Bei Tagesschau.de zu lesen: Alkoholverbot in Bussen und Bahnen Keine Mitfahrt mit Bier oder Wein? Von heute an dürfen Fahrgäste des Hamburger Verkehrsverbunds (HVV) in Bussen, Bahnen und an Haltestellen keinen Alkohol mehr trinken. Das ist doch ein Scherz, oder? Wenn man auf der Geburtstagsfeier etwas getrunken hat, wie soll man heimkommen? (zu arm um ein paar Hunderter fuers Taxi hin zu blaettern, oder fuers Hotel) Klar: Selbst mit dem Auto fahren ...
Jürgen G. schrieb: > Von heute an dürfen Fahrgäste des Hamburger Verkehrsverbunds (HVV) in > Bussen, Bahnen und an Haltestellen keinen Alkohol mehr trinken. Ist doch eindeutig, es darf IN ÖVM und AN Haltestellen kein Alkohol mehr GETRUNKEN werden. Keiner hat gesagt, daß du den nicht schon intus haben darfst. Das Verbot ist ohnehin leicht zu umgehen. Füllt man sich den Fusel eben in Limo-Flaschen um.
Das gilt für "externen Alkohol", nicht für den, den Du bereits intus hast. Und ich finde das richtig so.
Jürgen G. schrieb: > Wenn man auf der Geburtstagsfeier etwas getrunken hat, wie soll man > heimkommen? (zu arm um ein paar Hunderter fuers Taxi hin zu blaettern, > oder fuers Hotel) Du sollst in den Bahnen nicht saufen. Mitnehmen darfst du ihn aber schon, egal ob in frischem Zustand in Flaschen oder in schon gebrauchtem Zustand intus.
Jürgen G. schrieb: > Wenn man auf der Geburtstagsfeier etwas getrunken hat, wie soll man > heimkommen? Du kannst ja angetrunken in der Bahn nach Hause fahren, du sollst nur nicht in der Bahn Bier trinken. Für's angetrunken nach Hause fahren sind die öffentlichen Verkehrsmittel ja da. Total besoffen ist da sicher wieder was anderes...
> Ist doch eindeutig, es darf IN ÖVM und AN Haltestellen kein Alkohol mehr > GETRUNKEN werden. Keiner hat gesagt, daß du den nicht schon intus haben > darfst. Ja, so wird das wohl gemeint sein. Ich kann zwar nicht nachvollziehen, was es für einen Unterschied macht, ob man während der Fahrt etwas trinkt, oder ob man schon angetrunken die Fahrt antritt. Neben leeren Bierflaschen gibt es sicherlich andere Gegenstände, die man um sich werfen kann und andere Menschen gefährden kann.
Dann und wann ein Feierabendbier, wenn man noch 1 Stunde im Zug sitzt, schätze ich eigentlich sehr. Ich finde es sehr schade, dass alkoholische Getränke wegen einiger Missbrauchsexzesse immer repressiver angegangen werden. Auch hier ist doch offensichtlich: Es geht darum (insbesondere junge) Leute davon abzuhalten, im Zug Sauforgien zu veranstalten und herumzupöbeln. Gegen ein Feierabendbier oder eine Flasche Wein auf einer längeren Zugfahrt, hat bestimmt niemand etwas. Trotzdem muss wieder eine Mehrheit wegen einer Minderheit dran glauben...
P. M. schrieb: > Gegen ein Feierabendbier oder eine Flasche Wein auf einer > längeren Zugfahrt, hat bestimmt niemand etwas. Trotzdem muss wieder eine > Mehrheit wegen einer Minderheit dran glauben... Findige werden ihren Alk halt in herkömmlichen, unscheinbaren Behältnissen konsumieren (getarnt als Limonadengetränk oder Tee). Da müsste schon die Geruchskontrolle eingeführt werden. ;-)
> Gegen ein Feierabendbier oder eine Flasche Wein auf einer > längeren Zugfahrt, hat bestimmt niemand etwas. Trotzdem muss wieder eine > Mehrheit wegen einer Minderheit dran glauben... Ich denke nicht, dass jemand angezeigt oder verwiesen wird, wenn er in Maßen Alkohol trinkt, aber in absoluter Selbst-Kontrolle (aufrechter Gang, korrektes Sprechen und Benehmen) ist. Für die anderen, unkontrollierten Raufbolde, gibt es eine rechtliche Grundlage, diese aus dem Beförderungsfahrzeug zu verweisen. Praktisch dürfte dies aber schwierig werden. Ich war schon ein paar Mal im Zug, als irgendeine Fußball-Clique ihren Sieg feierte. Schaffner/Zugbegleiter können einem schon manchmal leid tun.
