9A ist recht viel,
12V sind so wenig daß man nicht mehr als ca. 0.5V verlieren will,
und der PIC ist so unempfindlich daß er so wenig schlecht messen kann.
Also braucht man wohl einen eher kleinen Shunt, sagen wir 0.05 Ohm,
der bei 9A immerhin 0.45V abfallen lääst und 4 Watt verbrät.
Dann müssen diese 0.45V auf die Spannung deines A/D-Wandlers des PIC
verstärkt werden, vermutlich 2.5V, also so um das 4-fache.
Dazu braucht man einen OpAmp der nahe an Masse messen kann,
einen single supply OpAmp wie LM324.
12V
|
Last +---- +5V
| |
+---------|+\
| | >--+--A/D-Wandler-Eingang
0.05R5W +--|-/ |
| | |
GND-10k-+--30k---+
Da der LM324 ca. 3mA ungenau ist, ist dein Messwert immerhin auf 1%
genau vom uC zu erfassen, dazu reichen 7 bit. Willst du es genauer,
muß ein genauerer OpAmp her wie LT1013. Reicht es ungenauer, kannst
du auf den OpAm verzichten. Die 0.45V direkt in den A/D-Wandler-Eingang
bringt zwar nur 181 von 1024 conuts aber immer noch eine Auflösung
von 1%. Man könnte also fragen, was der OpAMp bringt, zumindest wenn
es ein so schlechter wie der LM324 ist. Nichts. Ab er ein besserer
OpAmp, wie der LT1013, würde es erlauben, einen kleinren Shunt zu
verwenden, z.B. 0.01 Ohm, an dem nur 0.09V anfallen und nur 0.81W
abfallen.
Also:
ENTWEDER ein 0.01R1W0.1% Shunt + LT1013 für 0.15% Genauigkeit,
ODER ein 0.05R5W0.5% Shunt und direkt in den A/D-Eingang für 1%
Genauigkeit.