doch gerade beim unsauberen druecken (durchreissen) das > sich die Waffe bei der Schussabgabe ziemlich stark bewegt (also da > besonders, bewegen tut sie sich immer). Von daher wird auch der Pointer > eine Linie machen. Du weisst schon, dass Licht ziemlich schnell sein kann. ;-) Ich hab jetzt keine Daten, wieviel "ziemlich stark bewegt" in Winkelgeschwindigkeit ist. Aber mal angenommen, beim Verreissen bewegt sich der projizierte Lichtpunkt in 500ms um 0,5m, dann bewegt sich ein 1ms langer Lichtblitz um 1mm. Kleinere Auflösung sollte nicht erforderlich sein, man kann eine LD aber durchaus im µsec-Bereich schalten. Zur Empfindlichkeitssteigerung für den Blitz setzt man vor die Kamera ein Filter. Und die 100us-1ms kannst Du durchaus mit einer Kamera detektieren, selbst wenn die nur mit 25 Frames / sec ausliest. Die Schüsse dürften nur nicht schneller als 12 x pro sec kommen.
So sieht es aus. Ist ja keine Zielhilfe, sondern wird anstelle von Patronen in die Kammer gelegt. Beim Abdrücken mit einer Patrone verreisst man eben so mit der Waffe wie mit dem Laser. Und da der Blitz sehr kurz ist, entspricht er dem Durchschlag des Projektils durch die Scheibe.
Problematisch dürfte dann eher die Kamera werden: Wenn man nur 24 Frames/s bekommt und der Schütze die Waffe verreisst, dann liegt der Punkt an einem ziemlich beliebigen Ort... Also evtl. doch Fotodioden, wobei es natürlich reicht, auf beiden Seiten ein lineares Array anzubauen, man braucht kein Diodenfeld.
Nein. Die Framerate der Kamera ist egal, solange der Blitz kurz genug ist. Passiert so: CMOS ausgelesen und gelöscht--> Starrt Integration --> Nix passiert für 10 ms --> 1 ms Blitz an einem Punkt --> Es passiert weiter nix für (1000 ms/25 fps)-11 ms --> CCD ausgelesen, Punkt befindet sich nur an einer Stelle Das gleiche Prinzip wie beim "Nachtportrait" einer beliebigen Kamera: lange Belichtungszeit für bunten Hintergrund, aber der Vordergrund wird vom Blitz mit einer Dauer von ca. 1/500 s eingefroren. Theoretisch würde das sogar mit Film und minutenlanger Belichtungszeit gehen Man sieht doch den Laserpunkt sogar im verlinkten Youtubevideo! Absolut klar und punktförmig. Und die Kamera des Erstellers filmt bestimmt nicht mit mehr als 30 fps!!!!
P. M. schrieb: > Wenn man nur 24 > Frames/s bekommt und der Schütze die Waffe verreisst, dann liegt der > Punkt an einem ziemlich beliebigen Ort Nein, der Blitz liegt in der Kameraabbildung ziemlich genau da, wo der Lauf zum Zeitpunkt des Triggerns hinzielt. Der Blitz wird ja nicht zum Zeitpunkt des Auslesens der Kamera (jede 1/25 sec) registriert, sondern zum Zeitpunkt des Auftreffens auf den CCD-Chip (einige ns nach dem Auslösen), und dann dort ortsfest als Ladung "zwischengespeichert" bis zum nächsten Auslesen. Die Kunst ist eher, die Blitzauslösung zum richtigen Zeitpunkt zu triggern, so wie auch die Patrone zünden würde. Kommt der Trigger zu früh, wird Verreissen nicht berücksichtigt, kommt er zu spät, wird der Fehler durchs Verreissen unrealistisch. Das ist aber ein Problem des Auslösers, nicht des Detektors. Photodiode glaub ich nicht, zumindest im Video. Was soll die bei dem kleinen Lichtpunkt denn detektieren, zumal die Scheibe noch ziemliche Kontraste hat. Klar könnte man die Scheibe auf einen 4-Q-Detektor oder einen Ringdetektor abbilden, aber da machen die schwarz-weiss-Übergänge der Scheibe jede Detektion zum Würfelspiel. Zumal 4-Q- oder Ringdetektoren ausreichender Fläche nicht billig sind.