Jürgen.. Schonmal in Hamburg samstags Nachts um 2 mit der U3 gefahren? Da bekommt man das kotzen und das nicht, weil man selbst zuviel getrunken hat. Aber denen sieht man es eben an... Fußvolk eben... Daher, full ack für das Verbot.
Ich denke mal, dass die Vergangenheit mit ihren Angriffen betrunkener Gewalttäter in den Öffentlichen sowie die Zerstörungen und Verschmutzungen allen Grund geliefert haben, den Alkoholgenuss in den Öffis zu verbieten. Finde ich vollkommen richtig.
Jürgen G. schrieb: > Ich war schon ein paar Mal im Zug, als irgendeine Fußball-Clique ihren > Sieg feierte. Schaffner/Zugbegleiter können einem schon manchmal leid > tun. Deswegen gehört auch nicht der Alkohol verboten, sondern der Fußball! Man muss die Probleme bei ihren Wurzeln packen ;-)
> Jürgen.. Schonmal in Hamburg samstags Nachts um 2 mit der U3 gefahren? ... > Daher, full ack für das Verbot. Nun, ja, ich befürchte, dass das Verbot einfach nutzlos ist. Man bräuchte Personal, um bei Zuwiderhandlung durchzugreifen. Aber das Personal ist nicht da, und jeder macht was er will. Dabei ist es keine politische Frage, ob man einen (rechten) Polizeistaat will oder nicht. Der hochverschuldete Staat kann sich einfach ein paar Ordnungshüter mehr nicht leisten.
Nach der Logik wäre auch jede Geschwindigkeitsbeschränkung sinnlos. Wenn nicht 100% kontrolliert. In den USA ist der Genuß von Alkohol in der Öffentlichkeit schon lange verboten. Dadurch wirds aber nicht zum Polizeistaat.
Dadurch nicht. Eher durch sowas: Man faces 75 years in prison for filming police http://www.liveleak.com/view?i=1ce_1314832958
>Nach der Logik wäre auch jede Geschwindigkeitsbeschränkung sinnlos. Wenn >nicht 100% kontrolliert. Das ist ein Riesenunterschied. 1. Geschwindigkeitsüberschreitung ist leicht ganz objektiv feststellbar. (Radarkontrolle) 2. Der Schuldige ist ganz leicht identifiziert durch das Kennzeichen, und das Bußgeld ist leicht eintreibbar aufgrund einer Drohung der Zwangsabmeldung des Kfz. Ob jetzt einer schon betrunken ist oder doch nur leicht angeheitert, ist subjektive Interpretationssache. Und festzustellen, ob jemand in seiner Saftflasche vielleicht doch Bier bei sich hat, ist in der Praxis unmöglich festzustellen. >In den USA ist der Genuß von Alkohol in der Öffentlichkeit schon lange >verboten. Dadurch wirds aber nicht zum Polizeistaat. In den USA fahren viel mehr Polizeifahrzeuge herum (eigene subjektive Feststellung in Florida, ländliches Gebiet) Aber die Cops haben definitiv mehr Rechte. Die sind nicht so zimperlich wie deutsche Polizisten. (Quelle: Fernseh-Krimis :-) )
Habe nichts gegen ein Alkoholverbot in Busse und Bahnen, finde ich prima. Nur was helfen alle Verbote, wenn diese keiner ausreichend kontrolliert? In den USA ist es auch (teilweise) verboten öffentlich Alkohol zu trinken, daher gibt es die Papiertüten drumherum. Ich schlürfe mir jetzt ein Bier, zuhause, ohne Papiertüte und ich lasse mein Auto stehen.
