Gast
#2319951
...täuscht es, oder ist es (noch) möglich, die S-PVQFN-N64 Gehäuse per Hand zu löten? Es sieht so aus, als wären die Pins von der Seite mit einem Spitzen Lötkolben noch erreichbar...
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S-PVQFN-N64 per Hand löten?
Gast
#2319951
...täuscht es, oder ist es (noch) möglich, die S-PVQFN-N64 Gehäuse per Hand zu löten? Es sieht so aus, als wären die Pins von der Seite mit einem Spitzen Lötkolben noch erreichbar... Habs noch nie selbst probieren müssen, aber andere haben es auch schon geschafft. Es ist ratsam, die Pads seitlich etwas weiter überstehen zu lassen, damit man dort den Lötkolben ansetzen kann. Hat das Gehäuse ein exposed Pad ? Wenn ja, sollte das auch unbedingt angelötet werden. Also ggf Loch von hinten durch die Leiterplatte bohren, um das e.P. notfalls mit einem (dicken) Draht anzulöten. Bei einem QFN sind die Pins selbst problemlos mit einem feinen Lötkolben von der Seite aus anlötbar. Gruß, Jörg
Gast
#2320017
Joerg L. schrieb: > Bei einem QFN sind die Pins selbst problemlos mit einem > feinen Lötkolben von der Seite aus anlötbar. Nicht bei allen. Wenn die seitlichen blanken Stellen fehlen, kann man das Gehäuse nur mit viel Trickserei anlöten, entweder als "Dead Bug" mit Fädeldraht oder mit Abstandhalter 0.1...0.3mm über den Pads schwebend ankleben und das Zinn drunterfummeln. Mit viel Flußmittel klappt das meistens. Oder vorher alle Pads verzinnen, Chip rauflegen und fixieren (z.B. mit Pinzette). Dann heiße Luft. :) Henrik J. schrieb: > Dann heiße Luft. :) Wenn man welche hat ;-) Es ist nicht so schwer diese Chips zu verbauen. Wie ich es mache: 1. verzinnen der Pads auf der Platine 2. lege den Chip genau auf die Platine 3. fixiere ihn mit einem dünnen Stück "irgendwas" auf der Platine (sonst fliegt er mir ja weg bei meinem Gebläse) 4. ihn sanft mit warmer Luft umhüllen bis das Zinn schmilzt 5. ein paar Sekunden abkühlen lassen und die seitlichen Kontakte auch noch mit der Platine verbinden. Ach ja, es muss überall ordentlich mit Flussmittel gearbeitet werden. (nicht zu viel, nicht zu wenige) Knut Ballhause schrieb: > Wenn man welche hat ;-) In einer Zeitschrift wurde mal ein Profigerät angeboten, da war ein Halogenstab drin und eine Membran-pumpe. Fand eigentlich dass man sich sowas leicht selbst bauen könnte. Um mal die Platine auf zu heizen (oder einen QFN-Chip aufzulöten) geht aber auch das Zeug was man in der Garage herumliegen hat. Die "Einhell RT-HA 2000" soll ganz gut sein, da kann man auch die Luftzufuhr etwas regeln. 43 Euro http://ar-suche.com/101160781~n~M.html&ref=base oder die Billigvariante für 15 Euro http://www.bauartikel24.de/Heissluftpistole-FHG-2000T-Heissluftgeblaese_p1409_rx251_sid842d6640d02487861a94f02be69f45e7_x2.htm Antwort schreibenBitte melde dich an, um einen Beitrag zu schreiben. |
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