Timm Thaler schrieb: > Uwe R. schrieb: >> Das Problem ist doch gerade beim unsauberen druecken (durchreissen) das >> sich die Waffe bei der Schussabgabe ziemlich stark bewegt (also da >> besonders, bewegen tut sie sich immer). Von daher wird auch der Pointer >> eine Linie machen. > > Du weisst schon, dass Licht ziemlich schnell sein kann. ;-) aehm, ja ;o)) > Ich hab jetzt keine Daten, wieviel "ziemlich stark bewegt" in > Winkelgeschwindigkeit ist. Aber mal angenommen, beim Verreissen bewegt > sich der projizierte Lichtpunkt in 500ms um 0,5m, dann bewegt sich ein > 1ms langer Lichtblitz um 1mm. Kleinere Auflösung sollte nicht Naja, das ist der Punkt: das Projektil braucht ca 2.3 sek bis zur Muendung, zuzueglich das Fluten der Kammer mit Druckluft (Annahme: Luftpistole, 20cm Lauflaenge, v_0: 170 m/s). Nun ist der Punkt schonmal mindestens 3.2mm weg. Die 10 hat bei der Luftpistole aber nur 11mm Durchmesser, bzw. jeder Ring ist 5.5mm breit (DSB). Deine Angenommene Winkelgeschwindigkeit ist OK denke ich. Die weitere Frage ist: wann klickt es nun eigentlich? Das ist von Fabrikat zu Fabrikat vermutlich unterschiedlich. Was die Aufloesung betrifft, du hast natuerlich recht wenn es um Karnevalsschiessen geht. Fuer zuhause und mit Freunden reicht es allemal. Ich bin eher vom normalen Wettkampfschiessen im Verein ausgegangen, da sind 1/10mm durchaus angebracht... Sowas gibts ja auch zu kaufen. bye uwe
j. c. schrieb: > So sieht es aus. Ist ja keine Zielhilfe, sondern wird anstelle von > Patronen in die Kammer gelegt. Beim Abdrücken mit einer Patrone > verreisst man eben so mit der Waffe wie mit dem Laser. Und da der Blitz > sehr kurz ist, entspricht er dem Durchschlag des Projektils durch die > Scheibe. Wie schon gesagt, die Mumpel braucht ne Weile bis sie an der Muendung ankommt. Darauf wollte ich hinaus. bye uwe
P. M. schrieb: > Problematisch dürfte dann eher die Kamera werden: Wenn man nur 24 > Frames/s bekommt und der Schütze die Waffe verreisst, dann liegt der > Punkt an einem ziemlich beliebigen Ort... Also evtl. doch Fotodioden, > wobei es natürlich reicht, auf beiden Seiten ein lineares Array > anzubauen, man braucht kein Diodenfeld. Ja, genau. Je nach Hersteller, manche nehmen nur 2 Stueck (Rika), was auch ausreicht. Bei ner Scatt-Anlage ist an jeder Seite eine 5-er Reihe und das CCD ist ca 3-4mm gross, Einlinsige Optik mit durchgefaerbter IR-Linse, ca 3cm Brennweite. Ausgewertet wird da in einer Black-Box, die man bei den Kosten auch nicht auseinander baut ;o)) bye Uwe
Timm Thaler schrieb: > P. M. schrieb: >> Wenn man nur 24 >> Frames/s bekommt und der Schütze die Waffe verreisst, dann liegt der >> Punkt an einem ziemlich beliebigen Ort > > Nein, der Blitz liegt in der Kameraabbildung ziemlich genau da, wo der > Lauf zum Zeitpunkt des Triggerns hinzielt. Der Blitz wird ja nicht zum ... > Die Kunst ist eher, die Blitzauslösung zum richtigen Zeitpunkt zu > triggern, so wie auch die Patrone zünden würde. Kommt der Trigger zu unterstreich genau da sehe ich den Knackpunkt (zuzueglich der ganzen innereien: Hammer, Zuendbolzen, Zuendhuetchen Abbrand, Beschleunigung) bye uwe
erstmal danke für die vielen Antworten... Die Waffe dürft ihr aber gerne ausblenden.. Bei meiner Anwendung käme ein herkömlicher Laserpointer (etwas stärker vl) zum Einsatz, welcher auf eine ähnliche Platte ausgerichtet ist. Ich will eigentlich nur dedektieren wieviel sich die Platte und alles was daran hängt bewegt. Sprich wie viel sie sich von dem geraden Lichtstrahl fort bewegt. Sie soll als Ausrichtungsreferenz für ein Fahrzeug dienen. Also Laserimpulse sind da auch kein Problem. Aber eine Kamera sehe ich eher weniger als Lösung bei meinem Fall und im Film (siehe oben) wird der Laserpoint ja auch nicht mittels Kamera lokalisiert und dem PC übermittelt. Laufzeitberechnungen erscheinen mir schwierig da man die Eintreffzeit nicht hat... Dioden Arrays an X und Y Seite okey.. Aber da musst du ne Menge Dioden einsetzten für ne Auflösung auf mm sag ich mal. Bei den Waffenübungen müssten die ja min. mm Auflösung haben.
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