Basti Benassi schrieb: > Jürgen.. Schonmal in Hamburg samstags Nachts um 2 mit der U3 gefahren? Ich fuhr früher als Student öfter schon mal aus der Stadt mit dem letzten Nachtbus nach Hause. Das war aber eher lustig, dagegen ist auch Dittsche nix. Es waren gelegentlich 2 ältere Herren um die 55-60 im Bus, wobei der eine den anderen immer Gnom nannte, und der andere den einen Clon. Sie sahen auch beide so aus. Die fuhren auch früh abends in die Stadt, um "einen zu trinken", und es sich gut gehen zu lassen. Und erzählten auf der letzten Rückfahrt stets lustige Geschichten, führten eine angeregte Unterhaltung, so daß ich mir im Bus immer auf die Lippe beißen mußte, um vor lachen nicht laut los zu brüllen. Alleine die beiden waren schon ein Grund, überhaupt so eine Bustour zu machen. Es war besser, als Comedy im TV. Das scheint also eher harmlos zu sein.
Jürgen G. schrieb: >> Jürgen.. Schonmal in Hamburg samstags Nachts um 2 mit der U3 gefahren? > ... >> Daher, full ack für das Verbot. > > Nun, ja, ich befürchte, dass das Verbot einfach nutzlos ist. > Man bräuchte Personal, um bei Zuwiderhandlung durchzugreifen. > Aber das Personal ist nicht da, und jeder macht was er will. > Dabei ist es keine politische Frage, ob man einen (rechten) Polizeistaat > will oder nicht. Der hochverschuldete Staat kann sich einfach ein paar > Ordnungshüter mehr nicht leisten. Zumindest in München ist das ein Schlag ins Wasser. Selbst das Rauchen in S-Bahn-Stationen ist den Verantwortlichen wurscht, Tötungsdelikte (Brunner in Solln) werden billigend in Kauf genommen.
Michael K-punkt schrieb: > Selbst das Rauchen > in S-Bahn-Stationen ist den Verantwortlichen wurscht, Tötungsdelikte > (Brunner in Solln) werden billigend in Kauf genommen. Tja, die Massentierhaltung...
Setzt euch doch mal um 17:30 mit nem Kollegen in den Zug, je ein Bier und dann werdet ihr sehen: Es kommt niemand anderes ins Abteil & ihr werdet von fast allen schräg angeschaut...Auch wenns nur ein Feierabendbierchen ist! Aber das ist schon lustig, war mal mit einer Truppe unterwegs mit dem Zug. Wir haben ein bisschen radau gemacht, aber zum schluss hatte ich gedacht wir könnten doch den Herren im Abteil gegenüber (als Wiedergutmachung) ein Gläschen von unserem Weisswein offerieren, was sie dann dankend & lachend angenommen haben. Aber, man wird sofort schräg angesehen wenn man mit Alk im Zug fährt! Grüsse, Ein 19-Jähriger
Nicolas L. schrieb: > Aber, man wird sofort schräg angesehen wenn man mit Alk im Zug fährt! > > Grüsse, > Ein 19-Jähriger Schräg ansehen ist natürlich eine Sache... Ich setze mich nicht gern zu Leuten mit Bierflaschen ins Abteil weil ich zunächst ja nicht abschätzen kann, wie viele Biere VORHER schon getrunken wurden. Ist der Typ voll wie ne Strandhaubitze und reiert in der nächsten Sekunde auf meine Aktentasche? Oder ist er enthemmt und erzählt uns seine Lebensgeschichte? Auch wenn dies nicht der Fall sein sollte. Ab und dann fällt dann (bei uns in der S-Bahn) schon mal ein Fläschen halbvoll um und die Soße läuft auf dem Boden umher. Ein Wohlgeruch. Und auch ohne verschütten riecht es in der Nähe von Leuten mit Bierflaschen auch mal gerne nach Bier - was vielleicht nicht das ist, was andere Feierabend-Fritzen auf der Fahrt nach Hause in der Nase haben möchten. Nimms also nicht persönlich, wenn die Leute "schräg" schauen, sondern überleg, welche Dinge bei dir so eine Hemmschwelle ("da setz ich mich nicht dazu") auslösen.
Nicolas L. schrieb: > Aber, man wird sofort schräg angesehen wenn man mit Alk im Zug fährt! Zu Recht. Wer sich nicht schämt, sich im öffentlichen Nahverkehr Alkohol in den Kopf zu schütten, der wird halt dumm angeschaut.
Johannes S. > > Zu Recht. > > Wer sich nicht schämt, sich im öffentlichen Nahverkehr Alkohol in den > Kopf zu schütten, der wird halt dumm angeschaut. Ich hab nie was gesagt von saufen... sowas macht man einfach nicht, und wenn schon, dann zu Hause wo man niemanden belästigt! Und @ Michael K-Punkt, wenn jemand neben mir sein Burger auspakt, riecht das viel stärker als ein Bier, wie auch eine Dame mit zu viel Parfüm oder anderen Diversen Gerüchen im Sommer bei viel Hitze im Zug. Man sollte halt einfach anständig bleiben und dem anderen das Bier nicht gerade unter die Nase halten. <<Ich setze mich nicht gern zu Leuten mit Bierflaschen ins Abteil weil ich zunächst ja nicht abschätzen kann, wie viele Biere VORHER schon getrunken wurden.>> Ich wollte eigentlich genau den Punkt ansprechen :) . Ich vermute dass man Junge Leute sehr schnell als Alki einschätzt, sobal sie ein Bier oder sonst ne Flasche in der Hand halten.
Michael K-punkt schrieb: > Oder ist er enthemmt und erzählt uns seine > Lebensgeschichte? Oder ist er enthemmt und pöpelt* Dich an, packt sein Messerchen aus und versaut Dir Deine Lebensgeschichte. *) Ich weiss, man kann auch ohne pöpeln, aber Alk vereinfacht die Sache ungemein. Ne danke, Alkohol hat in der Öffentlichkeit nichts zu suchen. Klappt in anderen Ländern auch.
Das einzige was mich als Zugfahrer gestört hat, war lautes Gequatsche, auch mit Ohrenstöpsel. Als es die Raucherabteile noch gab, setzte ich mich gern rein als NR, weil sie fast immer leerer und leiser waren. dass mich Trinker gestört hätten, war nie der Fall, sofern sie ruhig waren. Jetzt z.Zt. sind die Zustände in der Bahn katastrophal, was Überbelegung betrifft. Oft könnte man gar nicht mehr trinken, wenn man die Hand nicht mehr zum Mund bewegen kann. (echt erlebt, als ein paar Schulklassen mitfuhren)
Timm Thaler schrieb: > Klappt in anderen Ländern auch. Es soll aber auch welche geben, die gleich das Kind mit dem Bier, ähm Bad ausschütten... Es ist ein kurieren an Symptomen.
U-Bahnfahren in München ist ohnehin interessant genug. Die Mehrheit denkt, sie sei bei sich im Badezimmer. Ohne große Mühe kann man beobachten: Nasebohren Fingernägel reinigen Fingernägel lackieren Augen schminken Lippen nachziehen Haare kämmen Kaugummikauen, Schmatzen Nahrungsaufnahme geruchsintensiver Lebensmittel inkl. Fallenlassen von Nahrungsbestandteilen Gegenseitiges Ausdrücken von Pickeln . . .
>Gegenseitiges Ausdrücken von Pickeln
Es gibt Sachen, die lassen sich nicht mit Worten ausdrücken: Zigaretten,
Zitronen und Pickel
Man kann aber auch seinen Sitznachbarn fragen: "Sag mal, was hast Du
denn da für einen häßlichen Pickel zwischen den Schultern?" Achso, das
ist Dein
Kopf; dann entschuldige die Frage....
;-)
MfG Paul
Wie steht es eigentlich mit den Flachmaennern? Ich habe schon oefters welche gesehen, die so ein Ding aus Jackentasche hervorziehen und sich einen kleinen Schluck genehmigen. Viel passt ja nicht rein, dass man sich betrinken koennte (ca 150 ml ?). Ich habe nie festgestellt, dass sich jemand beschwert hatte (eigentlich habe ich gar nicht auf solche Reaktionen geachtet).
Steigt ein Volltrunkener in die Straßenbahn und stellt sich neben eine ältere Dame. Er lallt sie an: "Mensch, bist Du häßlich, -Du bist ja so häßlich!" Die Dame: "Das ist ja unerhört, -Sie sind ja vollkommen betrunken!" Der Betrunkene darauf: "Ja, aber ich bin morgen wieder nüchtern, Du bist aber morgen immer noch häßlich!" MfG Paul
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